Hallo Michael,
der
proServ ist kein WebServer.
Im Pinzip kann man sich das so vorstellen, dass hier ein Serverprozess läuft, der sich um die Kommunikationsobjekte am Bus kümmert. Wenn sich eines seiner KOs ändert, dann teilt das der Server an die angeschlossenen Clients mit.
Wenn ein Client einen Befehl absetzen will, dann schickt der die Info an den Server und der kümmert sich um die Weiterleitung zum Bus.
Wenn sich ein Client verbindet, fragt er lediglich den Server nach den Zuständen am Bus und muss keinen Request an die einzelnen Teilnehmer schicken.
Zwischen
proServ und Client ist ein offenes, binäres Protokoll definiert.
Die grafische Oberfläche wird nur aus den mit der
ETS konfigurierten und dann im
proServ hinterlegten Daten generiert. Der Client muss also entsprechende Intelligenz haben, um die Daten für die
GUI auszuwerten und daraus eine
GUI aufzubauen.
Die Vorteile einer solchen nativen
Visualisierung gegenüber einer WebVisu sind insbesondere:
- Die Grafik stimmt in Grösse und Auflösung zum Client, man braucht also nicht zoomen oder das Vollbild irgendwie verschieben.
- Die Reaktion auf die Bedienung erfolgt spontan und ohne Latenz und es können Bediengesten verwendet werden, die das jeweilge Betriebssytem unterstützt.
Das kauft man sich damit ein, dass man für jeden Client eine eigene
Visu entwickeln muss, mit mehr oder weniger Aufwand. Andererseits müsste man sich bei einer Webvisu mit all den möglichen Browsern rumschlagen. Das ist auch nicht immer einfach...