Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

AC Anschluss PV-Wechselrichter - was ist nötig?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #16
    Zitat von SirSydom Beitrag anzeigen
    sinnvoll oder nicht, du darft einphasig kein Gerät mit mehr als 4,6kW beziehen oder einspeisen.
    Bei 10KWp erreichst Du in der Praxis keinen Wert >4,6KW je WR, wenn die Strings entsprechend geplant sind. Außerdem wird in Deutschland Deine Einspeisung ohnehin auf 80% reduziert.

    Zitat von SirSydom Beitrag anzeigen
    was für Stromsensoren? Wa ist ein Stromsensor und für was braucht man sowas?
    Habe eine Solaredge-Anlage. Wenn Du nicht immer zum Zähler laufen willst, um dann auszurechnen, was Deine Anlage für Dich tut, musst Du ja was messen (mit besagten Sensoren / Rogowski-Spulen). Ist eigentlich Standard und gibt es auch von SMA und anderen.
    Zuletzt geändert von whosnext; 10.10.2019, 18:43.

    Kommentar


      #17
      Zitat von whosnext Beitrag anzeigen
      Bei 10KWp erreichst Du in der Praxis keinen Wert >4,6KW je WR, wenn die Strings entsprechend geplant sind.
      Oder man nimmt einen mehrphasigen Multistring-Wechselrichter, dann kommt man problemlos auf über 4,6kW. Fände es platzmäßig schon nicht attraktiv, da mehr als einen Wechselrichter an der Wand hängen zu haben.

      Kommentar


        #18
        Hi,

        ist nicht mittlerweile Blitzschutz auch vorgeschrieben?

        Kommentar


          #19
          Überspannungsschutz an der Hauselektrik du meinst. Oder du betreibst Gebäude mit besonderen Sicherungszwang.
          ----------------------------------------------------------------------------------
          "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
          Albert Einstein

          Kommentar


            #20
            Nur in Stichworten:
            - Überspannungsschutz DC-seitig ist wohl Pflicht.
            - Einspeisung wird in D auf 70% begrenzt. Hört sich viel an, macht aber wenig aus.
            - Für 70%-Begrenzung ist Meßeinrichtung nötig, oft im Verbund mit WR
            - 3-Phasen-WR sind Standard
            Unser Angebot (6,4kW) war wenigstens gut, für den Preis würde ich nichts selber machen.
            Ansonsten würde ich https://www.photovoltaikforum.com/ empfehlen.

            Kommentar


              #21
              Bis 7kw reicht dein 3poliger Automat.

              ab 7,69 gehört theoretisch nach TAB noch ein Hauptschalter davor.

              Überspannung DC seit April Vorschrift, AC Nachrüstung empfehlenswert, je nach VNB auch gefordert.

              B16 bei 10kw ist grenzwertig. ( eigenerwärmung, Senkung der auslösekennlinie )

              Im Datenblatt schauen was der WR verträgt und dann auch ne dicke Leitung dahin.

              Bei 70% Regelung überlegen ob ein Energiemeter/Homemanager reinmachst, zur dynamischen Regelung und zum visualisieren vom Eigenverbrauch ganz interessant . Obs 100% wirtschaftlich ist, ist die andere frage.


              1phasing bei unverschattetem Dach wäre absolut nicht wirtschaftlich im Gegensatz zu den 3phasigen WR

              Kommentar


                #22
                Zitat von nipponichi Beitrag anzeigen
                - Für 70%-Begrenzung ist Meßeinrichtung nötig, oft im Verbund mit WR
                Das ist so nicht ganz korrekt, es geht auch ohne Meßeinrichtung. Dann beschränkt der Wechselrichter seine Leistung einfach pauschal auf 70% von dem, was maximal möglich wäre. Bei 6,4kW Maximalleistung würde dein Wechselrichter dann bei 4,5kW kappen, auch wenn gerade theoretisch mehr produziert werden könnte.

