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Siemens Brandschutzschalter

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  • BadSmiley
    antwortet
    Nein, das würde das E-Werk (EVU) nicht machen, aber wenn es brennt bzw Jemand dabei ums Leben kommt, dann bin ich der Dumme. Wobei, wir haben ja Rauchmelderpflicht, aber nicht im Eigenheim.. ach verdammt. Irgendwie bin ich vermutlich trotzdem der Dumme?

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  • heckmannju
    antwortet
    Würde denn das e-Werk den Zähler Abnhemen oder bist du dann der dumme?

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  • BadSmiley
    antwortet
    Hatte die Tage ein Gespräch mit Lux-Haus. Die wollen ihn nicht verwenden und dagegen Klagen.. schön das die das machen, was mache ich als dummer Elektriker?

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  • DaLugi
    antwortet
    Hallo Leute,
    nach der neuen DIN VDE 0100-420 ist der AFDD/Brandschutzschalter in einigen Bereichen nun sogar Vorschrift (z.B. in barrierefreien Wohnungen, Altenheimen, Holzhäusern, etc.).
    Wer hat bisher welche verwendet?

    Gruß,
    DaLugi

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  • Haeuslebauer
    antwortet
    Ganz grob erklärt anaysieren die das Frequenzspektrum auf der Leitung und detektieren die charkteristische Hochfrequenz Signatur eines Lichtbogens. Powerline, Bohrmaschine&Co. erzeugen jeweils andere Signaturen und der DSP in dem Brandschutzschalter kann das unterscheiden.
    Ene ziemlich gute und detailierte Beschreibung gibt es von Siemens:

    https://www.hqs.sbt.siemens.com/gip/...M6_DE_3002.pdf

    Im Netz hab ich die Dinger für 85 Euro gefunden jnd ich hatte eigentlich geplant die nicht zu jedem LS zu setzen sondern zu den Steckdose Kreisen. Damit ist dann auch die alte 3er Steckdose abgefangen, die mal wieder jemand irgendwo ausgeliehen hat...

    Ach ja und natürlich bekommt mein Haus in Holztafel/Ständerbauweise mit Blechdach einen äußeren und inneren Blitzschutz und die Elektrik in KNX. Da das Amt aber bisher mit der Baugenehmigung nicht um die Ecke kommt, bin ich immernoch in der Findungsphase.

    Heiko

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  • Robert
    antwortet
    Weiß jemand, wie die Dinger technisch funktionieren?

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  • vietgilles
    antwortet
    Im Prinzip muss ich @macgyver zustimmen, mit einer Ausnahme :
    In einem Altbau, mit zwei oder drei Sicherungen, einer unidentifizierten Verkabelung ist dies eine gute Möglichkeit einem Brand, elektrisch bedingt, vorzubeugen.
    Bei Installationen auf Holz, zB einem Dachstuhl wäre das auch Empfehlungswert, auch nachträglich, bei einer Renovierung.
    Im Moment sind diese Bauteile noch "sauteuer", verständlich, da neu, in ein paar Jahren und mehreren Anbietern, wird sich der Preis relativieren.
    In einem Holzhaus könnte sich die Investition auch lohnen, mal mit der Versicherung reden über Betragsreduzierung.
    In Amerika scheinen Brandschutzschalter normal zu sein, bei entsprechendem Preis. Hier werden sie sich aber erst mit der Zeit durchsetzen, sinnvoll sind sie ja.
    Bei einem Preis von ab 130 Euro, und einer nicht ganz unkomplizierten Verdrahtung, muss jeder selber entscheiden ob der Preis, im Moment, den Mehraufwand lohnt. Eine neue Installation sollte sicher genug sein, bei richtiger Ausführung. Sonderfälle, wie ein Holzhaus, nehme ich hiervon einmal aus.

