Wenn Du als Nicht-Elektriker damit ein Problem hast, dann solltest Du der eigenen Sicherheit zuliebe grundsätzlich die Finger davon lassen und die Arbeit von jemanden machen lassen, der da genau weiß, was er tut, zu tun hat und tun darf.
Da ich aber nicht ganz so missionarisch veranlagt bin, mal ein paar Überlegungen ohne Gewähr auf Richtigkeit (im Zweifelsfall gilt der erste Satz dieses Beitrags):
Am Dimmer sind
Klemme 1 und 2 gebrückt. An
Klemme 1 soll N, an
Klemme 2 kann N von der Lampe angeschlossen werden, falls das nicht anderswo geschieht. An
Klemme 3 soll L angeschlossen werden und
Klemme 4 ist der geschaltete/gedimmte Ausgang, der dann im aktiven Zustand das Potential von
Klemme 3 führt.
Ganz nebenbei: Lampen sollen immer so angeschlossen sein, das N permanent anliegt und L geschaltet wird. Nur dann ist ein sicherer Wechsel des Leuchtmittels möglich. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist bei Dir L permanent angeschlossen und N wird geschaltet - ich nenne das Pfusch (weiß aber nicht sicher, ob das wirklich verboten ist) denn zum Leuchtmittelwechsel musst Du zwingend die Sicherung abschalten (die zwingend L trennen muss) sonst arbeitest Du unter Spannung, egal ob der Schalter aus oder an ist.
Für sich selbst braucht der Dimmer N und L an
Klemme 1 und 3, wobei er bei Wechselspannung natürlich generell auch funktioniert, wenn man N und L tauscht (ob das vom sicherheitstechnischen Standpunkt aus zulässig ist, steht auf einem anderen Blatt)
Wichtig ist dann nur, das
Klemme 4 gegen
Klemme 3 geschaltet/gedimmt wird. Habe ich also N an
Klemme 3 (und L an
Klemme 1) dann schaltet der Ausgang gegen N, was mit einer Lampe die permanent an L hängt und gegen N geschaltet wird, grundsätzlich funktionieren müsste.
Offizielle Beschaltung ist also (Klemme 1,3,4, weil 2 unbenutzt bleibt) NLL (und Lampe permanent an N), bei Dir dagegen LNN (weil Lampe permanent an L hängt).
Falls es sich aber um einen Sensordimmer handelt kann man ihn meist nicht mehr bedienen, wenn N und L vertauscht werden, die Sensorfläche ist bei vorgesehener Beschaltung über einen sehr hohen Widerstand mit L verbunden und bei Berührung fließt dann kapazitiv ein sehr kleiner Wechselstrom (wie bei einem Phasenprüfer) anhand dessen dann die Berührung erkannt wird. Das funktioniert nicht, wenn an der für L vorgesehenen
Klemme statt dessen N hängt - es sei denn, der Benutzer setzt sich dann selbst auf L-Potential, denn irgendwie muss der sehr kleine Strom zustande kommen. Nur hat der normale Nutzer fast immer näherungsweise das Potential von N - alles andere wäre auch mehr oder weniger gefährlich.
Also falls es ein Sensordimmer ist, wird Dir wahrscheinlich nichts anderes übrig bleiben, als den permanenten Anschluss der Lampe von L auf N zu wechseln...