Moin, ich hole das Ding mal aus der Versenkung. Durch Hauskauf in der Familie habe ich eine kleine Digitalstrom-Installation gewonnen, ca. "10 Gelbe"...
Um zu beurteilen wie es damit weiter geht interessiert mich 2 Sachen:
1) Kann man eine vorhandene Programmierung (einfach und ohne Hackz/Toolz) auslesen? Ist das Ganze auf dem Server gespeichert oder dezentral oder beides möglich?
2) Sind bei einer GE-KM200 die N-Klemmen einfach durchverbunden? Oder anders formuliert: Muss N auf der Schaltseite vom Baustein genommen werden oder reicht es wie bei den KNX-Aktoren im Allgemeinen L zu schalten und N irgendwo von einer Sammelklemme zu nehmen?
Danke
Tobias
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Digitalstrom Erfahrungen
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Die NIV regelt dies ganz klar in Art. 16 Abs. 2 & 3.Zitat von msiegw Beitrag anzeigenDarf ein Hobby Elektriker eine Steckdose montieren? Jeder Elektriker wird sagen nein. Warum kann man in einem Bauhaus eine Steckdose kaufen, wenn man sie auf keinen Fall montieren darf? Darf ein Hobby Elektriker eine Digitalstromklemme montieren?
(Quelle: SR 734.27 Verordnung vom 7. November 2001 über elektrische Niederspannungsinstallationen (Niederspannungs-Installationsverordnung, NIV))
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Bist Du sicher, dass diese Angabe nicht Ader zu Ader ist? Daneben findet man noch Bezeichnungen Ader zu Schirm und Schirm zu Schirm?
http://www.top-bkt.de/fileadmin/user...esamt-2009.pdf
Könnte man diese Zahlen zusammenzählen? Leider findet man die Zahlen Schirm zu Mantel kaum. Ich vermute, dass der Mantel eines Cat 7 Kabels besser isoliert als ein 1.5mm TT-Draht. Dass die Adern weniger als 4kV isolieren, kann ich gut vorstellen.
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Eigentlich nicht so schwer zu finden. Da hier geht demzufolge nicht, da Prüfspannunh nur 1 kV.
Ethernet Datenleitungen Cat. 5 Typ YAMAICHI Y-ConCable-10
in Industrieausführung, halogen- und silikonfrei, mit 8 Datenleitungen und 2 Stromversorgungsleitungen, für den Einsatz mit Steckverbindern der Y-Con Serie, schleppkettenfähig. Mantel: PUR, grün, Außendurchmesser: 6,9 mm, Flammwidrigkeit: UL-Style 20963, Leiteraufbau: 8 Datenleitungen 0,14 mm² AWG 26 und 2 Stromversorgungsleitungen 0,25 mm² AWG 23, Leiterwiderstand Daten/Strom: 140/75 Ohm/km, Isolationswiderstand: min. 150 MOhm/km, Prüfspannung: 1000 V/50Hz für 1 Min., Wellenwiderstand: 100 Ohm ±15 (1,0 bis 100 MHz), Nahnebensprechen: 100 MHz >35 db/100m, Biegezyklen: max. 1,0 Mio., Biegeradius: 70 mm, Betriebstemperatur: –20 bis +80 °C. Liefereinheit: in durch 10 m teilbaren Längen oder 100 m-Bunde.
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Wo findet man bei einem Ethernetkabel die Prüfspannung? In der Regel findet man Info über die Schirmung. S/FTP. Vielleicht noch Cat 7. Wenn man Glück hat vielleicht AWG 24. Die anderen Zahlen sagen mir dann aber nichts.Zitat von Filo Beitrag anzeigenWenn also ein Ethernetkabel und ein 230V Kabel ins gleiche Rohr muss, dann muss das Ethernetkabel eine Prüfspannung von 4kV haben.
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Nochmals in ganz langsam:Zitat von msiegw Beitrag anzeigenEs nimmt mich aber trotzdem wunder, ob 230V und Ethernet verlegt werden können. Ich weiss, die sollten nicht. Sollten heisst aber nicht "nicht dürfen".
Die Isolation des Kabels muss der Isolation der höchsten Nennspannung sein. Bei 230V sind das 4kV Prüfspannung.
Wenn also ein Ethernetkabel und ein 230V Kabel ins gleiche Rohr muss, dann muss das Ethernetkabel eine Prüfspannung von 4kV haben.
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Warum macht dir das wohl kein Eli offiziell mit Rechnung? Weil man es eben nicht darf. Würde er es gegen Rechnung machen, wäre er leicht zur Verantwortung zu ziehen. So kann er behaupten, das Ethernetkabel nicht neben 230V verlegt zu haben und er ist erstmal fein raus. Ihm das ganze dann nachzuweisen wäre dann wahrscheinlich deine Aufgabe.
