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UV - Hat der Eli gepfuscht?

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  • rb84
    antwortet
    Zitat von MarkusS Beitrag anzeigen
    Das kann sein wenn an der Stelle die Netzform von TN-C auf TN-S umgestellt wird. Dafür gibt es technisch schönere Lösungen (ich hätte das auf einem eigenen Klemmstein gemacht bzw. die Hager-Schränke haben dafür eine Vorrichtung um den PEN zu PE und N aufzudröseln, zumindest hätte ich einen 5poligen klemmstein genommen und die Anschlüsse PE und N mit einer Brücke verbunden). Ob das aber im konkreten Fall so seine Richtigkeit hat kann man nur rausfinden wenn man die gesamte Anlage ab der Einspeisung betrachtet.

    Zumindest sollte es eine derartige Verbindung nur ein Mal in der Anlage geben.

    Ausserdem sollte einer der Grüngelben mit einem Ring blauem Klebeband markiert sein.

    Bitte da nicht rumfummeln, das kann sehr teuer werden wenn der Kirchhoff ne Masche fallen lässt.
    Kirchhoffsche Regeln? Mit "Masche fallen" meinst du einen "Kurzschluss"?

    Ahja danke für den Tipp mit TN-C auf TN-S! Dann haben wir die Schaltung aber mind. 2x...

    Einmal im Hausanschlusskasten und einmal in der neuen, jetzt dazu gekommenen UV (Bild).

    In der anderen UV ist die Schaltung auch nicht vorhanden...

    Deshalb hatte ich mich ja gewundert...

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  • MarkusS
    antwortet
    Zitat von spookyt. Beitrag anzeigen
    Ich würde gern auch eine OT Frage dranhängen:
    Gestern habe ich in Omas Häuschen (Baujahr 1958) gesehen: eine 25A Schraubsicherung für die gesamte 60qm Wohnung am Zählerplatz (Herd ist extra), dann zweiadrig zu den Steckdosen. PE gibt es keinen. Wie sollte man die Schukosteckdosen richtigerweise anklemmen? Wenn das Gehäuse vom Toaster dann aber unter Strom steht, nicht gut, oder? Nach oben zitierter Argumentation wäre es aber dennoch besser PE einfach "ignorieren"? Was wäre eine Mindestnachrüstmaßnahme? (ein FI?) ?
    Das ganze ist rechtlich aber zulässig, da Bestandschutz?
    Es hat sich offenbar viel getan in 50 Jahren......
    Eine Installation mit Nullung ist was für echte Männer die das kennen und wissen was sie tun. Leider sterben die mittlerweile auch aus ...

    Solche Bestandsinstallationen sind absolut keine Seltenheit - leider. Ob der Bestandsschutz da überhaupt noch greift wäre festzustellen. Und selbst wenn die Anlage noch Bestandsschutz hätte könnte man ja die Frage aufwerfen, ob man eine elektrische Anlage die mittlerweile mehr als eine halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat nicht einfach mal sanieren und damit auf den Stand der Technik bringen sollte.

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  • vento66
    antwortet
    Eigentlich kommt in diesem Fall die klassische Nullung zum Einsatz, das heist das der N auf den Pe in der Steckdose gebrückt wird. Sinvollerweise ist aber eine Modernisierung der Anlage. Ein RCD bringt bei 2 Adriger Verlegung nix.


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  • MarkusS
    antwortet
    Zitat von rb84 Beitrag anzeigen
    Ich habe noch etwas...

    Wie gesagt, ich bin Laie, ich habe nicht Elektriker gelernt!

    Das hier ist ein Klemmstein. Was ich merkwürdig finde ist die Kabelbelegung. Ist das so korrekt, dass im 3. Stein ZUSAMMEN Neutralleiter und Grün/Gelb angeklemmt sind?
    Das kann sein wenn an der Stelle die Netzform von TN-C auf TN-S umgestellt wird. Dafür gibt es technisch schönere Lösungen (ich hätte das auf einem eigenen Klemmstein gemacht bzw. die Hager-Schränke haben dafür eine Vorrichtung um den PEN zu PE und N aufzudröseln, zumindest hätte ich einen 5poligen klemmstein genommen und die Anschlüsse PE und N mit einer Brücke verbunden). Ob das aber im konkreten Fall so seine Richtigkeit hat kann man nur rausfinden wenn man die gesamte Anlage ab der Einspeisung betrachtet.

