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23.06.2010, 08:52
| | Benutzer | | Registriert seit: 16.05.2008
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Hi Thomas,
Michael schrieb
Zitat von enertegus ... Aus Leidenschaft Ingenieur, | Genau das ist so etwas wie der Schlüssel zu allen Berufen. Wenn man viel Interesse für seinen Beruf mitbringt und bereit ist sich einzuarbeiten, dann wird man auch mit einer teils völlig anderen Ausbildung Fuß fassen können.
Die Uni ist ein Platz wo Dir nur die Handwerkszeuge gezeigt und ggf. beigebracht werden. Es gibt keinen Ort, wo man so günstig an Wissen kommt.
Wie Du sie im richtigen Leben einsetzen kannst lernst Du entweder nebenbei in Praktika oder später im Unternehmen auf die harte Tour.
Dein Ansatz jetzt loszugehen und den Kontakt zur echten Welt zu suchen ist also gut und wenn Dir die Gebäudetechnik gefällt dann ist der von Dir eingeschlagene Weg hier zu fragen IMHO absolut richtig für den Anfang.
Viel Erfolg!
Gruß,
Bernd
__________________ EIB im EFH seit 10'2008, ETS3f, EibPC | 
23.06.2010, 08:58
|  | Moderator xxAPI Forum | | Registriert seit: 17.12.2007 Ort: Cuxhaven
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Zitat von bmx Es gibt keinen Ort, wo man so günstig an Wissen kommt. | NACK
google, wikipedia, Internet generell
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23.06.2010, 09:03
|  | Moderator | | Registriert seit: 28.05.2007
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Zitat von NilsS NACK
google, wikipedia, Internet generell | Auch NACK
Das gilt nur, wenn man das Wissen hat, Wissen dort als solches zu erkennen.
__________________ Gruß Matthias EIB übersetzt meine Frau mit "Ehemann Ist Beschäftigt" Meine Installation: EibPC, FS, Infoterminal touch, Microvis II logic + Temp/rF, Infodisplay 2.0, TS2+, DALI-GW GE141, Squeezebox3, Barix Exstreamer gold, Irtrans LAN, Nevo SL, Auerswald 4410, Buderus FM446, Dreambox 7025cc & Ipod touch | 
23.06.2010, 09:24
|  | Erfahrener Benutzer | | Registriert seit: 02.06.2007
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Unseren Trainees wird ein Super-Praktikum angeboten, fast schon ein Traum. Allerdings Voraussetzung hohe räumliche Flexibilität, welche ggf. sogar über die Grenzen von Deutschland hinaus gehen.
Im Verlauf des Programms entwickelt sich ggf. auch der Wunsch eine Übernahme, eine Stelle zu bekommen. Hier allerdings meine Erfahrung, dass der Studiengang, die Fachrichtung letztlich unwesentlich sein kann beim Stellenangebot.
Beispiel:
promovierter Jurist, mit besten Beziehungen, Einsatz im Produktmanagement bzw. Dipl- Kfm, Einsatz im technischen Vertrieb
__________________ Gruß redstar | 
23.06.2010, 09:26
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Zitat von MatthiasS Auch NACK
Das gilt nur, wenn man das Wissen hat, Wissen dort als solches zu erkennen. | Für ein erstes Wissen sind Internetquellen ganz ok. Trotzdem geht m.E. nichts über Bücher - die sind korrigiert, werden verbessert und sind einfach qualitativ besser.
Vieles im Zusammenhang mit Software geht aber nur übers Internet, da die Sachen so schnell "out of date" sind...
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23.06.2010, 09:37
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Zitat von makki Jemand der einen USB-Port von RS232 aufm Foto nicht unterscheiden kann hat entweder keine Ahnung oder zuviel Theorie  | Passt prima zum Thema: Techbuket.net | Will it work? | 
23.06.2010, 19:46
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Zitat von enertegus Es ist nicht a priori besser bei den Großen, man verdient auch nicht a priori weniger bei den Kleinen. Es kommt darauf an, und das ist für jeden persönlich zu entscheiden. |
Zitat von redstar Im Verlauf des Programms entwickelt sich ggf. auch der Wunsch eine Übernahme, eine Stelle zu bekommen. | Ich denke, hier muss ein Student abwägen, was er später will:
Geht es bei Praktikum/Studienarbeit/Diplomarbeit/evtl. gar Promotion darum sich für später einen Job zu "sichern", dann sollte die Wahl auf die zweite Reihe der Unternehmen fallen - d.h. die kleinen Ingenieur-Büros, Dienstleister, kleinen Zulieferer der großen. Da kann man während der Zeit sich einen Namen machen und die Fähigkeiten beweisen, ohne dass es verbindlich wird. Quasi eine extra Probezeit (für beide Seiten!). Gute Leute werden da auch in schlechten Zeiten oft noch gerne genommen... (Diese Firmen können es sich schlicht nicht leisten, eine Pfeife einzustellen)
Wenn es darum geht, dass man in ein ganz spezielles Unternehmen will, dann sollte man jedoch dort (aus den gleichen Gründen) anfangen - und sich bewusst sein, dass auch bei bester Leistung und begeisterten Vorgesetzten eine Übernahme leicht scheitern kann (Einstellungsstop, etc. pp.). Um sonst war die Zeit dort jedoch nicht, da es für den Lebenslauf sicher nicht schlecht ist...
