Hay, also wenn Geld keine Rolle spielt und Du die oben beschriebenen Verluste in kauf nehmen kannst, kann die Firma in der ich arbeite sicherlich helfen.
auf der Seite hast Du auch einen schönen Flash Simulator
UNIBLOCK mit Diesel Generator
alternativ gibt es Statische Transferschalter die von 2 Quellen eingespeisst werden, die beim Ausfall der bevorzugten Quelle auf die andere umschalten.
http://www.piller.com/site/8/APOTRAN...id=120&Lang=gr
Grüße
Sebastian
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USV große Lösung?
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Als Daumenregel glit für normale Verbrennungsmotoren:Zitat von MarkusS Beitrag anzeigenDie Stromerzeuger haben prinzipbedingt das Problem dass sie mehr Wärme als Strom erzeugen - und wenn man die Wärme nicht sinnvoll nutzen kann (fetter Pufferspeicher) bläst man die über die Notkühlung ins Weltall und damit über die Hälfte der erzeugten Energie.
Die Energie im Kraftstoff geht zu 1/3 in die mechanische Energie (d.h. die, die Du nachher mit hohem Wirkungsgrad in Strom umwandelst), zu 1/3 aus dem Auspuff und zu 1/3 in die Kühlung.
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Wenn Du das konsequent durchrechnest wirst Du drauf kommen dass sich das hinten und vorne nicht rechnet - zumindest nichts was über einen handelsüblichen Stromerzeuger mit ca. 1 KW rausgeht.
Alleine die Umschaltmimik Insel-Netzbetrieb ist gepflegt teuer.
Die Stromerzeuger haben prinzipbedingt das Problem dass sie mehr Wärme als Strom erzeugen - und wenn man die Wärme nicht sinnvoll nutzen kann (fetter Pufferspeicher) bläst man die über die Notkühlung ins Weltall und damit über die Hälfte der erzeugten Energie.
Selbst Klein-BHKW wie den Senertec Dachs kann man im EFH kaum wirtschaftlich betreiben, in der Diesel-Klasse siehts dann ganz finster aus, abgesehen davon dass die regelmässig gewartet werden wollen - einschl. Ölwechsel alle paar 100 Betriebsstunden.
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Diese Frage ist unabhängig vom KNX. Auch ein dummes Haus wird bei Stromausfall nicht mehr heizen können, da die Umwälzpumpe nicht mehr läuft.
Wenn Du Angst davor hast, dann brauchst Du eine USV für einen kurzen Moment, bis dann der Diesel-Generator anspringt.
Dabei ist wichtig:
- je dicker die USV (d.h. je mehr die Versorgen muss) um so höher sind die ständig vorkommenden Verluste und damit die laufenden Kosten
- der Generator muss sehr gut gewartet sein - nicht dass der dann auch nicht mehr mag, wenn's so weit ist.
Praktisch habe ich eine USV vor den wichtigsten Komponenten (KNX-Spannungsversorgung, IP-Router, Netzwerk-Router, Switch und WireGate). D.h. ein kurzer Spannungsausfall (das was am häufigsten vorkommt) bringt mir nichts durcheinander auch wenn im Zweifel halt der Rollladen nicht fährt. Bei einem langen Spannungsausfall ist's eh egal - und die Wahrscheinlichkeit zum Glück sehr gering (wenn hier auch nicht unbekannt)
Wenn Du den Weg mit USV und Generator gehen willst, dann überlege Dir genau, was Du wann mit Strom versorgen musst, um die Zahl der Verbraucher so gering wie möglich halten kannst. Dazu gehört dann natürlich auch ein entsprechendes Konzept die ungewollten Verbrauch weg schalten zu können. Und natürlich eine Energieversorger kompatible Notstromeinspeisung - die haben da sehr genaue Vorstellungen!
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Also ich halte eine "große" Lösung mit Notstromdiesel etc. im Privatbereich für übertrieben.
