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Welchen Sensor sollte man für Kaminöfen nehmen

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  • MadRat
    antwortet
    Bei unserem Kamin wurde vom Kaminkehrer ein Gerät zur Differenzdruckmessung gefordert (egal was ich dem erzählt habe).
    Die Belüftungsanlage würde durch das Gerät bei Unterdruck im Wohnraum abgeschaltet werden.

    Da meine Belüftungsanlage (und wohl viele andere auch) in den Wohnräumen prinzipiell immer nen Überdruck fährt, hat das Teil seit IBN (2012) nur 2x abgeschaltet.

    Viel teure Technik (Sensor mit offizieller Zulassung kostet ca. 500-700€) die von Kaminkehrer eben gefordert war, ich jedoch meiner Meinung nach nie gebraucht hätte (Umluft Abzugshaube, Raumluftunabhängiger Kamin, Belüftungsanlage mit Überdruck "Feuerstellenfunktion").

    Gruß Markus

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  • Marionese
    antwortet
    Hallo, man suche nach einem simplen Ofen-Thermostaten mit dem hohen Temperaturbereich und befestigt den irgendwo am Ofenrohr, dafür eignet sich eine Schlauchschelle als Meterware. Da so ein Thermostat nur auf und zu kennt, kann man das sehr einfach abfragen. Je nachdem wo du den Fühler anbringst geht es natürlich schnell oder langsamer, ist jetzt keine Raketentechnik, muss man ein bisschen fummeln.

    Hier mal ein Beispiel



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  • curana
    antwortet
    Zitat von Marionese Beitrag anzeigen
    Hi, Ich habe mir von Conrad einen Thermostaten bis 300°C mit Kapilarrohr besorgt und den potentialfreien Schaltkontakt an eine UP tasterschnittstelle gehängt
    Genau so will ich es bei uns auch machen.

    Hast du mehr Detail zum verwendeten Produkt und wie deine Erfahrungen sind?

    Wo hast du den Temperatursensor verbaut und wie schnell erkennt er den Temperaturanstieg?

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  • swenga
    antwortet
    Ist denn der Kamin auch für RLU zertifiziert? Es gibt naemlich ein ganz paar Hersteller, deren Öfen haben zwar einen Aussenluftanschluss, sie scheuen aber die RLU-Zertifizierung (2008 gabs z.B. bei Kago 3-4 Öfen mit Aussenluftanschluss, aber keiner besass ein Zertifikat).

    Mit RLU, da stimme ich den Vorrednern zu, sollte keinerlei zusätzlicher Aufwand nötig sein. Unser Schorni hat das Prüfzertifikat gesehen und gut war.

    mfg

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  • vento66
    antwortet
    Genau das habe ich aus dem ersten Post rausgelesen, deshalb wundert mich das etwas mit den Differenzduck

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  • Santonian
    antwortet
    Es gibt auch noch die Möglichkeit eine raumluftunabhängige Brennzelle zu nehmen. Diese sind zugelassen um mit Lüftungsanlagen und ohne zusätzlicher Kontrolle betrieben zu werden. So eine werden wir bekommen.

    Es gibt auch Öfen die so betrieben werden können. Bei beiden sind die Türen hydraulisch gesichert, so dass es gesichert ist, dass keine Luft aus dem Kamin in den Raum austreten kann, auch wenn der Raum einen Unterdruch haben sollte.

    Nachteil ist nur, man hat nicht so eine riesen Auswahl an Modellen.

    Gruß
    Reinhard

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  • tbi
    antwortet
    Hallo,

    also folgende Ansätz haben wir:
    1. Messung des Differenzdruck am Ofenrohr => Damit wird sicher erkannt in welche Richtig Luft gesagt wird. In den Raum oder vom Raum Richtung Kamin. => sowas z.B. LEDA Werk GmbH Leer - Produktinformationen zum Unterdruck-Controller LUC - Download von Produktdatenblättern, Bedienungsanleitungen und technischen Daten
    2. Erkennen des Betriebs des Kamins über die Temperatur im Kamin => Dann die Lüftung im ausschalten und das solange verriegeln. ODER künstlich ein ÜBERDRUCK mit der Lüftungsanlage erzeugen ODER elektrisch Fenster auf.
    3. Erkennen von giftigen Gasen über einen Sensor und dann ??? Welche Maßnahme macht hier Sinn.
    Also den GAs Sensor halte ich für die schlechteste Lösung, das der Sensor nur lokal messen kann und auch erst Alarm geben kann wenn Gas schon da ist.

    meine 5 cent.

