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Heizungssteuerung Grundsatzfrage
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Hab jetzt nicht alles im Detail gelesen. Aber mal als Tipp, ich habe gestern die Heizkurve unserer AlphaInnotec Sole-WP mithilfe der Seite selber eingestellt und hatte heute Morgen endlich ein warmes Bad und auch der Rest des Hauses hatte die richtige Temperatur (die ich meinem MDT AKH vorgegeben habe, in den Räumen mit TS3 und 1Wire gemessen). Da wird das schön beschrieben und vor allem was die Ursache für "Übergangszeit zu kalt" und "Winder zu kalt" etc. sein kann und wie man die Heizkurve dann korrekt verstellt. Mir hat es geholfen, vielleicht bringts ja jemand anderem auch was.
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Ist das so? Oder nur angenommen? Im Idealfall wäre es so.Zitat von Jache Beitrag anzeigenHabe jetzt an der Heizung eine Solltemp. von 21 Grad eingestellt und alle Stellantriebe händisch voll aufgedreht. Somit regelt die Heizung nun für alle Räume die Temp gleich auf ca. 21 Grad.
So habe ich es gemacht und es hat funktioniert.Zitat von Jache Beitrag anzeigenMöchte ich es nun im Schlafzimmer kühler haben, drehe ich den Stellantrieb für den Kreislauf vom Schlafzimmer etwas zu und schaue nach 1-2 Tagenwie die Temp im Schlafzimmer ist, richtig?
Wir haben im Bad die FBH enger verlegen lassen (Rohrabstand) und zusätzlich einen Badheizkörper mit an der FBH plus Heizpatrone (nur bei Bedarf an) drin. Man könnte es so machen: An der Heizung 21°C einstellen, Bad voll auf, vielleicht die anderen Räume leicht zurücknehmen. Jetzt das Niveau der Heizkurve (nicht die Steigung) anheben, bis die 23°C im Bad erreicht werden und die 21°C in den anderen Räumen. Evtl. kann man, wenn die anderen Räume zu warm werden, diese etwas abdrehen und das Niveau wieder 1K senken. Hängt von der FBH ab und ist durch probieren rauszufinden. Generelles Ziel dabei: Die Heizkreise möglichst wenig zudrehen (Druckverlust) bei möglichst geringer Vorlauftemperatur.Zitat von Jache Beitrag anzeigenWie sieht es aber aus wenn ich einen Raum wärmer haben möchte, sprich das Badezimmer. Dieses soll auf 23 Grad. Müsste ichd ann an der Heizung eine Solltemp. von 23 Grad einstellen und alle Stellantriebe etwas schließen, außer den vom Badezimmer? Sprich die wärmste Temp. im Haus an der Heizung als Sollwert einstellen?
Ob die Heizkurve (Steigung) passt, sieht man eh erst über die Jahreszeiten. Z.B. draussen kalt aber drinnen zu warm: HK zu steil. Oder immer zu kalt: Niveau zu niedrig etc. Man muss halt probieren und optimieren.
Sie schaltet genau richtig ab, wenn die 23°C der Temp. in Deinem Bad entsprächen, oder ;-)Zitat von Jache Beitrag anzeigenWas macht aber die Heizung dann im Sommer? Schaltet sie dann erst "später" ab, da Sie ja auf 23 Grad läuft?
Dann mach es doch wie wir: Kabel in die HKV ziehen, dann sind Stellantriebe jederzeit nachrüstbar.Zitat von Jache Beitrag anzeigenIch merke immer mehr, dass dies ein sehr komplexes Thema ist...
Trotzdem möchte ich eigentlich gerne auf ein RTR verzichten und wenn ich mal wirklich was umstellen möchte an der Temp eines Raums, dann mach ich es händisch am Stellantrieb.
Weil in einem anderen Beitrag die Frage nach dem Pufferspeicher kam: Wir haben keinen, unser Puffer ist das Gebäude/der Estrich. Und: Puffer sind auch verlustbehaftet (machen bei solarer Unterstützung aber sicherlich Sinn). Wobei ich kein Freund solarer WW/Heizungsunterstützung bin (Kosten/Nutzenverhältnis). Statt dessen besser die WP eine Nummer kleiner wählen und dadurch längere Laufzeiten erzielen!
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Also bei einer neuen Anlage würde ich das von meinem Installateur einfordern. Ich hab das nur gemacht, weil ich eine Bestandsanlage abgleichen musste und somit die Rohrlängen über die Quadratmeter geschätzt habe. Bin erst am WE wieder zu Hause und schick es dir dann zu.Zitat von twinturbo Beitrag anzeigenGuten Abend,
Könnt Ihr mit bitte auch mal Euer Rechenmodell für den hydr. Abgleich zukommen lassen.
