Nein, die Gesellschaften haben unterschiedliche Bezeichnungen für Ihre Tarife. Generell bietet aber jede Gesellschaft zwei bis drei unterschiedliche Tarife an.
Wichtig sollte sein, dass die grobe Fahrlässigkeit bis zur Höhe der Versicherungssumme versichert ist. Die Variante, bei der die grobe Fahrlässigkeit nur bis zu einer gewissen Summe (2.500€, 5.000€, 10.000€) versichert ist halte ich ebenfalls für nicht sinnvoll.
Viele Grüße
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Was ist denn ein "Plus-Bedingungswerk" ?Zitat von dauma Beitrag anzeigenTag zusammen,
Die Umstellung von einem Standard- auf ein Plus-Bedingungswerk kostet ca. 10-15% mehr. Hier wären dann aber auch noch etliche andere Positionen, wie der Einwand der groben Fahrlässigkeit, mitversichert! Ein Mehrbeitrag von 10-20€ im Jahr sollte also drin sein.
Hoffe etwas geholfen zu haben!
Heißt das bei jeder Versicherung so?
Grüße
Emma
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Tag zusammen,
vielleicht kann ich noch etwas Klärung herbeiführen!
Generell sollte es den Versicherungen durch die Bank weg egal sein, welche Art der Türöffnung verbaut ist. Hier spielt es keine Rolle, ob per Fingerprint, Zugangscode, Funk, oder per Schlüssel geöffnet wird.
Letztendlich würde ein Einbrecher immer ins Haus kommen, wenn er dies möchte, genug Zeit hat und die komplette Nachbarschaft sich auf dem Straßenfest vergnügt!
Dem Versicherungsnehmer obliegt allerdings der Nachweis über den Einbruch. Dies wird normalerweise über das gewaltsames Eindringen in das versicherte Objekt dargestellt. Welches bei einem normalen Schlüssel immer der Fall sein wird.
Bei den anderen Öffnungsvarianten kann ich grundsätzlich nur eine Anzeige bei der Polizei machen. Die Versicherung wird nun klären, ob sie hiergegen Einwände erheben kann, oder nicht. I.d.R. wird sie hier aber keine Chance haben.
Beispiele bei denen die Versicherung leisten sollte, auch wenn kein gewaltsames Eindringen stattgefunden hat:
1. Jemand klaut meinen Schlüssel aus der Jackentasche in der Kneipe, räumt mein Haus leer und legt ihn anschliessend zurück.
2. Der Nachbar sitzt mit dem Fernglas im Wohnzimmer und notiert meinen Zugangscode, wenn ich ihn eingebe.
3. Jemand nimmt meinen Fingerabdruck von einem Glas und bearbeitet ihn so, dass er damit einen Fingerabdruckscanner überlisten kann.
Es gibt also für alle Zugangsarten eine Möglichkeit ohne gewaltsames Eindringen einzubrechen!
Aus meiner Erfahrung als Versicherungsmakler würde ich den Gesellschaften immer mitteilen, wenn ich etwas "besonderes" habe, wie in dieser Diskussion einen Fingerabdruckscanner. Hier reicht eine E-Mail und die Gesellschaft ist in Zugzwang. Bei einem Neuabschluss einfach auf dem Antrag vermerken.
Übrigens, so Sachen wie: Ich habe ein Gerüst gestellt, um die Dachrinne zu reinigen, müsste den Gesellschaften ebenfalls mitgeteilt werden!
Bei den o.g. Fällen, sehe ich nur die Möglichkeit für die Gesellschaften nicht zu leisten, wenn Ihr grob Fahrlässig gehandelt habt. Daher solltet Ihr Euer Bedingungswerk darauf prüfen, ob die grobe Fahrlässigkeit mitversichert ist, oder nicht. Wenn nicht, dann den Vertrag auf jeden Fall umstellen, damit diese Diskussion vermieden werden kann.
Die Umstellung von einem Standard- auf ein Plus-Bedingungswerk kostet ca. 10-15% mehr. Hier wären dann aber auch noch etliche andere Positionen, wie der Einwand der groben Fahrlässigkeit, mitversichert! Ein Mehrbeitrag von 10-20€ im Jahr sollte also drin sein.
Hoffe etwas geholfen zu haben!
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Alles klar, dann bin ich beruhigt und kann mich um ein Budget bei meiner Regierung kümmern ;-)Zitat von Filo Beitrag anzeigenAnsonsten muss der Kontakt im sicheren Bereich sein. Zwischen Kontakteinheit und Biometrieleser wird ein Kommunikationsprotokoll verwendet. Dieses ist dann je nach Hersteller mehr oder weniger "secure"
Danke
Sascha
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Wer behauptet so was? Hast du es selber versucht? Solche Aussagen sind einfach nur Falsch.Zitat von dietmar1 Beitrag anzeigenMit wenig Gewalt einem Akkuschrauber und einem Bohrer kriegt man jedes Sicherheitsschloss in unter 2 Minuten auf.
Das Kommt auf den Zylinder drauf an und die Schutzklasse.
