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    Welche Technik im Neubau?...

    Hallo zusammen,


    da ich relativ oft in letzter Zeit hier im Forum lande und mich durch sämtliche Beiträge wühle habe ich mich entschlossen selber anzumelden.
    Ich baue zur Zeit ein Haus und übernehme die Elektroinstallation selber. Die Abnahme und ein Auge darauf hat ein Bekannter. Ich selber bin auch E-Fachkraft allerdings eher in der Industrie und meine Ausbildung liegt nun schon ein paar Jahre zurück. Wobei auch dort die Hausinstallation nur mal angeschnitten wurde... Im Grunde ist die normale Installation aber nicht das Problem, sondern welches System ich jetzt nehmen sollte um später nachrüsten zu können.
    KNX ist preislich natürlich eine ganz schöne Nummer. Deshalb werde ich zwar zu sämtlichen Dosen auch Busleitungen legen, aber ob ich die jemals benutze ist was anderes...
    Aufgebaut ist das Haus ganz klassisch unten mit offener Wohnküche, HWR, Gäste-WC und oben mit 3 Schlafzimmer und einem Bad.
    Im Grunde möchte ich am Anfang lediglich die Rollläden komplett im Haus auf und zu fahren lassen.
    In der offenen Wohnküche sind ein Fenster und zwei Terassenfenster. Die sollten einzeln, zusammen und verschiedene Szenen "abspielen" können. Zum Beispiel sitzt man abends draussen und anstatt, dass alle 3 um 22 Uhr runterfahren soll der eine Rollladen oben bleiben.
    Für den Anfang als letztes sollten die Leuchten im Wohn/Essbereich dimmbar sein per Schalter und Smartphone.
    Das ganze kann man natürlich auch konventionell hinbekommen, aber wenn ich im Laufe der Zeit weitere Sachen integrieren möchte wird es schwierig.
    Vom System selber gefiel mir Rademacher super. Der Schalter wird einfach in die bestehende Installation integriert und dann entsprechend programmiert. Allerdings gefallen mir die Anzeige optisch überhaupt nicht. Auch die Auswahl ist nicht allzu groß. Und später mehrere Handyapps nutzen für verschiedene Sachen möchte ich vermeiden.
    Dann habe ich mich mit GIRA E-Net beschäftigt. Hier bin ich natürlich konsequent an den Hersteller gebunden. Dazu ist es funk basiert. Ich halte es für Schwachsinn, wenn ich überall Leitungen verlege und am Ende einen batteriebetriebenen Funkschalter auf die Dose setze. Die Regierung zu Hause würde mir wohl auch eine Pfeffern.
    Dafür bin ich optisch von GIRA überzeugt...
    Generell finde ich die Systeme von GIRA als 'Anfänger' auch etwas unübersichtlich. Eventuell habe ich manche Sachen auch nicht ganz verstanden. Vielleicht weiß hier ja einer, ob ich ein GIRA System ähnlich wie das von Rademacher verwenden kann. Für einen Hinweis wäre ich dankbar, dann würde ich mir das nochmal genauer anschauen.
    Wie oben erwähnt übernimmt mein Bekannter letzten Endes die Abnahme und hilft auch beim Einbau der entsprechenden Komponenten... Ich möchte mich nur auf ein System festlegen und das dann mit ihm durchsprechen.
    Vielleicht habt ihr ja auch noch andere Ideen. Ich bin für alles offen...

    Beste Grüße

    #2
    Du bist in einem KNX Forum unterwegs also empfehlen dir auch alle hier KNX, ist auch das beste System und du bist komplett Hersteller unabhängig. Da gibts hier viele Threats zu, einfach mal die suche anwerfen...
    Ich muss an meiner Kommasetzung arbeiten...

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      #3
      Hallo und willkommen im Forum. Wenn du ohnehin das grüne in jede Dose legen möchtest, dann realisiere ein Minimalset mit KNX. Wenn du viel selbst machst, ist KNX gar nicht so viel teurer. Ein 24 -fach Schaltaktor für alles Licht sollte ausreichend sein, wenn du nicht mehr möchtest als du konventionell machen würdest.
      Als Schalter entweder die klassischen mit einem Binäreingang in der Dose oder einfache KNX Schalter.
      Für das zeitbasierte Schalten eine freie Visu mit Logik.
      Zum Programmieren gibt es ja auch die ETS Inside anstelle der Professional. Rechne dir die Kosten doch mal aus:
      Interface, ETS Inside, Schaltaktor, Binäreingänge oder KNX Schalter (Temperatursensor notwendig?), Jalosieaktor. Evtl. Heizungsaktor.
      Für EDOMI ein Fujitsu S900 (40€ gebraucht)

      Grüße

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        #4
        Hier werden auch mehrere Varianten miteinander verglichen.


        KNX Kostenplanung | KNX muss nicht teuer sein|
        https://youtu.be/z2Twvq-pFWw


        Bin auch der Meinung wenn man Elektrik selbst macht, sollte man schon KNX nehmen wenn man eh im überlegen ist.
        Die Herstellerunabhängigkeit ist super, außerdem gibt es KNX / EIB schon recht lange.

        Ein Neubau ohne KNX (oder ähnliches) ist elektrotechnisch gesehen schon fast ein Altbau
        Zuletzt geändert von Michi84; 17.04.2019, 20:27.