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Es kann sein, dass ich bzgl. KNX und 230V falsch orientiert wurde und man tatsächlich auch in meinem Altbau KNX mit bescheidenem Mehraufwand hätte verlegen können. Es nimmt mich aber trotzdem wunder, ob 230V und Ethernet verlegt werden können. Ich weiss, die sollten nicht. Sollten heisst aber nicht "nicht dürfen". Die meisten Elektriker haben mir gesagt, dass sie es auch schon gemacht haben. Offiziell machen sie es aber nicht. Ich spreche nicht von ungeschirmten amerikanischen Cat 5 Kabeln oder 2 pairiger Telefonleitung sondern von geschirmten Cat 7 Kabeln. Meinetwegen kann man an den teuren Geräte noch einen Netzwerkisolator dazwischen hängen. Glasfasern im Haus werden noch nicht verlegt. Kaum ein Elektriker spleisst Glasfasern. POF ist kein allgemeiner Standard. Gerade KNX'ler sollten entsprechend gegen POF sein. Zudem braucht man bei POF immer diesen Transformer, welcher viel Standby frisst. Ganz zu schweigen vom Switch. Zudem ist 100mb heutzutage auch relativ langsam.
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Weil ein Ethernetkabel nicht die Isolationsfestigkeit aufweist, die es gegenüber der höchsten Nennspannung haben muss (Vielleicht gibt es aber auf dem Markt irgendwo ein solches, dass die 4kV Prüfspannung nachweisen kann).Zitat von msiegw Beitrag anzeigen2) KNX und 230V im gleichen Rohr. Zu diesem Punkt gibt es unzählige diskusionen. Ebenso Ethernetkabel und 230V im gleichen Rohr. Zuerst sagt jeder Elektriker nein, doch dann macht er vielleicht eine Ausnahme ohne Quittung/Rechnung...
Deswegen ist ja ein KNX Kabel (Das Grüne) ja auch so dick...
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mein kleiner Beitrag zur Diskussion
Die Diskussion ist aus meiner Sicht (als ambitionierter Endkunde, der auch einiges selbst macht) sehr lustig zu verfolgen.
Jetzt geb auch ich mal meinen Senf dazu:- KNX oder DS oder andere Alternativen:
- letztendlich muss jeder seinen Weg finden. Ich habe mich mit DS auseinandergesetzt, nachdem ich vor längerem bereits die Entscheidung für KNX und HS getroffen habe. Der Ansatz ist interessant, es gibt einige Ideen, die man durchaus aufgreifen könnte.
- Preislich ist es wohl stark abhängig davon, was ich alles damit realiseren möchte, auch DS kann ins Geld gehen. Es soll ja auch Menschen geben, die mit einer Nobelkarosse nur um die Ecke zum einkaufen gehen.
- man muss die Gesamtsituation sehen, und kann nicht pauschalieren: Neubau-/Renovierung, Ausbauziel, usw. Ich kann auch mit dem billigen Funkschalter aus dem Baumarkt ganze Lichtszenarien schalten, wenn das alles ist, was ich machen will, brauche ich ach nicht große summen in KNX, DS oder sonsige zu investieren.
- Dieses ewige KNX ist zu teuer als Pauschalaussage geht mit auf die Nerven. Ja es gibt Möglichkeiten viel Geld zu versenken, aber das kann ich auch bei anderen Hobbies. Es geht aber auch deutlich günstiger. Leider weren hier immer wieder Äpfel mit Birnen verglichen.
Trotzdem: ein wenig Konkurrenz und Preisdruck tut alleine schon gut. Einzelne Komponenten sind bei KNX überteuert, das es auch günstiger geht, zeigen ja einige Anbiter auf dem Markt. Mich persönlich ärgert die ETS Lizenzpolitik (sehr auf Elektriker ausgerichtet) schon seit langem. Warum gibt es für den privat interessierten nicht eine nutbare Ein-Obkekt-Lizenz zu vernünftigen Preis?
zu werden leider sind wir davon immer noch weit entfernt. Aber das intelligente Haus, mit welchem System auch immer, ist noch sehr weit entfernt, standard zu sein! - Ich habe vor 10 Jahren gesagt, KNX hat das Potential zum wirklichen Standard und habe meine Investitionen nicht bereut. Auch wenn ich heute einiges anders machen würde, aber im ersten Haus hab ich auch noch ISDN-Bus in jedes Zimmer gelegt und war damit zu seiner Zeit Top.
- es gibt immer wieder interessante neue Konzepte und
- Preis alleine ist nicht alles. Einige klare Argumente für KNX sind ausreichend angesprochen worden (Verbreitung, Zukunftssicherheit, Anbieterservice, Schulungen, Anbindung an IP, Literatur usw...). Letztendlich setze ich aus diesen Gründen auch in meinen neuen Objekten auch wieder auf KNX, bin aber an Möglichkeiten, es günstiger zu machen, immer interessiert.
