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Netzwerkleitungen in Haus mit Einliegerwohnung

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    Netzwerkleitungen in Haus mit Einliegerwohnung

    In einem Haus mit Einliegerwohnung/Büroeinheit soll in fast jedes Zimmer LAN gezogen werden. Es gibt 3 Stockwerke. KG, EG, OG. Im KG ist die Büroeinheit als eigenständige Einliegerwohnung. Nun sollte ich ja sämtliche Cat7 Kabel bis in den HWR Raum ziehen wo das Patchpanel ist. Mache ich das auch für die Einliegerwohnung so? Es wäre ja möglich dass man die irgendwann vermietet. Dann wäre es ja komisch wenn man immer gezwungen ist im gleichen Netzwerk zu sein? Man könnte in der Einliegerwohnung ein eigenes Netzwerk Netz zusammenschließen und dann verbinde ich Hauptwohnung mit Einliegerwohnung über eine einzelne 10GB Verbindung solange beides nutze. Und wenn es vermietet wird dann trennt man diese Verbindung und die Wohnung bekommt vielleicht einen eigenen Internetanschluss. Wenn ich nun die Netzwerke wirklich trenne... Ist es besser die Kabel zum UV der Einliegerwohnung zu legen und an einen switch zu hängen? Oder lege ich diese Kabel auch alle in den HWR Raum und trenne dort dann die beiden Netzwerke voneinander? Was ist hier die gängige Praxis? Oder ist es prinzipiell egal?

    #2
    Sagen wir es mal so, ich würde es als Mieter nicht wollen, das "mein" Netzwerk unbeaufsichtigt im HWR für alle zugänglich ist. Also für die Wohneinheit ein eigener Switch, derweil kannst Du die beiden Netzwerke ja mittels Backbone verbinden.
    Mfg Micha
    Ich sage ja nicht, das wir alle dummen Menschen loswerden müssen, aber könnten wir nicht einfach alle Warnhinweise entfernen und den Dingen ihren Lauf lassen?

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      #3
      wenn sich die Leute kurz und präzise äussern würden, würde ich viel mehr Posts lesen...

      ja das musste ich mal loswerden...
      Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen... <<mehr>> <<Dienstleistungspreise>>

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        #4
        Pro Wohneinheit einen eigenen Verteiler. Wo man den Verteiler dann platziert ist die nächste Frage.
        Könntest auch beide nebeneinander im HWR platzieren und jeder hat dann eigenen Schlüssel für seinen Schrank. Zusätzlich dann paar Verbindungen von dem einen in den anderen Schrank. Wenn ich aber beides allein benutze würde ich nur in einem Schrank aktive Technik verbauen und keinen zweiten Switch.
        Im OG wäre vielleicht ein CP auch sinnvoll um etwas Kabel zu sparen, besonders bei vielen Dosen auf Reserve die vielleicht niemals gleichzeitig benutzt werden müssen.
        Zuletzt geändert von ewfwd; 17.10.2020, 22:55.

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          #5
          Eigenes Pachchfeld mit Switch in die Einliegerwohnung.
          Vom Pachtfeld der Wohnung eine Leitung zum Patchfeld HWR.
          So lange du die Wohnung nutzt, wird alles verbunden.
          Wird die Wohnung vermietet, wird auf beiden Seiten gekappt.

          Das schafft Vertrauen auf beiden Seiten, bzw. vermeidet Mißtrauen.

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            #6
            Wieso nicht es gleich richtig machen wie in einem Mehrparteienhaus mit einem Gebäudeverteiler?
            Man nehme 2 Unterverteilungen, ob diese beide nun in den jeweiligen Wohnungen sitzen oder im HWR sei erstmal
            egal. Könnte aber vorallem auch Platzvorteile haben wenn man den Verteiler eben in den HWR auslagert, da eine Einliegerwohnung meist
            ohnehin nicht sehr groß ist. Beide UV sind mit dem APL verbunden (mal angenommen ihr habt klassisch Telefonleitung).
            Zwischen den UVs kann man dann noch LWL legen. So hat man vorallem auch ne saubere Trennung was potentialausgleich angeht.
            Und auch das "Internetsignal" wandert bei Vermietung dann nicht erst durch die eine UV nochmal durch sondern geht vom APL direkt zum dazugehörigen UV.
            Nutzt du beide Wohnungen dann in jedem UV ein Switch mit SFP(+) Anschluss und dann die LWL benutzen.