    Zu Installationen in Amerika. Dort ist die Netzspannung 120 Volt. Bei gleicher Leistung fließt hier ein doppelt so hoher Strom was eine Brandgefahr erhöht. Verständlich das die Hausbrände zurückgegangen sind nach Einführung von Brandschutzschaltern. Im Übrigen sind viele Häuser in den USA nicht aus Stein sondern aus Holz gebaut, die brennen schneller.

    LG
    Martin

    Ps: Hier der Link zu einer Demo von Siemens, ist interaktiv

    Schalttafel

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  • busfahrer79
    antwortet
    Zitat von macgyver Beitrag anzeigen

    Und gegen schlechte Klemmstellen gibt ist auch die Isolationsmessung :-)
    ... wohl eher die Schleifenmessung. Damit lässt sich aber auch nicht alles aufdecken, eine lockerere Klemmstelle, welche sich durch Dauerbelastung mit einem hohen Strom erwärmt und dann abbrennt, findest Du damit auch nicht und ein FI oder FILS rührt sich ebenfalls nicht, so lange nichts gegen Erde wegfließt. Also so gesehen schon ein sinnvolles Teil, aber man kann sich nicht gegen alles absichern,das wird ja unbezahlbar. Zumal lockere Klemmstellen im Endstromkreis im Zeitalter der Steckklemmen eher selten sind, hier verschmort meistens eine Steckdose (WaMa oder GS), hier ist aber auch nicht gesagt daß ein Lichtbogen auftritt, durch die Wärme wird halt nur die Isolierung weich.
    Meistens gibts Probleme im Unterverteiler, wenn dort durch Schusseligkeit mal die Kammschiene am LS nicht ordentlich festgeschraubt ist, da knallts irgendwann mal ordentlich. Das kann kann man aber durch sorgfältiges prüfen der Schraubverbindungen ausschliessen.
    Kurzum, nicht verkehrt das Ding, in einer sorgfältig errichteten und geprüften Neuanlage m.M.n. aber nicht nötig. In Altanlagen mit vielen Aluverbindungen (ja, bei uns im Osten gabs das mal ;-)) könnte ich mir den als Brandschutz durchaus vorstellen.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    @amdi19dd :

    Der Brandschutzschalter ist mir nicht unbekannt, ....Ein FI TYP B+ ist schon immens im Preis und es ist auch klar dass gewisse Fehlerarten nicht erkannt werden. Aber ein FI bietet schon einen bestimmten Schutz gegen diese Fehlerquellen, aber nicht gegen alle.

    Und gegen schlechte Klemmstellen gibt ist auch die Isolationsmessung :-)

    Perfekt wäre natürlich ein FI / LS / Brandschutzschalter auf 1-2TE Bauart, allein aber die Kosten und Größe der Verteilung steigen . Auf 3 TE ein Stromkreis ist irgendwie nicht so schön..., da hat ASL_Berlin schon andere Optionen aufgezeigt...

    Was aber optimal wäre, wenn es ab HAK / Zählerbereich irgendwo hier schon eine Art Bauteil gäbe, dass einen Brandschutzschalter beinhaltet.

    Nachtrag:
    Preislich gesehen , sagen wir mal bei einem EFH bei 2 UVTS etwa 30 kombinierte FI /LS mit 30 Brandschutzschaltern, ist man bei etwa 3500 Euro , nur dafür....Heftig.....

    Man könnte natürlich auch Risiko abwägen, Stromkreise reduzieren für Brandschutzschalter ob nun Kind , Waschmaschine, GSP, Herd...aber ein Restrisiko bleibt dann natürlich......

    Toll ist natürlich , dass alles ab Unterverteilung mit Brandschutzschaltern eingebaut ist,...so und nun? Was ist mit der Steigleitung die vom HAK zum Zähler geht, was ist mit den Zuleitungen vom Zähler zu den Unterverteilungen? Daran denkt natürlich niemand.....

    Innerer und Äußerer Blitzschutz vorhanden? ,..meistens wohl kaum zu sehen.....

