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  #21  
Alt 25.08.2012, 09:28
Benutzerbild von swiss
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swiss sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäreswiss sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäreswiss sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
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Naja wie lange ein System überlebt hängt auch von seiner Verbreitung ab. Es gibt hunderte Automatisierungssysteme und warscheinlich die Hälfte davon wird nach ein paar Jahren wieder eingestellt oder exisiert nur noch als Randerscheinung. Wenn es DS also nicht gelingt die Masse zu erreichen wird auch dieses Produkt über kurz oder lang sterben. Ich könnte ja mal bei den Grosshändlern nachfragen wie es mit den Absatzzahlen steht...

Im vergleich:

Zeptrion (Feller)
DS
XComfort (Moeller)
KNX
Enocean
Inoxel
My Gecko
PHC
Spline


Wäre warscheinlich sehr interessant. Ich glaube dass das Produkt mit den stärksten Absatzzahlen häufig auch am längsten überlebt. Denn jede Anlage die installiert wird, braucht auch wieder Ersatzteile.

Wenn also nicht DIE Lösung auf den Markt kommt (günstig, offenenr Standard, Alle Funktionen, grosses Händlernetzt zum einfachen Bezug, einfache Konfigurierung, störungsunanfällig und möglichst ausfallsicher) wird KNX warscheinlich noch lange neben den anderen Bussystemen existieren.

Ich denke nicht, dass die grosse Masse DS einsetzen wird. Genau so wehnig wie warscheinlich SmartHome von RWE in der grossen Masse eingesetzt werden wird. Dies unter anderem auch weil z.B. RWE SmartHome nur in Deutschland angeboten wird. KNX wird aber weltweit angeboten.

Ürigens... KNX gibt es schon über 20 Jahre und ist heute immer noch auf der halben Welt sehr populär. Es wird von einem Lebenszyklus von 40 Jahren für Elektro gesprochen. In 18 Jahren hat KNX den Lebenszyklus der ersten Installationen überschritten. Dass muss erst mal eine andere Bustechnik im Hausbau nachmachen
__________________
Gruss Patrik alias swiss

Geändert von swiss (25.08.2012 um 09:44 Uhr)
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  #22  
Alt 25.08.2012, 23:42
Benutzerbild von redstar
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Beiträge: 2.322
redstar wird schon bald berühmt werdenredstar wird schon bald berühmt werden
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Zitat von swiss Beitrag anzeigen
Naja wie lange ein System überlebt hängt auch von seiner Verbreitung ab. Es gibt hunderte Automatisierungssysteme und warscheinlich die Hälfte davon wird nach ein paar Jahren wieder eingestellt oder exisiert nur noch als Randerscheinung. Wenn es DS also nicht gelingt die Masse zu erreichen wird auch dieses Produkt über kurz oder lang sterben. Ich könnte ja mal bei den Grosshändlern nachfragen wie es mit den Absatzzahlen steht...

Im vergleich:
KNX
Enocean
My Gecko

Wenn also nicht DIE Lösung auf den Markt kommt (günstig, offenenr Standard, Alle Funktionen, grosses Händlernetzt zum einfachen Bezug, einfache Konfigurierung, störungsunanfällig und möglichst ausfallsicher) wird KNX warscheinlich noch lange neben den anderen Bussystemen existieren.

Ich denke nicht, dass die grosse Masse DS einsetzen wird. Genau so wehnig wie warscheinlich SmartHome von RWE in der grossen Masse eingesetzt werden wird. Dies unter anderem auch weil z.B. RWE SmartHome nur in Deutschland angeboten wird. KNX wird aber weltweit angeboten.

Ürigens... KNX gibt es schon über 20 Jahre und ist heute immer noch auf der halben Welt sehr populär. Es wird von einem Lebenszyklus von 40 Jahren für Elektro gesprochen. In 18 Jahren hat KNX den Lebenszyklus der ersten Installationen überschritten. Dass muss erst mal eine andere Bustechnik im Hausbau nachmachen
Habe Dein Posting ein bisschen auf das für mich Wesentlichste gekürzt.
Leider ist der Begriff "SmartHome" weit gesteckt und hierunter tummeln sich viele Lösungen, insbesondere Insellösungen.

Für mich hat Zukunft:
  1. KNX
  2. enOcean mit Gateway zu KNX
  3. Funk RF mit Gateway zu KNX
An diesen Themen arbeiten zahlreiche Firmen, größtenteils einheitlicher Standard und Bridge zu KNX. Mögliche Anwendungen in gleich welche Richtung möglich.


Alles anderen Entwicklungen betrachte ich als "Nice to have", wobei hier das "Ende der Fahnenstange" bedingt durch begrenzte Möglichkeiten sehr schnell erreicht ist. Die Entwicklung von RWE erfreut auch andere Stromversorger, ergänzt durch Entwicklungen von Telefunken Smart Home.
Abgestimmt auf SmartMeter, wobei der Server für die Homesteuerung irgendwo extern bei einem Dienstleister steht.
Man publiziert mittlerweile 5 stellige Verkaufszahlen, wobei ich eher von realistischen 4 stelligen Bereich ausgehe. Nicht unterzubewerten, dass derartige Anwendungen im Beta laufen. Optisch weniger ansprechend.