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              #7
              Was immer auch ein APL sein mag, Die Leitung des Anbieters geht in die Wohnung und fertig. Wird beides zusammen genutzt, kann man die Switche verbinden. Mein Netzwerk geht mal sicher nicht in irgendwelche HWR, wo zwangsläufig mehrere Leute Zugang haben (müssen).
              Mfg Micha
              Ich sage ja nicht, das wir alle dummen Menschen loswerden müssen, aber könnten wir nicht einfach alle Warnhinweise entfernen und den Dingen ihren Lauf lassen?

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                #8
                Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
                Mein Netzwerk geht mal sicher nicht in irgendwelche HWR, wo zwangsläufig mehrere Leute Zugang haben
                So sehe ich das auch. Sieh das Ganze mal aus Sicht eines Mieters. Würdest du das wollen, das es einein Zugang zu seinem Netzwerk außerhalb der Wohnung gibt?

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                  #9
                  Ich setze das jetzt so um wie ihr empfohlen habt. Die Einliegerwohnung bekommt ihr eigenes Netzwerk mit Switch innerhalb der Wohnung. Das erscheint mir jetzt an Sinnvollsten.

                  Vielen Dank an alle für die Infos! :-)

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                    #10
                    Mach es doch einfach so dass du alles in der ELW zusammenführst aber im Zweifelsfall 1:1 in deinen Technikraum zum Switch durchpatchen kannst.
                    Also zusätzliches Patchfeld für die ELW, aber dann X Kabel zum Technikraum statt nur eines.
                    Damit sparst du dir den zweiten Switch samt Stromverbrauch, bis du das "irgendwann" vermietest.

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                      #11
                      Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
                      Was immer auch ein APL sein mag, Die Leitung des Anbieters geht in die Wohnung und fertig. Wird beides zusammen genutzt, kann man die Switche verbinden. Mein Netzwerk geht mal sicher nicht in irgendwelche HWR, wo zwangsläufig mehrere Leute Zugang haben (müssen).
                      Micha in DE wird der Hausübergabepunkt FO oder CU oft auch als APL bezeichnet..., bei uns quasi der Endverschluß vom Provider (UPC, Telekom, Magenta what ever...)

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                        #12
                        Zitat von mom Beitrag anzeigen
                        Mach es doch einfach so dass du alles in der ELW zusammenführst aber im Zweifelsfall 1:1 in deinen Technikraum zum Switch durchpatchen kannst.
                        Ganz lustige Idee! Der Mieter hängt dann einen switch mit gespiegelten Ports dazwischen, ind lauscht in Deinem Netzwerk mit!
                        Mfg Micha
                        Ich sage ja nicht, das wir alle dummen Menschen loswerden müssen, aber könnten wir nicht einfach alle Warnhinweise entfernen und den Dingen ihren Lauf lassen?

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                          #13
                          Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
                          Ganz lustige Idee! Der Mieter hängt dann einen switch mit gespiegelten Ports dazwischen, ind lauscht in Deinem Netzwerk mit!
                          Wenn du die Verlängerungs-Ports im HAR nicht vom Switch trennst: Ja. Sollte man dann halt machen...

                          Billigste Lösung für "vielleicht irgendwann später vermieten":
                          Alle Kabel an dem Ort vorbeiführen an dem später mal das Patchfeld der ELW sitzen würde und dort lediglich Kabelschlaufen lassen.
                          Wenn dann tatsächlich mal vermietet wird: die Stelle mit einem Patchfeld auftrennen.

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                            #14
                            Was ich zudem etwas merkwürdig finde. Es ist für viele selbstverständlich, dass sie alle möglichen Daten (permanenten Aufenthaltsort vom Smartphone, Sprachaufzeichnung des gesprochenen Wortes in der Wohnung, Fotos) ins Internet stellen oder großen technologie Konzernen bereitstellen (Apple, Amazon, Facebook, google, etc.).

