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Nah, falls Du auf die Schiffe anspielst, da ist hier eher GW/LW üblich (ich hab das mal gelernt aber trotzdem keine Ahnung von - nachdem ich nicht auf See bin darf ichs eh nicht nutzen -> egal )
Vermutlich nimmt man da heute aber eher pragmatisch das Sat-Teil in die Hand..
Ah ok, ich dachte, neuere Dieselmotoren würden darauf schlecht reagieren.
Kommt ja auch auf die Bauart an, Schiffsdiesel fressen ja sogar Schweröl, hab ich mal gelesen...
Das ist immer eine Frage, worauf der Motor ausgelegt wurde.
Moderne KFZ-Diesel ist da extrem hochgezüchtet - die können Leistungen und Verbräuche da hat man früher nicht mal feucht von geträumt. Aber dafür muss der Sprit reinste Qualität haben.
Militär-Diesel (z.B. im Panzer) sind da eher auf Friss-alles-und-sterbe-nicht ausgelegt. Dumm nur, wenn der Bund Spritkosten sparen will und Common-Rail mit nach Afghanistan nimmt (hab ich mir erzählen lassen).
Schiffsdiesel werden natürlich für Schweröl (das ist ein Sprit, den man erst auf 70°C erwärmen muss, damit der flüssig wird!) betrieben - wenn die auf dem offenen Meer sind. Da stören gelegentliche Zündaussetzer nicht. Im Hafen werden die auch mit etwas zündwilligeren Kraftstoffen betrieben...
Und das nächste mal klären wir, wie man einen Schiffs(groß)diesel zum laufen bringt, denn einen Ritzelstarter wird man dort nicht finden...
Ah ok, ich dachte, neuere Dieselmotoren würden darauf schlecht reagieren.
Kommt ja auch auf die Bauart an, Schiffsdiesel fressen ja sogar Schweröl, hab ich mal gelesen...
Also ich denke, für den Privathaushalt ist das doch ne gute Lösung. Wenn der Strom wirklich mal ne Woche weg ist (Überlandleitung gebrochen, Terroranschlag etc.) dann hat man als Ölheizungsnutzer eine ordentliche Spritreserve!
Sowas, zudem ein Bedienungshandbuch sollte ja über mehrere Wochen Blackout überwinden.
Man kann ja direkt vom Notstrom auf die Reihenklemmen gehen, dann kann man ganz gezielt Strom auf eine Steckdose geben etc...
Ich wüsste nicht, warum die Dinger nicht auch mit Heizöl laufen...die paar fehlenden Additive und Einfärbung zur Unterscheidung dürfte da nichts ausmachen. Sind ja keine Common-Rail :-)
Ich war auch überrascht, als ich mal spaßeshalber in der Bucht geschaut hab. Die Teile sind sehr günstig geworden, vor ein paar Jahren waren die billigsten Geräte bereits deutlich vierstellig.
Die Qualität der Ausgangsspannung dürfte auf jeden Fall ausreichen.
Naja jeden Diesel kann man mit Heizöl betreiben, da es ja bekanntermasen das selbe Zeug ist, nur ist halt das Heizöl eingefärbt (und ein paar Additive fehlen). Die Heizung wird Frequenztechnisch nicht so sensibel sein, da intern die Steuerung mit Gleichspannung erfolgt. Die Energiesparleuchten und die Umwälzpumpe wird das auch nicht sonderlich interessieren. Auserdem ist die Netzfrequenz auch nicht immer stabil.
Kennt jemand einen tragbaren Notstromdiesel, den man im Notfall mit Heizöl antreiben kann?
Ich habe mal auf eBay geschaut...
Bei den billigeren Geräten (300€ bis 500€) bekommt man da einen Strom raus, der qualitativ (Frequenz, Spannung) gut genug ist, dass man im Notfall die Heizung dranklemmen könnte und sagen wir ein paar Energiesparlampen?
Sollte man für diesen Fall vorsorgen, oder ist das übertrieben?
Nein, das ist mit vertretbaren Mitteln nicht zu machen und daher übertrieben, die Gründe wurden alle schon genannt (zumindest wenn man keine Berghütte hat, wo das mind. 2x im Jahr für 2 Tage passiert)
Kurze "Einzeleinsätze" habe ich hier aber aktuell schon alle 4-8 Wochen, nebenan eine grössere Baustelle, da mag die USV mal ab und an reinlangen - Elektriker sind halt nun wie sie sind
Eine kleine USV vor das wichtigere macht IMHO dringend Sinn, ist nebenbei ein recht günstiger Fein-Überspannungsschutz - aber auch nur wenn man davor an I&II (Grob/Mittelschutz) gedacht hat.
