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Planung EFH - Anzahl Adern / Schaltbare Steckdosen

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  • bluegaspode
    antwortet
    Zitat von greentux Beitrag anzeigen
    Dann müsstest Du vorher in Planung investieren. Dann macht der Elektriker ein Angebot ach Planung und fertig.
    Das werde ich auch noch.
    Aber vorher musst ihr unter meinen Fragen leiden, ich will entsprechend vorbereitet in Gespräche mit Planern/Elektrikern gehen

    Nach weiteren 24h Lesen, Lesen, Lesen bin ich noch auf folgenden Post gestoßen: https://knx-user-forum.de/212187-post22.html
    Das entspricht glaube ich ziemlich stark dem, wo ich nach aktuellem Wissenstand nun hinwill.

    Was hier bei der Leitungsplanung vergessen wird ist der Gebäudefaktor.
    Nachdem ich über folgenden Thread gestoßen bin
    https://knx-user-forum.de/knx-eib-fo...verlegung.html
    habe ich glaube ich auch einen weiteren größeren Denkfehler bei mir auflösen können.
    Wenn ihr "im Ring" geschrieben habt, dachte ich bisher ausschließlich an waagerechte Schlitze in 30cm Höhe über dem Boden (gedanklich sehr geprägt von den Wikipedia Installationszonen), was ja bei bestimmten Ziegeln so anscheinend nicht erlaubt ist.
    Den Ring kann man aber anscheinend auch direkt aufm Fußboden aufbauen mit entsprechenden senkrechten Auslegern nach oben zu den Steckdosen. Oder eben alles sternförmig wie auf dem Großteil der Bilder.

    In jedem Fall vielen Dank für eure Geduld. Als Möchtegern Häuslebauer hat man einen ungeheures Wissensdefizit was KNX und erst Recht Möglichkeiten bei Elektronik angeht.

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  • bjo
    antwortet
    wieviele Leitungen pro Zimmer

    Hallo,
    Was hier bei der Leitungsplanung vergessen wird ist der Gebäudefaktor.
    Wenn ich z. B. leicht über dem Rohboden die einzelnen Dosen anfahren kann würde ich es auch machen. Immer mit 5x1,5/2,5.
    Ist das Gebäude komplizierter kann man mit z. B. einem 7x1,5/2,5 arbeiten
    welches von der EV aus in einer Kaiserelektronikdose des Raumes endet. Von dort aus die einzelnen Dosen im Raum anfahren. Die Kaiserelektronikdose kann zusätzlich als UP Steckdose genutzt werden.

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  • greentux
    antwortet
    Dann müsstest Du vorher in Planung investieren. Dann macht der Elektriker ein Angebot ach Planung und fertig.

    Mein Elektriker war im Übrigen nicht so drauf... Der hat "mitgedacht", auch wenns dann 10m CAT7 weniger waren.

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  • bluegaspode
    antwortet
    AW: Planung EFH - Anzahl Adern / Schaltbare Steckdosen

    Zitat von DiMa Beitrag anzeigen
    Das ist doch eigentlich eine Frage, die dir dein Elektriker in 5min beantworten kann.
    Ich muss dem Elektriker leider ähnlich wie dem Bankberater unterstellen, dass er mir die Lösung mit der für ihn größten Marge verkaufen möchte. Nicht zwingend die für mich beste aber für ihn umsatzträchtige. Das ist sein gutes Recht und ich bin ihm natürlich nicht böse darüber, aber als Verbraucher sollte ich mich daher über andere Kanäle vorher informieren, um sinnvoll in die Gespräche zu gehen.

    Der Sinn dieses Forums ist für mich daher, dass ich verschiedene neutrale und kompetente, im Zweifel sich widersprechende Meinungen erfahre.

    Kannst du mir meine Frage beantworten?

