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Lastverteilung Badewanne Holzbalkendecke

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    Lastverteilung Badewanne Holzbalkendecke

    Hallo Zusammen,

    wir sind mit dem Statiker nun so verblieben, das die Decke die Badewanne aushält. Ich würde dennoch gerne die alten Dielen rausnehmen und was neues zur Lastverteilung auf die Deckenbalken schrauben.

    Aber was? Genügt 22mm OSB von der Druckstabilität her?

    Danke und Gruß

    #2
    22cm OSB direkt über die Deckenbalken ist zu wenig (welchen Abstand haben die Balken)
    , Da wo die bei mir nur einlagig das OSB verbaut haben gab es ständig Schwingungen habe dann zwischen den Balken immer noch ne Lage unter gebaut. Eine Lastverteilung mit OSB auf zwei / mehr parallellaufende Deckenbalken halte ich daher für nicht ausreichend.
    im OG wo die Raumspartreppe ins DG startet habe ich einen ordentlichen Zwischenbalken eingezogen und Recht massiv mit den Deckenbalken verschraubt.

    So aus meiner dieser Erfahrung würde ich daher auch eher oberflächenbündig Querbalken bei der Wanne einziehen.

    Die Wanne steht offensichtlich nicht quer zu den Deckenbalken?
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    "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
    Albert Einstein

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      #3
      Die Balken laufen unter der Badewanne durch. Abstand der Balken ist circa 50cm Mitte-Mitte. Unter der Wanne sind es somit circa 3-4 Balken (müsste nachsehen). Die Wanne wird mit Wannenträger eingebaut. Da drunter kann ich mir irgendwie Balkenmaterial nicht vorstellen, Plattenmaterial schon eher.

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        #4
        Bei meiner Treppe hab ich den Balken eben zwischen die Balken statt der Schüttung. Sonst auch 22-er OSB, aber gern doppellagig, auch wenn die Doppelte Lage nur zwischen den Balken geht, die Lage mit Kleber und Schrauben zueinander verbunden steift das ganze schon gut aus. Problem mit den Welligen Balken blieb aber, da da keiner die Balken geebnet oder passende Distanzstücke zugeschnitten hat. Dat Laminat / Kork ist da nun etwas wellig oben drauf. Im Bad hats der Fliesenleger ausgeglichen, das sind halt noch die Reste an denen man nach der Sanierung noch ne gute Ahnung von der Altbausubstanz behält.
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        Albert Einstein

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          #5
          Die Schüttung fliegt an der Stelle raus. Auch wenn wir am Ende des Balkens sind und die Lastaufnahme dort entpsrechend gut ist, entlasten wir die Decke circa um den Betrag den wir mit dem Füllen der Wanne hinzufügen würden (etwa 100kg weniger).

          Aussteifen ist eine Sache, es geht tatsächlich um die Verteilung der Last. Doppellagig OSB mit Kleber ginge aber, wären 44mm. Könnte sogar 3 lagig machen, wäre dann immer noch niedriger als der Estrich ...

          Alles klar passt

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            #6
            Wenn es aber nicht ums Aussteifen geht, sondern um tatsächliche Lastverteilung und Lastabtrag der gefüllten Wanne in die einzelnen Balken der Decke, sollte aber genau die Frage doch der Statiker beantworten und kein KNX-Forum?!

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              #7
              Ich habe in den zwei Jahren Umbau mehrere Dinge gelernt:
              1. Ich arbeite genau, aber langsam.
              2. Die Doku der Arbeiten ist genauso genau wie auf Arbeit (Do...was?)
              3. Vertraue lieber dir selbst als den Experten.
              Klar ist der Statiker Ansprechpartner Nummer 1. Aber in Anlehnung an Punkt 3 zapfe ich gerne parallel die Schwarmintelligenz an, lese viel und bilde mir meine eigene technische Meinung. So ein bisschen technische Mechanik habe ich im Studium dann doch mitgenommen.

