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  • uliw
    antwortet
    Zitat von hfgv Beitrag anzeigen
    Ich verstehe wohl, was Du schreibst, aber nicht wirklich, was da passiert. Dass die Kanäle sich gegenseitig beeinflussen, finde ich schon sehr seltsam.

    Das ganze liegt daran, dass der Aktor einfach ein N Bezugspotential benötigt. D.h. Wenn LS1 ausfällt hat der Dimmer kein N mehr; daher geht Ausgang 2 auch nicht mehr, obwohl LS2 nicht ausgelöst hat.
    Umgekehrt ist es kein Problem. Wenn LS2 ausfällt hat der Aktor nach wie vor N.

    Wenn man sich die Aktoren ansieht, bei denen mehrere FI Kreise verwendet werden können, muss je Aktorkanal der jeweilige N angelegt werden! In diesem Fall ist der zusätzliche Anschluss nur für die Handbedienung ohne Busspannung gedacht.

    Grüsse,
    Uli

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  • hfgv
    antwortet
    Ich verstehe wohl, was Du schreibst, aber nicht wirklich, was da passiert. Dass die Kanäle sich gegenseitig beeinflussen, finde ich schon sehr seltsam.

    Gut, dass Du trotzdem eine funktionierenden Lösung bauen kannst.

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  • daywalker1180
    antwortet
    Ergebnisse

    Zitat von daywalker1180 Beitrag anzeigen
    Testaufbau schnitze ich jetzt dann. :-)
    So, und jetzt kann ich mal was Definitives berichten, weil jetzt hab ich das Ganze einfach probiert.
    Testaufbau Marke Holzwild, siehe Fotos im Anhang. Nicht so genau hinschauen, ich hab so an Kabeln etc. verbaut was grade da war.
    Also ein klassischer Pfui-Aufbau. Aber zum Testen muss das erlaubt sein...

    Ergebnis A)
    Es muss keiner der 4 Kanäle angespeist sein damit die Handbedienung funktioniert (d.h. LEDs am Aktor blinken).
    Man kann allerdings nix machen weil der Aktor mit allen Kanälen in Störung geht (keine Versorgung).

    Ergebnis B)
    Kanäle von unterschiedlichen FIs mischen geht definitiv nicht.
    "Brücken-N" hab ich von FI1 eingespeist, L Kanal 1 von einem Automaten von FI1 (nennen wir ihn LS1).
    L Kanal 2 hab ich von einem Automaten von FI2 genommen (nennen wir ihn LS2). N hier nicht angespeist (würde ja keinen Sinn machen).
    Sobald man FI2 und LS2 einsichert fallen sofort FI1 und FI2.
    Ich erkläre mir das ganze mit einem Leckagestrom von L Kanal 2 zum "Brücken-N". FI1 spürt plötzlich mehr Strom beim N reinfließen, als beim L rausgeflossen ist --> fällt.
    FI2 spürt im Gegenzug weniger Strom beim N zurückkommen als beim L rausgeflossen ist --> fällt auch.
    Der Strom muß größer als 30mA sein, sonst würden die FIs nicht auslösen.

    Ergebnis C)
    An 2pol. Automaten hinter demselben FI.
    Das geht, aber mit einem kleinen Schönheitsfehler (wie bereits vermutet).
    Habe folgende Anordnung produziert:
    L Kanal 1 von LS1 hinter FI1.
    "Brücken-N" ebenfalls von LS1.
    Verbraucher Kanal 1 ebenfalls an diesem N.

    L Kanal 2 von LS2 hinter FI1.
    N natürlich nicht am "Brücken-N" angeschlossen.
    Verbraucher Kanal 2 an N von LS2.

