Ich meine das Problem mit dem auflösenden PM bekomme ich mit einer winddichten Dose sicherlich in den Griff, aber mir macht der Windzug doch Sorgen.
Bei mir soll eine Dampfbremse mit sd = 100 eingebaut sein, habe aber noch nicht in Erfahrung bringen können, ob diese dann 100% luft-/winddicht sind und bis zu welcher Windstärke/Druck.
Die Ergebnisse des Blower-Door-Tests habe ich leider auch gerade nicht zur Hand, die suche ich heute Abend.
Im Nachweis nach EnEV 2016 steht: "Luftwechselrate n: 0,60 l/h, mit Dichtheitsnachweis des Gebäudes".
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Keine Ankündigung bisher.
PM (indoor!) lösen bei hohen Windgeschwindigkeiten aus
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Hallo
wir haben auch einen Blower Door Test machen lassen, von einem unabhängigen Gutachter. Laut Zertifikat n50 = 0,63 1/h. und trotzdem hat es bei dem Sturm an einigen Ecken gezogen im Haus. Wobei man bemerken muss das wir an in einer sehr Windexponierten Lage gebaut haben.
Unsere Fenster mit Stulp waren dem Winddruck nicht ganz gewachsen, aber waren beim BD dicht, sowohl bei Unter- als auch bei Überdruck.
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Ja, das glaube ich dir sofort. Noch ein Grund mehr, hier skeptisch zu sein.
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Ich kenne keinen Fall, wo der Bauträger seinen selber durchgeführten Blower-Door-Test nicht bestanden hat.Zitat von jaydee73 Beitrag anzeigenBlower-Door-Test ebenfalls in der Hausbauphase (vor knapp nem Jahr) bestanden.
Ist mir gerade beim Lesen so durch den Kopf gegangen.
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Bei mir (D) gilt:
Gebäude mit Lüftungsanlage ≤ 1,5 [1/h] = das 1,5fache des Raumvolumens wird pro Stunde ausgetauscht
Ich habe das Zertifikat gerade nicht zur Hand, aber ich glaube, wir lagen bei 1,2.
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Welche Werte hattet ihr denn beim Blower-Door-Test?
In Österreich sind die Grenzwerte für "bestanden" so hoch, dass man locker einige offene Stellen im Haus haben kann.
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Hauswart : Ist ja interessant. Genau die gleiche Situation habe ich bei mir auch. Windzug in der Zwischendecke, Dampfbremse (luftdichte Ebene) ist aber darüber. Blower-Door-Test ebenfalls in der Hausbauphase (vor knapp nem Jahr) bestanden.
Frage mich jetzt auch, ob das so seine Ordnung hat. Habe auch schon überlegt, ob ich nochmal einen BD-Test machen lasse... Will ja auch keine Luftfeuchtigkeit mit Schimmelbildung riskieren.
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So bei mir kommt der Wind tatsächlich aus der abgehängten Decke, ich habe nun das Eingangsleerrohr der Spots und des PMs zugemacht mit Panzertape.
Leider spüre ich dort weiterhin einen Windzug, wobei ich irritiert bin. Es ist doch eine Dampfbremse drüber verbaut? Woher kommt der Windzug? Defekte Dampfbremse? Aber den Blower-Door-Test hat das Haus vor wenigen Monaten problemlos bestanden?
Ich schaue mal, ob ich eine winddichte Dose finde, welche ich nachträglich über den PM in die Decke irgendwie reinbekomme.
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Bei mir (renovierter Altbau) hatte ich das Problem durch Luftzug in der abgehängten Decke. Die Dose war eine normale (nicht winddicht) und der erste Lösungsschritt war der Austausch gegen eine winddichte Version. Später habe ich auch den direkten Verursacher gefunden: Eine schlecht ausgeführte und sich auflösende Dämmung eines Rolladenkastens und nicht verschlossenes Leerrohr.
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Das Problem habe ich hier auch bei einigen Meldern in Verbindung mit einer KWL. Zum Teil passiert es schon bei normalem Wetter, wenn die Haustür geöffnet wird, weil es dann anscheinend zu einer kurzzeitigen Verwirbelung der warmen und kalten Luft im Bereich der KWL-Auslässe kommt, die vom Präsenzmelder als Bewegung interpretiert wird. Da hilft wohl die, die Auslöseempfindlichkeit zu reduzieren.
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Da der Sturm andauert könnte man erstmal prüfen, ob die Auslösung wirklich innerhalb der Decke verursacht wird. Kannst ja den PM provisorisch von unten abdecken/zukleben und schauen, ob es trotzdem zu Auslösungen kommt.