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  • DiMa
    antwortet
    Planung EFH - Anzahl Adern / Schaltbare Steckdosen

    Zitat von greentux Beitrag anzeigen
    Selbst Büro ist ja nicht ohne. Da reicht die Doppel CAT7 vielleicht nicht mehr. Im KiZi habe ich 1 x DoppelCAT7, im AZ sinds 2x DoppelCAT7.
    Insofern...
    LAN ist das letzte, was mir da Sorgen machen würde: So lange wenigstens ein LAN-Anschluss liegt, kann man immer über einen Switch/WLAN-Router im Raum unterverteilen.

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  • DiMa
    antwortet
    Planung EFH - Anzahl Adern / Schaltbare Steckdosen

    Zitat von bluegaspode Beitrag anzeigen
    Was kostet es mich heute einfach ein zweites Kabel zu verlegen?
    Was kostet es mich heute nur ein Leerrohr zu ziehen und 5 Jahre später noch ein Kabel reinzupacken?
    Das ist doch eigentlich eine Frage, die dir dein Elektriker in 5min beantworten kann.

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  • bluegaspode
    antwortet
    AW: Planung EFH - Anzahl Adern / Schaltbare Steckdosen

    Ok, also für normale Räume eine 5er Leitung für Steckdosen einmal im Kreis im Leerrohr, so dass man bei Bedarf das nächste Kabel später einzieht, ich nehme das mal so mit.

    Ne andere Frage. Ich lese gerade, dass man bei Porenbeton gar nicht im Kreis herum waagerecht die Wand aufschlitzen darf.
    Heißt das im Umkehrschluss, dass ich unterm Beton nun doch Sternförmig ein 5er Kabel zu jeder Steckdose in jeder Raumecke habe statt eine schöne übersichtliche große Runde mit nur einem Kabel ?
    Die sammelt man dann wahrscheinlich an zentraler Stelle im gleichen Stockwerk, um sie trotzdem nicht alle bis zum Keller zu ziehen?
    Ich vermute auch dass die Leerrohre dann ein paar Ecken mehr haben, dass wäre aber kein Problem für die Zukunft?

    Grüße Stefan

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  • greentux
    antwortet
    Aus nem Kinderzimmer nen Kino machen ist schon ne Hausnummer. Knapp unter "Bad ins Wohnzimmer"

    Selbst Büro ist ja nicht ohne. Da reicht die Doppel CAT7 vielleicht nicht mehr. Im KiZi habe ich 1 x DoppelCAT7, im AZ sinds 2x DoppelCAT7.
    Insofern...

    Ich habe einfach mal in Ruhe überlegt und weiss, das ich vl. einige Sachen in Zukunft vielleicht nicht machen kann. Es liegt 1x 5x1.5 im Kreis und fertig. Damit kann ich 3 Kreise schalten, wenns sein muss.

    Man darf sich von den ganzen Sachen auch nicht verrückt machen lassen. Elektro ist ja auch nur ein Baustelle auf der Baustelle

    Gruß

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  • bluegaspode
    antwortet
    Um eine fundierte Entscheidung zu treffen möchte ich mehr Vorschläge als 'Lass doch das Kabel weg, brauchst du eh nicht im Kinderzimmer' aus deiner ersten Antwort. Ich weiß ja nicht was du unter konstruktiven Vorschlägen vorstellst, die du dir gerade zuschreibst, aber auf dem Level ist es mir zu wenig.

    Natürlich kenne ich meinen Bedarf von heute, ich weiß aber auch, dass der sich ändern wird.
    Flexibilität vorhalten kostet heute Geld, um später Geld zu sparen.

    Mit dem Vorschlag der Leerrohre kommen wir schon einen Schritt weiter.
    Aber das ergab sich ja auch schon aus meiner unbeantworteten Frage im ersten Post.

    Was kostet es mich heute einfach ein zweites Kabel zu verlegen?
    Was kostet es mich heute nur ein Leerrohr zu ziehen und 5 Jahre später noch ein Kabel reinzupacken?