Bin nämlich auch grad dabei unser Viesmann Sole-WP mit FBH einzustellen bzw. abzugleichen.
Absolut, ich hab zwei 750l Speicher. Im Heizbetrieb ist aber nur einer in Betrieb. Der zweite wird nur für die solare Heizungsunterstützung verwendet und somit von der Sonne geladen.Zitat von cheater Beitrag anzeigenGuten Abend,
mal eine kurze Frage (nachdem ich hier nur kurz ein wenig die Beiträge überflogen habe).
Hatt denn niemand einen Warmwasserspeicher von euch? Wäre es nicht das Einfachste sich einen Speicher mit sagen wir mal 1000 Liter zuzulegen. Der hatt dann ca.10 Temp Sensoren und die Heizung läuft, wenn der Speicher unter x% fällt? Das würde die Einschalthäufigkeit extrem reduzieren ....
Grüße
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Guten Abend,
mal eine kurze Frage (nachdem ich hier nur kurz ein wenig die Beiträge überflogen habe).
Hatt denn niemand einen Warmwasserspeicher von euch? Wäre es nicht das Einfachste sich einen Speicher mit sagen wir mal 1000 Liter zuzulegen. Der hatt dann ca.10 Temp Sensoren und die Heizung läuft, wenn der Speicher unter x% fällt? Das würde die Einschalthäufigkeit extrem reduzieren ....
Grüße
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Guten Abend,
Könnt Ihr mit bitte auch mal Euer Rechenmodell für den hydr. Abgleich zukommen lassen.
Bin nämlich auch grad dabei unser Viesmann Sole-WP mit FBH einzustellen bzw. abzugleichen.
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Hallo Jache,
generelle Frage, ist die FBH hydraulisch abgeglichen?
So einfach ist das nicht, da die Heizung den Wärmeverlust auf der Rohrstrecke nicht kennt. Insofern ist die Heizukurve idealisiert / normiert.
Heizungen werden (zumindest in der Region BW) bei -12 bis -14°C Außentemperatur auf den maximalen Wärmebedarf des Gebäudes ausgelegt. D.h. bei -12° Außentemperatur liefert Deine Heizung die maximale Vorlauftemperatur, die bei (neuen) FBH ungefähr bei 30°C - 35°C liegt.
Generell interessiert eigentlich nur die Energiemenge, die ins Bad transportiert wird. Die abgegebene Energiemenge entspricht der Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf, bei den Fachleuten immer delta T genannt. Ohne Regelung musst Du die Regelung händisch übernehmen und Dich einfach mit den zur Verfügung stehenden Parametern annähern. Wenn Du also im Bad eine höhere Temperatur haben möchtests, musst Du mehr Energie in den Raum bekommen, sprich die Durchflussgeschwindigkeit / Volumenstrom erhöhen.
Dies führt nun zu meiner eingangs gestellten Frage. Wasser nimmt immer den Weg des geringsten Widerstands (ist ja fast wie Strom). Da die Räume in einem Gebäude unterschiedlich groß sind, sprich die Rohrlänge der FBH unterschiedlich und damit der Druckverlust je Raum unterschiedlich ist, muss man den Druckverlust jedes einzelnen Heizkreises an den längsten Heizkreis angleichen, um sicherzustellen, dass der Volumenstrom durch jeden Heizstrang gleich ist. Das stellt der Heizungsinstallateur an den Taco Settern ein (sind die kleinen transparenten Röhrchen im Vorlauf jedes Heizregisters), man spricht vom hydraulischen Abgleich.
Um nun das Badezimmer wärmer zu bekommen, sprich den Volumenstrom zu erhöhen, würde ich jetzt also am Taco Setter den Druckverlust gegenüber den anderen Räumen etwas verringern. Damit ist automatisch der Energieeintrag im Bad höher.
Es sei aber gleich erwähnt, dieser Vorschlag funktioniert natürlich auch nur im gewissen Rahmen. Eine Heizung ist ein dynamisches System mit vielen Parametern, nicht umsont wird eine Einzelraumregelung empfohlen.
Ich würde im übrigen davon abraten die Heizung komplett ungeregelt zu betreiben, wenn Du die RTR sparen möchtest, setz wenigstens einen Temperaturfühler ins Wohnzimmer und schließ ihn hart an der Heizung an. Damit sollte jede Heizung klarkommen.
