Ja, die "Branderhaltungskabel" finde ich auch gut! :-))
@EPIX und Filo:
Mir ist natürlich klar, dass Bus-Brandmelder und alles was man damit machen kann, gar nichts bringt, wenn durch den Brand Leitungen durchgeschmort sind und nichts mehr geht. Da helfen auch beste Notstromversorgunden nichts. Ich tue mir nur schwer mit dem Einschätzen von Brandszenarien: wenn man nicht "Hochsicherheit" benötigt, kann man davon ausgehen, dass genügend Zeit bleibt, bis die Kabel durchgebrannt sind? Ist der Sicherheitsgewinn durch unabhängige Melder wesentlich höher als durch Busbrandmelder?
Warum ich möglichst die Busbrandmelder will ist einfach erklärt: Hohe Funktionalität, minimaler Installationsaufwand, kein Batteriewechsel!
@callipero:
Die Rauchabsaugung kommt für mich nicht in Frage, das wäre wieder viel zusätzliche Technik, die irgendwo untergebracht und versteckt werden muss! (Ich habe keine Zwischendecken, keine doppelten Böden, es ist ein Holzhaus mit offenen Balkendecken!)
@ruebezahl71:
An einen Rauchmelder im Verteilerschrank habe ich auch schon gedacht, das scheint mir einfach und effektiv zu sein!
viele Grüsse
GKap
Ankündigung
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Keine Ankündigung bisher.
Brandschutz
Einklappen
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Also wenn Spannung gewährleistet sein soll geht´s nur über Funktionserhaltkabel !
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Überwache Deinen Verteilungsraum auch mit einem Rauchmelder. Da sie bereits frühzeitig eine Meldung absetzen sollten das deine Kabel im Putz auch noch schaffen den Rolladen hoch zufahren.
Ich habe mir ein Stabilisiertes Netzteil in die Verteilung gebaut und daran die Rauchmelder angeschlossen. Auch wie MatthiasS sternförmig in der Verteilung verlegt und alles auf einen Binäreingang gelegt. Habe aber auf Branderhaltungskabel verzichtet, da meine Räume alle überwacht sind (Etagenwohnung).
MfG
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...und sie lösen auch nicht das Problem, dass Bus und Versorgung der Aktoren noch Saft haben müssen, um zu fahren.
ich habe bei mir die üblichen Design-Rauchwarnmelder (!) (Gira). batterie halt etwa zwei Jahre. Mit Brandmeldekabel (=overkill) in die Verteilung sternförmig geführt, dort auf Binareingang.
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Wobei hier die Rohrführung auch gemacht werden muss und diese entsprechend versteckt werden müssten. Zudem ist zu beachten, ob eine Raumlüftung zum Zuge kommt, da diese die Rauchpartikel mit Frischluft verwirbelt werden. Da ist dann entsprechend eine hohe Empfindlichkeit gefragt, da kann man kaum Husten schon geht es ab.Zitat von callipero Beitrag anzeigenHallo,
für die Optik gibt es eine Lösung: Rauchansaugsysteme.
...
Viele Grüße
Pierre
Im weiteren sind solche System eher teuer für ein EFH im Vergleich zu Punktmelder.
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Hallo,
für die Optik gibt es eine Lösung: Rauchansaugsysteme.
Bei diesen Systemen wird kontinuierlich Luft, durch Rohre oder auch Schläuche angesaugt und in einer zentralen Steuerung ausgewertet.
Ein Loch von ca. 10mm Durchmesser in der Decke reicht hierfür aus.
Unter anderen bietet Esser/ Honeywell solche Systeme an.
http://www.esser-systems.de/fileadmi...602_D_0807.pdf
Einfach mal nach "Rauchansaugsystem" googeln.
Viele Grüße
Pierre
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Thema VdS:
Bei der VdS gibt es mehrere Normen für Brandschutz, resp. auch die EN 54-x Es gibt die Normen für Brandmeldeanlagen (Hier wird noch nach Grösse resp. Topologie unterschieden) und für Brandmelder (Nochmals Unterschied für Industrie und Residential).