    Natürlich bin ich mit der zweiten Variante flexibler, aber ich brauch auch nicht Flexibilität um jeden Preis. Wie die Preise kalkuliert werden sollten, weiß ich nicht, hat ja bisher keiner geschrieben/geantwortet. Meine Frau freut sich über jeden gesparten Taler :-)

    Wenn ich komplett auf dem Holzweg bin, gerne auch komplett andere Vorschläge.
    Ein Zimmer was heute 0 bis 2 schaltbare Steckdosen hat sollte später so flexibel sein auf 4-6 hochzukommen, wenn sich die Raumnutzung mal ändert. Ein Kinderzimmer ist dafür für mich ein schönes Beispiel. Oder sind solche Arten von Überlegungen komplett abwegig?

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  • evolution
    antwortet
    Das ist die einzig richtige Vorgehensweise: Erst den Bedarf analysieren, dann planen. Daraus folgt zwangsläufig, dass eine Planung nur Käse sein kann, wenn die Bedarfsermittlung noch nicht einmal gescheid gemacht wird.

    Auch künftige Bedärfe können hier mit berücksichtigt werden - nur diese müssen halt definiert sein! Ein Vorhalten von nicht bedachten Ressourcen hat sich im Nachhinein schon immer als teurer herausgestellt. Und Flexibilität für die Zukunft vorhalten sieht im übrigen anders aus als mal schnell eine Leitung mehr reinlegen.

    Ich kann Dir nur den Rat geben, dort wo Du vermeindlich künftige Erweiterungen siehst, zusätzliche Leerrohre zu legen - auch wenn's teurer ist als NYM!

    P.S.: Wenn Du eine Bestätigung für Deine falsche Vorgehensweise hier im Forum suchst, sag es auch so - damit kann sich der geneigte Leser dann konstruktive Empfehlungen getrost sparen!

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  • bluegaspode
    antwortet
    Was ist denn das für ein Argument. Wenn ich den Bedarf der nächsten 10 Jahre kennen würde, brauch ich kein knx sondern kann gleich alles hart verdrahten und spare ne Menge Geld.

    Natürlich kenne ich meinen heutigen Bedarf, aber was ist falsch daran zu überlegen, meine Kabel so zu verlegen, dass ich zu vernünftigen Kosten flexibler in der Zukunft zu sein kann, ohne gleich die Wand aufreißen zu müssen.

    Ich habe keine Ahnung, ob das von den Kosten her ein sinnvolles Vorhaben ist. Falls es das aber ist, möchte ich meine Optionen und deren Konsequenzen kennen.

    Solche abblockenden Antworten helfen mir da derzeit nicht wirklich weiter.

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  • evolution
    antwortet
    Wer den Bedarf nicht kennt kann nicht gescheid planen!

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  • bluegaspode
    antwortet
    Das Problem ist ja: meinen wirklichen Bedarf kenne ich in der Planungsphase noch nicht.
    Ich fürchte, dass die richtigen Ideen erst dann kommen, wenn alles fertig ist und man ein halbes Jahr die Vor- und Nachteile seiner Entscheidungen erlebt hat.
    Außerdem: Kinder bewohnen das Haus ja nicht ewig. In 20 Jahren wird das Zimmer Büro oder Hobbyraum oder Kinosaal :-).

    Sofern meine Annahmen im vorigen Post korrekt sind, bleibt also die Frage übrig : was kostet es mich beim Neubau ein unbenutztes extra Kabel einzuziehen vs. später über Leerrohr nachzurüsten.
    Jeder heute gesparte Taler ist natürlich super, wenn ich trotzdem zu sinnvollen Preisen nachrüsten kann.
    Ne andere Variante für Zukunftssicherheit wäre ja noch das Buskabel an den Steckdosen vorbeilaufen zu lassen. Dann könnte man später einen Unterputzaktor verlege, wenn man es denn wirklich braucht. Weiß aber nicht ob das günstiger kommt im Vergleich zum nachher Kabel verlegen.

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  • evolution
    antwortet
    Die Optimierungskette kann man abkürzen, wenn man sich den Sinn und den Bedarf vor Augen führt. Braucht man denn ernsthaft 6 Steckdosenkreise im Kinderzimmer??? Nein?! -> Nochmal eine Leitung 5x1,5mm² pro Kinderzimmer gespart...

