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  • droid
    antwortet
    Habe eben noch was von der unteren Baubehörde bekommen.

    Bildschirmfoto 2019-02-19 um 15.24.41.png
    Öhm ja die Baubehörde verschickt also Hager Infoblätter.
    Angehängte Dateien

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  • larsrosen
    antwortet
    Zitat von SirSydom Beitrag anzeigen
    ähhhhhh der Lichtbogen kann doch auch zwischen L und N brennen, dann löst auch kein RCD aus. Sprich, LSS ist die letzte Hürde, und bei B16 lässt kurzfrisitig auch viel mehr als 16A durch.

    Oder hab ich einen Denkfehler?
    Richtig,
    Was passiert dann?

    Die stelle erwärmt sich, die Leitungen im Kabel schmelzen, und der PE logischerweise mit.
    Somit fließt ein Fehlerstrom, den der RCD erkennt und abschaltet.


    [EDIT]

    Die VDE ist nicht verpflichtend, es wird angenommen, dass die aArdT erfüllt sind, wenn man sich an sie hält.
    Weicht man ab muss man es eben im Schadensfall beweisen.

    Entscheidendes hat sich nix getan, nur das was berichtet wurde.

    Es ist nicht nur für Bauherren misst, sondern auch für die Elektrikers
    Zuletzt geändert von larsrosen; 19.02.2019, 15:06.

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  • Techi
    antwortet
    So wie ich das aktuell sehe, gibt es kein Verpflichtung, aber immer den mahnenden Finger, wehe wehe wenn was passiert.
    Ein blöde Situation für die Bauherren.

    Falsch finde ich die AFDD's eh nicht, sind solche Geräte (AFCI's) in USA und Kanada nicht auch schon seit langen quasi Standard im Mehrfamilienhäuser ?

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  • droid
    antwortet
    Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht.

    Knapp 4000€ für AFDD's. Na da hat sich die Lobby Arbeit für Siemens gelohnt. (hier wäre es nicht viel anders...)

    Interessant ist wie die Elektro Verbände alle darauf bestehen und die anderen Verbände (auch Holzbau unabhängige) genau ins Gegenteil schwenken.
    Mich würde halt interessieren ob sich jetzt im Februar noch etwas entscheidendes an der Norm getan hat oder nicht.
    Aus den beiden Links oben bin ich nicht schlau geworden. Aus den beiden Links entnehme ich, dass keine Verpflichtung mehr in der Norm enthalten ist. Ist dem wirklich so? Es sind halt auch wieder nur Lobby Artikel genau wie der des ZVEI. Als Laie blickt man da nicht mehr durch.

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  • Techi
    antwortet
    Ich stand genau vor dem gleichen Problem, nach vielem Hin und Her sind nun mittlerweile 48 AFDD's im Verteiler gelandet.
    Weitere 8 Stück sollen jetzt eigentlich noch in die weitere UV in der Garage welche für Garage und Garten zuständig sein wird.
    Bei den AFDD's habe ich auch auf die Siemens Typen gesetzt, da ich die Idee mit den andokbaren und unterschiedlichen LS und LS/FI's gut fand und der Preis unter denen der Mitbewerber war.

    Meine Entscheidung mußte ich im November letzen Jahres fällen, zu diesem Zeitpunkt hat der Fertighaushersteller bei Ausführung durch ihn, noch auf AFDD's bestanden. Weshalb ich mich hier, trotz Elektro als BHL, ebenfalls dafür entschieden habe. Mittlerweile habe ich erfahren, das der Fertighaushersteller nun die Entscheidung mittlerweile auf den Kunden abwälzt. Für die Garagen UV (Garage ebenfalls in Holzbauweise direkt mit Haus verbunden) weis ich nun nicht ob ich hier AFDD's einsetzen soll oder ob ich mir die da spare, wären ja auch immerhin weiter 600€ Mehrkosten :-(
    Glücklicherweise gäbe es ja mittlerweile zumindest AFDD/LS Kombinationen mit nur einer TE, somit sollte auch ein Nachrüsten ohne Extremaufwand möglich sein.
    Zuletzt geändert von Techi; 19.02.2019, 14:44.

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  • SirSydom
    antwortet
    Zitat von larsrosen Beitrag anzeigen
    Mein Verstand sagt, bei einem 30mA RCD können maximal 7W Fehlerleistung zustande kommen bis er abschaltet. Ob das ausreicht ein Stück "Holz" an zu stecken ....
    ähhhhhh der Lichtbogen kann doch auch zwischen L und N brennen, dann löst auch kein RCD aus. Sprich, LSS ist die letzte Hürde, und bei B16 lässt kurzfrisitig auch viel mehr als 16A durch.