(Diese Unternehmen lassen oftmals die wirklich guten Leute links liegen, da die Personaler die Möglichkeiten nicht sehen. Oder es werden lauter Persönlichkeiten mit Führungsstärke gesucht und es wird dabei weder bedacht, dass man so nur Selbstdarsteller bekommt, noch dass den ganzen Häuptlingen seltsamer Weise die Indianer fehlen um Ergebnisse zu produzieren)
Die kleinen Unternehmen haben halt das Problem, dass keiner der Studenten diese kennt. Bei einem hoch innovativem, mit dem ich zusammenarbeite, hat der Geschäftsführer jedem Manager die Aufgabe gemacht pro Tag eine Idee zu liefern, wie man Studenten ansprechen kann - und bei uns war gerade Einstellungsstopp...
Zitat von MatthiasS Das gilt nur, wenn man das Wissen hat, Wissen dort als solches zu erkennen. |
Zitat von enertegus Für ein erstes Wissen sind Internetquellen ganz ok. Trotzdem geht m.E. nichts über Bücher - die sind korrigiert, werden verbessert und sind einfach qualitativ besser.
Vieles im Zusammenhang mit Software geht aber nur übers Internet, da die Sachen so schnell "out of date" sind... | Ist denke das ist sehr fachspezifisch. Und jede Disziplin hat unterschiedliche Tradition was den Umgang mit Forschungsergebnissen bzw. Wissen angeht.
Bei den mich für mich interessanten Bereichen habe ich jedoch sehr viel mehr Weizen als Spreu im Internet gefunden - den Hintergrund um dazwischen unterscheiden zu können braucht man aber natürlich trotzdem.
Dagegen habe ich schon in Fachzeitschriften (für die interessierte Allgemeinheit) fachlich ziemlich großen Mist gelesen - das waren aber auch journalistische Artikel und keine Fachaufsätze...
__________________ TS2+, B.IQ, DALI, WireGate für 1wire so wie Server für Logik und (TODO) Visu auf HomeCockpit Minor | 
23.06.2010, 23:19
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Zwischen Theorie und Realität besteht ein himmelweiter Unterschied. Glücklich der mit "Vitamin B".
Vergleicht man aufmerksam gewachsene Personalstrukturen so wird man Trends feststellen. Nicht selten erkennt man im Typus Mensch die Vorlieben der Entscheider.
__________________ Gruß redstar | 
24.06.2010, 00:57
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wohlgemerkt nicht die Fachabteilungen, sondern die Persa-Abteilung....
| Naja, da könnte ein Teil des des von mir gemeinten Problems liegen, das BWL-ätzer ätzen  Leider ohne jegliches Fachwissen..
(USB-RS232)
Seh ich anders. Der hat halt was anderes gelernt.
| Nee seh ich schon so. Hintergrund natürlich IT in meinem Fall (und wir hatten schon ne Mnege solcher Bewerber für eine Ausbildungsstelle!): jemand der offensichtlich noch nie einen Pc aus weniger als 2m entfernung betrachtet hat ist halt IMHO nicht geeignet, weil das interesse fehlt.. In der GA gelte das analog, daher finde ich den Vorstoss von Thomas auch gut. Es gibt nichst besseres als proaktives engagement für das was man will |
Es stimmt auch nicht, dass die Guten Absolventen ausschließlich zu den Großen gehen
| Naja, ich hab das nur schon viel zu oft gehört.. Altenheimbetreuer (Siemens) wär der Traum, falls das nicht klappt, muss ich halt erstmal zu einer "blöden Klitsche". Die Jungs sind aber halt IMHO mindestens 1x schief gewickelt..
Zitat von MatthiasS Auch NACK
Das gilt nur, wenn man das Wissen hat, Wissen dort als solches zu erkennen. | Da ist schon auch was dran. Man kann nicht Know-How von 0 auf 100 bringen, wenn man von den Grundlagen keine Ahnung hat. Weil man kann dann halt Käse von Information nicht trennen.. für 70->100% mag das gehen, 0-70 erfordert dagegen Bücher, Studium, o.ä.
Dieses Forum ist ein gutes Beispiel dafür: Käse bleibt hier halt nicht lange (entspr.) unkommentiert stehen, aber das ist halt nicht überall so..
Und es steht viel Käse im Internet, Wikipeter inkl...
@Henessy: Saugeil ! Aber nein: it won't work, weil das hinterste ein USB-Speicherstick ist |
Dagegen habe ich schon in Fachzeitschriften (für die interessierte Allgemeinheit) fachlich ziemlich großen Mist gelesen - das waren aber auch journalistische Artikel und keine Fachaufsätze...
| Das passiert auch in Fachzeitschriften, deshalb würde ich bei solchen (und Büchern, Vorlesungen etc) dasselbe gesicherte Grundwissen empfehlen wie im Internet: man muss bewerten können ob es stimmen kann
Makki
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24.06.2010, 11:09
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Hier mal mein Senf als BWL-Ätzer:
Ihr vergesst auch einen Aspekt in Euren Betrachtungen: die persönlichen und individuellen Karriere-Vorstellungen von Menschen.
Wer gezielt seine Karriere plant, und das kann man ein Stückweit auch beeinflussen, der sollte immer zu den Großen gehen. Nach ein paar Jahren hat man die Erfahrung, sich auf eine Führungsposition im Mittelstand zu bewerben oder intern den nächsten Schritt zu machen. Das gleiche gilt auch für diejenigen, die früh gut verdienen wollen.
Und es ist wohl unbeschritten, dass in Konzernen die Einstiegsgehälter am höchsten sind.
Es kommt eben immer auf das Gesamtpaket an, das man sich selbst schnürt.
Deshalb plädiere ich immer dazu, die ersten Berufserfahrungen in Konzernstrukturen zu machen. Die KMUler mögen mir hier an der Stelle verzeihen. Bin eben doch ein BWLer.
Gruß, Markus
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