Zitat von swiss
Naja wie lange ein System überlebt hängt auch von seiner Verbreitung ab. Es gibt hunderte Automatisierungssysteme und warscheinlich die Hälfte davon wird nach ein paar Jahren wieder eingestellt oder exisiert nur noch als Randerscheinung. Wenn es DS also nicht gelingt die Masse zu erreichen wird auch dieses Produkt über kurz oder lang sterben. Ich könnte ja mal bei den Grosshändlern nachfragen wie es mit den Absatzzahlen steht...
Im vergleich:
KNX
Enocean
My Gecko
Wenn also nicht DIE Lösung auf den Markt kommt (günstig, offenenr Standard, Alle Funktionen, grosses Händlernetzt zum einfachen Bezug, einfache Konfigurierung, störungsunanfällig und möglichst ausfallsicher) wird KNX warscheinlich noch lange neben den anderen Bussystemen existieren.
Ich denke nicht, dass die grosse Masse DS einsetzen wird. Genau so wehnig wie warscheinlich SmartHome von RWE in der grossen Masse eingesetzt werden wird. Dies unter anderem auch weil z.B. RWE SmartHome nur in Deutschland angeboten wird. KNX wird aber weltweit angeboten.
Ürigens... KNX gibt es schon über 20 Jahre und ist heute immer noch auf der halben Welt sehr populär. Es wird von einem Lebenszyklus von 40 Jahren für Elektro gesprochen. In 18 Jahren hat KNX den Lebenszyklus der ersten Installationen überschritten. Dass muss erst mal eine andere Bustechnik im Hausbau nachmachen 
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Habe Dein Posting ein bisschen auf das für mich Wesentlichste gekürzt.
Leider ist der Begriff "SmartHome" weit gesteckt und hierunter tummeln sich viele Lösungen, insbesondere Insellösungen.
Für mich hat Zukunft:
- KNX
- enOcean mit Gateway zu KNX
- Funk RF mit Gateway zu KNX
An diesen Themen arbeiten zahlreiche Firmen, größtenteils einheitlicher Standard und Bridge zu
KNX. Mögliche Anwendungen in gleich welche Richtung möglich.
Alles anderen Entwicklungen betrachte ich als "Nice to have", wobei hier das "Ende der Fahnenstange" bedingt durch begrenzte Möglichkeiten sehr schnell erreicht ist. Die Entwicklung von RWE erfreut auch andere Stromversorger, ergänzt durch Entwicklungen von Telefunken Smart Home.
Abgestimmt auf SmartMeter, wobei der Server für die Homesteuerung irgendwo extern bei einem Dienstleister steht.
Man publiziert mittlerweile 5 stellige Verkaufszahlen, wobei ich eher von realistischen 4 stelligen Bereich ausgehe. Nicht unterzubewerten, dass derartige Anwendungen im Beta laufen. Optisch weniger ansprechend.
Zu My Gecko. Kommt aus Italien, Südtirol und besitzt wenig von
KNX, sondern eigene Bausteile. Mit Ausnahme eines schicken sehr teueren Displays, welches per Hand programmiert werden muss für mich wenig Intressantes. Hatte Kontakt mit Vertretung Deutschland und ein längeres Gespräch mit dem Chefentwickler in Italien.
Man setzt auf 20 Jahre eigene Entwicklungsphilosophie und sieht sich nicht heute und nicht Morgen in unserer "Liga". Von großen Interesse fand man die
KNX Lösung der Impulse von Zählern zu erfassen!
Persönlich entwickle ich immer mehr das Gefühl das diese Technologien mehrere Ziele verfolgen:
- Kette Smart Grid - Smart Meter zu schließen
- am "Kuchen" der dann anstehenden Wohnungsmodernisierungen teilzunehmen = finden neuer Geschäftsfelder )*
- Auswerten des Verbrauchsverhaltens des Kunden 2020 - Schaffung neuer Märkte
- Viele Entwicklungen "reifen" beim Kunden. "Sie kommen und gehen"
- Die Teams, welche derartige Exoten treiben sollen sind sehr klein. Kennen teilweise weder KNX, die ETS, den Experten, usw. usw und besitzen selten Programmierkenntnisse. Aktivitäten übernehmen Dienstleister, welche sich ggf. weiterer Dienstleister bedienen.
- Kritischer Bereich: Die Energiewende - Zeitarbeit - Personalabbau und damit mögliche fehlende potentielle Käufer und Anwender in der Zukunft. Kann mir unter Wertung der derzeitigen wirtschaftlichen Marktsituation schwerlich einen Boom hier vorstellen. Der Geldkreislauf in unserem Wirtschaftssystem kommt ins stocken und der neuen Generation von Hausbesitzern wird das Geld fehlen für derartige Investitionen.
Setze hier mal einen Break, da dieses Thema unerschöpflich Stoff liefert und keiner so recht weis was die Zukunft bringt.
)* für Zweifler noch ein Hinweis. Vor nicht allzulanger Zeit hatten wir hier im Forum eine Anfrage der TU München. Initiator dieses Projektes war ein Bereich von Bosch mit dem Ziel der Findung von neuen Geschäftsfeldern im "Smarten Bereich.