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Welcher (Ölflex) Kabeltyp für dezetrale Dali Unterverteilung/CC Spots in abgeh. Decke

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    Welcher (Ölflex) Kabeltyp für dezetrale Dali Unterverteilung/CC Spots in abgeh. Decke

    Ich mach mir gerade Gedanken wie und welche die Kabel für dezentrale Unterverteilung für die LED-Spots einsetze. Zu dem Thema habe ich bisher nur unspezifische Beiträge gefunden, ohne genauere Angaben zum Kabeltyp.

    Wahrscheinlich wird es auf eine Lösung mit 3 CC Spots pro EVG hinauslaufen. Das EVG soll einfach durch das Lampenloch auf die Gipskartonplatte gelegt werden. Darüber sind 15 bis 20cm Platz, weil Holzständerbauweise.

    Die erste Idee ist jetzt an jedem Spot ein starres NYM-J 5x1,5 vorbeizulegen und mit Wago-Klemmen einen halben Meter flexibles Kabel zum EVG zu legen. Und vom EVG soll es dann mit einem flexiblen Kabel in Schwarz zu den Lampen weiter gehen.

    Unabhängig von den EVGs soll an jedem Loch ein Wagoklemmenabgriff an dem NYM-J 5x1,5 gemacht werden. So könnte man auch die Anzahl der EVGs pro Spot variabel gestalten und auch z.B. auch auf 24V / 230V Technik umbauen.


    Das Bild im Anhang dient der Verdeutlichung und ist kein Schaltplan nach VDE-Norm.

    Jetzt bin ich auf der Suche nach geeigneten Kabeln.
    Als Leitungen zu den EVGs habe ich mir mal folgende Lapp Kabel rausgesucht

    ÖLFLEX® CLASSIC 100 5G x 1,5 mit der Nummer 00100664 oder 00101304. Keine Ahnung was der Unterschied zwischen den Beiden ist.

    Für die Verdrahtung an den Spots möchte ich optische eine Differenzierung haben, also nicht Grau.

    Da kommt zum Beispiel:
    ÖLFLEX® CLASSIC 100 BK 2x 1,5 mit der Nummer 1120462 in Frage. Leider sind hier die Adern Braun und Blau, ich hätte gern Schwarz und Rot.

    Welche Kabel habt ihr eingesetzt und wie habt ihr das gemacht?
    Zuletzt geändert von madex; 21.06.2020, 11:11.

    #2

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      #3
      Zitat von madex Beitrag anzeigen
      FLEX® CLASSIC 100 5G x 1,5 mit der Nummer 00100664 oder 00101304. Keine Ahnung was der Unterschied zwischen den Beiden ist.
      Das eine ist mit Schutzleiter, das Andere ist ohne Schutzleiter.


      Grüße
      Mathias

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        #4
        Zitat von madex Beitrag anzeigen
        Welche Kabel habt ihr eingesetzt und wie habt ihr das gemacht?
        Für den SELV Teil kannst du quasi alles nehmen.
        Stinknormales Lautsprecherkabel hat 2 Adern eine schwarz die andere rot oder rot markiert (nicht dieses mit der transparenten Isolierung)

        Ölflex in 2x0,5mm² kannste aber auch nehmen. Würde aber dann drauf achten dass beide Adern schwarz sind und eine markierste mit stück rotem Schrumpfschlau, beispielsweise.


        Spezielle Konstantstromverteiler gibts im übrigen auch
        Zuletzt geändert von ewfwd; 23.06.2020, 00:35.

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          #5
          Aber die Wagos bitte nicht lose in die Decke. Die gehören in eine Dose. Zumindest auf der 230V-Seite.

          Du kannst auch die Verkabelung zu den Spots mit dem Wago-Winsta-System durchführen: damit kannst du dann von Buchse zu Buchse durchschleifen und die EVGs bei der Installation einfach einstecken.

          Es gibt auch von Brumberg eine Anschlussdose: 5adrig rein und raus (mit Zugentlastung) und dann ein 4adriger Abzweig zum EVG - geht halt nur für SKII-EVGs.

          In beiden Fällen würde ich die Verkabelung aber flexibel ausführen: Ölflex statt NYM. Wird ja schließlich nicht eingeputzt.

