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  • Michel
    antwortet
    Zitat von Windspeed7 Beitrag anzeigen
    Die Heizung gibts auch in anderen ausführungen zb. mit 900Watt
    Zehnder Metropolitan Badheizkrper METE 1750 x 600 mm wei METE180060ID - bei hardys24 im Online Shop kaufen

    Wär das dann genug um die Hantücher zum bruzeln zu bekommen?
    Deine Beispiele sind schon gut

    900 Watt? Hängt auch von der Menge "Flüssigkeit" im HK ab. Ich würde es mir vor Ort mal live anschauen, wie warm der HK in den 10 Minuten mit den unterschiedlichen Patronen wird.

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  • MarcusF
    antwortet
    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    Du wirfst recht plagiativ den Begriff "Selbstregelung" in den Raum. Was versteht man darunter? Die Aussentemperaturgesteuerte Wärmepumpe und die Vorlauftemperatur von 25°C kann ja wohl noch keine Selbstregelung sein. Erklär das doch mal bitte dem aufmerksamen und interessierten Mitlesern.
    Im Grunde ist das recht einfache Physik. Beim Wärmeübergang ist die Wärmemenge (und damit auch die Leistung) proportional zur Fläche und zur Temperaturdifferenz zwischen den beiden Medien. Um einen Raum auf einer bestimmten Temperatur zu halten, braucht man eine Heizfläche mit einer Leistung, die von den Wärmeverlusten dieses Raums abhängt. Diese Heizleistung kann man mit einer kleinen Fläche bei hoher Temperatur erbringen (das ist dann ein Heizkörper). Vergrößert man die Fläche, so sinkt die benötigte Temperaturdifferenz.

    Durch die immer besseren Dämmstandards sinkt nun die benötigte Heizleistung. In Verbindung mit einer großflächigen Heizung (FBH oder Wandheizung) kommt man so an einen Punkt, an dem die benötigte Differenztemperatur zwischen Heizfläche und Luft nur noch wenige K beträgt. Je niedriger diese Differenz, desto stärker beeinflussen Änderungen der Lufttemperatur die Heizleistung: Hat man beispielsweise eine Lufttemperatur von 21 °C und eine Oberflächentemperatur der Heizfläche von 23 °C, so wird ein Ansteigen der Lufttemperatur um 1 K die abgegebene Leistung halbieren. Steigt die Lufttemperatur um 2 K, so sinkt die Heizleistung auf Null. Es geht sogar noch weiter - wenn die Lufttemperatur über 23 °C steigt, wird die Heizung zur Kühlung und transportiert Wärme aus dem Raum ab. Eine Heizung, die also mit so geringen Differenztemperaturen arbeitet, stabilisiert die Lufttemperatur im Raum von selbst, ohne externen Regeleingriff.

    Die Voraussetzungen, damit so etwas funktioniert sind damit klar: Man braucht große Flächen, niedrige Heizlasten und eine konstante Oberflächentemperatur. Das klappt also nur bei guter Dämmung und mit FBH/Wandheizung sowie einer ständigen Durchströmung der Rohre.

    Marcus

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  • greentux
    antwortet
    Ich habe keinen Ofen/Kamin. Der ist aber geplant und würde fast das komplette EG beheizen.
    So wie es ausschaut, werd ich dann einen Stellantrieb einbauen und Vormittags dann die Räume abstellen.
    Generell ist es aber in KfW <60 Häusern schwierig mit nem Kamin der mehr als 3kW Leistung hat. Es sei denn es ist richtig geplant und man baut nen Kachelofen, der das ganze Haus erwärmt.

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  • bjo
    antwortet
    Zitat von greentux Beitrag anzeigen
    Im Ernst. Die konstant 21.5° lassen sich auch so erreichen. Heizflächen korrekt berechnet und ausgelegt, Anlage hydraulisch abgeglichen, Aussentemperatur geführt und aktive Verschattung.
    Zwar nur konvenionell geregelt da kein KNX.
    - 6 Räume mit 5 unterschiedlichen Wunschtemperaturen und Heizzeiten
    bedingt durch Schule usw..
    - was macht du ohne Regelung wenn du wie viele einen Ofen im Wohnzimmer stehen hast ? Bei mir regelt sich die Heizung von selbst runter.

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  • greentux
    antwortet
    Peter, Du baust den Leuten, die meinen 8 Schalter im KNX System in einem Zimmer haben zu wollen ja hoffentlich auch nicht diese 8 Schalter an die Wand oder?
    Also nur weil jemand den ganzen Tag an der Regelung regeln will, bekommt er noch keine...
    Da kommt mir eine Idee:
    Vl. gibts nen Markt für Placebo-Rädchen zum einstellen...

    Im Ernst. Die konstant 21.5° lassen sich auch so erreichen. Heizflächen korrekt berechnet und ausgelegt, Anlage hydraulisch abgeglichen, Aussentemperatur geführt und aktive Verschattung.
    Bei mir im Haus fehlt der letzte Punkt, daher kann es bei tiefstehender Herbstsonne zu warm werden im Zimmer. Da hilft dann aber auch keine Regelung, die 14 Uhr zu macht, weils dann 21 Uhr 2 K weniger hätte.

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  • PeterPan
    antwortet
    Zitat von MarcusF Beitrag anzeigen
    Wie kommst Du darauf, dass man sich ohne ERR nicht wohlfühlen kann?

    Es ist natürlich nicht für jedes Haus und jede Heizungsart das richtige, aber bei entsprechender Auslegung kann man auch ohne Elektronik eine gleichmäßige und behagliche Temperatur erreichen. Bei einem selbstregelnden System braucht man keinen externen Eingriff.