    Das funktioniert im Grund wunderprächtig.
    Wenn LS2 fällt, geht nur die Lampe von Kanal 2 aus.
    Wenn aber LS1 fällt, dann gehen beide Lampen aus. Dies dürfte wie von mir vermutet auf das fehlende Bezugspotential für
    L Kanal 2 zurückzuführen sein
    (ein Nulldurchgang ist mit einem in der Luft hängenden Potential [L] ohne Bezug [N - der ja fehlt] nicht zu erkennen).


    Ich werde also denke ich diese Variante umsetzen, also den Brücken-N von jenem Automaten versorgen, dem die Majorität der Kanäle auf einem Aktor "gehört".
    Wie gesagt, Schönheitsfehler dass, wenn der "Brücken-N"-Automat fällt, halt alle übrigen Kanäle auch finster sind.
    Halt nicht zu ändern, Aktorentausch wird mir zuviel Action sein.

    Comments natürlich immer noch welcome (Denglisch ist fein )

    LG live von der Baustelle via mobiles Inet
    Martin

    PS: Also das Wiregate ist wirklich ein Hammergerät. Ich hab noch nie mit der ETS irgendwas in echt programmiert (nur rumgespielt mit Applikationen etc., hatte ja bisher keinen Bus), war aber innerhalb von 15min online am Bus... also das nenn ich wirklich ein intuitives Gerät (es mag allerdings sein dass mein Beruf als Automatisierungstechniker im Online-Gehen auf diverseste Gerätschaften eine gewisse Erfahrung mit sich bringt.... )
    Angehängte Dateien

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  • daywalker1180
    antwortet
    Meine Aktoren haben unten keinen L/N-Anschluss. Testaufbau schnitze ich jetzt dann. :-)

    Gesendet von unterwegs

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  • daywalker1180
    antwortet
    Danke Hans für Deine Infos!

    Nach mehrmaligem Lesen Deiner Posts bin ich jetzt mitgekommen was Du meinst.

    Ich war leicht verwirrt, weil es offensichtlich verschiedene Varianten des AKD-0401.01 gibt.
    Im Post #6 von Borgal ist ein Bild dass den AKD-0401.01 zeigt, der unten noch einen separaten L/N-Anschluss besitzt.
    Interessanterweise taucht dieser Anschluss im aktuellen Datenblatt (hier)
    sowie im technischen Handbuch (hier) und auch im Installationshandbuch (hier) nicht mehr auf.
    Ich kann aktuell nicht sagen, welche Variante ich hab, weil ich nicht auf der Baustelle sondern noch in der Wohnnung bin.
    Sollte aber eigentlich ohne zusätzlichen L/N sein, weil ich sie erst vor 2 Wochen erhalten habe (also so Gott will aktuellste Version).



    Zitat von hfgv Beitrag anzeigen
    Ich versuche es nochmal anders zu formulieren. Laut Datenblatt zum MDT Dimmaktor wird der N (Klemme 1,5,9,13) nicht für den Leuchtenanschluss benutzt.
    Leuchten werden über 2/4, 6/8, 10/12 und 14/16 angeschlossen. Ergo hast Du vmtl. kein FI-Problem auf der Leuchtenseite.
    Ich vermute, wie in einem vorherigen Post schon mal erwähnt, dass der Aktor einen N braucht
    um den Nulldurchgang zu erkennen und den Zündzeitpunkt des Triacs für den Anschnitt/Abschnitt bestimmen zu können.
    Ich vermute auch, dass die Leuchten nicht dort angeschlossen werden müssen, jedoch können (N-Verteilung auf 4 Klemmen als Komfort).
    (Irgendwie kommen von mir viele Vermutungen aber wenig bestätigtes Wissen... )

