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    VM Lizenzen

    Hallo Zusammen,
    ich habe nun hier schon häufiger gelesen, dass viele beispielsweise auf einer Synology mehrere VMs laufen lassen, um Homeserver, Multiroom, Ubiquiti Controller etc. separat betreiben zu können. Verwendet ihr alle ein Windows 10 dafür? Nutzt ihr alte vorhandene Lizenzen, habt ihr euch dafür neue gekauft?

    #2
    Guten Abend!

    Windows 10 ist da völliger Overkill.. Das meiste läuft auf Linux Systemen, die sind sehr viel ressourcensparender.
    Aber bitte bedenke, dass es sehr viel RAM braucht für echte VMs. Ich habe hier einen Proxmox Host mit zwei VMs und 2 Containern laufen: SmarHomeNG (Container), Unifi Controller (Container), OpenELEC (VM) und einen kleinen Storage (VM). Alles zusammen braucht so 14..15 GB RAM. Rechenleistung ist zweitrangig, das ganze läuft super auf einem 6 Jahre alten i5 3570.

    Ich habe eine DS415+, da bin ich weder mit Docker noch mit VMs glücklich geworden. Die Synology läuft aber nach wie vor als Datenschleuder ;-)

    Gruß, Thomas

    Edit: PS: Falls Du Windows einsetzt, braucht natürlich jede VM eine eigene Lizenz!

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      #3
      Win10 in einer VM auf einer Synology kannst Du vergessen. Zumindest nicht ohne das Ding ordentlich mit RAM vollzustecken. Für Rechner die 24/7 durchlaufen sollen ist Windows eh nicht das richtige Betriebssystem. Wenn das dann noch ins Internet kommt, füllte es die Festplatte so ganz ohne dein Zutun.
      Mfg Micha
      Ich sage ja nicht, das wir alle dummen Menschen loswerden müssen, aber könnten wir nicht einfach alle Warnhinweise entfernen und den Dingen ihren Lauf lassen?

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        #4
        Vor meiner Synology hatte ich mein nas auf einem hp Microserver mit ubuntu Server laufen. Mit dem fehlenden UI machte mir das irgendwann aber kein Spaß mehr. Hat jemand Empfehlung welches Linux mit ggf. UI dann gut passt?
        mit den Containern muss ich mich Mal einlesen, kenne ich bisher gar nicht.
        Habe noch ein Intel nuc über. Vielleicht installiere ich dann dort die VMs

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          #5
          Proxmox hat ne halbwegs taugliche UI, basiert auf Linux und koscht nix (bei voller Funktionalität!). Einzig ein Nagscreen beim Einloggen gibt es, dass man kein Abo hätte... aber das ist im Privatbereich sicherlich akzeptabel.

          Alternativ setzen auch viele auf vmware ESXi.. die ist in der kostenlosen Version allerdings funktionsbeschränkt und closed source.. hat zugegebenermaßen allerdings Perfomancevorteile und wohl die bessere UI.

          In den Gastsystemen kostet eine Admin UI wertvolle Ressourcen und ich habe in den letzten 15 Jahren noch kein System gesehen, wo man Linux effizient konfigurieren könnte. Desktop Systeme (als Gäste) nehmen da viel Arbeit ab, allerdings ist man da auch schnell bei 2..6 GB pro Gast und hat sehr viel Ballast an Board, der Rechenleistung und RAM braucht.
          Daher bevorzuge ich die Konsole - schon weil es schneller und einheitlicher geht ;-) Das ganze System ist schlank, selbst der Mediaserver kommt mit 1,5 GB RAM gut hin.. Dazu kommt Anpassung der Netzwerkkonfiguration, Zusammenarbeit mit dem Host (der den Plattenplatz via NFS zur Verfügung stellt) oder Updates. Die Installation von SmartHomeNG läuft auf der Konsole, Unifi Controller auch (kann z.B. in das Ubuntu Paketsystem eingebunden werden). bis auf OpenELEC (was einen eigenes System mitbringt) basieren alle meine VMs und Container auf Ubuntu Server, ohne GUI.

          Aber letztendlich haben (bis auf die Storage VM) alle meine Gastsysteme natürlich ein eingebautes User-Webinterface, damit machst aber keine Systemkonfiguration.

          Das alles mit Windows zu realisieren braucht Unmengen RAM und Rechenpower. Und eben auch die Windows Powershell. Auch da muss die Netzwerkkonfiguration und die Zusammenarbeit mit dem Host konfiguriert werden, da gibt es nix "out of the box" (zumindest nicht für "lau"). Aber all das ist nicht mehr für Endbenutzer gedacht.

          Btw. Auch die Synology taugt da nicht. Meine ersten Versuche habe ich mit Docker auf der Synology gemacht. Da es kein POSIX System ist, fehlen da einige Konfigurationsmöglichkeiten z.B. für das Netzwerk (Jeder Container sollte eine eigene "externe" IP bekommen.) Dann werden diese Container nicht sauber herunter gefahren, dazu musste ich einige Synology Skripte anpassen... und beim nächsten Update war alles weg!

          Nur Mut! So eine Linux Kiste erfordert Administrationsaufwand, ja. Aber Du kannst alles betreiben wie Du es willst (und nicht wie die Hersteller es verkaufen wollen). Und der Betrieb eines Servers mit virtuellen Gästen ist keinesfalls mehr im Bereich der "Homeuser" angesiedelt. Support und fertig konfigurierte Dinge zielen da eher in den Bereich Business und haben auch entsprechende Preise.

          Ansonsten gilt das alte Prinzip: DIY oder lass andere arbeiten und zahle dafür ;-)

          Gruß, Thomas

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