    Aber das ist jetzt wirklich endgültig OT.

    Marcus
    OT? Macht in diesem Fall nichts.

    "Man kann sich ohne ERR schon wohlfühlen". Meine Projekt zeigen bisher jedoch das Gegenteil. Der Nutzer/Kunde möchte jedoch aktiv in die Regelung eingreifen und die Raumtemperaturen individuell einstellen. Das ist bei mir Fakt.

    Du wirfst recht plagiativ den Begriff "Selbstregelung" in den Raum. Was versteht man darunter? Die Aussentemperaturgesteuerte Wärmepumpe und die Vorlauftemperatur von 25°C kann ja wohl noch keine Selbstregelung sein. Erklär das doch mal bitte dem aufmerksamen und interessierten Mitlesern.

    Gruss Peter

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  • Windspeed7
    antwortet
    Wow... konnte heute Tagsüber nicht reinschauen... hier ist ja ne richtige Grundsatz-Disskussion am laufen.

    Ich bin mir sicher die FBS (das ganze läuft über Grundwasser-Wärmepumpe) wird schon zum normalen Heizen reichen. Ich hab gesehen wie eng die Wasserleitungen im Estrich verlegt sind. Da hab ich jetzt keine Angst, dass ich mit dem Handtuchheizkörper noch dauerhaft zuheitzen muss. (Pinkeln kann ich auch bei normaler Raumtemperatur)

    Also um das nochmal zusammenzufassen:
    Ihr meint ich schließe das ganze einfach an eine über KNX geschaltene Steckdose an. Damit habe ich halt nicht die Möglichkeit die Intensität über eine KNX VISU zu regeln aber das brauche ich ja eigentlich auch nicht unbedingt.
    Der einzige Anwendungsfall wäre hier eine Szene "Duschen" (100% Leistung 10min) und "Baden" (50% Leistung für 1 Std)

    Ein besseres Beispiel fällt mir grad nicht ein :-)

    Die Heizung gibts auch in anderen ausführungen zb. mit 900Watt
    http://www.hardys24.de/Badheizkoerpe...ss::27676.html

    Wär das dann genug um die Hantücher zum bruzeln zu bekommen?

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  • Michel
    antwortet
    Eben genau deswegen ist eine Heizpatrone mit 500 Watt sowohl für die Anwendung als Zusatz-Raumheizung, als auch für den hier gewünschten Zweck "Handtuchwärmer" vollkommen unterdimensioniert.

    Für letzteren wird die Heizpatrone mit Beginn der Szene "Duschen" eingeschaltet, damit nach Beendigung derselben ein warmes Handtuch zur Verfügung steht; also für maximal 10 Minuten

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  • division
    antwortet
    Und mehr als 500 Watt will man doch auch nicht an der Wand neben der Dusche ewig über das Jahr verheizen oder?

    Da kann ich mir ja gleich ne 2KW Elektro Heizung ins Bad rollen.....

    Hätte man den Kram mit der FBH einfach weg gelassen. :-)

    http://www.ebay.de/itm/Elektroheizko...-/260621190676

    Sowas hier... da wirds dann wenigstens schnell war....

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  • Michel
    antwortet
    Leistungsparameter: 500 Watt
    Mit dieser Heizpatrone wirst du nicht viel Freude, sprich: warme Handtücher, in akzeptabler (auch i.S.v. Stromverbrauch) Zeit bekommen.

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  • MarcusF
    antwortet
    Zitat von division Beitrag anzeigen
    Unser Handtuchwärmer ist einfach mit am Vorlauf der FBH....
    Bei einer Niedertemperatur-Auslegung bringt das halt nicht viel, meine FBH fährt zur Zeit mit 25 °C Vorlauf, da wird der Handtuchheizkörper nicht wirklich warm. Deshalb hab ich auch eine E-Patrone drin, 10 Minuten und die Handtücher sind vorgewärmt. Aber der dient auch nur dazu, und nicht um den Raum zu heizen.

    Marcus

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  • Michel
    antwortet
    Zitat von Windspeed7 Beitrag anzeigen
    muss der Bauträger um die Norm zu erfüllen einen zusätzlichen Handtuch-Heizkörper einbauen.
    Die Heizpatrone muss aber auch über ausreichend "Dampf" verfügen. Sonst wird der HK in akzeptabler Zeit höchstens handwarm.
    Anbindung, wie Peter schon schrieb via Schaltaktor. Sinnvollerweise (wg. "Dampf") in >= 10A - Ausführung.

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  • division
    antwortet
    Was mag das wohl so zusätzlich im Jahr an Strom kosten.... *grusel*

    Unser Handtuchwärmer ist einfach mit am Vorlauf der FBH....

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  • PeterPan
    antwortet
    Hallo Marcus..

    darfst hier auch gerne mitdiskutieren. Bin gespannt.
    https://knx-user-forum.de/knx-eib-fo...-altbau-2.html

    Gruss Peter

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  • MarcusF
    antwortet
    Wie kommst Du darauf, dass man sich ohne ERR nicht wohlfühlen kann?

    Es ist natürlich nicht für jedes Haus und jede Heizungsart das richtige, aber bei entsprechender Auslegung kann man auch ohne Elektronik eine gleichmäßige und behagliche Temperatur erreichen. Bei einem selbstregelnden System braucht man keinen externen Eingriff.

    Aber das ist jetzt wirklich endgültig OT.

    Marcus

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