              Deshalb schaue ich mir gerne Lösungen von anderen an. Unser Statiker hat auch OSB vorgeschlagen. Unser Sanilektriker hat aber auch einen 27kW Durchlauferhitzer an einen 18kW Hausanschluss gehängt

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                #8
                Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigen
                Wenn es aber nicht ums Aussteifen geht, sondern um tatsächliche Lastverteilung und Lastabtrag der gefüllten Wanne in die einzelnen Balken der Decke, sollte aber genau die Frage doch der Statiker beantworten und kein KNX-Forum?!

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                  #9
                  Zum Punkt 1:
                  Ich arbeite genau, aber langsam: das will aber nicht unbedingt heißen, das „genau“ auch richtig ist.
                  Zum Punkt 2:
                  Die Doku der Arbeiten ist genau so wie auf der Arbeit: was bringt eine Doku, wenn deine selbst erstellte Statik zwar dokumentiert ist, aber rechnerisch zum Beispiel falsch. Wenn du mit der gefüllten Wanne auf einmal ein Stockwerk tiefer sitzt... Da wird das Dokument die Versicherung nicht sonderlich beeindrucken, wenn du Dir eigenmächtig eine Freigabe für diese Berechnung gibst; anstelle eines Statikers. Besonders wenn der Staatsanwalt an die Türe klopft, weil es noch Personenschaden gegeben hat... Da wäre ich gespannt, wie Gerichtsfest die ordentliche Dokumentation dann ist und wer dafür in Haftung genommen wird.
                  Zum Punkt 3:
                  Vertraue lieber dir lieber selbst, als den Experten: Also so nach dem Schema: die verordneten Tabletten vom Arzt nimmst du jetzt nicht mehr, ich hab da was besseres aus einem Forum herausgefunden, das ist für mich schlüssiger und offensichtlich besser. Aha..

                  Zum Durchlauferhitzer:
                  Was hat denn der Sanitärelektriker falsch gemacht? Wusste der um den maximalen Anschlusswert des Gebäudes?
                  Dazu siehe §13 Niederspannungsanschlussverordnung (NAV):
                  (1) Für die ordnungsgemäße Errichtung, Erweiterung, Änderung und Instandhaltung der elektrischen Anlage hinter der Hausanschlusssicherung (Anlage) ist der Anschlussnehmer gegenüber dem Netzbetreiber verantwortlich. Satz 1 gilt nicht für die Messeinrichtungen, die nicht im Eigentum des Anschlussnehmers stehen. Hat der Anschlussnehmer die Anlage ganz oder teilweise einem Dritten vermietet oder sonst zur Benutzung überlassen, so bleibt er verantwortlich.

                  Die Verantwortlichkeit ist klar definiert, du als Anschlussnehmer bist dahingehend verantwortlich, denn du betreibst die Anlage. Nun jetzt selbst sogar vorsätzlich falsch, da dir bewusst ist, dass der Hausanschluss dazu nicht ausgelegt ist.

                  Wenn du genau und richtig arbeiten würdest (siehe Punkt 1), müsstest du jetzt (denn dazu bist du als Anschlussnehmer verpflichtet):
                  1. den Durchlauferhitzer unverzüglich außer Betrieb nehmen
                  2. einen konzessionierten Elektroinstallateur damit beauftragen, eine Anschlussverstärkung zu beantragen
                  3. den eventuell notwendigen Baukostenzuschuss dafür bezahlen
                  4. Nach Freigabe durch den Netzbetreiber den Durchlauferhitzer wieder in Betrieb nehmen lassen

                  Alles klar?

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                    #10
                    Da ist ein wenig was durcheinander geraten ... Ich habe die Statik nicht selbst bewertet oder mir eine Freigabe erteilt - ich bin doch nicht wahnsinnig der Statiker hat das Ganze freigegeben, wo nötig Vorlagen oder Vorschläge gemacht. Einer war die Lastverteilung mittels OSB, allerdings schlug er Einlagig vor. Die Fächer der Holzbalkendecke zur weiteren Entlastung zu leeren habe ich gemacht, er hat ihn als gut empfunden. Mein Ziel hier war es die Schwarmintelligenz anzuzapfen um zu sehen wie es andere gemacht haben. Wäre etwas anderes als OSB rausgekommen, wäre ich damit zum Statiker gegangen.

