
06.07.2010, 11:39
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 | Erfahrener Benutzer | | Registriert seit: 13.08.2007
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Hallo Jochen,
diese Fehlermeldung hatte ich am Anfang auchmal, ich hänge gleich mal was von den Dokumenten die ich bekommen habe an.
Habe gerade nochmal mit Siemens gesprochen und laut der Aussage ist es bei mir auch noch nicht voll i.O. da man im Device Editor unter „Property Fenster“ und den Einträgen 52 bzw. 53 die physk. Geräteadressen in diesem Format (41224 = A108 = 10.1.8) sehen sollte, bei mir steht da aber nur die letze Ziffer (100) , desweiteren auch noch zweimal die einhundert. Hier mal die Erläuterungen seitens Siemens(ohne screenshots): IP Interface N148/22: (5WG1148-1AB22) Problem:
Es kommt keine Tunnelverbindung zwischen z.B. ETS und der Buslinie über IP zustande, obwohl die Prüfung der gefundenen Verbindung OK ergibt Erklärung:
Das IP Interface (und auch der IP Router) haben in der neuen Ausführung bis zu 6 physikalische Adressen. Dieser stehen am Anfang alle identisch auf 15.15.255 (nur beim IP Router ist eine davon 15.15.0). Werden diese nicht so geändert, dass es keine Mehrdeutigkeiten mehr gibt, kann nicht kommuniziert werden. Lösung:
Wenn Kunden Probleme haben mit der manuellen Vergabe der Verbindungsadressen (z.B. im ETS Kommunikationsdialog, siehe oben), dann sollte die automatische Adressvergabe (Drücken der Prog.Taste am Gerät > 6 sec) durchgeführt werden.
Der Vorteil dieser Vorgehensweise besteht nämlich darin, dass das IP Gerät (auch der IP Router N146/02) die Adressen am Bus überprüft, ob sie schon vorhanden sind, und dann eben solange weitersucht, bis eine freie Adresse gefunden wurde.
Das lässt sich mit dem Busmonitor übrigens ganz gut beobachten (man braucht allerdings dafür eine 2.Schnittstelle, über die man mittels Busmonitor die Telegramme aufzeichnet).
Wer sich die vergebenen phys. Adr. ansehen will, kann das mit dem ETS – Device Editor tun. (ist in der Standardinstallation der ETS3 Pro automatisch vorhanden – evtl. muss der Nutzer das Setup nochmals laufen lassen, und dann „vollständige Installation“ wählen).
Dazu muss im Device Editor ein „Property Fenster“ geöffnet werden:
Man gibt dann die erste Adresse des Gerätes ein (die, die mit der ETS heruntergeladen wurde) und liest mit „Read“ die Daten aus
Die zusätzlichen physikalische Adressen liegen unter Property #11, ID #53:
Die ID #52 zeigt übrigens die erste phys. Adresse des Gerätes (hier 41224 = A108 = 10.1.8)
Bitte auch darauf achten, dass mindestens der Falcon Treiber Version 1.7 installiert ist.
Der kann bei www.knx.org heruntergeladen werden. Die normale ETS3.0f hat nur den Versionsstand 1.6.
Es handelt sich hier z.B. um die Adressen:
10.1.125 (A17D)
10.1.126 (A17E)
10.1.127 (A17F)
10.1.128 (A180)
10.1.129 (A181)
Das lässt sich übrigens auch recht einfach mit dem Windows Rechner nachvollziehen, der kann dezimal in hexadezimal umrechnen, woraus man wiederum die 3 teilige Adresszerlegung in Bereich.Linie.Gerät ableiten kann.
| Verwaltung der Ph Adressen Für eine stabile Kommunikation über KNXnet/IP Tunneling muss die IP Schnittstelle für jede KNXnet/IP Tunneling Verbindung eine eigene physikalische Adresse verwenden. Diese zusätzlichen physikalischen Adressen dürfen nicht mit der physikalischen Adresse des Gerätes identisch sein und müssen auch lokal richtig sein und dürfen auch von keinem anderen Busgerät verwendet werden. In der ETS sollten diese physikalischen Adressen durch Dummy-Geräte belegt werden . Was kann bei der Verwaltung der Adressen alles schief laufen ? Werden die Adressen zum Beispiel bei der IP - Schnittstelle 148 -22 mit der ETS händisch vergeben und nicht automatisch durch drücken der Taste zugewiesen kann es unter ungünstigen Umständen auch bei Verwendung des neuen Falcon Treibers zu Problemen kommen. Bitte auch darauf achten, dass mindestens der Falcon Treiber Version 1.7 installiert ist. Der kann bei www.knx.org heruntergeladen werden. Die normale ETS3 .0f hat nur den Versionsstand 1.5 Welcher Falcon Treiber ist auf dem Rechner installiert?
