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SMA Sunny Home Manager 2.0 zur Steuerung von KNX-Geräten: Umständlich(st)e Lösung

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  • JanSt85
    antwortet
    hi zusammen, da der Beitrag sehr genau auf meine bevorstehenden Herausforderungen passt, spare ich mir einen ganz neuen zu eröffnen.

    Meine aktuelle Situation sieht wie folgt aus:
    PV Anlage mit 15kwP auf dem Dach, dazu SMA Wechselrichter mit SHM 2.0 und SMA EV Charger.
    KNX Anlage und Wärmepumpe mit IP-Symcon als Homeserver.

    Nun die grundlegenden Fragen, da die endgültige Verbindung zwischen WR und Wärmepumpe noch aussteht.

    1. Ich plane via ModBus die Daten aus dem SHM auf meinen Homeserver zu bringen, kann ich darüber auch Befehle in Rtg. WR senden? z.B. Relais schalten?
    2. Alternativ stelle ich mir die Frage ob ich die SG Ready Eingänge der Wärmepumpe via KNX potenzialfreier Aktoren oder dem WR potenzialfrei schalten soll um das Warmwasser zu überheizen und/oder die FBH wärmer zu fahren?
    3. Hintergrund ist natürlich ob SMA die Logik für das Schalten des WR abhängig des absoluten Überschusses machen kann/soll oder ich eine Logik im Homeserver nutze und damit aus KNX die Wärmepumpe schalte?

    Habt ihr zu dem Setup vielleicht Tipps wie ich bestmöglich vorgehe?

    VG,

    Jan

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  • curana
    antwortet
    Ok, im Sunnyportal habe ich keine IP-Adresse angegeben, hier wurden die Geräte direkt gefunden.

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  • larsrosen
    antwortet
    Du kannst bei Netzwerkwerken mit IGMP Problemen in Sunnyportal 3 IP Adressen für eine direkte Kommunikation angeben.
    Wenn du das machst, ist Multicast sogut wie tot.
    Der SAE bekommt dann die Telegramme nicht mit.

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  • curana
    antwortet
    larsrosen Was heisst das genau? Ich habe die Zähler als Schnittstelle (http) hinterlegt, dort berechnet der SAE schon 0 W. Im Portal konnte er die Geräte finden und anlegen (Waschmaschine etc). Welche Kommunikation muss über Multicast erfolgen?

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  • larsrosen
    antwortet
    Zitat von curana Beitrag anzeigen
    Ich habe versucht den Smart Appliance Enabler einzusetzen, aber bei mir wird immer nur 0 W ausgegeben, obwohl der Zähler bzw. die Leistungsaufnahme richtig gelesen wird
    iGude,

    für den Smart Enabler ist es wichtig, dass keine direkte IP Kommunikation eingetragen ist. Es muss über Multicast stattfinden.
    Zudem muss IGMP V3 aktiviert sein.
    Ich selbst habe den enabler nur MIT dem Raspi Image oder auf meinem eigenen Server hinbekommen.
    Die Docker Container haben nicht funktioniert.

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  • curana
    antwortet

    Ich habe es jetzt so gelöst:
    Der "Volkszähler" liest den Stromzähler aus, sodass ich immer weiss was ich aktuell an Einspeisung generiere. Die Werte schicke ich an ioBroker.
    Dort läuft eine NodeRed-Instanz die dann prüft, ob die Einspeisung > 4 kW ist. Falls ja schaltet sie bei der Wärmepumpe via Modbus den SG-Ready-Kontakt, sodass sie anfängt zu überheizen, sofern die Isttemperatur unter einen bestimmten Wert gesunken ist.
    Die Wärmepumpe macht bei uns das Warmwasser, da effizienter als Heizstab. Ich Überlege aber, ob es im Winter mit kürzeren Überschussperioden sinnvoller ist mit Heizstab zu heizen. Denn den kann ich einfach an und aus schalten, die Wärmepumpe hat eine Mindestbetriebdauer und sollte lange laufen und nicht an/aus.

