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Aber - das schöne an OpenSource ist, jeder kann ein Projekt starten. Warum machst Du es nicht? (Dies ist jetzt eine ernst gemeinte Frage)
.. ohne in Details zu gehen, das geht aus verschiedenen Gründen nun leider nicht ganz so einfach. Mal angenommen es gäbe den willigen&fähigen Entwickler: auch nicht.
Als (mittlerweile) KNX-Member, der (schon immer) nichts lieber sähe als eine OSS-ETS darf ich das glaub ich mal anmerken
Also es gibt Verträge mit NDA und Exklusivitätsparagraphen.
Da gibt es immer noch legale Möglichkeiten über Tochterfirmen, Spenden, etc.
Diese Art der Diskussionen gibt es schon seit vielen Jahren. z.B. MS Office vs. OpenOffice vs. Mac Produkte vs. ... Erinnert Euch an den "Browserkrieg", etc.
Aber, ich will eigentlich auch nicht über Sinn und Zweck von OSS vs. kommerzieller Software vs. propietäre Systeme diskutieren.
Ich finde - Setz das System ein, welches Dir zusagt!
Nimm die FTS und programmieren Dein Haus damit (und verzichte bewusst auf die ETS). Erwähne dies in Deiner Signatur. Schreib darüber in einem Blog. Mach es publik, unterstütze andere dabei es auch zu tun, unterstütze die Entwicklung hiervon, etc. Jeder kann etwas tun. Schreib ein Tutorial hierfür, mach einen Erfahrungsbericht, lass Deine Erfahrungen in das Produkt mit einfliessen...
Erst wenn die Konnex merkt, dass Ihr Umsatz und Marktanteile verloren gehen, wenn sie weiter an Ihrem Lizenzmodell festhalten, wird sich etwas ändern.
Also es gibt Verträge mit NDA und Exklusivitätsparagraphen.
d.h. wenn du Mitglied einer Industrievereinigung wirst, musst du unterschreiben:
Du darfst NUR für Software XY etwas entwickeln.
Du darfst keine Infos an ein OpenSource Projekt geben oder es unterstützen.
Du musst Herstellertools etc. nutzen, um deine Daten zu verschlüsseln (damit es nur Software X lesen kann) und zu erstellen.
Du darfst auch nicht sagen, dass es diese Einschränkung gibt.
OpenSource gibt es mittlerweile mit einem Wert von, je nach Schätzung, zwischen 50 und 100 Milliarden $.
Die Denkweise "wer setzt sich hin..." ist sowieso falsch. Hat auch Microsoft schon eingesehen, genau wie SAP usw.
Du kaufst keine Software mehr, sondern zahlst für einen Service oder halt ein Produkt.
z.B. will ich ein Rundschreiben an meine Kunden schicken. Für die Dienstleistung (die der Dienstleister dann mit Software unterstützen kann) will ich zahlen, nicht für irgendeine "Office"-Software...
Und "unentgeltlich" arbeitet doch bei OSS keiner...
Nochmal: Womit macht z.B. Gira Geld? Richtig: KNX-Komponenten!
Und warum? Weil man damit Geld verdient...
Die ETS ist nur ein Mittel zum Zweck. Ob jetzt die paar Nutzer hier ausm Forum die ETS nutzen, oder ob man das in einen Massenmarkt gibt macht für die PROGRAMMIERUNGSKOSTEN keinen Unterschied!
Also programmieren lassen (z.B. in der Industrievereinigung), gratis verteilen und gut an den Komponenten verdienen...
Aber das wird von einigen Firmen nicht verstanden, ich erinnere an die tolle "Fragen Sie Ihren Elektriker!" Werbung von Gira im TV. Da kann man wirklich heulen...
Am Ende wird Google mit einer "sexy" Lösung das Rennen vielleicht doch noch machen...
Bei Linux habe ich die Auswahl zwischen einem Dutzend Desktops. Bei Windows nur EINEN den ich nehmen MUSS!
... und wenn man erst die Apfel Welt betrachtet. Da gibt es für die iOS (und zum Teil die anderen auch) nur einen (!) Vertriebskanal (und dann auch nur über den Hersteller)
Trotzdem - es hindert keinen Hersteller eine Initiative wie z.B. Freebus zu unterstützen. Es hindert auch keinen Kunden dies zu tun.
Meine Erfahrung mit OpenSource - Jeder will es; kaum einer setzt sich hin und entwickelt. (Ja, ich weiß, es gibt eine Menge OS Software - aber mal ehrlich, wer von Euch würde sich mit einem halben Mannjahr unentgeldlichen Aufwand eine Entwicklung wie FTS unterstützen?)