    Zitat von hfgv Beitrag anzeigen
    Der aktorseitige N-Anschluss (Klemme 1,5,9,13) wird wahrscheinlich zusammen mit Klemme 2 (oder 6 oder 10 oder 14) zur externen Stromversorgung des Aktors verwendet. Eine solche ist nötig, weil Du eine elektronische Lokalbedienung hast, die nicht aus der Busspannung gespeist werden kann. Wenn das so ist (Hersteller anmailen und durchmessen), musst Du lediglich den N (Klemme 1,5,9,13) des Schaltaktor über denselben N laufen lassen, der auch die Stromversorgung des Aktor liefert (also die von Kanal 1, wenn's Klemme 2 war).
    Ich werd das testen, ob er sich die Versorgungsspannung für die Handbedienung vom Bus holt oder dazu einer der Kanäle angespeist sein muss.
    Wenn irgend möglich heute nachmittag wenn es die Zeit zulässt (meine Steckdosen schreien schon nach Montage, die möchte ich
    der Möglichkeit nach vor dem Ausheizen noch fertigstellen, sondern wirds eine Schwitzer-Partie).

    Da der Zählverteiler ja schon fertig gebaut ist (alle 6 FIs drin, alle Automaten) werde ich am Klemmebock einspeisen (Trenner netzseitig ziehen - keine Angst, da hängt noch nix dran,
    ich möchte aber vermeiden dass am Ende des Kabels, das bei der Strasse liegt der Saft liegt), und mir von zwei Automaten L/N holen. Dann sehen wir mal.

    Ich werde berichten.

    LG
    Martin

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  • hfgv
    antwortet
    Martin, ich glaube immernoch, dass Du möglicherweise gar kein Problem hast, dass die MDT-Aktoren (MDT AKD-0401.01)für Dich geeignet sind und dass Du keine Lehrgeldrücklage bilden musst!

    Zitat von daywalker1180 Beitrag anzeigen
    Zu den Lösungsansätzen wie ich jetzt rauskomm aus dem Dilemma:
    Hast Du mal meine Vorschläge aus #25 bedacht?

    Ich versuche es nochmal anders zu formulieren. Laut Datenblatt zum MDT Dimmaktor wird der N (Klemme 1,5,9,13) nicht für den Leuchtenanschluss benutzt.
    Leuchten werden über 2/4, 6/8, 10/12 und 14/16 angeschlossen. Ergo hast Du vmtl. kein FI-Problem auf der Leuchtenseite.

    Der aktorseitige N-Anschluss (Klemme 1,5,9,13) wird wahrscheinlich zusammen mit Klemme 2 (oder 6 oder 10 oder 14) zur externen Stromversorgung des Aktors verwendet. Eine solche ist nötig, weil Du eine elektronische Lokalbedienung hast, die nicht aus der Busspannung gespeist werden kann. Wenn das so ist (Hersteller anmailen und durchmessen), musst Du lediglich den N (Klemme 1,5,9,13) des Schaltaktor über denselben N laufen lassen, der auch die Stromversorgung des Aktor liefert (also die von Kanal 1, wenn's Klemme 2 war).

    Somit könnten alle anderen Kanäle desselben Dimmaktors auch über andere FI laufen.

    Wie gesagt, das ist eine Vermutung, die es zu bestätigen gilt!

    Gruß,
    Hans

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  • daywalker1180
    antwortet
    Danke!!

    Herzlichen Dank an Euch alle für die intensive Beschäftigung mit meinem Problem!! Das ist echt weltklasse.
    Wenn wir uns bei einem Stammtisch mal treffen gibts da mindestens eine Runde Bier für

    Jetzt muss ich das noch schnell aufarbeiten...

    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    Es gibt keine Vorschrift - weder in der VDE noch in der TAB - dass "Räume einzeln abzusichern sind". Öffentliche Gebäude u.U. ja, Privat nein.
    Ich wollte eine raumweise Absicherung (obwohl nicht vorgeschrieben), weil es im Fehlerfall
    die Lokalisierung IMHO doch wesentlich vereinfacht.