Nach VdS 2156, KLasse B+ muss ein Zylinder mind. 6 Minuten die Widerstandsfähigkeit aufweisen.
Prüfbedingungen:
Handbohrmaschine 1'000 Watt, keine Einschränkung Anzahl Bohrer.
Siehe hier, Kapitel 5.1.9 und 6.4.7
In der Realität haben Hersteller Zylinder auch mit Aufbohrschutz und weiteren Massnahmen, so dass ein Aufbohren kaum machbar ist.
Gehe mal in ein Prüflabor und schaue dir die mal so ein Aufbohren an. Da wird zum Teil mit Diamantbohrer und Hochtourenmaschinen (Weit weg von einem Akkuschrauber) gearbeitet und das Schloss ist kaum aufzubringen.
Die Schutzkleidung solltest du mal sehen......
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Es gibt solche Systeme, die aber nur entweder in geschützen Bereichen oder dann für unheikle Bereiche (Wie z.B. Schranke für einen Parkplatz) anzuwenden sind.Zitat von haegar80 Beitrag anzeigenMir macht hier die Malipulationsmöglichkeit auch die meisten Sorgen. Auf den Seiten von ekey und biokey habe ich gesehen, dass die meisten Schnittstellen einen Kontakt schließen.
Dann ist es doch für einen versierten bösen Buben ein leichtes, den Fingerprint auszubauen und kurz zu schließen.
Ansonsten muss der Kontakt im sicheren Bereich sein. Zwischen Kontakteinheit und Biometrieleser wird ein Kommunikationsprotokoll verwendet. Dieses ist dann je nach Hersteller mehr oder weniger "secure"
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Ich verbaue gerade einen ekey. Dort gibt der Fingerprint lediglich Signale an eine Art Zentrale weiter, die dann sofern der Finger dort bekannt ist ein Relais in der Zentrale schaltet.Zitat von haegar80 Beitrag anzeigenAber wenn man den Fingerprint ausbaut, dann ist er auf einmal von außen zugänglich.?
Daher reicht es nicht den Fingerprint aussen abzuschrauben und 2 Kabel zusammenzuhalten. Der Platz der "Zentrale" sollte daher auch innen sein. Über die Kabel des Fingerprints müsste dann ein in der "Zentrale" bekannter Finger als Signal geschickt werden...
Gruß
Eric
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Lebenderkennung. Ein weiterer Vorteil: Gira Keyless In Fingerprint erkennt auf Grund des Hochfrequenzleitfähigkeitsverfahrens, ob ein Finger „lebendig“ ist.Zitat von redstar Beitrag anzeigen
Anmerkung:
Deshalb hat auch der "Fingerprint" in der Autoindustrie bisher wenig Beachtung erhalten. In diversen Gesprächen mit führenden Unternehmen dieser Branche wurde eine derartige Zugangskontrolle bereits im Ansatz verworfen. Zitiere wörtlich: verworfen, weil man einen Finger abschneiden und benutzen könnte!".
Diese Fingerscanner gibt es natürlich auch von anderen Herstellern.
z.B. von Suprema.
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Mit wenig Gewalt einem Akkuschrauber und einem Bohrer kriegt man jedes Sicherheitsschloss in unter 2 Minuten auf. Dieses ist auch die bevorzugte Methode der Schlüsseldienste die danach auch sofort einen neuen Schließzyinder verkaufen und einbauen.
Mit zerstörungsfreien Methoden dauert es unwesentlich länger (reichlich Videos auf youtube). Hierfür ist Spezialwerkzeug und entsprechendes Wissen erforderlich. Kann man sich aneignen, im Internet findet man auch hierfür Anleitungen.
Der Aufwand einen Fingerscanner zu überlisten ist ungleich höher ( Ausrüstung und Kno How).
Die meisten hier, verfügen über mehr technische "Spielereien", so dass auch ein Nachweis, dass ein "böser Bube" am Werk war, auch möglich ist - zB durch ein Bild der vorhandenen Videosprechanlage.
Dass die meisten Versicherungen mitspielen hat Peter Pan schön erläutert.
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Hausratversicherung Fingerprint
Aber wenn man den Fingerprint ausbaut, dann ist er auf einmal von außen zugänglich.?Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigenNein. Der Kontakt sitzt innen.
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Hausratversicherung Fingerprint
Nein. Der Kontakt sitzt innen.
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Hallo zusammen,
ich verfolge mit Interesse die Diskussion, da ich auch mit dem Gedanken spiele das vorhandene Motorschloss mit einem Fingerprint bzw. Transponder/Bluetooth System zu öffnen.
Mir macht hier die Malipulationsmöglichkeit auch die meisten Sorgen. Auf den Seiten von ekey und biokey habe ich gesehen, dass die meisten Schnittstellen einen Kontakt schließen.
Dann ist es doch für einen versierten bösen Buben ein leichtes, den Fingerprint auszubauen und kurz zu schließen.
So einfach ist es doch hoffentlich nicht?
Dass sich da die Versicherungen zieren, ist mir dann klar...