          Mal aus Interesse: was machst Du bei deinem Vorschlag mit dem PE im EVG?
          Zuletzt geändert von EIBaer; 23.06.2020, 10:33.
          Für den Pessimisten ist das Glas halb leer. Für den Optimisten ist das Glas halb voll. Für den Ingenieur ist das Glas doppelt so groß, wie es sein müsste.

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            #6
            Zitat von EIBaer Beitrag anzeigen
            Mal aus Interesse: wie versorgst Du bei deinem Vorschlag den PE im EVG?
            gibt keinen weil er die Osram Dali EVGs nimmt denke ich.

            Ich denke bei mehreren CC Spots würd ich alles zu dem zentralsten Spot der Gruppe führen, sprich von da an sternförmig 2adrige Leitungen, pro Spot eine. Und je nach Stecker an den Spots mir genau die selben besorgen und daraus nen Y-Verteiler zusammenlöten.
            Zuletzt geändert von ewfwd; 23.06.2020, 10:38.

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              #7
              Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
              gibt keinen weil er die Osram Dali EVGs nimmt denke ich.
              Genau deshalb frag ich: in der Zeichnung geht es 5adrig zum EVG, was ja eigentlich OK ist, da nach VDE jede Leitung einen PE mitführen muss.

              Aber was macht man im EVG mit dem PE? Einfach abzwicken ist nach VDE nicht erlaubt, das EVG hat keine Stützpunktklemme und für eine Wago ist kein Platz.
              Schrumpfschlauch drüber und rumlummeln lassen, ist ja auch nicht wirklich schön und selbst dafür reicht der Platz in den kleinen Klemmräumen nicht wirklich aus.

              Also doch - nicht ganz normkonform - die Stichleitung zum EVG 4adrig ohne PE, so wie bei den o.g. Brumberg-Anschlussboxen?

              Gruß,
              Oliver

              Für den Pessimisten ist das Glas halb leer. Für den Optimisten ist das Glas halb voll. Für den Ingenieur ist das Glas doppelt so groß, wie es sein müsste.

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                #8
                Zitat von EIBaer Beitrag anzeigen
                Aber die Wagos bitte nicht lose in die Decke. Die gehören in eine Dose. Zumindest auf der 230V-Seite.

                Du kannst auch die Verkabelung zu den Spots mit dem Wago-Winsta-System durchführen: damit kannst du dann von Buchse zu Buchse durchschleifen und die EVGs bei der Installation einfach einstecken.
                Über das winsta System hab ich auch schon nachgedacht aber rund 8 Euro für den T Verbinder und dann rund 30 Stück davon sehe ich nicht ein. Da muss ne andere Lösung her.


                Den PE Leiter kann man ja zurückbinden Schrumpfschlauch drüber und fertig. Da mach ich mir wenig Gedanken.

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                  #9
                  Beim Winsta-Midi brauchst du keine T-Stücke: da passen 2 Leitungen rein zwecks Durchverdrahtung!

                  Zurückbinden und Schrumpfschlauch ist eine gute Idee - vorausgesetzt das passt dann noch unter die Zugentlastung.

                  Hast du dir die Anschlussboxen von Brumberg mal angesehen: 5 adrig rein und raus durchverdrahtet und 4 poliger Abzweig zum EVG.
                  Für den Pessimisten ist das Glas halb leer. Für den Optimisten ist das Glas halb voll. Für den Ingenieur ist das Glas doppelt so groß, wie es sein müsste.

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                    #10
                    Zitat von madex Beitrag anzeigen
                    Den PE Leiter kann man ja zurückbinden Schrumpfschlauch drüber und fertig. Da mach ich mir wenig Gedanken.
                    Zitat von EIBaer Beitrag anzeigen
                    Zurückbinden und Schrumpfschlauch ist eine gute Idee - vorausgesetzt das passt dann noch unter die Zugentlastung.
                    Wäre es eigentlich zulässig, den Mantel kurz vor dem EVG enden zu lassen und die beiden Adern L+N nur im Schrumpfschlauch ins EVG zu führen? (Die Zugentlastung greift dann natürölich nur die L-N-Schrumpfschlauch-Kombi).
                    Oder anders ausgedrückt: darf man Schrumpfschlauch als Ersatz für den Mantel der Leitung verwenden? (Immerhin ist der viel dünner).