Übrigens, Energieexperten sagen: Einzelraumregelung --> 6% Heizkostenersparnis im Jahr.
Du kannst Dir jetzt ausrechnen ob sich RTR's lohnen oder nicht.
Wenn Du Deine Heizung mal nachrechnen möchtest, kann ich Dir eine Beispielrechnung für einen statischen, hydraulischen Abgleich zukommen lassen.
Thomas
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Hallo,
möchte hier noch mal eingreifen in das Thema.
Bei uns läuft nun seit gestern die Heizung. Das Estrichprogramm ist nun fertig.
Habe jetzt an der Heizung eine Solltemp. von 21 Grad eingestellt und alle Stellantriebe händisch voll aufgedreht. Somit regelt die Heizung nun für alle Räume die Temp gleich auf ca. 21 Grad. Möchte ich es nun im Schlafzimmer kühler haben, drehe ich den Stellantrieb für den Kreislauf vom Schlafzimmer etwas zu und schaue nach 1-2 Tagenwie die Temp im Schlafzimmer ist, richtig?
Wie sieht es aber aus wenn ich einen Raum wärmer haben möchte, sprich das Badezimmer. Dieses soll auf 23 Grad. Müsste ichd ann an der Heizung eine Solltemp. von 23 Grad einstellen und alle Stellantriebe etwas schließen, außer den vom Badezimmer? Sprich die wärmste Temp. im Haus an der Heizung als Sollwert einstellen?
Was macht aber die Heizung dann im Sommer? Schaltet sie dann erst "später" ab, da Sie ja auf 23 Grad läuft?
Ich merke immer mehr, dass dies ein sehr komplexes Thema ist...
Trotzdem möchte ich eigentlich gerne auf ein RTR verzichten und wenn ich mal wirklich was umstellen möchte an der Temp eines Raums, dann mach ich es händisch am Stellantrieb.
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Meine WP läuft nun seit 3 Jahren ohne RTR zu meiner Zufriedenheit. Wichtig ist der korrekte hydraulische Abgleich und die richtige Auslegung der Heizflächen, dann funktioniert das.
Eine Niedertemperatur-Flächenheizung hat einen starken Selbstregeleffekt. Die Wärmeabgabe hängt ja von der Differenz zwischen der Temperatur der Heizfläche und der Luft ab. Wird es nun im Raum wärmer, sinkt ganz automatisch die Heizleistung. Daher kann man auf eine Raumtemperaturregelung im üblichen Sinn verzichten und hat dennoch konstante Temperaturen.
Meine WP läuft rein aussentemperaturgeführt ohne Absenkung das ganze Jahr auf Automatik durch. Über 16 Grad AT schaltet sie ab. Die Heizkurve ist sehr flach mit 0,1 und da meine WP auf die Rücklauftemperatur regelt, wird somit auch der Wärmebedarf im Haus berücksichtigt.
Marcus
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Diese Lösung finde ich auch ganz gut.... spart viel Technik.....
Ich glaube ich probiere das auch mal aus.....
Wenn man dann mal länger weg ist wie Urlaub oder so, kann man das der Heizung ja dann auch direkt sagen....
Im Wohnzimmer heizen wir dann auf "gemütlich warm" eh mit dem Kamin....
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Naja,
mit den Gira TS 3 hätte ich ja Temperaturfühler für "den Notfall". Außerdem habe ich zwei MDT HA (hatte ich schon vor dem Haussbau angeschafft). Als ich mich dann näher damit beschäftigt habe, haben wir die Stellantriebe erstmal weggelassen und probieren es diesen Winter ohne aus. Bis jetzt sind wir noch nicht erfroren ;-) Wenn es sich bewährt, verkaufe ich die HA.
Die 22°C sind direkt an der Heizung eingestellt (ist quasi eine schnelle Niveauveränderung für den "Enduser"). Man könnte auch 32C° einstellen und das Niveau der Heizkurve 10K absenken. Macht natürlich keiner, kommt aber aufs selbe raus.
Da wir überall Fussbodenheizung haben, läuft die Heizung immer durch. Keine Absenkung nachts und tagsüber. Unser Haus ist ca. EEH 50 (KfW 55). Man müsste vermutlich nachmittags absenken, damit nachts überhaupt eine Ansenkung spürbar wird und dann nachts wieder anfangen zu heizen. Ob das Sinn machen würde und Energie spart? Ich weiß es nicht...
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Hallo,
Danke für deine Antwort. Interessant zu sehen wie es funktioniert komplett Ohne Tempfühler in den Räumen und ohne RTR.
die 22° Soll temp hast du dann an der Heizung direkt eingestellt?