Ich finde das Thema sehr interessant, aber wichtiger als viel Zeit und Geld in das Design einer (U)SV zu stecken ist meiner Meinung nach eine aktuelle Bestandsaufnahme was denn alles von einem Stromausfall betroffen wäre und dann für die einzelnen Problemstellen eine Alternative zu finden.
Mich selbst hat es bei dem Sturm vor 2 Wochen eiskalt erwischt, wir sind erst im August eingezogen und abgesehen vom Grundgedanken und einer USV für die Server hatte ich mir nicht allzuviele Gedanken macht. Das Szenario sah so aus, dass wir für ca. 5 Minuten einen Komplettausfall hatten, dann für 30min eine Unterversorgung und dann für nochmal 45min einen Komplettausfall.
KNX hatte ich noch nicht an der USV (da dieser an eine separate USV sollte), also nur die Server. Die haben knapp 5min durchgehalten, dann Shutdown. Dann wurden einige Lampen wieder hell und ich habe die Systeme wieder hochgefahren (zu diesem Zeitpunkt wußte ich nicht, dass wir noch unterversorgt waren), das hat die USV nicht lange mitgemacht, sie hat nichtmal durchgehalten bis die Server komplett hochgefahren waren (upsmon nicht geladen!!!), so dass die Server dann von der fehlenden Kapazität in der USV eiskalt erwischt wurden und "hart" ausgeschaltet wurden.
Der Standort von Taschenlampen und Kerzen war mir auch noch nicht so geläufig, dass ich sie im Dunkeln gefunden hätte, also haben wir uns erstmal mit dem Handy beholfen. Nachdem einige Kerzen an waren ging es dann weiter: Induktionsherd geht nicht, wir hatten aber trotzdem Hunger -> Telefon für Pizzadienst ging nicht, aber das Handy hatte zum Glück noch etwas Saft.
Nach dem ersten Toilettengang offenbarte sich das nächste Problem: Das Magnetventil am Hauptwasser ist stromlos geschlossen und hat abgeriegelt.
Insgesamt haben wir so einige Überraschungen erlebt und ich bin schon dabei Abhilfe zu schaffen, wichtig scheint mir aber wirklich diesen Fall mal (im Dunkeln!) konkret durchzuspielen damit man sich aller Seiteneffekte bewußt wird...
Oft reicht es schon zu wissen was man machen muß (das Magentventil läßt sich auch manuell auf Durchfluß regeln), aber im tatsächlichen Fall läßt sich soetwas schlecht recherchieren.
ich arbeite auch bei einem großen ÜBN. Wenn ich da mal die Ausfallzeiten sehe, dann lohnt sich der gedanke darüber nicht.
Für kurzzeitige Ausfälle im 20kV Netz ist eine usv nicht schlecht aber für längere zeit?
Was ist mit dem Gasdruck ? Reicht der aus auch ohne Strom die Gastherme zu betreiben ?
Für einen solchen Black-out würde ich lieber eine Gasflasche mit Ofen bereit stellen. So kannst du kochen und auch heizen. Der Preis dafür ist längst nicht soviel !!!
Das Problem mit den Baumarkt-Dieseln ist deren Qualität - und der Krach den die entwickeln - sowas um die 100 dB - im Haus fast nicht zu betreiben (abgesehen von den Abgasen) und hinterm Haus gibts Freude mit den Nachbarn. In eBay gibts gelegentlich schallgedämpfte Geräte aus Behördenbeständen, die kosten aber auch noch ein paar Euro.
Mit so einem Notstromerzeuger kann man schon den Grundbedarf eines Hauses decken, kochen auf vier Platten plus Backofen oder Sauna fällt dann aber aus, für ne Dose Bohnen wirds reichen.
Es gibt auch Lösungen mit Photovoltaik die in Akkus einspeichert oder mit BHKW auf Akkus - braucht Platz und im nuklearen Winter hilft die Photovoltaik nichts.
Um das sinnvoll zu dimensionieren müsste man mal den gesamten Bedarf rechnen, sprich was braucht man, auf was kann man verzichten, welche Leistung muss dafür bereitgestellt werden, auf welcher Phase liegen die Lasten ...