Ich wohne selbst aufm Land und wir werden noch per Dachständer mit Strom versorgt. Da gehören Stromausfälle so alle paar Wochen mit dazu :-)
Ich habe lediglich für die IT-Komponenten (Fritzbox, Atom-Server etc.) eine kleine APC USV installiert, die ihren Job auch ganz hervorragend macht. Pufferzeiten von ca. 30 min. sind kein Problem, bei nahender aufgebrauchter Akkukapazität wird der Server dann automatisch heruntergefahren. Und das alles für den Preis einer guten Überspannungs-Steckdosenleiste, wobei bei APC dann auch noch eine Geräteschutzversicherung (ich glaube 150 t€) inkludiert ist.
Für die nahende KNX-Installation im Neubau werde ich mir noch so ein Teil zulegen, so dass der Bus und Homeserver dann auch bei Stromausfall sogar mehrere Stunden weiterläuft (die Leistungsaufnahme der Komponenten ist sehr gering).
Für einen mehrstündigen Stromausfall gibts bei uns die guten alten Parrafin-Sticks in Reichweite, das reicht :-)
Ein Notstromaggregat einzuspeisen (und dann auch noch möglichst unterbrechungsfrei), ist auch nicht so ganz ohne...da man eine Rückspeisung ins Netz verhindern muss. DIY-Anbindung ans Hausnetz geht dann meist nur über ein nicht-VDE-konformes Kabel mit zwei Schuko-Steckern jeweils am Ende (o graus!), landläufig auch als Türkenstecker bezeichnet, sowas wird gerne bei suizidgefährdeten Möchtegernelektrikern verwendet :-)
VDE-konforme, unterbrechnungsfrei schaltende Notstromaggregate dürften im häuslichen Bereich wirtschaftlich nicht attraktiv sein.
RCDs mit automatischer Rücksetzung: naja, ich bin eher der Typ der der Ursache auf den Grund geht. Kommen mir nicht ins Haus.
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USV große Lösung?
Hallo,
es gibt zwar Stromausfallstatistiken der Versorger,
die gar nicht so schlecht aussehen,
aber alle paar Jahre bietet das Wetter was besonderes.
Tornados auch in Europa, Lothar 1999, Münsterländer Schnee 2005,
was kommt als nächstes?
Wenn man dann zusätzlich noch in Urlaub ist, auweia,
also sind 4 Fälle denkbar,
Kurzer Stromausfall oder Fehlerstrom bei Anwesenheit
Kurzer Stromausfall oder Fehlerstrom bei Abwesenheit
Tagelanger Stromausfall bei Anwesenheit
Tagelanger Stromausfall bei Abwesenheit, der Haus-Super-GAU?
Gut, es gibt Autoreset RCD, es gibt USVs für IT,
USV für KNX Netzteil, die Heizungslogik und andere
Teilsysteme verlieren vielleicht nur ihre Uhrzeit und resetten
sich bei Stromwiederkehr, so daß wenigstens das Haus nicht
einfriert.
Was aber ist, wenn es länger dauert und ich meinetwegen sogar zuhause bin und mich drum kümmern kann. Es gibt doch wohl kaum eine USV fürs ganze Haus, abgesehen von einigen wenigen, die ein Insel BHKW haben.
Oder trennt man dann das Haus vom Netz und speist sich mit einem
Diesel selbst ein? Oder mit dem Fahrrad-Ergometer ;-)?
Es fahren ja nicht mal mehr die Rolläden mit 3L ;-)
hoch, die Heizung geht nicht mehr, die Telefonzentrale geht nicht mehr (ich weiß der ISDN Bus, wenn er denn Strom hat, kann ein Not-Gerät versorgen, ich hätte keines zuhause)
Was nun?
Sehe ich da zu schwarz?
Weiß jemand Strategien dafür?
Gruß
WalterStichworte: -


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