Wird zum Beispiel die erste Adresse für die erste IP _Verbindung mit mit Einstellungen ins Gerät geladen und es wird nicht kontrolliert ob die Einstellung übernommen wurde kann es zu einem großen Wirrwarr mit der Verwaltung der Adressen kommen. Es wurde schon festgestellt das die erste Verbindungsadresse fälschlicherweise als die normale Geräteadresse geladen wurde. Die Geräteadresse bleibt allerdings für den Nutzer nur als die alte sichtbar. Die neue fälschlicherweise geladene Geräteadresse befindet sich im Hintergrund. Versucht man nun die selbe Adresse noch mal als Verbindungsadresse zu verwenden und prüft zuvor mit der ETS ob die Adresse auch wirklich frei ist wird diese als Nicht verwendet angezeigt und dann fälschlicherweise vom Nutzer noch mal als Verbindungsadresse versucht . Sie wird auch geladen und steht nun zweimal im Gerät . Eine stabile Verbindung kommt natürlich nicht zu stande , Nun versucht mann das ganze noch max: 3 x und bekommt dann eine Fehlermeldung das alle Verbindungen belegt sind . Wer das sehen will der kann mit dem Device Editor überprüfen welche Ph .Adressen wo hin geschrieben wurden. ( SIEHE ANHANG ) . Sollte sich der Fehler bestätigen kann man entweder mit dem zurücksetzen der Schnittstelle mit dem Hardwarereset ( Hilfsspannung abziehen und die Programmiertaste drücken . Nun bei gedrückter Programmiertaste die Hilfsspannung wieder anstecken und die Programmiertaste ca. 6 sec. gedrückt halten bis die LED zu blinken beginnt. Dann die Taste loslassen. Achtung lässt man die Taste nicht nach 3x blinken los kommt man nach ca. 10 sec in den sogenannten Firmwaremodus. LED blinkt sehr schnell. ) Nach erfolgreichem Reset befindet sich die Schnittstelle wieder im Auslieferungszustand. Oder Methode 2 : Wird die Programmiertaste im Betrieb länger als 10 Sekundengedrückt, werden alle zusätzlichen physikalischen Adressenin der IP Schnittstelle N148/22 auf den Ausgangswert( 15.15.255) gesetzt und die Programmier LED erlischt. Wie können Adressen zugewiessen werden ? (IP Interface N148/22) Die Zuweisung zusätzlicher physikalischer Adressen erfolgt entweder mit der ETS ( händisch ) (siehe: Einstellung der zusätzlichen physikalischen Adresse der IP Schnittstelle mit ETS3 oder Vorgehensweise zu Verwendung mehrer Tunneladressen unten ) oder alternativ ohne Werkzeug automatisch durch das Gerät selbst. Die automatische Adressvergabe für KNXnet/IP Tunneling und Object Server wird gestartet, wenn die Programmiertaste im Betrieb länger als 5 Sekunden, aber weniger als 10 Sekunden gedrückt wird. Während der Adressvergabe blinkt die Programmier- LED. Das Gerät prüft, welche physikalischen Adressen durch ander Buslinie angeschlossene Busgeräte bereits genutzt werden. Diese Adressen werden bei der Adressvergabe nicht verwendet. (Das lässt sich mit dem Busmonitor übrigens ganz gut beobachten man braucht allerdings dafür eine 2.Schnittstelle, über die man mittels Busmonitor die Telegramme aufzeichnet). Durch Hinzufügen weiterer Busgeräte zu einem späteren Zeitpunkt könnten eine oder mehrere der zusätzlichen physikalischen Adressen doppelt vergeben sein. Wird die Programmiertaste im Betrieb länger als 10 Sekundengedrückt, werden alle zusätzlichen physikalischen Adressen in der IP Schnittstelle N148/22 auf den Ausgangswert( 15.15.255) gesetzt und die Programmier LED erlischt. Bekannte Fehlermeldungen : Der ETS3 Treiber unterstützt derzeit noch nicht die Funktion Download in das lokale Gerät.Beim Versuch eines lokalen Downloads in dieIP Schnittstelle N148/22 erscheint folgende Meldung:"Inkompatible BCU-Version $091A (erforderlich $0012)". Nach der Installation des ETS3 Treibers und der Freigabeder IP Schnittstelle oder des IP Routers als Kommunikationsschnittstelle kann eine Windows