                Mit Meßeinrichtung wird der aktuelle Eigenverbrauch auf die 70% zugeschlagen, d.h. wenn du gerade in der Küche am Kochen bist und dein Herd 1,9kW verbraucht, würde der Wechselrichter die vollen 6,4kW erzeugen, da nur 70% davon eingespeist werden.

                Ob sich ein solches Gerät für 200 bis 300 EUR zusätzlich lohnt, muss jeder selbst entscheiden. In den meisten Fällen dürfte der Nutzen eher fraglich sein, weil es ja nur dann was bringt, wenn tatsächlich mehr als 70% produziert werden können und das Haus gleichzeitig einen entsprechend hohen Energiebedarf hat. Ich hab es mir gegönnt, weil ich damit gleichzeitig meinen Verbrauch minutengenau visualisieren kann.

                Eine andere Variante ist der Einbau eines Rundsteuergerätes, dann darf man auch 100% einspeisen, solange der Netzbetreiber in der Lage ist, deine Anlage bei Bedarf vom Netz zu nehmen. Aber diese Geräte werden von den Netzbetreibern noch teurer als die Smartmeter verkauft.
                Zuletzt geändert von Cybso; 11.10.2019, 08:39.

                Kommentar


                  #23
                  Wir haben Nov. 2018 eine PV 10kWp aufs Dach bekommen, aufgeteilt auf 2 Strings.
                  Wechselrichter ist ein Kostal Plenticore Plus 10
                  Der WR ist 3 polig über C25 LS (PV Trennstelle) direkt an die Hausversorgung (also hinter Zähler) angeschlossen.
                  Zwischen Zähler und Haus (also Haus + PV) wurde noch ein Zähler (Kostal Smart Energy Meter) installiert, welcher per RS485 direkt mit dem WR kommuniziert.
                  Dieser Zähler ist notwendig, da bei uns eine 70ß% Soft Abregelung gemacht wird. Hierzu muß der Wechselrichter wissen was man selbst verbaucht, damit er dies entsprechend zusätzlich mit reindrücken kann (darf).

                  Nachträglich wurde nun dieses Jahr auf der DC Seite eine Überspannungschutz verbaut (Phoenix Contact Typ SOL-SC-1ST-0-DC-2MPPT-1001)

                  Komplette also:
                  -Kostal Plenticore Plus 10 (3ter Stringeingang noch frei für Anschluss eine zukünftigen DC Speicherbatterie)
                  -Kostal Smart Energy Meter
                  -3 phasig LS C25
                  -Überspannungsschutz DC, Phoenix Contact Typ SOL-SC-1ST-0-DC-2MPPT-1001
                  -Kabel für DC Verbindungen (Strings, WR, ÜSS ...)
                  -5 x 2,5mm² NYM für AC
                  -Cat7 Kabel, "missbraucht für die RS485 Verbindung"

                  Überspannungschutz auf der AC Seite gibt es bisher nur den ohnehin vorhandenen Dehn (Typ 1 / 2) beim Zähler.

                  Der Plenticore Plus hängt im übrigen direkt am LAN und liefert über dieses sämtliche Informationen (auch die des Energy Meters) aus.
                  Die Infos stehen per Webseite aber auch per ModbusTCP zur Verfügung, was gerade die Einbindung in ein Haussystem wirklich einfach macht.
                  Ich z.B. lese die Werte der PV ein und entscheide dann, ob ich die SGReady Optionen der Tecalor Wärmepumpe aktivieren möchte (ebenfalls per ModbusTCP). Hierbei kann man dann auch noch gleich diverse andere Bedingungen mit einfließen lassen.




                  Zuletzt geändert von Techi; 11.10.2019, 09:15.

                  Kommentar


                    #24
                    Zitat von whosnext Beitrag anzeigen
                    al davon abgesehen, dass es kaum 3-phasige WR gibt und meistens nur 1-phasige ohne Nachteile verbaut werden - der WR braucht eine eigene Versorgung und nur die wird abgesichert. Der Rest der Absicherung Deines Hausanschlusses ändert sich nicht. Ohne die Versorgung des WR funktioniert er nicht und speist auch nichts ein. Du kannst aufwändig eine Insellösung mit Batterie bauen, ist aber teuer und macht ohne Batterie keinen Sinn.
                    DAS stimmt nicht. Ich hab Angebote für Anlagen im Bereich 8 - 16kWp von ingesamt 4 Betrieben eingeholt.
                    Alle haben 3 phasige Wechselrichter angeboten. Fronius Symo, einer SMA Sunny tripower und einer Kostal plenticore.
                    2 oder 3 einphasige WR sind deutlich teurer als 1 3phasiger Multistring-WR.