Zu My Gecko. Kommt aus Italien, Südtirol und besitzt wenig von KNX, sondern eigene Bausteile. Mit Ausnahme eines schicken sehr teueren Displays, welches per Hand programmiert werden muss für mich wenig Intressantes. Hatte Kontakt mit Vertretung Deutschland und ein längeres Gespräch mit dem Chefentwickler in Italien.
Man setzt auf 20 Jahre eigene Entwicklungsphilosophie und sieht sich nicht heute und nicht Morgen in unserer "Liga". Von großen Interesse fand man die KNX Lösung der Impulse von Zählern zu erfassen!

Persönlich entwickle ich immer mehr das Gefühl das diese Technologien mehrere Ziele verfolgen:
  • Kette Smart Grid - Smart Meter zu schließen
  • am "Kuchen" der dann anstehenden Wohnungsmodernisierungen teilzunehmen = finden neuer Geschäftsfelder )*
  • Auswerten des Verbrauchsverhaltens des Kunden 2020 - Schaffung neuer Märkte
  • Viele Entwicklungen "reifen" beim Kunden. "Sie kommen und gehen"
  • Die Teams, welche derartige Exoten treiben sollen sind sehr klein. Kennen teilweise weder KNX, die ETS, den Experten, usw. usw und besitzen selten Programmierkenntnisse. Aktivitäten übernehmen Dienstleister, welche sich ggf. weiterer Dienstleister bedienen.
  • Kritischer Bereich: Die Energiewende - Zeitarbeit - Personalabbau und damit mögliche fehlende potentielle Käufer und Anwender in der Zukunft. Kann mir unter Wertung der derzeitigen wirtschaftlichen Marktsituation schwerlich einen Boom hier vorstellen. Der Geldkreislauf in unserem Wirtschaftssystem kommt ins stocken und der neuen Generation von Hausbesitzern wird das Geld fehlen für derartige Investitionen.
Setze hier mal einen Break, da dieses Thema unerschöpflich Stoff liefert und keiner so recht weis was die Zukunft bringt.

)* für Zweifler noch ein Hinweis. Vor nicht allzulanger Zeit hatten wir hier im Forum eine Anfrage der TU München. Initiator dieses Projektes war ein Bereich von Bosch mit dem Ziel der Findung von neuen Geschäftsfeldern im "Smarten Bereich.
__________________
Stammtisch Franken-Arbeitskreis Franken
Produktpalette führender Hersteller in 5 Linien im produktivem Einsatz




Geändert von redstar (25.08.2012 um 23:50 Uhr)
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  #23  
Alt 26.08.2012, 01:16
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Registriert seit: 18.08.2010
Beiträge: 126
gogetter ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Da die meisten Häuser heute durch Bauträger erstellt werden und leider immer noch für die E-Installation die 1% von der Bausumme Regel herangezogen wird, entstehen dadurch Verzerrungen. Die Bauherren, die mit ihrem Elektriker eine sinnvolle angepasste Planung vor Ausführung durchführen sind eher selten. Wenn nun die blanken Zahlenspiele ohne KNX z. B. 15 k€ ergeben und mit KNX bei 25 k€ berechtigt herauskommen wird die Bereitschaft der Bauherren schon eingeschränkt.

Es ist wahrlich schwierig einem Bauherren "Smart Home" Technologie virtuell nahezubringen. Ich mache mal den Vergleich zu einer Spülmaschine. Wenn ein junger 2 Personenhaushalt seine Spülvorgänge von Hand erledigt werden viele sagen "ja ne iss klar für zwei Personen keine Spülmaschine". Hat dieser Haushalt aufgrund eines Defektes keine Spülmaschine verfügbar, ist es sehr unangenehm.

Darüberhinaus erklärt der San-Installateur das Einzelraumregelung Pflicht ist und lässt vom ELI Bi-Metalle in den Räumen installieren. Und der Rolladenmensch verkauft die Rolladensteuerung, Markisensteuerung usw.

Das ist alles weit entfernt von einem Smart Home. Dann lesen die Bauherren etwas über Smart Home für XX Euro von Fa. Y und sagen "jep zu dem geringen Preis sind wir doch dabei" Daraus entstehen dann solche Diskussionen wie diese.

Aus meiner Sicht ergibt sich die Forderung an viele am Bau beteiligte Gewerke das Konzept des "Smart Home" den Bauherren schmackhaft zu machen. Ob das digitale Schlüsselbrett nun zwingend ist, mag dann jeder selbst entscheiden.

Welche Technologie dann die bessere ist, hat dann wieder mit dem Ertrag zu tun. Für mich ist KNX die zukunftsträchtige Alternative (in Deutschland weil Ausland kann ich nicht beurteilen).

Gruß
Wolfgang
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  #24  
Alt 08.10.2012, 21:31
Mia Mia ist offline
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Ort: Lübbecke
Beiträge: 2
Mia ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Ich würde auch auf KNX setzen. Das haben wir hier auf der Arbeit installiert. Und ich denke, wenn ich so die Berichte lese, dass durch die weite Verbreitung man mit einer längeren Lebenserwartung dieser Technik rechnen kann...
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