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Überwachung Abwasserrohr

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  • MoseP
    antwortet
    Ich frage mich gerade, ob es nicht auch berührungslos durch die Rohrwandung ginge, z. B. analog einer kapazitiven Füllstandsmessung (Auswertung Dielektrizitätskonstante) oder mittels Ultraschall durch die Rohrwand hindurch.
    Das wäre unabhängig von Verschmutzungen, und da die Auswertung nur „Rohrabschnitt leer/voll“ unterscheiden muss kann man die Schwellenwerte sehr grosszügig setzen.

    Das Rohr in seinem Querschnitt wäre entsprechend der Behälter, und ich will nur wissen, ob der Querschnitt voll ist (=Wasser steht = verstopft) oder nicht. Mit einer Zeitverzögerung könnte man den Fall des Ausleerens einer Badewanne etc „voll aber läuft durch“ abfangen, weil irgendwann der Querschnitt wieder weitgehend frei wäre.

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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von bermog Beitrag anzeigen
    Habe die Überwachung (es ist ein sehr großes Haus ...) auf 4 oder 5 solcher Sensoren ausgelegt.
    Da spielt der Preis der Sensoren auch eine Rolle ...
    Da bin ich mittlerweile schmerzfrei...was sind 300€ einmaliger Invest pro Zweig im Vergleich zu dem Schaden, der Sauerei und der Nerven bei einer nicht zuverlässigen Erkennung....

    Bezüglich der Sensorik kannst Du Dich ja auch mal bei Aliexpress o.ä. umschauen, da gibts sicher auch vernünftige Sensorik. Es kommt hier ja nicht auf den Promillebereich Messgenauigkeit an. Je nach Verlegung der Rohre (wo sind Probleme zu erwarten bzw. wo gibt es Verzweigungen, die man mit einem gemeinsamen Sensor erfassen kann) kann man da vielleicht auch noch die Anzahl der Sensoren reduzieren.
    Zuletzt geändert von dreamy1; 24.03.2021, 16:47.

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  • bermog
    antwortet
    Hallo Stefan,
    danke für deine Antworten.
    Drucksensor in den Revisionsdeckeln - diesen Weg werde ich mal verfolgen.
    Bin gespannt ob es klappt.
    Habe die Überwachung (es ist ein sehr großes Haus ...) auf 4 oder 5 solcher Sensoren ausgelegt.
    Da spielt der Preis der Sensoren auch eine Rolle ...
    Werde es mal mit einem Sensor und nem kleinen Testaufbau aus ein paar HT-Rohren testen.

    @gbglace:
    Bzgl. Sanierung der Gußrohre außerhalb des Gebäudes.
    Leider nicht ganz einfach, da geht es unter zwei Räumen mit Betonboden durch, dann unter einer Brücke durch den Mühlkanal, dann quer durch den Hof.
    Vielleicht kann ich - nur die Gußrohre - mal ausfräsen lassen um die Ablagerungen herauszubekommen. Bei den HT Rohren tut man sich da glaub ich keinen Gefallen.

    Daniel

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  • dreamy1
    antwortet
    Habe nochmal geschaut, ich würde es wie folgt lösen:

    - https://messbo.de/Digitalmanometer-mit-Signalausgang_35
    - https://messbo.de/Frontbuendige-Membran-A-G1-2
    - https://www.mdt.de/Analog_IO.html

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  • dreamy1
    antwortet
    Müsste man mal schauen, ob der Typ für Relativdruck ist:


    https://www.ebay.de/itm/273814098841...xoCSgQQAvD_BwE
    Zuletzt geändert von dreamy1; 22.03.2021, 22:20.

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  • dreamy1
    antwortet
    Ich würde in den Revisionsdeckel einen Drucksensor einbauen (in den oberen Bereich), der bleibt durch den leichten Versatz zur Rohrachse stets schmodderfrei. Bei einem Rückstau gibts dann einen Druckanstieg, den man leicht auswerten kann.