                    Bzgl Netzmanagement und 70% Regelung - der RSE ist meist viel zu teuer bei kleinen Anlagen.
                    Ob nun 70% hart ohne Mehrkosten und 70% weich muss manhalt rechnen. Bei meiner nicht idealen Ausrichtung (Teil Süd, Teil West) hab ich eh nicht so viele Zeiten wo mehr als 70% kWp kommen. Das wären bei der Variante 8,37kWp im Jahr 120kWh die durch 70% hart verloren gehen. Die haben einen Gegenwert von ca. 12€.
                    Selbst wenn man mit eine S0 Zähler für 50€ auskommt und denn selbst einbaut, anschließt und im WR konfiguriert, dauert es seine Zeit bis der sich rentiert...

                    Zitat von Techi Beitrag anzeigen
                    3 phasig LS C25
                    -Überspannungsschutz DC, Phoenix Contact Typ SOL-SC-1ST-0-DC-2MPPT-1001
                    -Kabel für DC Verbindungen (Strings, WR, ÜSS ...)
                    -5 x 2,5mm² NYM für AC
                    Interessant. 2,5mm² mit 25A Absicherung??

                    Zitat von tohnmacher Beitrag anzeigen
                    ab 7,69 gehört theoretisch nach TAB noch ein Hauptschalter davor.
                    Wirklich? Das würde dann ja für meine WP auch gelten...

                    Kommentar


                      #25
                      Zitat von SirSydom Beitrag anzeigen
                      Interessant. 2,5mm² mit 25A Absicherung??
                      Die Frage ist wie lang ist das Kabel sowie Typ und Verlegeart- Theoretisch würden bei 2m und einem maximalem Spannungsabfall von max 1% schon ein 0,67qmm reichen was dann aufgerundet nur 1,5qmm wären. (Ohne Beachtung weiterer Richtlinien/Vorgaben)
                      Zuletzt geändert von traxanos; 11.10.2019, 13:00.

                      Kommentar


                        #26
                        WR und Zählerschrank (wo auch das "Energy Meter" installiert ist) sind im selben Raum, das Kabel dazwischen ist insgesamt ca. 6m lang und läuft (nicht zu beengt) in einem 10er Aufputz Kabelkanal.


                        Upps mein Fehler, habe gerade mal nachgemessen, es ist wirklich KEIN 2,5mm² verwendet worden.
                        Habe gerade den Aussendurchmesser des Kupferleiters selbst (PE) gemessen, gemittelt hat der 2,16mm Durchmesser somit einen Querschnitt von 3.66mm² entspricht
                        Soll wohl eine 4mm² sein wo etwas am Kupfer gespart wurde oder der Elektriker etwas zu stark dran gezogen hat

                        So wie ich das verstanden habe ist der 3 polige LS auch als Trennschalter vorgesehen, zumindest ist er auch so im Verteiler beschriftet worden.
                        Zuletzt geändert von Techi; 11.10.2019, 18:44.

                        Kommentar


                          #27
                          Zitat von Techi Beitrag anzeigen
                          von 3.66mm² entspricht
                          Soll wohl eine 4mm² sein wo etwas am Kupfer gespart wurde oder der Elektriker etwas zu stark dran gezogen hat
                          Ne, das passt schon. Alle Kabel haben geometrisch weniger Durchmesser als angegebenen, weil das mal mit einem viel geringerem Kupfer-Reinheitsgrad definiert wurde als heute.. jetzt ist das Kupfer reiner, damit leitfähiger und die Leitungen werde dünner

                          Kommentar

                          Lädt...
                          X