Danke + Gruß
Sascha
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Dürfte zumindest mal deutlich schwieriger sein, wobei ich mich frage, wie sehr könnten sich diese Werte zwischen zwei Messungen am selben Finger ändern.Zitat von derBert Beitrag anzeigenHmm, also ekey z.B. nutzt einen Zeilenscanner, der die Kapazität der Rillen in der (blutdurchströmten) unteren Hautschicht misst. Das Mess-Profil bekommt man mit Leim o.ä. sicher nicht nachgestellt.
Also bei der KFZ-Versicherung hat der Hinweis, anderswo günstigere Konditionen angeboten bekommen zu haben schon was bewirkt. So ganz egal scheint es dann doch nicht zu sein.Zitat von derBert Beitrag anzeigenNö, drohen braucht man da nicht (dürfte den Versicherer auch relativ kalt lassen).
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Hmm, also ekey z.B. nutzt einen Zeilenscanner, der die Kapazität der Rillen in der (blutdurchströmten) unteren Hautschicht misst. Das Mess-Profil bekommt man mit Leim o.ä. sicher nicht nachgestellt.Zitat von Tessi Beitrag anzeigenDie CCC-Methode nutzt ja als Träger einen lebenden Finger, also Temperatur und Blutzirkulation entsprechen ja einem lebenden Menschen.
Nö, drohen braucht man da nicht (dürfte den Versicherer auch relativ kalt lassen). Die meisten Versicherer bieten ja einfach 2 oder 3 Bedingungswerke "Basis, Komfort, Exklusiv" oder "Standart, Top, Top-plus" etc. Und in den "großen" Bedingungswerken ist das bei guten Versicherern halt drin. Kostet aber eben auch mehr.Zitat von Tessi Beitrag anzeigenOK, mit der Drohung zu wechseln kann man vielleicht auch den eigenen Versicherer zu besseren Konditionen überreden.
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OK, "Security by Obscurity" ist praktisch immer schlecht, aber leider sehr gängig...Zitat von derBert Beitrag anzeigenAllein die Verletzung von Kerckhoffs Prinzip stellt bei praktisch allen Systemen IMHO schon ein Problem dar.
Das erhöht die Sicherheit ungemein, bedeutet aber in meinen Augen noch nicht, das es ohne gleich ganz unsicher ist. Man muss schon eine Menge Codes durchprobieren, bis man per Zufall trifft, da hat der "Experte" einen Schließzylinder weitaus schneller überwunden. Einziger Haken: Ich habe beim Durchprobieren mehr Zeit weil es unbemerkt erfolgen kann.Zitat von derBert Beitrag anzeigenUnd bidirektionale Kommunikation (m.E. zwingend für ein sicheres Verfahren erforderlich) ist aktuell nur bei den wenigsten in D. betriebenen Antrieben vorhanden.
Brauchen wir aber auch nicht. Es reicht meistens, wenn Aufwand und Risiko eines Einbruchs für den zu erwartenden "Gewinn" zu groß sind (oder wenigstens erscheinen). Dann wendet sich der Täter lukrativer erscheinenden Objekten zu.Zitat von derBert Beitrag anzeigenGanz nebenbei - völlige Sicherheit gibt es ja eh nicht.
Die CCC-Methode nutzt ja als Träger einen lebenden Finger, also Temperatur und Blutzirkulation entsprechen ja einem lebenden Menschen. Leitfähigkeit wurde sicherlich nicht imitiert, wäre aber sicherlich durch geeignete Zusätze im Kleber auch auf haut-typische Werte zu bekommen. Es sind sicherlich noch weitere Parameter denkbar, die schwieriger zu fälschen sind, aber die einfacheren Scanner sind noch heute auch einfach zu überlisten, da die (vermeintlich) sicheren Geräte auch entsprechend teuer sind und daher privat wohl eher nicht verwendet werden.Zitat von derBert Beitrag anzeigenEs gibt riesige Unterschiede in der Qualität der Fingerscanner. Die vom CCC vor Jahren veröffentlichte Leim-Methode funktioniert nur bei relativ einfachen Systemen. Zeilen- oder Flächenscanner? Wird nur das Linien-Muster erfasst, oder auch die Temperatur, die elektrische Leitfähigkeit der Poren oder die Blutzirkulation? Bei Systemen mit Lebenderkennung bringt Dir selbst der abgeschnittene Finger des Eigentümers nichts.
Da muss ich wohl mal bei meiner Versicherung nachfragen, ob die da so tolerant ist...Zitat von derBert Beitrag anzeigenDas wage ich nicht pauschal zu beantworten. Mein Versicherer war mit einer solchen Aufschiebsperre jedenfalls einverstanden. Wobei das aber wegen des Verzichts auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit eh nicht kriegsentscheidend wäre. Selbst eine nur zugezogene Haustür oder ein versehentlich auf Kipp gelassenes Fenster wären bei uns versichert.
OK, mit der Drohung zu wechseln kann man vielleicht auch den eigenen Versicherer zu besseren Konditionen überreden.Zitat von derBert Beitrag anzeigenIch nehme an, dass nennt man Wettbewerb. Bieten jedenfalls eine ganze Reihe Versicherer seit einigen Jahren an und es werden immer mehr.
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