    Wenn dann noch eine steck/-schraubbare Sensorverkabelung vorgesehen wird, ist das alles auch problemlos wartbar.

    Oder eben die Variante, die ich weiter vorne gepostet habe - hier hatte ich aber einen Denkfehler: der Druck im Gasraum steht natürlich auch an, wenn der Wasserspiegel über den Sensor steigt. Geht also auch, da muss nicht entlüftet werden. Das Gaspolster komprimiert sich natürlich genau um den Druck, der hydrostatisch ansteht, der Sensor im Gasraum misst also auch ohne Entlüftung richtig.

    Vorteil bei einem Einbau in den Revisions-/Kontrolldeckel ist, dass dieser halbwegs druckdicht ist. Die normalen HT-Rohre sind das nicht, immerhin stehen bei 10m Höhe schon 1bar an, wenn die Leitung mit Wasser gefüllt ist.

    Zum Beispiel sowas hier, der hat eine frontseitige Membran, ist also sehr unempfindlich und hat kein Totvolumen was sich zusetzen kann: https://messbo.de/Frontbuendige-Membran-A-M20x15

    EDIT: Achtung das ist nur der Optionsaufpreis für die frontbündige Membran, die eigentlichen Sensoren sind separat!
    Zuletzt geändert von dreamy1; 22.03.2021, 22:29.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von bermog Beitrag anzeigen
    Also falls noch jemand ne gute Idee hat
    Sanieren und austauschen?

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  • bermog
    antwortet
    Hallo, heiße Daniel.
    Habe über Google dieses Thema - und nur dieses - gefunden.
    Ich habe eine alte Mühle, 500 Jahre alt, 40 m lang und 4 Stockwerke hoch. Viele sehr lange Abwasserrohre, mit vielen Kurven, Steigleitungen. Die meisten Rohre zugänglich.
    Außerhalb des Gebäudes alte Gussrohre.

    Die Wohnungen sind oben im Gebäude.
    Und ich habe genau das Problem von diesem Thread: Bei einer Verstopfung merke ich es erst sehr spät, oft erst wenn 20 m Rohr über zwei Stockwerke voller Abwasser stehen. Dann ist der Druck schon hoch, irgendwo drückt das Wasser heraus und man hat die Sauerei im Haus, oder in einer Wand wie neulich.

    Also möchte ich Verstopfungen detektieren (nicht den Durchfluss)
    Habe ja ein Smart-Home.
    Also hab ich an vielen Kontrollöffnungen vom Abwasser-HT Rohr oben im Deckel so einfache Schwimmerschalter eingebaut, an senktrechten Rohren auch in der Kontrolöffnung so einen Schwimmer-Kippschalter. Die Schalter geben Kontakt an das Smart Home und dieses mir einen Alarm aufs Handy.
    Das hat auch geklappt - leider nur solange alles sauber ist.

    In der Praxis "wachsen die Schalter mit Schmodder zu" und funktionieren nicht mehr.

    Jetzt überlege ich, statt den Schwimmerschaltern einfache Drucksensoren einzubauen.
    Aber funktionieren die, wenn sie zugeschmoddert sind?

    Alle paar Wochen die Sensoren putzen ist ja auch nicht so toll.

    Das System muss halt dicht sein - eine Abzweigleitung mit Entlüftungsöffnung m.E. ist viel zu gefährlich - wenn der Alarm nicht tut, und dir die Soße ins Hausläuft bis du mal wieder zufällig in dem Kellerraum vorbeikommst ...

    Habe auch überlegt, eine Abzweigung zu machen mit einem Glasgefäß, und dort so eine Heizungsentlüftung rein.
    Und vielleicht einen optischen Sensor?

    Also falls noch jemand ne gute Idee hat ... wäre dankbar.

    gruß, Daniel
    Zuletzt geändert von bermog; 22.03.2021, 21:30.