Bei mir halte ich wg. baulicher Situation eine Auslösung in der Decke für weniger wahrscheinlich, da ist Luftzug eher im RaumZuletzt geändert von Gast1961; 10.02.2020, 12:13.
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Um das Ganze für die Zukunft auch sauber abzubilden (und weil ich die Melder gerne wieder auf hoher Empfindlichkeit hätte...) habe ich mal geschaut, was man so machen kann. Irgendwo gab es ja auch den Hinweis von hjk, eine luftdichte Hohlwanddose dafür zu nehmen. Wobei ich mich ja immer noch frage, wie ein Luftzug auf der "Innenseite" des Melders (also der Teil, der in der Zwischendecke hängt), eine Präsenzerkennung an dem Außenteil des Melders (der ja in den Raum reinschaut und von dem Wind überhalb der GK-Decke gar nix mitkriegt) auslösen kann. Aber nun gut...
Allerdings gibt es mit der Dose wieder das Problem mit dem Platz. In einem alten Thread hatte ididdi mal wehement darauf bestanden
, dass die BJ Mini Premium ums Verrecken nicht in eine 68er Dose passen. Auch aufgrund der 4 Schrauben der Hohlwanddose, die den Innendurchmesser weiter verringern. Der Thread war von 2017. Habe mal bei Kaiser geschaut, ob es da mittlerweile was passenderes gibt. Man könnte eine ThermoX nehmen, die gibt es aber erst ab 74mm Durchmesser. Da würde der Melder dann vermutlich problemlos reinpassen, allerdings weiß ich nicht, ob der Rand der Melder die 74er Öffnung komplett überblenden würde. Sonst würde das ja wieder sch.... aussehen. Und ich müsste meine 68er Löcher auf 74mm erweitern.
Jemand dazu noch ne Idee?Zuletzt geändert von jaydee73; 10.02.2020, 12:25.
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Hab ich natürlich gleich getestet. Bei mir mit dem JUNG 3361 WW KNX PM. Rolle Garn von unserer KatzeZitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigenDie Bewegung der Gardine oder so, ändert eher nichts.
geklaut, an das Rollo geknotert, raus aus der Tür verlegt und von aussen leicht dran gezogen.
Und bubs, PM hat sofort ausgelöst und Licht eingeschaltet. Reine Bewegung muss also eine Rolle spielen.
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Wir hatten letzte Nacht auch mal wieder einzelne Fehlauslösungen eines BJ Mini Premium in der Küche, wie bei vergangenen starken Stürmen. Renovierter Altbau, keine Lüftungsanlage.
Entweder ist's ein Luftzug in der abgehängten Decke oder im Raum selbst. Vielleicht der Luftzug durch einen kleinen Schlitz in der Revisionsöffnung der Rolladenkästen ... bei normalen Bedinungen dicht, aber der Sturm war schon heftig.
Daß es mehr Luftzug gab als üblich sieht man auch am ungewöhnlich geringen CO2-Anstieg in der letzten Nacht. Da sind die Werte mit Durchzug der Sturmfront sogar gesunken, nicht wie sonst im Lauf der Nacht angestiegen
Zuletzt geändert von Gast1961; 10.02.2020, 08:15.
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Ich habe heute das gleiche Phänomen beobachten können mit einem MDT SCN-P360E3.03 (MR16): https://knx-user-forum.de/forum/%C3%...76#post1466576
Ich habe heute auch ein interessantes Phänomen. Ich verwende im OG Flur einen MDT SCN-P360E3.03 (MR16), auf Grund des Sturms habe ich heute Nacht die Rollläden oben gelassen und konnte beobachten, dass der PM nahezu jederzeit auslöst.
Er löst auch derzeit noch aus, obwohl niemand zu Hause ist.
Meine Frage, löst er aus, weil es Luftwirbelungen im Haus gibt? Oder ist es der Wind aussen, welche durch den offenen Rollladen, dem PM einen Streich spielen?
Hat jemand Ansatzmöglichkeiten ( hjk ), um den Fehler einzugrenzen? Fenster sind selbstverständlich alle geschlossen, lediglich die Lüftungsanlage läuft.
Davor konnte ich das Phänomen noch nicht beobachten.
Ich frage mich nur, wie soll der Wind von aussen, in die Leerrohre des PMs kommen?Zuletzt geändert von Hauswart; 10.02.2020, 07:33.
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