Wie machst du es Nachts oder von Mo-Fr. tagsüber wenn keiner da ist? Da auch 22° Soll?
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Wie habt ihr das geregelt?
Hallo,
habe ebenfalls eine WP (Viessmann Vitocal 333-g nc, Sole) mit Vitotronic. Viele der hier gestellten Fragen haben mich ebenfalls beschäftigt, hier mal mein Kenntnisstand dazu:
-die Regelung bekommt über den Aussentemperatursensor die gedämpfte Aussentemperatur (standardmäßig: 3-h-Mittel, veränderbar)
-mit der Heizkurve und Niveau stellt man die gewünschte Vorlauftemperatur bei gegebener Aussentemperatur ein (ausprobieren!, Ziel: möglichst flache Heizkurve)
-die Komforttemperatureinstellung an der Heizung ("22°C" z.B.) wirkt direkt auf das Niveau, d.h. bei einer Veränderung verschiebt sich die Heizkurve parallel, die Neigung verändert sich aber nicht!
Wir haben Fussbodenheizung aber keine Einzelraumregelung, ich habe die Heizung folgendermaßen eingestellt (2 Heizkreisverteiler mit Durchflussmesser, ohne Stellantriebe):
Zuerst die HKV untereinander abgeglichen, dann alle Ventile ganz auf (ausser Schlafzimmer) und mit flacher Heizkurve (0,3 oder 0,4), Niveau 0 und 22°C Komforttemperatur angefangen. Solange an Heizkurve gedreht, bis die 22°C im Wohnzimmer/Essen/Küche (großer offener Raum) getroffen wurden. Bei Änderungen immer 2 Tage gewartet. Ob die Neigung der Heizkurve passt merkt man eh erst über die Monate, falls es bei bestimmten Aussentemperaturen zu warm/zu kalt innen ist. Ist es immer zu warm/zu kalt -> Niveau verändern.
Dann alle anderen Räume, die zu warm waren, etwas abgedreht (Durchflussmenge am Heizkreis). Bis jetzt funktioniert es gut. Ebenso könnte man auch das Badezimmer als Referenzraum nehmen und die anderen Räume zurücknehmen.
Ich war auch anfangs verwundert, das es keinerlei Rückkopplung der Raumtemperatur zur Heizung gibt (nur indirekt über die Rücklauftemperatur bzw. deren Differenz zum Vorlauf). Wer das will, braucht eine Vitotrol (ca. 100 EUR) oder das Vitogate 200 (meine Preisinfo inkl. LON-Modul ca. 850,- EUR).
Ich könnte eine ERR mit MDT Heizungsaktoren und Gira TS 3 realisieren, aber damit "würgt" man ja auch nur die Durchflussmenge ab und hat vielleicht 30 Watt mehr Stromverbrauch. Und: Wie oft ändert man die Raumtemperatur?
Ideal wäre bei unseren Haus eine Kopplung an die Wettervorhersage (...wenn es sonnig werden soll, dann Heizung auslasssen...)
Vielleicht hilfts dem Einen oder Anderen weiter.
Grüße,
Sören
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also meine WP nimmt hier den Durchschnittswert von 24 Std. abschalten muss man da nichts wäre ja noch schöner... :-)Wie habt ihr das geregelt? läuft bei euch die Wärmepumpe das ganze Jahr oder schaltet Ihr diese im Sommer aus?
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Hallo,
so hatte nun ein Gespräch mit meinem Heizungsmonteur und wollte euch meine Erkenntnisse weiter geben.
Also auch meien Wärmepumpe "merkt" wenn alle Stellantriebe geschlossen sind und hört auch zu heizen, da die Solltemperatur erreicht ist.
bei meiner Heizung ist nun eine Solltemperatur von 20° eingestellt. Er regelt somit die Vorlauftemperatur mittels der Außentemperatur, der Solltemperatur und der eingestellten Heizkurve.
Ist die Vorlauftemperatur erreicht hört die Heizung auf zu heizen und springt erst wieder an, wenn die berechnete Vorlauftemperatur zu niedrig ist.
Nun war die Frage, wie es nun ist wenn die Solltemp. an der Heizung bei 20° steht und ich im Haus eine Komforttemperatur von 20 Grad haben möchte außer im bad. Diese soll bei 23° ligen. Sollte man dann die Solltemperatur an der Heizung auf 23° stellen oder auf 20° lassen.