    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    In Deutschland ist es unüblich LS+N zu verwenden. Noch dazu C13. --> In der Schweiz ist es üblich C13 und LS mit "vorlaufendem Neutralleitertrenner" einzusetzen.
    Also ohne jetzt einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben (müsste man eine Studie machen dafür),
    sind in Österreich (da bin ich her und wohn ich) die zweipoligen LS schon sehr verbreitet... Daher setze ich sie auch ein.
    DAS ist aber wohlgemerkt meinem Eli eingefallen und nicht mir...gefällt mir aber gut.
    Lieber ein bisschen zuviel abschalten als zuwenig (kenn ich von der Arbeit, bin Automatisierungstechniker).
    Es sind im Übrigen B13 Automaten (hager).

    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    Es ist nicht zulässig verschiedene Stromkreise mit LS+N an einem "gebrückten N-Gerät" anzuschliessen. Der N-Leiter-Schutz wird dadurch aufgehoben (Schweiz). In D sowieso nicht üblich und nicht zulässig.
    Zitat von uliw Beitrag anzeigen
    N wird nicht gebrückt, wenn die Betriebsmittel nicht an N des Aktors angeschlossen werden sondern an den N des LS. N am Aktor vom FI. Sollte keine Probleme machen und die korrekte Abschaltung gewährleisten. Einzig der N am Aktor würde nicht abgeschaltet werden - dies könnte ggfs unzulässig sein.
    Da stimme ich mit beiden Aussagen überein.
    Die N's der einzelnen 2pol. LSen alle an den "Brücken-N" anzuschließen oder den gedimmten Verbraucher eines Kanals an den "Brücken-N" anzuschließen
    (wenn der "Brücken-N" nicht vom 2pol. LS des Verbrauchers kommt) wäre natürlich fatal.

    Zu den Lösungsansätzen wie ich jetzt rauskomm aus dem Dilemma:

    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    Lösungen:
    • Entweder Du nimmst einen LS+N und versorgst sämtliche Kanäle des Dimmers aus diesem Stromkreis.
    Dazu müsste ich mein gesamten FI/LS-Konzept über den Haufen schmeißen und neu anfangen.
    Das wäre mir im Grunde auch überhaupt kein Problem, wenn nicht der Zählverteiler schon fertig aufgebaut und verdrahtet wäre...
    Prinzipiell hast Du aber natürlich recht, das wäre, nebst...

    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    • Oder Du tauschst den Dimmer aus gegen einen Dimmer, der getrennte N-Anschlüsse hat.
    ...bzw. wie auch von Uli angesprochen...

    Zitat von uliw Beitrag anzeigen
    Besser wäre es einen anderen Aktor mit N Trennung zu verwenden.
    ...die sauberste Lösung.

    Es gibt für mich im Endeffekt jetzt zwei Varianten, wobei ich noch drüber nachdenke welche ich realisieren soll :

    A) Aktortausch:
    verbunden mit (relativ) viel Aufwand. Muß beim Lieferanten mal nachfragen ob ich sie überhaupt zurückgeben kann. Sie waren noch nie am Netz, haben keine Busspannung gesehen, sind i.d.S. absolut jungfräulich. Aber halt schon ausgepackt und auf eine Hutschiene aufgeschnappt waren sie auch schon (bzw. sind sie im Moment auch noch, auf der Montageplatte des EIB-Verteilers auf meiner Baustelle im Keller...)
    Technisch gesehen die absolute Top-Lösung. Mein Favorit. Aber eben mit Kosten und Aufwand verbunden...