Bzgl. Programmiersprachen - Die ganzen ideologischen Diskussionen mit "Welches ist die beste Spache" sind komplett nutzlos. Meiner Meinung nach zeigt sich die Qualität von Software in späterer Wartbarkeit und Erweiterbarkeit.
Ich habe Leute gesehen, die in VisualBasic super Systeme gebaut haben, die eine solide Architektur gehabt haben, saubere Schichtentrennung, etc. Ich habe auch Leute gesehen, die mit dem IBM Rational Software Architekt (Entwicklungsumgebung > 100kEUR) den allergrössten Murks gebaut haben.
Die Qualität von Software hängt nur am Rande von den eingesetzten Tools ab; der weit aus wichtigere Erfolgsfaktor sind die Leute und das Team, die es umsetzen.
So - zurück zum Thema. Im Endeffekt kommt es doch auf den Punkt, dass ein Programm für 500...1000 EUR eine Menge Geld für eine Privatperson darstellt. (Ich rede jetzt nicht von den gewerblichen Anwendern, da hier auch noch Schulungen und Zertifizierungen im Raum stehen, die die Kosten noch weiter in die Höhe treiben). Man könnte z.B. bei der Konnex eine Petition einreichen, ob es nicht möglich wäre eine Art "Bauherrenlizenz" zu gestalten (nur 1 Projekt, neue Projekte können nicht definiert werden, muß aus dem Export einer "offiziellen" Lizenz kommen etc.)
Aber auch hier könnte man einen Thread aufmachen, wie man dies gestalten kann
Bei OSS geht es ja weniger um "kostenlos" als um "frei".
Bei so etwas wie KNX würde es erheblich mehr Sinn machen, wenn die KNX-Mitglieder ganz einfach die Software querfinanzieren würden.
Ob ich jetzt ein bischen mehr pro Aktor ausgeben, und das wird dann umverteilt auf die Softwareentwicklung, oder ob ich das Teil kaufe - spielt keine Rolle!
Der Vorteil von OSS ist dann halt:
Jeder kann das Produkt so nutzen, wie er möchte (nix Dongle, EULA etc.) z.B. kannst du als Systemintegrator dem Kunden einfach das Ganze als VM für VMWare Player zur Verfügung stellen...
Keiner kann etwas abkündigen! Bei Linux habe ich die Auswahl zwischen einem Dutzend Desktops. Bei Windows nur EINEN den ich nehmen MUSS! Es ist erstaunlich, dass die Leute sowas gefallen lassen. Stellt euch mal vor, ihr würdet gezwungen werden, JEDEN Tag zu McDonalds zu gehen und NUR BigMac zu essen, weil ein Manager entschieden hat, dass das jetzt so gemacht wird!
Bei Bedarf kann man auch das Produkt teilweise modifizieren.
Also ich wäre da wohl dabei, bei nem OSS Projekt!
Java ist im Übrigen keine so blöde Sache:
Plattformunabhängig
Weniger Fehlermöglichkeiten als in C++
Die Sprache zwingt ehr zu sauberem Arbeiten
Und wenn du VERNÜNFTIG arbeitest, dann ist es auch NICHT "lahm" ;-)
Die Frage ist jetzt nur:
Darf überhaupt jemand, der etwas mit KNX zu tun hat (Member etc.) so etwas unterstützen? Oder gibt es da Exklusivregeln?
Stichwort Plugins: Wenn es keine Unterstützung gibt, muss das mit Reverse-Engineering geknackt werden. Die Arbeit bei sowas kann ins Unendliche gehen...
Hat jemand Erfahrung damit, ob man KNX-Komponenten eigentlich mit fehlerhafter Programmierung zerstören kann?
Was Freebus da macht - OpenSource ist das doch nicht, oder?!? Also die Software NEIN die Hardware JA, oder hab ich das falsch verstanden? Weil nur "kostenlos" im Sinne von Freeware macht keinen Sinn. Die 500€ oder so, was eine ETS in ner Aktion kostet, sind nicht so die Welt, wenn man den Preis des Hauses ansieht
Stimmt - hatte ich auch schon mal gelesen, aber noch nicht probiert.
Also - ladet Euch die Java Umgebung runter und ran ans "hacken" - hier gibt es die Chance eine bessere ETS selber zu entwerfen, mitzuarbeiten und mitzuwirken. Wenn z.B. wie in der Sammelaktionen 75 Leute jeweils ein halbes Mannjahr an Entwicklungszeit spendieren, dann kommt ein ganz ordentliches Entwicklungspotential zusammen. Bin mal gespannt bis wann es eine Voll- Konkurrenzfähige, kostenlose Alternative zur ETS gibt (Stichwort Plugins, etc.)