                            Wenn mir jetzt aber der Vermieter, der ggf. je nach Situation auch noch Verwandter oder Freund ist, ein fertiges Hochleistungsnetzwerk, ggf. mit Zugang ins Internet bereitstellt, ist der prinzipiell böse? Hier könnte man im 1. Schritt die Netze mittels VLAN trennen. Je nachdem wie man das anstellt aber gleichzeitig die WLAN APs oder die Türstation mit Kamera doch in beiden Netzwerken haben und somit auch im gemeinsam genutzten Garten o.ä. darauf zugreifen.

                            Zudem reicht idr. ein Zugang ins Internet, was u.a. Grundgebühr spart. Störerhaftung, etc. wurde einerseits größtenteils abgeschafft, andererseits wäre dies auch teil des gegenseitigen Vertrauens. Der eine schneidet nicht meinen gesamten Internen Datenverkehr mit (Externer ist ja idr. sowieso per SSL verschlüsselt), der andere macht keine bösen Dinge über den Internetanschluss.

                            Die Idee mit der Kabelschlaufe gefällt mir in der Theorie. In der Praxis kann dies ein ganz schön großer Aufwand sein. Wenn z.B. der mögliche Technikort in der Einliegerwohnung gerade am anderen Ende des Hauses liegt, als der große Technikraum.

                            Wo wir schon wieder beim nächsten Punkt vertrauen sind: Ich vertraue meinem Vermieter auch, dass der die Heizung nicht sabotiert und mich eines nachts "erfrieren" lässt. Ebenso je nach Schließanlagentype hat dieser evtl (auch ohne es mir zu sagen) einen Schlüssel zu meiner Wohnung, dem Kellerraum oder Briefkasten.

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                              #15
                              Zitat von tobiasr Beitrag anzeigen
                              Was ich zudem etwas merkwürdig finde. Es ist für viele selbstverständlich, dass sie alle möglichen Daten (permanenten Aufenthaltsort vom Smartphone, Sprachaufzeichnung des gesprochenen Wortes in der Wohnung, Fotos) ins Internet stellen oder großen technologie Konzernen bereitstellen (Apple, Amazon, Facebook, google, etc.).
                              Vorweg: Davon bin ich auch absolut kein Fan und finde es teils kriminell, was da auch mit Daten von Dritten gemacht wird (wenn z.B. jemand Photos von Freunden etc hochlädt).

                              Zitat von tobiasr Beitrag anzeigen
                              Wenn mir jetzt aber der Vermieter, der ggf. je nach Situation auch noch Verwandter oder Freund ist, ein fertiges Hochleistungsnetzwerk, ggf. mit Zugang ins Internet bereitstellt, ist der prinzipiell böse? Hier könnte man im 1. Schritt die Netze mittels VLAN trennen.
                              Hier sehe ich dann schon einen Unterschied: Die Firmen (oder gar Staaten) haben meist ein eher abstraktes Interesse an der großen Masse. Gerade ein Bekannter hingegen könnte ein konkretes Interesse an den Daten von dir haben, und sei es nur reine Neugier, was du so treibst, oder welche Weihnachtsgeschenke für ihn zwischen dir und noch jemand per Mail abgesprochen werden. Oder gar was ganz anderes, weil er doch nicht so "sauber" ist

                              Zitat von tobiasr Beitrag anzeigen
                              Wo wir schon wieder beim nächsten Punkt vertrauen sind: Ich vertraue meinem Vermieter auch, dass der die Heizung nicht sabotiert und mich eines nachts "erfrieren" lässt.
                              Nicht vergleichbar: Das merkt man unweigerlich. Daten abhören (meist) nicht. Auch kann er dir/deiner Reputation/was auch immer nicht weiter dadurch schaden. Dir ist halt mal kurz kalt.

                              Zitat von tobiasr Beitrag anzeigen
                              Ebenso je nach Schließanlagentype hat dieser evtl (auch ohne es mir zu sagen) einen Schlüssel zu meiner Wohnung, dem Kellerraum oder Briefkasten.
                              Das wäre noch am ehesten vergleichbar, aber doch immer noch wesentlich "riskanter" für den Vermieter, da da ein Missbrauch auch wieder deutlich leichter auffallen könnte.


                              Also *ich persönlich* würde das auch nicht wollen, dass mein Netz nicht vollständig und ausschließlich unter meiner Kontrolle ist bis zu einem Punkt, an dem im Normalfall nur noch Dienstanbieter mithören könnten.
                              Chris

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