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  • chrini1
    antwortet
    Zitat von valleyman Beitrag anzeigen
    Damit kommt die Batterie auf ca. 15 TEUR Aufpreis im Vergleich zu einer Anlage ohne Speicher.
    Und die Lebensdauer ist nicht bekannt. Nur einmal so zum Nachdenken: Bei 3.700 KWh Verbrauch im Jahr und einer Preissteigerung von 5% im Jahr kann ich für diesen Aufpreis ca. 12 Jahre meinen Strom einkaufen...

    Wo es ernsthaft Sinn macht, über solche Punkte nachzudenken, ist dort wo der Strom nicht zuverlässig verfügbar ist.

    Hier mal ein Beispiel zu einer Anlage, die auf 100% Eigenverbrauch optimiert ist. (Die Anlage steht _nicht_ in Deutschland).

    Mekaela Academies Plant Profile

    Ich bin dort selbst mehrfach vor Ort gewesen. Bei der Kapazität läuft nachts auch die Airco über Akku.

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  • tnt369
    antwortet
    Meine Erfahrungen bisher:

    Kleines System bestehend aus PV-Module 600W, Laderegler, Bleiakku 2,4kWh und Wechselrichter 1,2kW.
    Überwacht und gesteuert von einer SPS.

    Wirkungsgrad ca. 80% aus den Akkus (abh. von der Last).
    Kapazitätsverlust nach einem Jahr ca. 30% (bei ca. 25% zyklische Entladung über Nacht, max. 50% bei schlechtem Wetter ohne Ertrag)

    Bei der momentanen Batterietechnik ist es wohl nur mit Glück oder enorm hohem Aufwand möglich länger als 5 Jahre die Akkus zu verwenden.
    Ich werde also noch ein Weilchen warten bis wirklich haltbare Akkus verfügbar sind und erst dann mein Backup-System aufbauen.

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  • valleyman
    antwortet
    Dann geb ich meinen Status auch mal zum Besten.
    Meine Zielsetzung ist zum einen den Eigenverbrauch zu erhöhen (aber nicht koste es was es wolle) und zum anderen bei der aktuellen Beschaffung der PV Anlage darauf zu achten dass ich in 3-4 Jahren die Mehrheit der (teuren) Teile wie Wechselrichter usw. weiterverwenden kann und nicht alles austauschen muss nur weil es dann vernünftige Speicherlösungen gibt.

    Mein jüngstes Angebot basiert auf der
    Lösung von On-& Off-grid Technologies. So wie ich das verstanden haben (Achtung ab jetzt Angebotstext) zeichnet sich die Lösung dadurch aus dass 3-phasig eingespeist wird und immer 4 Module seriell geschalten werden und dann aber parallel auf den Wechselrichter gehen.
    Anlage liegt dann bei ca. 35 TEUR netto (12KWP Photovoltaik-Anlage und 9,6 KWh Batterie, inkl. Montage und allem). Damit kommt die Batterie auf ca. 15 TEUR Aufpreis im Vergleich zu einer Anlage ohne Speicher. (gleiche Module, anderer Wechselrichter)
    Die Kollegen (Partner) treten rechts selbstbewußt auf (besser als alle anderen), aber bislang fehlen mir noch die Vergleichsangebote. Zudem habe ich den Eindruck dass ein Anbindung an deren Steuerung via KNX nicht so ohne Weiteres möglich ist. Und genau das erwarte ich aber von der Lösung (wenn xx min mehr als yy Watt Überproduktion dann schalte die LWP ein und mach das Brauchwasser warm, ...)

    Habe die Firma IBC auch gebeten mir ein Angebot für den Solstore (vergl. TV Werbung) zu machen, soll Ende der Woche kommen. (Aber auch hier frage ich komplett an denn ich brauche ja die PV-Anlage als solches auch)

    Sobald ich hier weiter bin gibts natürlich ein aktualisierten Status.
    Grüße
    Sven

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  • rel
    antwortet
    Hallo Hartwig,

    gib mal Info, wenn du mehr weißt...interessiert sicher einige User hier. Danke.