Jetzt muß ich mich doch glatt selber quoten - ich wusste doch, dass es schon mal einen OpenSource Ansatz als Alternative zur ETS gab - Nennt sich Basys.
Hab ich aber nicht ausprobiert - das Java hatte mich abgeschreckt.
Nachtrag: Jetzt hab ich's doch mal ausprobiert, und das Ergebnis passt zu den Postings etwas höher:
Code:
org.freebus.knxcomm.telegram.InvalidDataException: TPCI contains no valid transport type, contents=0xe3
at org.freebus.knxcomm.telegram.Telegram.readData(Telegram.java:298)
at org.freebus.knxcomm.emi.EmiTelegramFrame.readData(EmiTelegramFrame.java:76)
at org.freebus.knxcomm.emi.L_Busmon_ind.readData(L_Busmon_ind.java:111)
at org.freebus.knxcomm.emi.CEmiFrame.readData(CEmiFrame.java:87)
[...]
Aber man muss fair bleiben und sagen, dass das Teil mitten in der Entwicklung steckt und daher so etwas "darf" - ein 500 - 1000 € teures professionelles(?) Softwareprodukt wie die ETS4 dagegen nicht.
Der Rest der FTS hat mich aber erst mal positiv überrascht!
Aber - das schöne an OpenSource ist, jeder kann ein Projekt starten. Warum machst Du es nicht? (Dies ist jetzt eine ernst gemeinte Frage) Freebus (Welcome to the Frontpage) macht es vor, wie man per OpenSource und - ich nenne es jetzt mal - OpenHardware machen kann.
Jetzt muß ich mich doch glatt selber quoten - ich wusste doch, dass es schon mal einen OpenSource Ansatz als Alternative zur ETS gab - Nennt sich Basys. Es wurde im Rahmen einer Diplomarbeit an der TU Wien begonnen.
Wäre die ETS OpenSource, gäbe es wohl längst nen ETS3 Fork, der nicht bei dem 4er Murks mitmacht (ich wäre dabei!).
Nicht zu vergessen wäre dann der ETS2 Fork sowie der ETS1 Fork (für die ganz hart gesottenen) und dann noch ein Kommandozeilen Version für die, die mit der grafischen Oberfläche eh nichts anfangen können.
Aber - das schöne an OpenSource ist, jeder kann ein Projekt starten. Warum machst Du es nicht? (Dies ist jetzt eine ernst gemeinte Frage) Freebus (Welcome to the Frontpage) macht es vor, wie man per OpenSource und - ich nenne es jetzt mal - OpenHardware machen kann.
Die Software ist Schrott, dafür darf man sich mit irgendwelchen EULAs, Dongles usw. rumärgern....
Deshalb bin ich im Übrigen überzeugter Debian-User: "apt-get install XX", kurz warten, installiert, fertig.
Config dann schnell per Config-Dateien.
Bei Windows mit ganz spezieller Schrottsoftware (Acrobat, ETS usw.) sitzt du einen halben Tag davor.
(womit wir das Ganze gleich noch zum OS- und Distrobashing ausgeweitet haben )
Ändern wird sich durch ein "Proprietäre Schrottware XY macht Dreck!" eh nix.
Wäre die ETS OpenSource, gäbe es wohl längst nen ETS3 Fork, der nicht bei dem 4er Murks mitmacht (ich wäre dabei!).
.. zwingen, mit dem Machwerk zu arbeiten, und für jeden Hänger gibt es einen Stromschlag![/I]
Da sind wir uns wieder fast einig: ich würde sagen für jede "normale" Anwender-Fehlermeldung die mit "Exception in ..." beginnt und nach der 17 Zeile mit "weiss.nich.warum.haste.nich.gesehen.frag.den Entwickler" endet und/oder de länger als 4 Zeilen ist: mindestens zwei Stromschläge!
Mist dabei: aller-spätenstens der EuGH wird das kippen, weil der zahlt sogar Kindermördern Schmerzensgeld, wenn man ihnen dann verbal ganz böse droht
Naja, Freiheit erfordert halt auch ne oderntliche Portion Toleranz.. Die wollen wir doch allen zugestehen, wenn schon Kindermördern, dann auch der ETS
Makki
P.S.: Ich hatte heute mal wieder den Spass mit dem sog. Hersteller-Tool. Echt: die ETS3-4 ist dagegen SUPER-DUPER! Freut euch, ja: es geht noch schlimmer!
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