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  • andi19dd
    antwortet
    @macgyver
    die Brandschutzschalter schützen aber auf eine andere art und weise gegen Brand. Ich habe mir die Versuche angesehen, da hilf dir ein FI Typ B+ auch nichts wenn du einen Adernbruch oder eine schlechte Klemmstelle hast. Der Brandschutzschalter kennt das

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  • andi19dd
    antwortet
    in den USA sind die Dinger Vorschrift für Privathäuser. Da gibts wohl eine Statistik, dass die Wohnungsbrände dramatisch gesunken sind. Denke bei uns wird das auch nicht mehr lange dauern. Plane zur zeit ein Museum, die wollen das auch überall haben...

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  • ASL_Berlin
    antwortet
    Grundsätzlich bin ich natürlich immer für zusätzlichen Brandschutz. Ich bin aber der Meinung, das in Einfamilienhäusern dann 3 andere Dinge wichtiger wären, die viel zu oft vernachlässigt werden:

    1.- baulicher Brandschutz. Schächte vernünftig verschließen, Raumdurchführungen verschließen, Kabel nicht direkt aufs Holz nageln, Brandschutztür vor dem Elektro/ Heizungsraum,etc...

    2.- Rauchmelder... und zwar in JEDEM Raum (in der Küche besser ein Thermomelder), am besten alle vernetzt und möglichst fehlalarmsichere Qualitätsprodukte. Über die Rauchmelder könnte man dann auch eine vollständige Netzfreischaltung realisieren.

    3.- Eine vernünftige Inbetriebnahme der Elektroinstallation inkl. Isolationsmessungen ALLER Stromkreise. Im besten Fall lässt man die Installation für ein paar hundert Euro von einem Sachverständigen prüfen. Möglichst auch baubegleitend.

    Also mein Fazit: Sinnvolle Geräte, aber die Brandschutzprioritäten sollten woanders liegen.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    In einem Holzhaus wirst du eh kaum Rohre verwenden können. Die NYM Kabel / BUS Kabel müssen durch Luftdichte Dosen gesteckt werden, damit auch das Isoliermaterial nicht den Weg in die Dose findet. Gerade wichtig bei Steckdosen, da doch immer wieder Leerrohre in die Dosen eingeführt werden und dadurch gepresste Holzsspäne in die Dosen gelangen.

    Setzt du auf KNX EIB? Dann laufen deine Lichtschalter eh nur noch mit 24 - 30 V, dass ist gegenüber einem herkömlichen Lichtschalter um einiges sicherer.

    Und zum Thema Brandschutzschalter, der Fehlerstromschutzschalter bietet auch schon Schutz gegen Brand.

    Wenn du schon soviel Geld zum Fenster rauswirfst, dann setz auf kombinierte FI / LS

    wie z.b. Hager ADS 916D

    HAGER ADS916D FI/LS-Schalter, QuickConnect, B Charakteristik, 2-polig, 1-polig geschützt

    in einem normalen EFH kann man da locker mindestens 30 Stück einbauen und das wird auch nicht billig.

    Einen 4 Poligen FI benötigt man dann nur noch in Verbindung mit einem LS für Herd und CEE Steckdose....

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  • Haeuslebauer
    antwortet
    Preis Siemens Brandschutzschalter

    Hallo Sven,
    Die Dinger kosten gut 80-85 Euro/ Stück. Nachdem ich im Büro mal erlebt habe wie ein Lichtschalter abgebrannt ist. Bin ich am übelegen ob ich die für Schlaf- und Kinderzimmer einbaue sowie für Stromkreise die unbeaufsichtigt laufen wie Waschmaschine und Trockner. Die 500 Euro wird mir der Spaß wert sein.
    Ich baue halt ein Holzhaus, da is mehr grundsätzlich brennbares Material rund um die Installation vorhandem.

    Was meint Ihr?

    Heiko

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  • apoc4lyps
    antwortet
    Schutz ist toll! Ja da stimme ich dir vollkommen zu.
    Aber ich gehe mal davon aus, dass das Preis-Leistungsverhältnis nicht gerade überzeugend wird.

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