    Ich habe versucht den Smart Appliance Enabler einzusetzen, aber bei mir wird immer nur 0 W ausgegeben, obwohl der Zähler bzw. die Leistungsaufnahme richtig gelesen wird. Wie hast du das gemacht Thomas kobza
    ​​​​

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  • KNXNeo
    antwortet
    Hallo Leute,
    habe die Info am Ende viel einfacher in meinen Bus bekommen.
    Habe bereits seit Jahren einen Hager TR131A und einen Stromzähler EHZ503 und visualisiere alles über die Domovea. Mit der Einspeisung musste auch ein neuer Stromzähler her. Und siehe da dieser überträgt nicht nur Bezug sondern auch Einspeisung (Lieferung). Bedeutet ich sehe genau wieviele ich Watt ich Einspeise.

    Der Rest war simpel. Mittels Domovea eine Logik
    mit Einspeisewatt größer 100 liefert auf PV Überschuss eine 1
    Einspeisewatt kleiner 100 liefert PV Überschuss eine 0.

    Diese PA lege ich als Meldung auf mein MDT Glastaster, der mit anzeigt, dass ich jetzt mal meine Waschmachine oder Trockner anmachen sollte.

    Liebe Grüsse
    Deniz

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  • KNXNeo
    antwortet
    Hallo Kesch, habe mir alles nochmal durchgelesen. Leider transferiert es nur Daten aus dem Wechselrichter ohne entsprechende Intelligenz. daher fällt es auch für mich raus.

    habe mal unverbindlich nach dem Preis angefragt, der bei 230Euromen liegt

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  • kesch
    antwortet
    Hallo KNXNeo,
    Soweit ich sehe, legt das Teilchen aber nur die Daten des Wechselrichters auf den Bus. Von einer Anbindung an den SHM sehe ich nichts, somit kann man auch dessen "Intelligenz" nicht nutzen. Oder hab ich das falsch verstanden?

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  • KNXNeo
    antwortet
    Hallo zusammen,
    scheinbar gibt es eine Interface.
    https://elausys.be/products/knx/gate...knx-interface/

    Hat jemand Erfahrung?

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  • kesch
    antwortet
    Hallo zusammen! Jetzt haben mich schon zwei Mitforisten gefragt, wie ich das gelöst habe.
    Und auf die Gefahr hin, dass ich hier als der letzte Pfuscher bezeichnet werde, möchte ich es jetzt doch mal erklären.
    Hinweis: Ich bin kein Elektriker und habe auch keine Ahnung von den geltenden Vorschriften. Meine Konstruktion ist damit im Zweifelsfall höchst gefährlich, unverantwortlich, gegen alle Regeln der Kunst usw. Wer sie (oder etwas ähnliches) nachbaut, handelt auf eigene Gefahr und ich kann nur davon abraten, sowas zu tun, wenn man nicht (zumindest) mehr Ahnung hat als ich.

    Aber jetzt zu meiner Lösung:
    Hier eine Skizze (sorry, hatte kein passendes Programm zur Hand, also wurde es Powerpoint). In der Skizze sind Phase (braun), Nullleiter (blau) und Schutzleiter (grün) nur durch die Farben unterscheidbar.