                    Danke und Gruß,
                    Oliver
                    Für den Pessimisten ist das Glas halb leer. Für den Optimisten ist das Glas halb voll. Für den Ingenieur ist das Glas doppelt so groß, wie es sein müsste.

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                      #11
                      Zitat von EIBaer Beitrag anzeigen
                      Also doch - nicht ganz normkonform - die Stichleitung zum EVG 4adrig ohne PE, so wie bei den o.g. Brumberg-Anschlussboxen?
                      Wie kommst du eigentlich dadrauf den PE mitführen zu müssen in der Zuleitung zu einem SK2 Gerät?

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                        #12
                        Der PE muss bis zur letzten Klemmstelle mitgeführt werden. Es muss jederzeit möglich sein, dort auch eine SKI-Leuchte zu installieren. Im Zusammenspiel mit einem RCD wird durch den mitgeführten PE auch die Leitung geschützt (in gewissem Maße).

                        Gruß,
                        Oliver

                        Edit: Hat mir mal ein Eli gesagt, ist vielleicht auch nicht ganz richtig oder ich hab’s falsch verstanden.
                        Ergibt auch irgendwie nur bedingt Sinn: eigentlich müsste es ausreichen, eine Leitung mit PE von Leuchtenauslass zu Leuchtenauslass zu führen und den Abzweig dann bei SKII-Leuchten ohne PE und bei SKI-Leuchten mit PE auszuführen. Da die „Hauptleitung“ den PE mitführt, kann jederzeit jede gewünschte Leuchte installiert werden - die Forderung wäre somit erfüllt.
                        SKII-EVGs mit fester Anschlussleitung haben auch keinen PE in der Leitung und die Brumberg-Boxen werden wohl auch normkonform sein...

                        Vielleicht kann hier ein Elektromeister zur Aufklärung beitragen.
                        Zuletzt geändert von EIBaer; 26.06.2020, 09:19.
                        Für den Pessimisten ist das Glas halb leer. Für den Optimisten ist das Glas halb voll. Für den Ingenieur ist das Glas doppelt so groß, wie es sein müsste.

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                          #13
                          Ja aber die Anschlussleitung zählt zum Verbraucher und nicht zur Installation. Ergo muss dein PE nur aus der Decke/Wand kommen, dies verbindest du dann mit der Anschlussleitung die kein PE führt bei SK2. Die Anschlussleitung muss ja auch nicht zwangsweise 1,5mm² haben wie Installationsleitungen.

                          Ergo einfach nen kurzes Stück ölflex 4x0,75 hernehmen das mit dem EVG verbinden und mit ner Klemmdose (oder passenden Stecker) mit dem NYM 5x1,5 verbinden (oder 5x1,5 Ölflex wenn du das benutzt).

                          Bei nem Tausch gegen SK1 würde das EVG samt 4x0,75 natürlich entfernt werden.
                          Zuletzt geändert von ewfwd; 26.06.2020, 09:56.

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                            #14
                            Vielen Dank, das ergibt Sinn!

                            Weißt Du auch hierzu etwas (würde ggf. die Klemmdose sparen):

                            Zitat von EIBaer Beitrag anzeigen
                            Wäre es eigentlich zulässig, den Mantel kurz vor dem EVG enden zu lassen und die beiden Adern L+N nur im Schrumpfschlauch ins EVG zu führen? (Die Zugentlastung greift dann natürölich nur die L-N-Schrumpfschlauch-Kombi).
                            Oder anders ausgedrückt: darf man Schrumpfschlauch als Ersatz für den Mantel der Leitung verwenden? (Immerhin ist der viel dünner).
                            Für den Pessimisten ist das Glas halb leer. Für den Optimisten ist das Glas halb voll. Für den Ingenieur ist das Glas doppelt so groß, wie es sein müsste.

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                              #15
                              Kann da wirklich keiner was über die Zulässigkeit sagen?
                              Für den Pessimisten ist das Glas halb leer. Für den Optimisten ist das Glas halb voll. Für den Ingenieur ist das Glas doppelt so groß, wie es sein müsste.

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