                    Des weiteren hat der Sanilektriker in sofern falsch gearbeitet, als das er den Hausanschluss nicht kontrolliert und die beiden DEH im Vorfeld nicht beantragt hat. Ich als Verbraucher mag zwar nach NAV in der Pflicht sein, ich glaube aber nicht das die meisten Hausbesitzer technisch in der Lage sind die normativ korrekte Ausführung der Arbeiten an der elektrischen Anlage zu bewerten

                    Und ich arbeite nicht im Vorsatz, das Thema ist in Klärung und zwei konzessionierte Elektriker (einer der die Anlage abnehmen soll und der Sanilektriker sind beide konzessioniert) sind beauftragt. Durch den abnehmenden Elektriker ist das Thema auch erst aufgefallen, weil wir die Hausanschlussleitung erneuert haben und so festgestellt haben das der Hausanschluss lediglich 25A beträgt. Wir arbeiten an einer Lösung die wohl nicht DEH heißen wird aber das ist ein anderes Thema das so gar einen eigenen Thread bekommen hat.

                    Alles klar?


                    PS: Ich hinterfrage auch meinen Mediziner, jedenfalls dann wenn ich das Gefühl habe das da was nicht passt. Auch hier lehrte mich die schlechte Erfahrung. Grundsätzlich gilt am Ende aber das Vertrauen in den Experten.

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                      #11
                      Zitat von ;n1436467
                      Einer war die Lastverteilung mittels OSB, allerdings schlug er Einlagig vor
                      Dann müss er aber auch einen OSB-Typ angegeben haben (4 ist belastbarer als 3; jedoch beide für feuchte Räume); und vor allem die Plattenstärke, denn die ist abhängig von der Spannweite deiner Auflager, sprich Abstände der Deckenbalken.
                      Dann ergibt sich die Frage, ob aus dem Forum vorgeschlagene Dopplung der Platten wirklich sinnhaft ist, denn eine Platte mit 22mm Stärke und 2050mm x 675mm Größe hat alleine schon ein Gewicht von 18,5kG. Wenn du das doppelst, hast du 37 Kilo unter der Badewanne unterlagert, dass macht zwar den Boden steif und verteilt das Gewicht gut. Da du aber schon die Schüttung zwischen den Balken entfernen musstest oder soltest um die Last zu senken, verringerst du damit zwar die Flächenlast, erhöhst selbige aber wieder durch Aufbringen von doppelten Platten. Das wäre kontraproduktiv.
                      Lass doch den Statiker die Berechnung einfach zu Papier bringen, du verwendest die Baustoffe und bist aus allem raus.

                      Zitat von ;n1436467
                      technisch in der Lage sind die normativ korrekte Ausführung der Arbeiten an der elektrischen Anlage zu bewerten
                      Technisch nicht, aber eingesetzte Hausanschlusssicherungen sagen nicht immer was über die zugesicherte und vertraglich vereinbarte Netzanschlusskapazität aus. Und die Verträge hat der Anschlussnehmer; nicht der Installateur. Die können ganz anders sein, zumal (falls da Schraubsicherungen im Hausanschlusskasten sein sollten), auch früher mal gerne bei einem Kurzschluss in der Anlage selbst auf Grund fehlender Selektivität mal grade das als Hausanschlusssicherung reingedreht worden ist, was noch so herumlag. Daher würde ich nicht bei den Durchlauferhitzern anfangen und die wieder zu demontieren, sondern vielmehr das Vertragswerk heraussuchern oder hilfsweise, wenn nicht vorhanden, den Versorger kontaktieren und fragen, was denn an dem Anschluss möglich wäre.

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                        #12
                        Vielleicht sollte man nicht vergessen, das der Wannenträger ( Ich gehe von den Styrodurformteilen aus) selbst schon sehr gut zur Lastverteilung beiträgt. Das Konstrukt aus Wanne und Wannenträger ist ein ziemlich steifer und massiver Klotz. Die OSB- Platte soll wahrscheinlich nur dafür sorgen, das die Balken nicht in den Schaum einschneiden. 22mm OSB sollten gefühlt für den Zweck mehr als ausreichend sein...

