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OT: Fußbodenheizung - welche Regelung macht sinn?

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  • fireblade
    antwortet
    Bei meinem Theben Heizungsaktor gibt es so eine minimale Stellgröße in der Applikation selbst. Ansonsten müsstest du das mit externer Logik (eibPC, HS) nachbauen: wenn Stellgröße < 10 dann Stellgröße = 10 .

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  • lochj
    antwortet
    Hallo,
    ich möchte die Überschrift noch mal aufgreifen "Fußbodenheizung => Regelung".

    Momentan suche ich die richtige Regelung. Hintergrund ist, dass wir im Erdgeschoss eine Fußbodenheizung mit Fliesen habe.
    Nun ist das Haus relativ gut isoliert. Was zur Folge hat, dass wenn die Heizung an ist, wir relativ schnell auf die 22°C kommen.
    Nun schaltet die Regelung aus, da die Solltemp erreicht ist. Da nun die Fliesen sehr schnell unangenehm "Fußkalt" werden, haben wir im Raum immer noch ca. 22°C, die Regelung geht nicht an und der Fußboden könnte wärmer sein.

    Am besten wäre ein Temperaturregeler, wo ich eine minimale Stellgröße(vielleicht Öffnung 10%) eingeben könnte.
    Gibt es das? Mein Triton und Siemens hat das nicht...


    Gruß Jörg

    PS: Ein Beispiel habe ich noch:-) Der Kaminofen ist im Wohnzimmer an. Die Luft hat somit, damit ich Spaß habe, 25°C und die Fußbodenfliesen sind sehr kühl.

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  • lio123
    antwortet
    Hei Uwe,

    das ist eine IDM Terra, Sole. Frag mich jetzt nicht nach der Leistung, glaube rund 10kw. Zuzüglich 2 Solarthermie kollektoren zur WW-Unterstützung.
    Hätte das Ganze (inkl. KWL so gerne visualisiert). Vermutlich ist dazu das Wiregate erstmal ausreichen. Aber
    1.) fehlt mir dazu noch die Zeit
    2.) kann ich zum WG nirgends look and feel, Programmieraufwand, -vorgehen, -kenntnisse Erfahrungen lesen/sehen

    Grüße,
    Lio

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  • Uwe!
    antwortet
    @lio123:

    Welche WP hast Du denn?

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  • makki
    antwortet
    Zitat von lio123 Beitrag anzeigen
    Wäre es somit auch mit einfachen Dingen machbar z.B: Temperaturwerte in die Visu zu bekommen, indem man Irgendwie das IP-Protokoll abfängt, oder bedarf es dazu noch mehr?
    Wireshark anwerfen, wenn die Software mit der WP sprechen kann, geht das auch ohne - ist nur eine Frage des Aufwandes
    Ich würde vorher noch den Hersteller fragen, ganz manchmal gibts auch einfach ein PDF, in dem drinsteht wie geredet wird..

    Makki

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  • MarcusF
    antwortet
    Zitat von lio123 Beitrag anzeigen
    Versuche über Zeitabsenkung (egal erstmal über nacht oder tag) hatten einen (deutlich) erhöhten Stromverbrauch zur Folge.
    Nun "läuft die Anlage durch" mit etwa Stromverbrauch/2.
    Das ist bei einer Wärmepumpe nicht verwunderlich. Eine WP braucht niedrige Temperaturdifferenz zwischen Quell- und Heizkreislauf sowie möglichst lange Taktzeiten. Das ist durch die Physik diktiert und läßt sich auch durch keine noch so tolle Regelung umgehen. Jegliche Nachtabsenkung oder ähnliches ist kontraproduktiv und in gut gedämmten Häusern ohnehin sinnlos.

    Marcus

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  • lio123
    antwortet
    das bestätige ich vollens. Unser Heizungsbauer hat mittlerweile aufgegeben und überlässt die Einstellung dem WP-Hersteller.

    Ergänzend die Erkenntisse vergangener Tage:
    Versuche über Zeitabsenkung (egal erstmal über nacht oder tag) hatten einen (deutlich) erhöhten Stromverbrauch zur Folge.
    Nun "läuft die Anlage durch" mit etwa Stromverbrauch/2.

    Mal sehen wie das Ergebnis aus sieht wenn der Hersteller dran war.

    Aber, nun auch wieder mehr "on-topic".
    Ich habe vom Hersteller ein "Remote-Software" für Windows bekommen. Via IP hab ich nun das WP-Display und Steuerelemente auf demPC gespiegelt und kann darüber "Grundeinstellungen" vornehmen und WErte auslesen. Wäre es somit auch mit einfachen Dingen machbar z.B: Temperaturwerte in die Visu zu bekommen, indem man Irgendwie das IP-Protokoll abfängt, oder bedarf es dazu noch mehr?

    Danke und Grüße,
    Lio

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  • makki
    antwortet
    Nur ergänzend zum bereist geschriebenem, dem ich in der Essenz zustimme
    Zitat von netsrac Beitrag anzeigen
    Die Heizungsbauer meinten übrigens, dass Sie nichts von einer intelligenten Lösung halten, das die Heizung viel zu träge ist und man lieber seinen idealwert findet und dann nicht mehr verändert.
    Das liegt aber IMHO nur daran, die sie keine Ahnung davon haben bzw. es nicht verstehen
    Lass den Heizi mal einfach sein Rohr verlegen, das kann er (hoffentlich!), wenns um Regelungstechnik geht: lieber jemanden fragen, der sich auch mit sowas auskennt

    Makki

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von AScherff Beitrag anzeigen
    Dort Fliesen aufzubringen, kann dazu führen, dass die Fliesen reißen - können - aber nicht müssen...
    korrekt.
    Liegt letzlich daran, dass sich der Zementestrich bei Temperaturänderung stärker ausdehnt als die Fliesen obendrauf. Damit ist nur eine begrenzte Fläche ohne Fuge möglich.
    CAF hat einen fast identischen Quotienten zu Fliesen.