Aber wie Vento schon schrub: An der Einspeisung sind Bastellösungen fehl am Platz, abgesehen vom Ärger den das geben kann reden wir da über eine el. Leistung die alles andere als harmlos ist. Für die Umschaltung Netzbetrieb - Inselbetrieb gibt es fertige Lösungen die von der Sicherheit her deutlich über "Hauptsicherung raus" hinausgehen.
[QUOTE=walterweber;129585
Sollte man für diesen Fall vorsorgen, oder ist das übertrieben?
Wenn ja wie? Ist es zulässig, ich sage mal genauso plakativ,
Hauptsicherung raus und 3 phasigen Diesel "aus dem Baumarkt" rückwärts ins eigene Haus einspeisen.[/QUOTE]
Nun mit einer USV wirst Du definitiv deine Heizung nicht lange in Betrieb bekommen. Im WorstCase hilft sicher der Diesel und das rausschrauben der Sicherungen, zulässig ist sowas aber nicht. Es muss sichergestellt weden das Du niemals mit deinem Diesel rückwärts ins Netz einspeissen kannst. Dazu brauchst Du eine Umschalteinrichtung. Die Monteure vom E-Werk finden das nicht lustig, wenn sie für Reparaturzwecke die Leitung abschalten, und beim Einhängen der Kurzschlusserder ists wie am Sylvesterabend. (Ich spreche da aus Erfahrung)
Also, die Überschrift USV habe ich dummerweise zu plakativ gewählt.
Auf das U kommt es natürlich nicht an, mein Haus hat keinen OP-Saal ;-)
Entschuldigung, das war nicht gemeint.
Eher, wenn die Unterbrechnung länger dauert, mehrere Tage und bei Minusgraden,
wie damals bei den Schneemasten, was mache ich dann mit BEZAHLBAREN Bordmitteln,
um über die Runden zu kommen. Wie bekomme ich die Heizung zum Laufen,
wie bekomme ich die Rolladen hoch.
Sollte man für diesen Fall vorsorgen, oder ist das übertrieben?
Wenn ja wie? Ist es zulässig, ich sage mal genauso plakativ,
Hauptsicherung raus und 3 phasigen Diesel "aus dem Baumarkt" rückwärts ins eigene Haus einspeisen.
Richtig ist natürlich, daß dies kein reines KNX Thema ist, anderen Häusern
geht es genauso, schon klar. Beim KNX Netzteil kann man für geringen
Aufpreis die USV Variante nehmen, Telefon, IT etc kann man auch mit USV versorgen,
das sind ja keine Riesen-Verbraucher und das ist alles einigermaßen bezahlbar.
Hier im Forum wurde sogar der Tip gegeben, die Computer-USV in der Bucht schießen
und u.U. Akkus erneuern. Soll viel Geld sparen.
Anders schon bei Autostart RCD, da ist der Aufpreis Faktor 10,
jedoch das Argument ist angekommen, daß dann die Ursache im Dunkeln bleibt,
leuchtet mir ein. (Das doppelte Wortspiel ist mir erst im Nachhinein aufgefallen,
wenn das mal nicht den Pulitzerpreis gibt ;-)
Ich glaube aber, sie prüfen vorher, ob sie wieder einschalten können.
Danke dennoch für den Hinweis, macht Sinn.
Autostart RCD würde ja u.U. nützlich sein für die Kühltruhe, wenn man in Urlaub
fährt. Aber die Wahrscheinlichkeit ist vermutlich wie ein Sechser im Lotto.
Was aber, wie schon gesagt, was ist mit Heizung, (Solar-)Umwälzpumpen,
und was noch alles?, wo ansonsten bei längerer (tagelanger) Unterbrechung
Schaden am Haus eintreten könnte. Lohnt es, sich Gedanken zu machen,
für diesen zugegeben seltenen Fall, wie man diese zum Laufen kriegt?
Naja die Piller Apotrans bringen bei einem Diesel aber nicht viel, da sie zwar unterbrechungsfrei umschalten, nur bringt der Diesel halt zu dem Zeitpunkt noch keine Leistung. Aber da diese Lösung sicher nicht zum Einsatz kommt, ist eine Diskussion darüber nicht notwendig. De Treadersteller hat eine USV gesucht, damit fallen Diesel schon mal aus. Wir haben auch schon USV Anlagen installiert, die so gross sind wie ein ganzes EFH. Also möglich ist alles nur sollte man vorher richtig im Lotto gewinnen.
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