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Korrekte Absicherung DALI bei separater DALI-Busleitung?

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  • tbi
    antwortet
    Wenn DALI im Bad, (besser draußen lassen): Dann ist wichtig, dass alles Kreise die DALI haben einen RCD mit Hilfsschaltern haben. Erst dadurch wird ein verschleppen von anderen Kreisen über die DALI Leitung verhindert. Denn wäre in einem anderen Kreis ein EVG fehlerhaft und würde dort 230V auf die DALI Leitungen lassen, würde der RCD dieses Kreises das dort erkennen, da ja ein Fehlerstrom dort fließt und würde dann DALI an diesem RCD über die Hilfsschalter mit abschalten. Damit würden die fehlerhaften 230V nicht mehr ins Bad gelangen.

    Gruß Tbi

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  • drego
    antwortet
    Zitat von hfgv Beitrag anzeigen
    So richtig nicht ... also ich betrachte mir die Skizze und möchte nur einen
    Kreis für alle Räume. Ich erstelle mir also einen 5adrigen Baum in meinem
    Geschoss. Im Verteiler schliesse ich diesen an Reihenklemmen an (5 Adern).

    Nun stelle ich mir aber folgendes anders vor (siehe Skizze)
    Das sollte doch so auch stimmen ?!?
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  • hfgv
    antwortet
    Zitat von drego Beitrag anzeigen
    Es muss doch irgendwo mal
    eine Skizze oder so erstellt wurden sein.
    Vielleicht hilft Dir das:
    https://knx-user-forum.de/197402-post42.html

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  • hfgv
    antwortet
    Eben einen Teil meiner Fragen beantwortet gefunden

    Zitat von hfgv Beitrag anzeigen
    Muss in Bädern die DALI-Steuerleitung auch über RCD laufen? Sollte für FELV nicht gefordert sein, aber was ist mit dem viel zitierten Fehlerfall bei unzureichendem Trennungsabstand in den DALI-Geräten? Wenn gefordert oder sinnvoll, mit welchen RCDs würde man das machen?
    Lt https://knx-user-forum.de/144055-post62.html ist ein RCD für die DALI-Steuerleitung nicht sinnvoll, sehrwohl aber RCDs für alle Stromkreise, die im Fehlerfall potenziell 230V auf die Steurleitung bringen könnten, was ich ja vorhabe.

    Bleibt die Frage, ob Leitungs- oder Geräte-bezogene Freischaltung erforderlich ist.

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  • hfgv
    antwortet
    Zitat von kisenberg Beitrag anzeigen
    Zu Variante 2: Nehmen wir den Fall an, dass ein DALI-EVG eines Stranges A einen internen Fehler hat, der den 230V-Aussenleiter auf D+ und/oder D- brückt. Wenn Du an einem Strang B nur die EVG-Versorgung trennst, liegen von Strang A kommend über D+/D- auch 230V an den EVG des Stranges B an. In dem Fall würdest Du Dir Hilfsschalter-Magie wünschen.
    Ich gehe immer davon aus, dass die Lichtstromkreise 230V über RCDs laufen.
    Der Fehler auf Strang A sollte also durch den RCD A für Strang A abgesichert sein, sodass entweder RCD A sofort im ersten Fehlerfall auslöst oder eben im ungünstigsten Fall spätestens dann, wenn am Strang B jemand an D+/D- arbeitet und dort (ungewollt) den Leckstrom ableitet.

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  • drego
    antwortet
    Könnte jmd. mal kurz aufzählen, mit welchen genauen Teilen die
    Absicherung im UV/HV erfolgen muss. Es muss doch irgendwo mal
    eine Skizze oder so erstellt wurden sein.

    Ich habe bei mir vor, den Stromkreis Licht für die ganze Etage auf einen
    LS Schalter mit eigenem FI zu legen und darin das Dali betreiben (5adrig).
    Damit müsste ich ja auf der sicheren Seite sein.

    Wie sieht das aber in diesem Fall konkret aus?

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  • kisenberg
    antwortet
    Zu Variante 2: Nehmen wir den Fall an, dass ein DALI-EVG eines Stranges A einen internen Fehler hat, der den 230V-Aussenleiter auf D+ und/oder D- brückt. Wenn Du an einem Strang B nur die EVG-Versorgung trennst, liegen von Strang A kommend über D+/D- auch 230V an den EVG des Stranges B an. In dem Fall würdest Du Dir Hilfsschalter-Magie wünschen.

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  • hfgv
    hat ein Thema erstellt DALI Korrekte Absicherung DALI bei separater DALI-Busleitung?.

    Korrekte Absicherung DALI bei separater DALI-Busleitung?

    Hallo zusammen,

    im Endspurt meiner EFH-Planung grüble ich seit Tagen über der Frage, wie denn eine DALI-Installation korrekt abgesichert wird, wenn DALI über eine separate Leitung geführt wird. Leider habe ich hier im Forum zu dieser Installationsart nicht viel gefunden, da die meisten offensichtlich in einer Mantelleitung 230V und DALI +/- verdrahten.

    Es geht um ca. 30 DALI-Teilnehmer im ganzen Haus (Arbeiten, Wohnen, Essen, Kochen, Flure in drei Etagen, Schlafen, 2 Bäder und Gäste-WC). 230V ist raumweise über 5x1,5 angebunden, dazu liegt an jedem DALI-Gerät noch eine grüne Busleitung (nur für DALI genutzt, sauber mit neongelbem Etikett mit "DALI" beschriftet ), die hier über gelb/weiß DALI +/- führt.

    Wie gehört's richtig, insbesondere im Hinblick auf die Bäder?

    Variante 1: Gerätebezogene Freischaltung: Wenn ein LS abgeschaltet wird oder auslöst, wird auch der zugehörige DALI-Steuerleitungsstrang getrennt. Selbiges für FI. Das entspricht der vielmals hier diskutierten Hilfsschalter-Variante -> am Gerät liegt keine Spannung mehr an. Diese Variante steht wenn ich mich richtig erinnere so auch in der Osram-Doku, allerdings ohne VDE-Bezug.

    Variante 2: Leitungsbezogene Freischaltung: Wenn LS und/oder RCD auslöst/ausgeschaltet wird, bleibt die DALI-Steuerleitung unberührt, d.h. spannungsführend. Heißt also "Standardlösung" für 230V-Laststromkreis: RCD -> LS -> DALI-Trafo ohne Hilfsschalter-Magie.

    Grundsätzliche Frage: Muss in Bädern die DALI-Steuerleitung auch über RCD laufen? Sollte für FELV nicht gefordert sein, aber was ist mit dem viel zitierten Fehlerfall bei unzureichendem Trennungsabstand in den DALI-Geräten? Wenn gefordert oder sinnvoll, mit welchen RCDs würde man das machen?

    Viele Grüße,
    Hans
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