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          #5
          allein die vorgabe: jalousien steuern und licht dimmen reicht als grundentscheid für knx. wenn du dann noch die auswahl zwischen schicken tastern treibt, kommst du an knx gar nicht vorbei!
          Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen... <<mehr>> <<Dienstleistungspreise>>

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            #6
            Als Alternative zu KNX kann ich noch Busch Jäger Free@Home (Einfaches System) oder Loxone (teilweise auch mit KNX Kompatibel) empfehlen.
            Je nachdem was du alles umsetzen möchtest, wie die Visu/App aussehen soll und natürlich der Preis. Auch die Türsprechanlage kann einen unterschied machen was denn besser passt.
            Mit KNX bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite wenn auch nicht immer die einfachste.
            Mein Favorit sind MDT Aktoren, MDT Glastaster und Tasterinterface, Gira Visu (X1/Homeserver), Gira Sprechanlage und BEG Präsenzmelder.
            Damit lässt sich das ganze auch halbwegs günstig umsetzen.

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              #7
              Ich würde Dir empfehlen Dein Anforderungen zu katalogisieren. Nicht alles muss unbedingt sein, wenn das Budget zu bedenken ist. Wenn ich Dich oben recht verstehe, sind die Anforderungen relativ einfach und damit wäre eine komplexe Lösung samt HomeServer der Overkill. Lass Dir doch von zwei Elektrikern entsprechend Angebote machen bzw. führe ein Beratungsgespräch. Danach weisst Du mehr - vor allem auch bzgl. der Kosten, die auf Dich zukommen werden.

              EQ3 als Hersteller von Homematic IP rechnet aktuell vor, dass ein Smart Home auf Basis geschickt gewählter Komponenten (Funk dort, wo es keine Leitungen hat/braucht) und Leitungen dort, wo es geht, günstiger ist als die konventionelle Verkabelung. Das ist auch der Hintergrund anderer Lösungen mit bspw. EnOcean. Nicht an jedem Schalter/Bewegungssensor usw. muss ein Kabel liegen. Legt man eines, kommen eben Material- und Lohnkosten dazu. Die Rechnung muss man für sich machen.

              Tendenziell bieten kleinere Systeme wie Loxone, Homematic IP, die meisten Z-Wave-Systeme (ebenfalls ein offener Standard) von Haus aus eine relativ gute Visualisierung samt App. Wenn das wichtig ist (wird es wohl in Zukunft eher mehr) samt Unterstützung von Alexa, sollte dies ein Punkt in der Entscheidungsfindung sein.

              Bei Sprechanlagen kann man wenige hundert bis viele tausend Euro ausgeben. Wenn man die wenigen Minuten bedenkt, die man das System nutzt, kommt vielleicht ein günstigeres System in Betracht. IP-Kameras für die reine Überwachung sind nicht nur günstiger, sondern meistens auch besser mit Smartphone & Co. verbunden. Loxone hat sich hier ebenfalls hervorgetan und bietet viel aus einer Hand an. Zudem hat die Firma Musterhäuser (wie der Konkurrent Comexio auch). Vielleicht lohnt ein Besuch.

              Ansonsten ist KNX ein sehr gutes System, benötigt jedoch relativ hohe finanzielle Hürden beim Einstieg.

              Solltest Du ein grosser Fan von Audio- oder Heimkino sein, wäre Crestron als Mediensteuerung einen Blick wert, die mit vielen anderen Systemen verbunden werden kann. Zwar eher eine Nische, aber im Fall von Heimkinoideen einen Blick wert.

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                #8
                Zitat von DamyDO Beitrag anzeigen
                Im Grunde ist die normale Installation aber nicht das Problem, sondern welches System ich jetzt nehmen sollte um später nachrüsten zu können. (...) Deshalb werde ich zwar zu sämtlichen Dosen auch Busleitungen legen, aber ob ich die jemals benutze ist was anderes...
                KNX mit solchen Unterputz-Aktoren in der Dose ist die teure Variante.

                Vom Preis pro Schaltkontakt (oder Dimmkanal) günstiger sind zentrale Aktoren mit vielen Kanälen, die zentral im Verteiler untergebracht werden. Allerdings erfordert das eine andere Verkabelung (Kabel vom Verbraucher bis zum Verteiler).

                Viele Grüße, Volker

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                  #9
                  Das Video weiter oben ist sehr übersichtlich. Jetzt wäre noch interessant, ob Motoren, die direkt mit KNX bedient werden, günstiger sind. Daneben wäre der Vergleich mit einer Funkvariante interessant, bspw. Selve, Rademacher, Somfy usw. Da entfallen ja praktisch alle Kabel- und v. a. Lohnkosten im Bereich Taster, Motoren und Sensoren.

                  Ein Neubau ohne KNX (oder ähnliches) ist elektrotechnisch gesehen schon fast ein Altbau
                  Die IoT- und Cloud-Anbieter würden das wohl altmodisch nennen und mehr auf IT-Vernetzung setzen. Wir hatten es hier im Forum schon diskutiert, aber nochmals der Link, falls es hier helfen sollte. Es lohnt sich meistens alle möglichen Blickwinkel zu durchdenken.

                  https://www.smart-wohnen.de/haus-gar...-deutschlands/

                  Zuletzt geändert von raman; 19.04.2019, 10:20.

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