    Skizze.jpg
    Hier die Erklärung in Textform:

    1. Ich habe zwei Steckdosen installiert. Wichtig hierbei ist, dass die Phase links ist: Dort schalten die Fritz-Stckdosen! Musste ich auch ersteinmal herausfinden... Alle drei Adern sind angeschlossen, es sind also "stinknormale" Steckdosen. In meinem Fall mit Deckel: Das verhindert, dass man die Fritz-Dose verkehrtherum einsteckt.
    2. An die Steckdosen kommen die beiden Fritz-Dosen.
    3. An die Fritzdosen kommt je ein 3-adriges Kabel mit einem Schukostecker. In diesem Fall mit Kabelauslass nach unten. Ihr erratet es: Um Einstecken "verkehrtherum" zu vermeiden. Die beiden 3-adrigen führen in eine Aufputz-Verteilerdose.
    4. Null- und Schutzleider der beiden Kabel sind in der Verteilerdose mittels einer Lüsterklemme "blind" geschalten - enden also im nichts. Die beiden Phasen gehen auf die Eingänge des Binäreingangs.
    5. Der Nullleiter des Binäreingangs ist direkt mit dem Hausnetz verbunden (konkret mit der Zuleitung der beiden Steckdosen).

    Hintergrund der Gedanken: Sollte etwas "verpolt" werden, kann es nicht zu einem "Kurzen" kommen, da maximal die Nulleiter über den Binäreingang "Im Kreis geschalten" werden und in diesem Fall die Phase blindgeschaltet würde (in der Lüsterklemme endet).

    Hier zwei Fotos, wie das aussieht (es ist aktuell nur eine Fritz-Dose in Verwendung).
    Zur Erklärung: Die Verbindung zum Binäreingang läuft über die Wago-Klemmen; die klassische "Lüsterklemme" schaltet die Null- und Schutzleiter, die von den beiden Fritz-dosen kommen "tot" - sie enden im leeren und sind nicht verbunden.
    20220114_212055_resized.jpg 20220114_212448_resized.jpg

    Über Kommentare freue ich mich natürlich - wenn ich nicht in der Luft zerrissen werde, um so mehr. Am liebsten wären mir konstruktive Vorschläge von Leuten, die wissen, was sie tun...

    Edit/Nachtrag: Der Binäreingang ist ein
    MDT BE-02230.02
    Zuletzt geändert von kesch; 14.01.2022, 22:02.

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  • KNXNeo
    antwortet
    Hi,
    würde die Idee gerne nachbauen. Hast du Fotos und eine Beschreibung mit Artikeln wie du Steckdose und Binäreingang verbunden hast

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  • matschie
    antwortet
    Zitat von kesch Beitrag anzeigen
    Muss ich mir echt mal überlegen, müsste halt noch ein weiterer Raspi Einzug halten, diesmal für die Hausautomatisierung... ;-) Hab ich bisher vermieden, aber das gefällt mir!
    An der Stelle kann ich jedem nur empfehlen, einen Zentralen Docker-Server zu nutzen.

    Bei mir macht das der QNAP NAS, kann aber auch ein kleiner PC o.ä. sein.
    Da kann man fast beliebig viele Docker laufen lassen, die nur so viel Ressourcen nutzen wie sie tatsächlich brauchen. Dann hat man nicht einen Raspi für jeden Dienst und kann auch einzelne Teile mal kurzfristig kopieren, Umbauen, und wieder einfügen.

    Bei mir laufen inzwischen node-red, influxdb, mosquitto, edomi (testweise), etc. in einzelnen docker containern.

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  • kobza
    antwortet
    Hi,

    ich habe es bei mir über den Smart Appliance Enabler und GIRA X1 Rest API realisiert. Im Moment aber erst mal in eine Richtung, damit ich die Verbräche im SMA Prtoal sehen kann. In der Zukunft möchte ich meine Wallbox (schon da aber noch kein E-Auto :-) ) steuern.

    Grüße
    Thomas

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  • kesch
    antwortet
    Das ist ja cool und eigentlich genau das, was ich gesucht hätte! Ich denke, damit kann man auch ganz einfach per IP Telegramm dem Homeserver mitteilen, welche KNX Aktoren er schalten soll!
    Muss ich mir echt mal überlegen, müsste halt noch ein weiterer Raspi Einzug halten, diesmal für die Hausautomatisierung... ;-) Hab ich bisher vermieden, aber das gefällt mir!

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