    REL

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  • hartwigm
    antwortet
    Hallo,

    kurzer Status.

    Ich bin nun bei Tri-Cell gelandet. Die können 3 Phasen. Die Speicher kommen scheinbar aus der Notstromversorgung von OP Räumen und sind seit langem bewährt (Zitat Verkäufer)

    Angebot steht noch aus.
    Das Ding hat einen Webserver, darüber lassen sich die Zustände auslesen und für die Eigenstromoptimierung nutzen.

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  • alexbeer
    antwortet
    technisch beurteilen kann ich folgendes Produkt nicht.
    Die Produktfamiliy Engion auf VARTA Micro Storage GmbH wird im "Wohnen"-Magazin genannt.

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  • o2006
    antwortet
    Nunja der Voltwerk ist nicht nur 1-Phasig im Ausgang sondern er ist auch für den direkten anschlus einer PV mit ca 5kW DC Leistung mit einem MPP-Tracker gedacht und anderen Randdaten die eingehalten werden müssen. Zur nachrüstung ist das Gerät von daher meist ungeeignet. Gesammteffizienz ist laut Prospekt bei 85% und das liegt an den geringen verlusten der Li-Ionen-Akku gegenüber den Blei-Gel Systemen.

    IBC bietet den IBC SolStore 6.8 Pb an und der hat angeblich einen Wirkungsgrad von > 85%, Innen steckt der Sunny Backup Set S (mit Aufpreis wahlweise auch das Set M).
    Es ist auch an der Entwickung eines LI-Ionen System welches eigentlich schon lange auf dem Markt sein sollte. Effizienz angeblich besser als 95%. Intern vermutlich der neue Sunny Backup mit Li-Ionen unterstützung.

    Also so schlecht kann der Sunny also nicht sein. Ich denke der meiste Verlust kommt durch die Akkus und da braucht man halt was anständiges.

    Oliver

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  • amaridian
    antwortet
    Naja, die Frage wäre, ob man sich nicht mit ein wenig Steuerungs-KnowHow so eine Anlage auch "selber bauen" kann.

    Es gibt aus dem Solar-Bereich sehr gute dreiphasige Wechselrichter mit weitem Eingangsbereich... müsste halt Schwarz-Start und Insel-Betrieb können.

    Es gibt bestimmt ganz tolle Blei-Akkus, Li-Ionen Akkus oder ein eigenes Pumpspeicherwerk, je nach Wohnlage und in gewünschter Menge/Größe.

    Jetzt müsste man sich doch eigentlich nur darum kümmern, dass bei entsprechenden Eingangsparametern die Anlage auf die Entsprechende Versorgungsart umschaltet... also entweder Netzbetrieb und Akkus laden, Insel-Betrieb und Akkus laden, Insel-Betrieb aus den Akkus, etc.

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  • patrik86
    antwortet
    Hey,
    das Thema selber finde ich auch sehr "Spannend"! Erst recht da ich glaube dass die Energiepreise in naher Zukunft durch die Decke gehen werden...
    Kannst du, wenn du mit der Planung so weit bist, deinen Schaltplan und dein Blockschaltbild hoch laden??
    Bei den USV Anlagen denke ich auch dass es nicht funktionieren wird. Sie haben heut zu Tage jedoch weitere Funktionen als nur den Rechner am Leben zu halten. Notbeleuchtung usw sind hierrüber auch realisierbar. Sonst kann man sich gut bei Rittal mit Infos eindecken. Wir holen gerade in der Firma Angebote und Infos für eine neue USV Anlage rein und man kann sagen dass vernünftige Anlagen durchaus eine Batterie Lebensdauer von mehr als 10Jahren haben (Laut Herrstellerangabe).
    Sind die Akkus der Energiespeicher eigentlich gekapselt? Muss bei Blei Akkus immer an Wasserstoff und Lüftungsanlagen wie bei Gabelstabler Laderäume denken...