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  • waldecker01
    antwortet
    Ich rede von zugelassenen Rückstauklappen, was anderes käme nicht in Frage.
    Mit Standard meine ich einfache Geräte, ohne Überwachung, die halt im unterem Preis angeordnet sind. Im Oberen Bereich sind die teuren, mit Elektronischer Überwachung.
    Sorry falls ich mich etwas falsch oder unverständlich ausgedrückt habe
    Und logisch, wenn nichts fließt ist die Klappe zu, was bringt das sonnst?
    Eine offene Rückstauklappe sorgt für viel Stauraum im Keller (Scherz)

    Dazu fällt mir noch ein Gag ein.
    Hier ist nur so viel geschrieben worden, eine effektiv vernünftige und vor allem Preiswerte Lösung wird es wohl kaum geben.
    Wie wäre es denn mit einer Kameraüberwachung einschließlich DNA-Control, dann kann der Verursacher ausfindig gemacht werden

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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von lidl Beitrag anzeigen
    dreamy1

    Zur Variante "Drucksensor" Hast du bedacht, dass zum Beispiel beim spülen des WC's eine Druckwelle vor und eine Sogwelle nach dem eigentlichen "Material" entsteht?
    Ich würde behaupten, dass wenn es nicht gerade eine "Al Bundy"-Ferguson-Kloschüssel ist (kennt noch jemand das Intro mit dem Springbrunnen?....kawuuuuuschhh), es weder eine Druck- noch Saugwelle gibt. Die 7 oder 10 Liter des Spülkastens verteilt in einem DN110er KG-Rohr führen niemals zu einem kompletten Ausfüllens eines Rohrleitungsstückes (und damit der Voraussetzung für o.g. Effekte). Vorausgesetzt, da kommt nicht noch ein 25-Pfund-Elefantenschiss mit dazu :-)

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  • lidl
    antwortet
    • Typ 1: Rückstauverschluss für die Verwendung in horizontalen Leitungen mit einem selbsttätigen Verschluss sowie einem Notverschluss, wobei dieser Notverschluss mit dem selbsttätigen Verschluss kombiniert sein darf.
    • Typ 2: Rückstauverschluss für die Verwendung in horizontalen Leitungen mit zwei selbsttätigen Verschlüssen und einem Notverschluss, wobei dieser Notverschluss mit einem der beiden selbsttätigen Verschlüsse kombiniert sein darf
    • Typ 3: Rückstauverschluss für die Verwendung in horizontalen Leitungen mit einem durch Fremdenergie (elektrisch, pneumatisch oder andere) betriebenen selbsttätigen Verschluss und einem Notverschluss, der unabhängig vom selbsttätigen Verschluss ist.
    Nach ÖNORM EN12056 sind alle Typen (auch Typ 0) für fäkalienhaltiges Wasser zugelassen (weil diese Norm keinen Bezug auf die Bauweise und Beschaffenheit des Rückstauverschlusses nimmt)
    Nach ÖNORM B2501:2015 ist hingegen nur Typ 3 zugelassen.

    Off-Topic:
    So... so sehr ich Normen schätze, mindestens genau so viel hasse ich sie.

    Mein Vorschlag war es eine Rückstauklappe zu verwenden um Durchfluss zu detektieren. Und jetzt diskutieren wir hier über Normen?
    Nochmal: In dem Fall ist es vollkommen egal ob die nun eine Zulassung hat oder nicht, weil die Funktion "Rückstau verhindern" garnicht benötigt wird.

    Mir fällt das aber auch bei Gesprächen mit Firmen immer wieder auf... Oberste Priorität hat mittlerweile alles Normgerecht auszuführen, ganz egal ob das sinnvoll ist oder nicht. Wichtig ist es normgerecht auszuführen damit man aus der Haftung draußen ist. Im obigen Beispiel kann sich der Errichter jetzt eine Norm aussuchen, die Schei**e ist aber immer die Selbe...