    B) Schummelmethode:
    Jeder 4f.-Aktor natürlich auf nur einem FI. Ist durch Änderung des Konzepts schon gegeben (2 Aktoren EG, 2 Aktoren OG).
    Versorgung des Aktors (L, N) und des "Brücken-N" von dem Automaten an dem die meisten Kanäle des Aktors hängen.
    Meine Beispiele weiter oben (jeder Kanal an einem eigenen LS) waren natürlich nur konstruiert um zu verdeutlichen was ich meine.
    In der Realität siehts so aus:
    Aktor 1: 3 Kanäle LS Esszimmer, 1 Kanal LS Küche
    Aktor 2: 3 Kanäle LS Wohnzimmer, 1 Kanal LS Terrasse
    Aktor 3: 2 Kanäle LS Bad OG, 1 Kanal LS Schlafzimmer, 1 Kanal LS WC
    Aktor 4: 2 Kanäle LS Kinderzimmer West, 2 Kanäle LS Kinderzimmer Süd
    Wenn natürlich jener Automat fällt an dem die Aktorversorgung und der "Brücken-N" hängen, sind alle Kanäle finster.
    Ich vermute mal stark dass sich der Aktor schwer tun wird den richtigen Zündzeitpunkt für den Triac zu erwischen
    wenn er den Nulldurchgang nicht erkennt (und das wird meiner Meinung nach bei fehlendem "Brücken-N" passieren).
    Ich bin aber absolut Ulis Meinung, richtig passieren kann bei dieser Version nix, sofern ich (was ich bei Variante B) tun werde) die Automaten auf 10A-Versionen tausche.
    Im Grunde ist ja diese Variante nix anderes als wenn ich einpolige LSen verwendet hätte, insofern ätte ich irgendwie auch wenig Skrupel das so umzusetzen.
    Aber - wie oben erwähnt - ich weiß noch nicht was ich mach, muss mal schlafen drüber...


    Ich fang auf alle Fälle jetzt schon mal an zu sparen fürs Lehrgeld...
    (Die Geister die ich rief, jetzt werd ich sie nicht mehr los. In der Aufstellung von meinem Eli waren merten Dimmaktoren drin, die hätten gekonnt was ich jetzt brauche... , aber ich musste ja unbedingt alles besser wissen und mir die Aktoren selbst aussuchen... )


    Gute N8
    all comments natürlich welcome (I love Denglisch )
    Martin

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  • uliw
    antwortet
    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    1. Es ist nicht zulässig verschiedene Stromkreise mit LS+N an einem "gebrückten N-Gerät" anzuschliessen. Der N-Leiter-Schutz wird dadurch aufgehoben (Schweiz). In D sowieso nicht üblich und nicht zulässig.

    Lösungen:
    • Entweder Du nimmst einen LS+N und versorgst sämtliche Kanäle des Dimmers aus diesem Stromkreis.
    • Oder Du tauschst den Dimmer aus gegen einen Dimmer, der getrennte N-Anschlüsse hat.
    N wird nicht gebrückt, wenn die Betriebsmittel nicht an N des Aktors angeschlossen werden sondern an den N des LS. N am Aktor vom FI. Sollte keine Probleme machen und die korrekte Abschaltung gewährleisten. Einzig der N am Aktor würde nicht abgeschaltet werden - dies könnte ggfs unzulässig sein.

    Besser wäre es einen anderen Aktor mit N Trennung zu verwenden.

    Grüsse,
    Uli

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  • PeterPan
    antwortet
    Hallo Kollegen..

    nach Rücksprache mit meinem Sachverständigen für Elektroinstallation (käpt'nHook) - mein Brüderchen, Elektromeister, wandelndes VDE und SchweizerNormen-Handbuch - folgende Aussage:

    1. Es gibt keine Vorschrift - weder in der VDE noch in der TAB - dass "Räume einzeln abzusichern sind". Öffentliche Gebäude u.U. ja, Privat nein.
    2. In Deutschland ist es unüblich LS+N zu verwenden. Noch dazu C13.
      --> In der Schweiz ist es üblich C13 und LS mit "vorlaufendem Neutralleitertrenner" einzusetzen.
    3. Es ist nicht zulässig verschiedene Stromkreise mit LS+N an einem "gebrückten N-Gerät" anzuschliessen. Der N-Leiter-Schutz wird dadurch aufgehoben (Schweiz). In D sowieso nicht üblich und nicht zulässig.