Mein Monteur meinte, dass darüber immer wieder diskutiert wird un man es probieren soll wie oft die heizung anspringt wenn die Solltemp. der hEizung auf 20 Grad gelassen wird obwohl ich den Stellantreib fürs Bad auf drehe, da ich dort 23 Grad haben möchte. Springt die Heizung zu oft an kann man es versuchend ie Solltemperatur an der Heizung zu erhöhen.
Wie habt Ihr das eingestellt?
Und habt Ihr die Solltemperatur an dem Heizungsgerät auf die Temperatur gestellt, die Ihr auch als Komfort für die Räume eingestellt habt?
Sprich wenn ich möchte das es im Haus 22 Grad warm ist, steht auch die Solltemperatur an der Heizung auf 22 Grad...?
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Ebenfalls meinte mein monteur, dass ichd ie Wärmepumpe eigentlich nie ausschalten muss, auch nicht im Sommer. Da diese eben durch die Außentemperatur automatisch weiß ob geheizt werden muss oder nicht. Lediglich im Herbst oder Frühling kann man es sich überlegen, wenn morgens früh 4 Grad sind aber schon um 11:00 uhr sind es 20 Grad. Ob man dann die Heizung ausschaltet (das nur noch Warmwasser eingeschaltet ist) das die Heizung nicht morgens früh für kurze Zeit anspringt obwohl es drei Stunden später wieder "zu warm" ist und die Heizung wieder ausgeht. Durch das langsame Ansprechen der Fußbodenheizung bringt dies sowieso nichts.
Wie habt ihr das geregelt? läuft bei euch die Wärmepumpe das ganze Jahr oder schaltet Ihr diese im Sommer aus?
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Was ich mich nun noch frage ist, wie sieht es aus wenn man theoretisch keinerleit Temsensoren und RTRs in den Räumen hat und kein Bus und einfach rein gar nichts.
Ichs telle die Solltemperatur der hEizung auf z.B. 21 Grad. Dasnn müsste es doch theoretisch im ganzen Haus gleich warm sein und zwar ca. 21 Grad, richtig? Ich könnte zwar nicht die Temperatur der einzelnen Räume regeln, aber eben für das ganze Haus an der Heizung und würde alle Stellantriebe einfach immer offen lassen. Nicht das ich das machen möchte, aber mich interessiert das, ob es so funktioniert udn die Stellantriebe inkl. RTR sind eigentlich nur zum regeln der einzelnen Räume da, aber die Heizung ansich kann ich auch ohne das alles regeln. Zwar Ohne Komfort und nicht wirklich sinnvoll aber es funktioniert.
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Ebenfalls sehe ich es doch richtig, dass die Vorlauftemperatur immer anhand des wärmsten Raums geregelt wird. Ich meine, wenn ich allen Räumen sage, ihr sollt nur 16 Grad haben, außer z.B. dem Wohnzimmer, da sollen es 23 Grad sein. Dann würde die Heizung So laufen, dass Sie es schafft die 23 Grad zu erreichen. Das heißt der wärmste Raum hat das Kommando.
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Es ist doch aber auch so das deine HEizung (Wärmepumpe) den Kessel aufheizt bis er Solltemperatur hat. Wenn nun aber keine Wärme entnommen wird (da Raumtemperatur SOLL = 16°C) dann schaltet deine Heizung wieder solang ab bis die Kesseltemperatur unter eine gewissen Wert gefallen ist. Dann heizt sie den Kessel auf die Solltemperatur wieder auf. Klar ist deine Heizung immer in Bereitschaft das ganze Haus auf Komforttemperatur zu bringen da Sie nur über die Außentemperatur geregelt wird und keine Ahnung davon hat was im Haus passiert. Dazu müsstest du die Stellgrößen überwachen und an deine Heizung weitergeben.Zitat von Jache Beitrag anzeigenZu deiner Argumentation "was dich stört". Sehe ich doch aber richtig, dass die Heizung zwar bei -20° Außentemperatur die Vorlauftemperatur auf das Maximum anhebt, die Räume aber trotzdem "abkühlen", da der KNX Aktor dem Stellantreib sagt "Bleib zu", da eine Solltemperatur von 16° vorgegeben wurde, oder? Heißt: Räume bleiben kalt und Heizung ballert trotzdem ohne Ende = Energieverschwedung.
Viele Heizungsaktoren haben auch ein Pumpenobjekt das die Heizungspumpe AN/AUS schaltet wenn keine Stellgröße mehr vorhanden ist. So kannst du länger die Temperatur im Kessel halten und deine Heizung wird weniger oft anspringen weil keine Wärme entnommen wird.
Gruß Skati
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