- Kostenvergleiche im Speziellen:
- Bitte vergesst nicht, dass ein Elektriker auch leben will und soll! Ich möchte nicht wissen, wieviele über die "horrenden Stundensätze" klagen, aber fütr das Geld selbst nicht einmal in ihrem eigenen Job aktiv werden würden.
- Dies mit Do-it-yourself-Preisen zu vergleichen geht immer schief.
- Klar, auch ich mache das in einigen Bereichen, aber bin mir auch der Konsequenzn im Vergleich zu einem Profi bewußt. Aber ist teilweise eben auch Hobby und würde daher auch jemanden, der es nur als normaler Häuslebauer und nicht als Hobby macht, nicht empfehlen, sich selbst daran zu machen sondern sich auf Profies zu verlassen
- Leider gibt es, wie überall auch schwarze Schafe unter den sogenannten "profies". Ich habe soetwas in meiner Anfangsphase KNX selbst erlebt und teuer bezahlt; hat letztendlich zu meinem Hobby geführt
. (Der hat mir im übrigen auch gesagt, das KNX-Leitung und 230V nicht im selben Rohr liegen dürfen und hat massenweise Leerohre nebeneinander verlegt
, bis ih ihm das Gegenteil vor seinem Anwalt nachgewiesen habe...)
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- KNX oder DS oder andere Alternativen:
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Das ist freier Wettbewerb. - Finde ich gut.Zitat von Voltus Beitrag anzeigenAls Dankeschön für den Direktvertrieb haben wir die Preise gesenkt und werden sie bei Bedarf noch weiter senken.
Bedenk aber auch, dass Digitalstrom in der Zwischenzeit die Preise sogar erhöht haben. In wenigen anderen Branchen gibt es solche Phänomene! Die Gründe weiss ich nicht. Gehört habe ich, dass Digitalstrom bei einer Preissenkung in Lieferschwierigkeiten kommen könnte. Vielleicht dummes Marketing...
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Als Dankeschön für den Direktvertrieb haben wir die Preise gesenkt und werden sie bei Bedarf noch weiter senken.
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In Deinem online shop verkaufst Du auch Digitalstrom Geräte. Meine Marktanalysen zeigten sogar, dass Du momentan der billigsten online shop bist. Wesentlich billigere als der offizielle Digitalstrom Shop. Die Wiederkaufspreise meines Elektrikers sind aber noch wesentlich billiger als Deine Preise! Du weisst selber, wie gut Dein Geschäft mit digitalStrom Klemmen läuft. Ich vermute, reich wurdest Du damit noch nicht; aber gewisse Produkte zu Endkunden wie mich hast Du sicherlich auch schon verkauft.Zitat von Voltus Beitrag anzeigenDS hat sich als Nischenlösung einen Platz in meinem Sortiment erkämpft. Wir haben in Schulungen investiert. Nun hat DS, ohne mit mir Rücksprache zuhalten obwohl ein direkter Draht vorhanden ist, den Wettbewerb zu mir aufgemacht (Preisgleichheit). Es geht hier aber nicht um Preise sondern um Vertriebstreue. DS hat mehrere Jahre kostenlose Werbung erhalten und honoriert dies nun mit Direktvertrieb.
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DS hat sich als Nischenlösung einen Platz in meinem Sortiment erkämpft. Wir haben in Schulungen investiert. Nun hat DS, ohne mit mir Rücksprache zuhalten obwohl ein direkter Draht vorhanden ist, den Wettbewerb zu mir aufgemacht (Preisgleichheit). Es geht hier aber nicht um Preise sondern um Vertriebstreue. DS hat mehrere Jahre kostenlose Werbung erhalten und honoriert dies nun mit Direktvertrieb.
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Die Preise im Endkundenshop von Digitalstrom sind wohl keine Konkurrenz für einen Elektriker. In der Schweiz darf ich als Endkunde meine Produkte nicht bei EM oder Otto Fischer kaufen. Ich muss zu einem Elektriker gehen oder zum Endkundenshop von Digitalstrom. - Mit den Listen Preisen vom DigitalStrom Shop kann ein Elektriker locker mithalten und einer Marge abzweigen. Wenn man die Preise von amazon.de für beispielsweise ein Eltako Stromstossschalter vergleicht mit den Listen-Preisen die dann der Elektriker verlangt, muss die Elektriker Zunft nicht jammern. (Warum kosten solche Sachen bei Amazon für 25% des Listenpreises in der Schweiz? Die Deutsche Mehrwertsteuer noch nicht abgezogen!)Zitat von Voltus Beitrag anzeigen@MSiegW:
DS hat gerade die Vertriebsstrategie geändert. Statt nur über den Fachgroßhandel wurde nun ein Endkundenshop eingerichtet. Loxone als Vorbild? Das zeigt wie sehr man bei proprietären Herstellern von der gerade herrschenden Stimmung abhängig ist. Niemand ist vor plötzlichen Richtungsänderungen sicher. Morgen könnte euch einfallen die Produkte in Deutschland gar nicht mehr anzubieten.
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