    Lösungen:
    • Entweder Du nimmst einen LS+N und versorgst sämtliche Kanäle des Dimmers aus diesem Stromkreis.
    • Oder Du tauschst den Dimmer aus gegen einen Dimmer, der getrennte N-Anschlüsse hat.

    Faktum Finalissimo.


    Gruss Peter

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  • uliw
    antwortet
    Zitat von hfgv Beitrag anzeigen
    Auf Martins MDT-Aktoren:

    Alles klar. Bei den Aktoren meiner Hersteller sind dazu keine Angaben enthalten.

    Bzgl N ist es aus meiner Sicht kein Problem den N nach dem FI zu verwenden. Dies würde man ja ohnehin bei LS ohne N Trennung machen. N der Verbraucher kommen dann an den N des jeweiligen LS und nicht an den Dimmaktor (sind natürlich über den LS dann entsprechend verbunden. Wenn der LS auslöst, ist der N aber wie beabsichtigt getrennt.

    Nach nochmaliger Durchsicht der Unterlagen meines Berker Dimmaktors hat sich ergeben, das die 230V Versorgung für die Handbedienung und den Busankoppler verwendet wird, wenn keine Busspannung zur Verfügung steht. Wie das beim MDT ist kann ich nicht sagen. In diesem Fall ist IMHO nicht so kritisch auf welchem L die Aktorversorgung liegt, da üblicherweise dann die Busspannung noch besteht.

    Im Rahmen der Diskussion habe ich mir die Dimmaktoren noch mal angesehen. Es scheint, als ob alle Dimmaktoren von MDT und ABB innerhalb eines FI Kreises hängen sollten/müssen. Die von Gira, Jung, Berker und Lingg & Janke können auf separaten FI Kreisen laufen (N nicht gebrückt). Dabei gefallen mit die Lingg&Janke am besten, da je Anschluss zwei Klemmen verfügbar sind. Damit kann man N bei Bedarf einfach durchschleifen. Dies geht bei Gira, Jung und Berker (baugleich) nicht, da nur eine Klemme je Anschluss verfügbar ist. Dafür haben sie eine Handbetätigung.

    Grüsse,
    Uli

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  • hfgv
    antwortet
    Zitat von uliw Beitrag anzeigen
    Auf welches Gerät bezieht sich die Angabe?
    Auf Martins MDT-Aktoren:
    Zitat von daywalker1180 Beitrag anzeigen
    Ich habe auch 4 Stk. MDT AKD04.01.01 (also insgesamt 16 Kanäle) eingeplant und bereits gekauft und verbaut.

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  • uliw
    antwortet
    Zitat von hfgv Beitrag anzeigen
    Nochmal @Martin:



    Laut Datenblatt Absicherung 10A!

    Gruß,
    Hans
    Auf welches Gerät bezieht sich die Angabe?

    Grüsse,
    Uli

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  • hfgv
    antwortet
    Nochmal @Martin:

    Zitat von daywalker1180 Beitrag anzeigen
    Beispiel (ich hoff ich kanns halbwegs verständlich darstellen):
    Anspeisung über einen FI, dahiner sind 4 Stück zweipolige LS (Automaten 13A, schalten jeweils L und N).
    Laut Datenblatt Absicherung 10A!

    Gruß,
    Hans

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  • uliw
    antwortet
    Das Problem stellt sich bei mir grundsätzlich auch. Üblicherweise benötigt der Aktor eine eigene Versorgung. Daher ist nicht nur die Frage welchen N zu verwenden, sondern auch welches L?
    Ich habe in diesem Fall den Aktor auf einen der Kreise gehängt. Im schlimmsten Fall funktioniert das jeweilige Licht des betroffenen Aktors dann auf den anderen Stromkreisen auch nicht. In meiner HV hänge ich die Aktorversorgung entweder auf die Systemversorgung, an der auch die KNX Versorgung hängt, oder an den jeweiligen Stromkreis.