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  • bluegaspode
    antwortet
    Hallo zusammen,

    ich bin auch gerade dabei, ein Gefühl dafür zu bekommen, wieviel Kabel ich in ein Zimmer legen sollte und bis zum Hauptverteiler führen sollte.
    Vom bisher gelesenen glaube ich schon eine gute Vorstellung zu haben, wie es läuft, hätte aber gerne noch einmal eine Bestätigung.

    Mal als Planbeispiel: 1 Kinderzimmer, in der Planung in jeder Ecke eine 3er Steckdosen (evtl. auch nur 2, aber fürs Beispiel mal mit drei rechnen).

    Macht in Summe also 12 Steckdosen.
    Möchte ich die alle schalten möchte, brauche ich 4mal 5fach Kabel, die alle von der jeweiligen Steckdose bis zur Hauptverteilung laufen.
    12 Aktorkanäle wären verbraucht.

    Jetzt möchte ich optimieren - nicht jede Steckdose soll schaltbar sein - aber bei der Planung weiß ich natürlich noch nicht welche.
    In der Planung ziehe ich nun 2 komplette 5er Kabel einmal im Kreise durch den ganzen Raum an jeder Steckdose vorbei. Das macht jetzt 6 schaltbare Kanäle.
    Kanal #1 schalte ich auf Dauerstrom für den Großteil der Steckdosen.
    Kanel #2-#6 werden individuell geschaltet.

    Bei jeder Steckdose kann ich sowohl heute als auch beliebig später entscheiden an welchem Kanal sie hängt.
    5-6 Aktorkanäle wären jetzt belegt - den Dauerstrom hängt man evtl. trotzdem an 'nen Aktorkanal, weil die ja auch Stormverbrauch messen können - das wäre eigentlich ein tolles Features.

    Soweit alles richtig?
    ------
    OK - dann versuchen wir weiter zu optimieren. Aktorkanäle sind teuer, fürs Kinderzimmer kann ich mir derzeit z.B. gar nicht vorstellen, was ich da so überhaupt über die Steckdosen schalten möchte.

    Ich lasse mal die 2 5er Kabel ruhig im Zimmer verlegt - in der Hauptverteilung schalte ich jetzt aber nur noch den Dauerstromkanal an einen Aktor für die Stromverbrauchsmessung dran. Alle anderen Adern lasse ich einfach 'frei' an einer ungeschalteten Reihenklemme aufgesteckt.
    Auch alle Steckdosen müssen nun natürlich ans richtige Adernpaar für den Dauerstrom, sonst funktionieren sie nicht.

    Gespart habe ich mir jetzt die vielen Aktorkanäle - bin aber in der Zukunft trotzdem gut gewappnet, weil ich ja 5 aktuell ungeschaltete Kanäle bis ins Zimmer hätte.

    Soweit wieder richtig?
    --------

    OK - letzte Optimierung (?).

    Was kostet es mich eigentlich dieses zweite ungeschaltete 5er Kabel zu verlegen. Ich vermute mal, es muss in jeder Steckdose ja ordentlich rauskommen, das ist bestimmt etwas mehr Arbeitszeit?
    Plus Materialkosten? Das Zimmer ist grob 5*5 Meter - einmal komplett rum wären grob 20m, dann muss das Kabel noch zur anderen Seite des Hauses (5m) und runter in den Keller (3m) ?

    Was machen derzeit so grob 30m extra Kabel bis in alle Steckdosen verlegt (wenn man ohnehin schon ein erstes Kabel ohnehin verlegt) ?

    Überall Leerrohre, damit mir jemand in 10 Jahren das zweite Kabel nachträglich verlegt ist wahrscheinlich teurer - aber beim Hausbau ist ja dummerweise gerade jetzt das Geld knapp, so dass man hier nicht zwingend immer wirtschaftlich rechnen kann.

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