Fehlermeldung erscheinen, dass die "Klasse" nicht bekannt ist. In diesem Fall ist das Microsoft .Net Framework zu installieren,dass von der Microsoft Update-Seite zu ladenst (Dateigröße: ca. 25 MB). Beim Entladen einer IP Schnittstelle kann das Entladen mit der Fehlermeldung „Ein interner Fehler ist aufgetreten“ abbrechen. Danach läßt sich über die IP Schnittstelle kein anderes Gerät mehr parametrieren und die ETS Fehlermeldung „Ein interner Fehler ist aufgetreten“ wird angezeigt. Beim Überprüfen der „Einstellungen“ im Menü„Extras Optionen Kommunikation“ erscheint die Fehlermeldung „Schwerer Fehler“ .Zur Behebung des Fehlers muss entweder eine andere Schnittstelle ausgewählt oder die ETS beendet und neu gestartet werden. Fällt bei bestehender KNXnet/IP Tunnelling Verbindung die Kommunikation mit dem KNX Bus aus, läßt sich,auch nachdem der KNX Bus wieder verbunden ist, keine Verbindung mehr zum Bus aufbauen und ein Downloadschlägt fehlt.Es muss erst entweder die ETS beendet werden odereine andere Schnittstelle ausgewählt werden. Danach kann erst wieder eine Verbindung über das zuvor verwendete IP Gerät (IP Schnittstelle N148/21 bzw.N148/22 oder des IP Routers N146 bzw. 146/02) aufgebautwerden . Gleiches Verhalten zeigt sich auch bei Spannungsausfall am IP Gerät. Wird die IP Schnittstelle N148/22 als Schnittstelle verwendet und ihr eigenes Programm über den Bus geladen, so erscheint die ETS Fehlermeldung „Das Gerät mit der phys. Adresse %1 kann nicht gefunden werden.“ Der Download wird nicht durchgeführt. Es muss erst entweder die ETS beendet werden oder eine andere Schnittstelle ausgewählt werden. Danach kann erst wieder eine Verbindung über die IP Schnittstelle N148/22 aufgebaut werden. Vorgehensweise zur Verwendung mehrer Tunneladressen: Wichtig: Es darf zu Begin keine Verbindung mit dem IP-Router offen sein! ·Dies gilt auch für das IP-Interface. 1. IP-Router oder Schnittstelle in ETS als Schnittstelle auswählen (Extras -> Optionen -> Kommunikation) 2. Danach auf Einstellungen klicken und Adresse für die erste Tunneling verbindung zuweisen. (Dialog noch nicht mit OK schließen) 3. Jetzt über weiteres Programm (z.B. Visualisierung), das einen Tunnel verwenden soll, die Verbindung zum Bus über den IP-Router herstellen. Dieser verwendet nun die erste Tunnellingadresse. Die Verbindung muss offen bleiben. 4. Nochmal Einstellungen klicken und Adresse für die zweite Tunnellingverbindung zuweisen. (Dialog noch nicht mit OK schließen) 5. Jetzt über weiteres Programm (z.B. Visualisierung), das einen Tunnel verwenden soll, die Verbindung zum Bus über den IP-Router herstellen. Dieser verwendet nun die zweite Tunnellingadresse. Die Verbindung muss offen bleiben. 6. Nochmal Einstellungen klicken und Adresse für die dritte Tunnellingverbindung zuweisen. (Dialog noch nicht mit OK schließen) 7. Jetzt über weiteres Programm (z.B. Visualisierung), das einen Tunnel verwenden soll, die Verbindung zum Bus über den IP-Router herstellen. Dieser verwendet nun die dritte Tunnellingadresse. Die Verbindung muss offen bleiben. 8. Nochmal Einstellungen klicken und Adresse für die vierte Tunnellingverbindung zuweisen. 9. Den „Optionen“-Dialog nun mit OK schließen. Es können jetzt auch alle Verbindungen geschlossen werden. Jetzt sind alle 4 Adressen konfiguriert und es können insgesamt vier Verbindungen zum Gerät geöffnet werden. Hinweise: · Ein Programm kann sich nicht darauf verlassen immer die gleiche Adresse zu bekommen. · Wird die oben genannte Vorgehensweise eher unterbrochen sind entsprechend weniger Tunnel konfiguriert. · Dies gilt auch für das IP-Interface. | Ich hoffe das hilft dir weiter, ich werde heute Abend auchnochmal von vorne anfangen.
Gruß
Christoph
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