    Zumindest sollte es eine derartige Verbindung nur ein Mal in der Anlage geben.

    Ausserdem sollte einer der Grüngelben mit einem Ring blauem Klebeband markiert sein.

    Bitte da nicht rumfummeln, das kann sehr teuer werden wenn der Kirchhoff ne Masche fallen lässt.

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  • spookyt.
    antwortet
    Zitat von swiss Beitrag anzeigen
    Bezüglich Nullleiter. Bis in die 80er gab es bei uns Steckdosen mit Nullung. Da die Installationen bis in die 80er nur 2 drahtig ausgeführt wurden, wurde jeweils im Gerät eine Verbndung vom Neutralleiter (N) auf's Gehäuse gemacht. Später als die 3poligen Steckdosen auf den Markt kamen, konnte mann nicht jeden Hausbesitzer dazu verpflichten alle alten Leitungen auszuwechseln
    Ich würde gern auch eine OT Frage dranhängen:
    Gestern habe ich in Omas Häuschen (Baujahr 1958) gesehen: eine 25A Schraubsicherung für die gesamte 60qm Wohnung am Zählerplatz (Herd ist extra), dann zweiadrig zu den Steckdosen. PE gibt es keinen. Wie sollte man die Schukosteckdosen richtigerweise anklemmen? Wenn das Gehäuse vom Toaster dann aber unter Strom steht, nicht gut, oder? Nach oben zitierter Argumentation wäre es aber dennoch besser PE einfach "ignorieren"? Was wäre eine Mindestnachrüstmaßnahme? (ein FI?) ?
    Das ganze ist rechtlich aber zulässig, da Bestandschutz?
    Es hat sich offenbar viel getan in 50 Jahren......

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  • rb84
    antwortet
    Ich habe noch etwas...

    Wie gesagt, ich bin Laie, ich habe nicht Elektriker gelernt!

    Das hier ist ein Klemmstein. Was ich merkwürdig finde ist die Kabelbelegung. Ist das so korrekt, dass im 3. Stein ZUSAMMEN Neutralleiter und Grün/Gelb angeklemmt sind?
    Angehängte Dateien

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  • EPIX
    antwortet
    jaja WIEN ist Anders

    diese Drohung ist jahrelang auf einer Plakattafel an der Westeinfahrt gestanden und ich habe mich jedesmal wenn ich wieder "abgehaut" bin kopfschüttelnd darüber abgehaut...

    @epix
    Du glaubst garnicht wie manche Verteiler hier in Wien ausschauen

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  • rb84
    antwortet
    Zitat von ctr Beitrag anzeigen
    Mal ganz ehrlich, wenn der Eli vor 'nem halben Jahr schon Deiner Meinung nach Pfusch abgeliefert hat, wieso läßt Du ihn dann
    1. überhaupt
    2. ohne klaren Auftrag ("Wartung" ist nun wirklich sehr schwammig)
    3. anscheinend ohne dabei zu sein um steuern zu können
    an der Anlage arbeiten?
    Na ganz einfach: Das ist eine UV. Normalerweise ist die zu!

    d.h. seine Schaltung hatte funktioniert, da hab ich halt nicht reingeschaut!

    Und OB es Pfusch ist oder nicht, das wollte ich ja gerade eben wissen. Mir kamen die losen Teile halt etwas suspekt vor...

    GESAGT, dass da etwas nicht optimal ist, hat er aber auch nicht!

    Wenn er gleich erklärt hätte: "Oh, das hier sieht ja böse aus!" hätte er ja wohl sogar den Auftrag, die UV vernünftig zu sanieren, bekommen...