    Wichtig ist nach wie vor zu klären welchen Aktor Du verwendest. Der Hager hat einen L und N Eingang und nur 3 dimmbare Ausgänge. Eine Verwendung in verschiedenen Stromkreisen ist daher nicht möglich!
    Bei anderen Aktoren kommt es darauf an, wie er geschaltet ist. Mein Berker Aktor hat je einen N Anschluss je Dimmeinheit. Eine Verwendung auf unterschiedlichen FIs sollte möglich sein. Zumindest ist in der Anleitung keine Einschränkung dazu genannt.
    Mein ABB DimmAktor kann zwar auf unterschiedlichen Stromkreisen verwendet werden, allerdings wird in der Anleitung beschrieben, dass die Verwendung auf unterschiedlichen FI Schutzschaltern zu Problemen führen kann.


    Es kommt daher einfach auf Deine Aktoren an! Wenn Du einen FI verwenden willst und mehrere Lastkreise, dann kannst Du den Hager nicht verwenden!

    Die N Trennung ist am Ende unkritsch. Dein Betriebsmittel (Leuchte) hängt am geschalteten N des jeweiligen Stromkreises. Der gesteurer L kommt vom Dimmaktor. Bei meinem Berker, wäre zudem jeder zugehörige geschaltete N mit anzuschliessen.

    Eventuell macht eine Trennung von Licht und Steckdosenkreisen Sinn. Dies geht aber nur, wenn die Leitungen getrennt in die Verteilung gelegt sind. Falls Licht über die Steckdosenkreise geschleift wird muss beides im gleichen Stromkreis hängen.

    BTW: Wie ist das Verhalten der Aktoren, bei Fehlen der 230V (natürlich nur bei denen, die einen 230V Versorgungsanschluss habe)? Funktioniert einfach die Handsteuerung nicht oder schalten die Kanäle alle ab? Bei meinem Gira Schaltaktor steht beispielsweise, dass sich der Aktor die Versorgungsspannung von der KNX Busspannung oder der Netzspannung holt. Welche Auswirkung das Fehlen der 230V hat ist allerdings nicht angegeben.

    Grüsse,
    Uli

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  • hfgv
    antwortet
    @Martin:
    Also ich hab mir mal das Datenblatt und die Montageanleitung angesehen und kann da (als Laie) nicht wirklich ein Problem erkennen. Die mit "N" gekennzeichnete Klemme bedient laut Anschlussschema keinen Leuchtenkreis. An dieser Stelle würde ich den Hersteller anmailen und nachfragen.

    Ich vermute mal ganz schwer, dass es sich hier um eine Hilfsspannung für den Aktor handelt (da mit Handbedienung) und die zugehörige Phase von einem der Dimmkreise kommt. Das würde bedeuten, dass der einfach auszuführende N-Anschluss über denselben FI laufen muss wie genau dieser eine Dimmkreis. Für die anderen könntest Du dann auch andere FIs nehmen. Wie gesagt: VERMUTUNG! Unbedingt abklären!

    (Als ungeduldiger Mensch würde ich das dadurch testen, indem ich die Kanäle nacheinander *einzeln* anklemme und danach wieder abklemme, solange bis die Handbedienung nicht mehr funktioniert.)



    Ich habe bei mir aus einer anderen Problematik heraus (DALI) übrigens die raumweise Absicherung für Licht verworfen. Ich habe letztendlich insgesamt 5 Kreise für Licht definiert und über FI/LS gesichert.

    Bei mir:
    1) FI/LS Licht Wohnen, Kochen, Essen, Kinder, Schlafen
    2) FI/LS Licht Flure
    3) FI/LS Licht Bäder
    4) FI/LS Licht Rest innen: Arbeiten, Hobby, Werken, Vorrat, Garage, Abstellraum
    5) FI/LS Licht Außen

    Warum möchtest Du eigentlich 2pol. LS?

    Viele Grüße,
    Hans

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