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  • AScherff
    antwortet
    Trennfugen im Zementestrich haben ihren Sinn. Sie vermeiden, dass der Estrich bei Bewegung des Estrich reisst. Trennfugen können mit Kunstharz ausgegossen werden, um eine ebene Fläche zu bekommen. Deshalb Harz, weil er relativ flexibel ist und eine "bewegung" mitmacht. Dort Fliesen aufzubringen, kann dazu führen, dass die Fliesen reißen - können - aber nicht müssen...

    Das geht auch nur, wenn der Estrich frei "schwimmen" kann. Sollte der Raum z. Bsp. stark verwinkelt sein, kann das schon wieder zu Problemen führen, da der Estrich an den Eckpunkten dann keinen Platz hat, wenn die Platten alle verbunden sind.

    Das Klammern soll dazu führen, dass sich die Platten als Ganzes bewegen was ja dann gewünscht ist...

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  • MarcusF
    antwortet
    Da fragst Du mich was, das hat unser Estrichleger vorgeschlagen und auch so gemacht. Nach dem Trocknen wurden an der Fuge mit Metallklammern die beiden Estrichplatten miteinander verbunden und die Fuge anschliessend mit einem Kunstharz ausgefüllt. Ich denke mal, dass Du da mit Deinem Estrichleger reden musst, ob das bei Dir auch machbar ist.

    Der Estrich hat ja immer noch rundherum seine Dehnungsfugen, im trockenen Zustand bewegt er sich nicht mehr viel. Der Estrich schwindet während des Austrocknens am stärksten, deshalb kann man nicht beliebig grosse Flächen machen, ohne dass die beim Trocknen reissen.

    Marcus

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  • Brick
    antwortet
    Zitat von Michixx Beitrag anzeigen
    kannst Du mir das bitte mal genauer erklären?
    Was versteht man unter verklammert bzw. wie wird das gemacht?
    Und vor allem.. verliert dann die "Dehnungsfuge" nicht ihren Sinn.. ???

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  • Michixx
    antwortet
    Hallo Marcus,
    ist ja eh schon OT, dann frage ich auch mal.

    Zitat von MarcusF Beitrag anzeigen
    Was die Fugen angeht, die werden nach dem Trocknen verklammert und mit Harz ausgegossen, da kann man dann problemlos drüberfliesen.
    Marcus
    kannst Du mir das bitte mal genauer erklären?
    Was versteht man unter verklammert bzw. wie wird das gemacht?
    Und welchen Harzt nimmt man dafür.
    Mich stören unsere Dehnfugen nämlich auch im Estrich.
    Sieht bei Fliesen nicht gerade schön aus. Ich würde dann einige Fliesen wieder rausnehmen und durch ganze ersetzen.
    Gruß
    Michi

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  • MarcusF
    antwortet
    Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    Dafür hat CAF viele andere Vorteile. Mann kann sehr viel größere Fläschen ohne Fugen herstellen und er schüsselt an den Ecken im Gegensatz zum Zementestrich nicht hoch!
    Wenn der Estrichleger sein Geschäft versteht und der Estrich langsam trockengeheizt wird, dann schüsselt sich auch ein Zementestrich nicht auf. Ich hab im ganzen Haus klassischen Zementestrich, und der war perfekt eben nach dem Ausheizen. Bei Fliesenböden mit 60x60 grossen Fliesen ist das auch bitter notwendig.

    Was die Fugen angeht, die werden nach dem Trocknen verklammert und mit Harz ausgegossen, da kann man dann problemlos drüberfliesen.

    Ich würd mich beim Estrich nicht am Material aufhängen, sondern das nehmen, womit der Estrichleger am besten umgehen kann. Anhydrit würd ich persönlich im Keller und im Bad niemals einsetzen.

    Marcus

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von anlo007 Beitrag anzeigen
    Nur weil du einen dünnen Fließestrich mit der entsprechenden Aufheizgeschwindigkeit nicht kennst, ist nicht gleich alles "Quatsch" was andere schreiben.
    Wer sagt denn, dass ich den nicht kenne?
    Und ich bleibe dabei, es ist Quatsch!
    Wie geasgt, unter vergleichbaren Bedingungen! Eine FBH läuft im Regelfall so mit grob 25° (wenn's draußen nciht gerade sibirisch ist). Das gibt halt einfach schon die Physik vor, dass Du mit dann vielleicht 23° Bodentemperatur den Raum nciht in kürzester Zeit auf 21° bringst, dafür ist die Temperaturdifferenz einfach viel zu gering!
    In einen Heizkörper ballerst Duz mit 40-50° rein, da erfolgt der Wäremübertrag einfach schneller, mal davon abgesehen, dass der Heizkörper nciht mal einen dünnen Estrich aufheizen muss!

    Ich geb zu, ich bin auch kein Freund von diesen "Spezial-Estrichen", aber sicher kann man damit eine FBH weniger träge machen, das streite ich nciht ab. Ob's nötig ist, steht auf einem anderen Blatt.
    Aber zu behaupten es ginge dann genau so schnell wie mit einem Heeizkörper entspricht einfach nicht der Realität, außer Du pumpst die FBH auch mit 40-50° voll, aber dann ist auch normaler Estrich relativ schnell.

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