    Naja... wenn man dann noch mit Leuten spricht, die die Normen mitgestalten und mitbestimmen. Beispiele?
    • Spiro-Schalldämpfer bei Wohnraumlüftungen: "Die günstigen" dürfen seit kurzem nicht mehr verwendet werden. Mehrkosten bei einem EFH ca. 1k. Im Normen-Ausschuss sitzen natürlich die Hersteller dieser neuen Schalldämpfer
    • WDVS mit EPS: Hier schaffen es die Hersteller doch tatsächlich WDVS mit EPS als B1 (schwer entflammbar!) zu klassifizieren. In unserem Bundesland wurde EPS an der Grundgrenze verboten, nachdem eine Fassade zu brennen begonnen hat und der Brand auf das Nachbarhaus übergegangen ist. Brennbar waren diese Art von Fassade aber nur ein halbes Jahr, das Verbot wurde (dank massiver Intervention der Hersteller) aufgehoben.
    • Brandschutzschalter... kann man hier im Forum eh genug darüber lesen.

    Normen mögen Ihre Vorteile habe. Ich selbst komme aus der IT-Branche und als ich zu bauen begonnen habe, war ich eigentlich sehr begeistert von den vielen Normen in der Baubranche. Mittlerweile denke ich anders.

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  • mmutz
    antwortet
    Ich weiß halt nicht, was ihr unter
    Zitat von waldecker01 Beitrag anzeigen
    Standard Rückstauklappen
    Zitat von lidl Beitrag anzeigen
    ganz normalen mechanischen Rückstauklappe
    versteht. Ich verstehe darunter, insb. in Verbindung mit
    Zitat von waldecker01 Beitrag anzeigen
    sind nicht unbedingt teuer,
    die Baumarktklappen für ~100€. Und die sind halt nicht zugelassen. Sicher gibt es rein mechanische Rückstauklappen, die für fäkalienhaltiges Abwasser zugelassen sind. Die sind dann aber eben nicht für nen Hunni zu haben.

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  • lidl
    antwortet
    Zitat von mmutz Beitrag anzeigen
    Achtung: Diese Rückstauklappen haben keine Zulassung für fäkalienhaltige Abwässer!
    In AT waren bis vor kurzem doppelte (mechanische) Rückstauklappen für fäkalienhaltige Abwässer noch zugelassen. Keine Ahnung ob es da eine Änderung gab.

    In dem Fall ist es aber vollkommen egal, weil das Element ja nicht als Rückstauklappe sonder als Signalgeber zum Einsatz kommt.
    Man kann natürlich trotzdem mind. 1k (ich hatte 2k im Kopf) für die elektronische Variante ausgeben. Sinnvoll ist das meiner Meinung nach nicht.

    Im übrigen hat Kessel bei der mechanischen Variante sogar einen Signalgeber drauf (Staufix Control):
    http://www.kessel.at/produkte/ruecks...e/staufix.html

    Im Endeffekt kommt es natürlich auf die Situation des TE an. Was er bereits verbaut hat und was er braucht.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von lidl Beitrag anzeigen
    Zur Variante "Drucksensor" Hast du bedacht, dass zum Beispiel beim spülen des WC's eine Druckwelle vor und eine Sogwelle nach dem eigentlichen "Material" entsteht?
    Das sind dann ja auch erkennbare Verlaufsprofile, die per Logik ausgewertet werden können. Und ebenfalls kommt es drauf an wo man sich den Auslöseschwellwert ansetzt.

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  • mmutz
    antwortet
    Zitat von lidl Beitrag anzeigen
    ganz normalen mechanischen Rückstauklappe
    Achtung: Diese Rückstauklappen haben keine Zulassung für fäkalienhaltige Abwässer! Eine für Fäkalien zugelassene Klappe kostet ca. 1000€. Wenn man die eh verbaut hat, gut. Wenn nicht, dann ist's halt eine ordentliche Zusatzinvestition.

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