    Ich habe übrigens 2.) das ist technisch robust und wird in der Regel vom Schornsteinfeger akzeptiert.

    Viele Grüsse

    Tbi

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  • denghauser
    antwortet
    OK, ich sehe schon. Viele Meinungen zum Thema.
    Aber ich denke daß die vento66 Variante meinen Bedürfnissen am ehesten entspricht. Wenn CO zu hoch dann Alarm und Lüftung aus.
    Dann muss ich schnell lüften bzw. generell prüfen wieso der CO gehalt zu hoch wird.
    Mit dem Kaminfeger muss ich natürlich klären ob das alles OK ist.
    Die Lösung von Marionese gefällt mir auch, allerdings ist ja dann meistens die Lüftung aus wenn ich im Wohnzimmer rumlungere oder Gäste habe. Das würde jetzt wieder nicht ganz der Idee einer Lüftung entsprechen oder?

    Vielen Dank erst mal.

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  • Marionese
    antwortet
    Hi, Ich habe mir von Conrad einen Thermostaten bis 300°C mit Kapilarrohr besorgt und den potentialfreien Schaltkontakt an eine UP tasterschnittstelle gehängt, wenn Rauchrohr warm, wird bei mir automatisch die Dunstabzugshaube über den Aktor ausgeschaltet.
    Da ich bei meiner Planung alle Verbraucher über Aktoren schalte, auch so eine odinäre Dunstabzugshaube hatte ich Glück, war sicher so von mir auch erst mal nicht vorausgesehen.

    Gruß Marionese

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  • vento66
    antwortet
    Daher CO Sensor weil einen Differenzdruck wirst Du wegen der Verbindung Kamin und 2x Aussenluft schlecht messen. Der Kamin kann auch Frischluft ins Zimmer saugen.


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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    ...Der Luftweg ist Aussenluft - Wärmeerzeuger - Kamin - Atmosphäre...
    ...solange die Tür am Kamin zum Brennraum zu und 100% dicht ist. Da dürfte das Problem liegen.

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  • vento66
    antwortet
    Ok dann sollte mir der Mann von der Kaminkehrer-Mafia, äh Zunft mal erklären, wie in einem autarken System ohne Verbindung (der Kamin mitsamt Zuluft und Abluft) einen Unterdruck im Zimmer in Verbindung kommt. Der Luftweg ist Aussenluft - Wärmeerzeuger - Kamin - Atmosphäre


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  • EPIX
    antwortet
    ?? wenn der Kamin Aussenluft ersorgt ist (wie beschrieben) dann gehen die Abgase durch den Kamin (mit dem entsprechendem "Zug")

    Ist die Lüftung jedoch an (oder zu stark) dann werden die Abgase in den Raum gesaugt -nona...

    Manche Kaminkehrer (so wie auch bei uns) verlangen daher:
    Kamin AN = Lüftung AUS

    da war auch kein Argumentieren erfolgreich...
    Darum der Rat vorher zu fragen

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  • vento66
    antwortet
    @epix
    Da der Kamin Aussenluft versorgt ist, sollte das alles kein Problem sein. Ich würde in dem Fall den CO Wert messen, da es nur eine Messung für den User ist, und nicht für den eigentlichen Betrieb des Kamins notwendig.


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  • tbi
    antwortet
    Hi,

    es gibt Geräte, die über die Differenzdruck arbeiten. Eine schlaue Lösung ist aber auch, eben bei Kaminnutzung aktiv einen Überdruck im Wohnraum zu erzeugen.

    Ansosten Suchfunktion hier im Forum. Das ist schon öfters diskutiert worden.

    Gruß

    Tbi

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