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                          #13
                          tsb2001 wie gesagt, der Vorschlag die Fächer zu leeren kam von mir. Der Statiker hat dem nur zugestimmt, weil's nicht schaden kann. Zum OSB hat er nicht mehr gesagt, er empfahl lediglich OSB als Lastverteilung. Die Balken schaffen das auch so.

                          Buggyfahrer Das denke ich auch, das denkt auch der Statiker, und wegen solcher Aussagen zapfe ich die Schwarmintelligenz an Danke

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                            #14
                            Das teilweise entfernen von schweren Schüttungen kann unter umständen Schwingungen in der Balkenlage begünstigen.
                            Die Zeiten von wo die schweren Schüttungen gegen leicht Leichtschüttungen getauscht werden sind schon längst vorbei.

                            Als zweites was passiert mit dem rest des Badezimmerbodens ??? Fliesen usw. da ist es ratsam im stand der Technik mit min 2x22mm OSB und die 2 lage vollflächig Verleimt, danach kann der aufbau mit Entkoplungsmatte und Abdichtung zur aufnahme von Fliesen (und bitte auch unter der Badewanne) vorgenommen werden.

                            leider gibst Du immer zu wenig Informationen um fachlich 100%tig antworten zu können , wichtig sind auch immer die Randbedingungen ist der Boden grade ja nein wie groß sind die Balken und wie ist der Zustand was für Schüttung ist momentan vorhanden usw.

                            Bye Andre

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                              #15
                              Die Balken sind mit 20mm Nut und Feder Dielen belegt. Die sind genagelt, werden aber zusätzlich mit Verlegeschrauben verschraubt. Darauf kommt ein Estrichaufbau mit Schlüter Bekotec EN 23F, deshalb auch der Statiker. Darauf kommt im Bereich der Fliesen die Ditra. Der Rest wird sehr wahrscheinlich mit Vinyl belegt werden. Hier werden wir eine selbstklebende Entkopplungsbahn mit Quarzsandfüllung verwenden.

                              Im Bereich der Dusche und des Badeingangs, das ist im Prinzip das alte Bad, legen wir 22mm OSB aus. Zwischen die Balkenlage kommt eine gebundene Schüttung. Die Fächer mussten wir hier leeren, weil der einzige Balken im Bad einen Feuchteschaden aufwies. Der Estrich im alten Bad war mit einer Papierlage direkt auf die Schüttung aufgebracht. Der war extrem bröselig (Brechstange hat genügt) und die Armierung ungleichmäßig und rostig. Eine Abdichtung war nicht vorhanden. Der alte Balken wurde saniert, in dem links und rechts davon ein 40mm starkes Brett mit M12er Schlosschrauben angeschraubt wurden. Auch das ist mit dem Statiker so abgeklärt.

                              Ich muss den Statiker wegen eines Türsturzes ohnehin noch einmal kontaktieren, da werde ich das Thema Schwingung im Bereich der Badewanne noch mal aufnehmen. Sollte es da Probleme geben, könnte man die Balkenlage in dem Bereich im gleichen Prinzip aussteifen wie der Balken im Bad saniert wurde. Die Schwingung wurde in dem Bereich nämlich fast komplett eliminiert.

                              Die Balken sind circa 12x20, nicht gehobelt. Zustand ist in Ordnung, keine Beanstandung, auch nicht im Bereich der Köpfe (Außenwand). Kein Schädlingsbefall oder Feuchteschaden erkennbar (außer der im Bad). Die Decke im EG wurde freitragend konstruiert, um keine Schwingungen der Holzbalkendecke in die EG Decke zu übertragen und um einen höheren Schall- und Brandschutz zu gewährleisten. Außerdem geht die EG Decke somit nicht in die Statik der Decke ein, was dem Estrich und der Badewanne zugute kommt.

                              Genug Infos?

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