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  • ctr
    antwortet
    Mal ganz ehrlich, wenn der Eli vor 'nem halben Jahr schon Deiner Meinung nach Pfusch abgeliefert hat, wieso läßt Du ihn dann
    1. überhaupt
    2. ohne klaren Auftrag ("Wartung" ist nun wirklich sehr schwammig)
    3. anscheinend ohne dabei zu sein um steuern zu können
    an der Anlage arbeiten?

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  • PeterPan
    antwortet
    Hallo,

    Ich kenne die Vorgeschichte nicht, und auch nicht den Auftrag an den Elektriker. Aber das sieht mir eher nach einer provisorischen Übergangslösung aus.

    Gruß Peter

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  • rb84
    antwortet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    @epix
    Bestandsschutz ist Bestandsschutz! Du glaubst garnicht wie manche Verteiler hier in Wien ausschauen, teilweise in den 30ern gebaut. Da sind alle Schienen blank und der N ist auch abgesichert. Aber zurück zum Thema: die Wago Klemmen sind nicht zulässig und das Schwachstromkabel direkt zu den Kammschienen zu legen ist mehr als fahrlässig! Eine Wartung beinhaltet aber im Normalfall nur Klemmen nachziehen und Automaten testen und Verteiler reinigen.


    Sent from my iPhone using Tapatalk
    Mit "Wartung" war gemeint, einen anderen Pfusch zu beheben. Dazu war er an der UV beschäftigt, leider hab ich kein vorher-nachher Bild.

    Merkwürdig nur, dass genau die Menge an Wagos, die er aufgeschrieben hatte, am Ende in der UV zu finden waren .

    Und an der Klingelanlage war der gleiche Eli nen halbes Jahr vorher zu Gange...

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  • vento66
    antwortet
    @epix
    Bestandsschutz ist Bestandsschutz! Du glaubst garnicht wie manche Verteiler hier in Wien ausschauen, teilweise in den 30ern gebaut. Da sind alle Schienen blank und der N ist auch abgesichert. Aber zurück zum Thema: die Wago Klemmen sind nicht zulässig und das Schwachstromkabel direkt zu den Kammschienen zu legen ist mehr als fahrlässig! Eine Wartung beinhaltet aber im Normalfall nur Klemmen nachziehen und Automaten testen und Verteiler reinigen.


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  • Whitedevil
    antwortet
    Die sind soweit zugelassen gibt es aber extra Hutschienenhalter darfür

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  • EPIX
    antwortet
    Zitat von MarkusS Beitrag anzeigen
    Die losen Wagos sind Stand meiner Kenntnis zwar unschön aber nicht unzulässig.
    Ich kenne die deutschen Vorschriften nicht so gut, aber in Österreich KLAR unzulässig, daher würde es mich wundern wenn es in D zulässig ist...

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  • rb84
    antwortet
    Zitat von ruebezahl71 Beitrag anzeigen
    Ich habe diese Schaltung Ende der 80er Jahre als Information zur Fehlersuche gelernt bekommen, wo Sie aber schon sehr lange verboten war, aber eben noch sehr oft anzutreffen war.
    Nein, keine Wechselschaltung! Das war eine Lampe + ein Schalter. Und wenn ich es rekonstruiere, muss es Meister KlickKlack so um 1990 rum erstellt haben...

    Das ist echt schlimm: Elektro sieht man nicht, ich hab das Gefühl, dass "aus dem Blickfeld des Kunden" Pfusch bedeutet...

    PS:

    Da war auch an anderen Stellen auf dem blauen Kabel Spannung! DIESER Pfusch befindet sich zum Glück nach Anbau+Teilsanierung schon auf dem Bauschutt...

    Ich bin heute morgen mal mit meinem Duspol durchgegangen. Und ich hab jetzt wohl auch rausgefunden, was mit Grün-Gelb nicht stimmt: Hinter einem Lichtschalter kommt das Kabel an, scheinbar wurde dort vergessen, Grün-Gelb durchzuklemmen!!

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