Aus dem heimischen Bereich nur mal ein Beispiel von mir:
Ich heize mit meiner FBH morgens nur die relevanten Bereiche, wie Bad und Küche, abhängig von unserem "Wochenplan". Bei den anderen Räumen bleiben die Ventile zu. Das führt dazu, daß ich morgens deutlich weniger Kesselwasser mit entsprechend weniger Brennerstarts erwärmen muss, da ja die grössten Flächen nicht mehr beheizt werden.
Am Nachmittag werden mit entsprechendem zeitlichen Vorlauf die dann relevant werdenden Räume, wie Wohn- und Esszimmer etc. beheizt. Badezimmer dann zum Beispiel gar nicht mehr; die Aufenthaltszeit vor dem Schlafengehen ist a) zu kurz und b) wird ein "kühleres" Bad am Abend nicht als unangenehm empfunden; im Gegensatz zum Morgen, wo das Delta zwischen der Temperatur unter der Bettdecke und im Bad bzw. der Fussbodentemperatur möglichst klein sein muss.

Dazu noch das maximale Einfangen solarer Energie im Winter und Beschattung der Fensterflächen im Sommer ohne optische Schäden an Möbeln, Pflanzen etc. durch gezieltes, fensterabhängige Steuerung der Rolladen.
Nachweislich hat diese Strategie bei mir zu 20-25% geringerem Gasverbrauch ohne WAF-Verlust geführt.
Der einzige Nachteil: es gibt kein allgemeingültiges Rezept und keine pauschale Aussage zum möglichen Einsparvolumen.
Die Strategie ist individuell für das eigene Nutzungsverhalten zu entwickeln und ständig an sich ändernde Gegebenheiten anzupassen.


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