    Gruß Patrik

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  • hartwigm
    antwortet
    Sunny Backup ist nicht sonderlich effizient. Ich habe mir das Ding auf der Intersolar angeschaut.

    Da liegt der Wirkungsgrad der Energie die aus den Batterien kommt bei ca. 70%.

    Die Siemenslösung mit 150T€ kann man für ein Wohnhaus ja kippen!

    Bei einer USV für die IT bekomme ich ja sicher die gewünschte Leistung, allerdings passt da ja nicht die Entladetechnik. Die Batterie soll ja täglich bis zu einem bestimmten Level entladen werden und darf sich dann eben nicht mit Netzstrom wieder vollsaugen. Die Steuerungen und Batteriezyklen passen ja da auch nicht!

    Die Voltwerk Anlagen haben eine Batterielebensdauer von "erwarteten" 20 Jahre. Die Batterien in der IT leben meist nur 10% dieser Zeit.

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  • amaridian
    antwortet
    Zitat von http://www.op-online.de/nachrichten/frankfurt-rhein-main/weltpremiere-stromspeicher-siemens-gezeigt-2281165.html
    [...]Bis zu zehn Batterien könnten nebeneinander geschaltet werden. Jede koste etwa 50.000 Euro, die Basiseinheit rund 150.000 Euro. [...]
    Wenn man das Geld nicht rechnet, quasi geschenkt :-)

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  • Rainer
    antwortet
    Energiespeicher

    Hallo!

    Ist zwar nicht unbedingt die Lösung die man €9,90 bekommt jedoch funktioniert das Teil wirklich perfekt......

    SIESTORAGE

    Das Teil funktioniert sowohl Netzparalell als auch im Insenbetrieb.

    LG
    Rainer

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  • o2006
    antwortet
    Hier mal ein Sunny Backup Set L (mit 13,5kW Accu) Angebot aus dem Netz für 14000€.

    Leider sind die Randdaten der Batterie nicht mit angegeben, sodas nicht gesagt werden kann wie lange sie halten wird.
    Wenn es eine Blei-Gel sein sollte kann man mit bis zu 10 Jahren rechnen (es können aber auch nur 5 Jahre sein) bei max 50% Nuttzung des Accus, sprich ca. 6kW sind nutzbar.
    Das sollte übers Jahr gesehen meist reichen, das man die Nacht durchhält = Eigenverbrauchsoptimiert.
    Nur ca 3 Monate im Winter wenn die Tagesversorgung durch die PV nicht (immer) ausreicht, braucht man eine externe Strom Versorgung.

    Aber um im Winter einen längeren Ausfall komplett abzufangen ist ohne Notstromgerät nicht möglich, außer man hat wirlich sehr viel PV auf dem Dach (unsere 11kW/p reichen da nicht) ich schätze mal über 20kW/p und glück das nicht Nebel während dem Ausfall angesagt ist. Der Accu muß dann natürlich auch deutlich vergrößert werden. Besser ist es im Falle des Falles alle 'unnötigen' Verbraucher abschalten und mit dem Accu Heizung und das Nötigste zu versorgen und die altbewährten Kerzen zu aktivieren. Das senkt auch wieder den Heizungsverbrauch.

    Grüße Oliver

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  • amaridian
    antwortet
    Nein, 65 Minuten sicher nicht...

    allerdings läuft ein normales Haus nicht in den Größenordnungen der Nennlast von so einer USV und zudem sind die maximalen Pufferzeiten bei den größeren Modellen variabel.

    Ich hab da durchaus schon USVen gesehen die mit wenigen Rechnern dran 48 Stunden und mehr weggepuffert haben.

    Wie lang ist den die maximal zu überbrückende Ausfallzeit?

    Grüße
    Christian

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  • MatthiasS
    antwortet
    Ich weiß nicht, ob "maximal 65 Minuten" Überbrückungszeit IN DER Anwendung Sinn machen.

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