    Oder hab ich einen Denkfehler?

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  • larsrosen
    antwortet
    Es ist in der Tat aktuell keine leichte Entscheidung, vorallem bei Gebäuden mit Brennbaren Strukturen sehr kostspielig.

    Ob es jetzt zu den aArdT zählt lässt sich pauschal nicht sagen. ZVEI sagt ja:
    https://www.zvei.org/verband/fachver...-in-gebaeuden/

    Meine Meinung dazu ist eher, es gibt bislang kein Gerichtsurteil. Erst dann wird es entschieden.
    In gewissen Fällen bringt er definitiv ein Mehrwert an Sicherheit.

    Ich als Elektriker, lasse es mir schriftlich vom Kunden geben, dass er drauf verzichtet und kläre ihn mit dem Papier sorgfältig auf.
    Ich als Kunde würde, es definitiv so wie es für Wohngebäude gefordert, mir einbauen.

    Mein Verstand sagt, bei einem 30mA RCD können maximal 7W Fehlerleistung zustande kommen bis er abschaltet. Ob das ausreicht ein Stück "Holz" an zu stecken ....
    Der VDS sagte mal auf einer Schulung ab 60W gilt es als Zündquelle.


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  • RBender
    antwortet
    Naja einfach... Für den Elektriker ist es keine Pflicht, sonst würde er es nicht dir überlassen.
    Ganz einfach!

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  • droid
    antwortet
    Ich bin Bauherr. Dem ausführenden Elektriker ist es egal, er überlässt uns die Entscheidung. Die Wohngebäude Versicherung sagt "Bitte fragen Sie bei der Gemeinde/Stadt nach, ob für der Einbau des Brandschutzschalters Pflicht besteht." und die Baubehörde der Stadt sagt "Fragen Sie den Elektriker".

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  • RBender
    antwortet
    Frag doch mal bei deinem Gebäudeversicherer an und bitte um eine schriftliche Stellungnahme.
    Ist nichts schlimmes. Machen wir häufiger im Industriebau, da hier die gesetzlichen Anforderungen und die Wünsche der Gebäudeversicherungen doch deutlichst auseinander gehen.

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  • larsrosen
    antwortet
    Bist du Bauherr oder der ausführende Elektriker?

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  • droid
    antwortet
    Lasst uns bitte beim Thema bleiben. Hat jemand Infos zu meiner Frage oben?

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  • RBender
    antwortet
    SirSydom
    Dann hast du es halt nur falsch angefangen! EPS brennt super und ist easy anzuzünden! Das Ergebnis durfte ich mir schon mal ansehen!
    Du musst das EPS so erwärmen, das es flüssig wird. Dann trennen sich das Flammschutzmittel von der restlichen Lösung. Diesen "See" kannst du hervorragend mit einer kleinen Flamme entzünden.
    Genau dieses Ereignis hatten "wir" schon mal bei Dacharbeiten in einem Industriebau. Dort sollte eine Bitumenbahn erneuert und heiß angeklebt werden. Was keiner ahnte, es wurde eine Fuge in diesem Bereich von unten mit EPS ausgestopft. Und dann kam es genau wie oben beschrieben. Die Fläche wurde gut angewärmt. Das EPS wurde flüssig und tropfte innen auf einen Stahlträger. Dort bildete sich ein kleiner See und irgendwann entzündete sich dieser See und tropfte brennend ab.
    Blöderweise standen dort gestretchte Palette, die natürlich sofort feuer&flamme waren. Zum Glück hat einen Mitarbeiter dies sehr früh entdeckt und konnte die Sache beenden. Der Dachdecker hat von all dem nix mitbekommen.
    Das gleiche passiert auch bei den dokumentierten Fassadenbränden.

    Kann jeder entscheiden, ob man das Zeug an der Fassade haben mag oder nicht!

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  • SirSydom
    antwortet
    Zitat von RBender Beitrag anzeigen
    Das hat die Dämmstoffindustrie nie behauptet. Sie sagt, EPS ist in Deutschland "B1 - schwer entflammbar"!
    und das ist auch korrekt. Habe im Selbstversuch versucht ein Stück EPS anzuzünden.
    Streichholz: keine Chance.
    Feuerzeug: keine Chance.
    Lötbrenner, 1min draufgehalten: keine Chance.

    Wenn das nicht die Definition von schwer entflammbar trifft, was dann?

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  • Dirk81
    antwortet
    Ich sag mal als Bauherr bist ​​​​​​...

    Und ich werd in den sauren Apfel beißen und die 3t€ investieren bevor ich ohne Versicherung da stehe. Auch wenn ich weiß dass das gelb eigentlich rausgeschmissen ist

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