Jeder Brandmelder der legal verkauft werden will muss das CE Zeichen haben und somit auch das VdS Testfeuer (Genauer gesagt die EN54-7 Norm) überstanden haben. Siehe auch dazu den Thread und darin weiterführende Links:
http://www.knx-user-forum.de/showthread.php?t=1925
Thema Montage:
Die Montage der Melder ist nicht so ohne. Dass die Dinger an die Decke gehören ist das eine, aber da gibt es noch einige andere Punkte wie Raumhöhe, Überwachungsflache, Störgrössen, Dachneigung, Balken, Welche Raume ausstatten, Anzahl, Zuganglichkeit für Service, etc. Am besten die Montageanleitung des jeweiligen Herstellers beachten.
Thema Brand und Kabel:
Wenn dein Buskabel durch ist, dann bringen dir samtlichen Batterieversorgungen nix, weil die Meldung nicht durch's geschmorte Kabel geht und dann auch keine Jalousien hochfahren. Ausser du fragst periodisch den Melder ab und wenn dieser keine Antwort gibt, dann hoch mit den Jalousien (Ähnlich wie bei der Wetterstation).
Wenn dann der Brand direkt im Sicherungskasten entsteht, kann dir auch die Leitung zum Jalo-Aktor durchbrennen. Die Lösung hierfür waren brandhemmende Kabel.
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Prinzipiell brauchst du keine VdS Anerkennung, die VdS ist jedoch notwendig wenn zB eine Versicherungspramie aufgrund der vorhandenen Brandmeldeanlage reduziert werden soll...
Allerdings ist eine VdS Zulassung ein guter Hinweis auf eine gewisse Zuverlassigkeit und vor Allem Störfestigkeit der Gerate.
Über die Situierung gibt es Normen (bei uns in Ö ist das die TRVB 123) aber normalerweise berat auch die Feuerwehr (in kleinen Orten mit einer Freiwilligen Feuerwehr).
Gerade bei Brandmeldern ist die richtige Anordnung entscheidend, daher kannst du deinen Elektriker (falls er auch BMA's machen darf) oder eine Fachfirma / Planungsbüro zu Rate ziehen...
Das "alte" Problem mit der Architektur ist so alt wie die Brandmelder selbst, keiner will sie sehen....
(Ich habe schon Brandmelder passend zur Einrichtung lackieren lassen), allerdings gibt es auch "Desgin" Brandmelder (zB GIRA)
Dein Bus mag zwar gepuffert sein, aber die brauchst zum Hochfahren der Jalousien auch hier eine Notstromversorgung
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Brandschutz
Hallo Forum!
Ich habe mir ein bisschen Gedanken über Brandschutz gemacht und bin nun zu der Ansicht gekommen, dass in unser in Bau befindliches (Holz-)Haus Brandmelder kommen sollen. Insbesondere, weil es bei uns im Obergeschoss keine Fluchtmöglichkeit gibt und der einzig mögliche Fluchtweg im Erdgeschoss durch eine heruntergelassene Jalousie versperrt sein könnte. Der Ausgang befindet sich im Keller (aufgrund der Hanglage). Dabei gibt es für mich eine paar ungelöste (oder unlösbare?) Punkte, wo auch die von mir heftig benutze Suche in diesem und einem ähnlichen Forum nur wenig Licht ins Dunkel gebracht hat:
- KNX-Brandmelder wären schon komfortabel, der Siemens AP256 soll ja wieder lieferbar sein! Damit könnte ich die Jalousien bei Alarm hochfahren und das Licht einschalten. Aber: kann man damit rechnen, dass im Brandfall die Stromversorgung lange genug funktionsfähig bleibt? Meine Bus-Stromversorgung wird zwar einen Akku haben, aber wenn das Buskabel zum Rauchmelder durchgeschmort ist, wird es auch keinen Alarm geben! Da wäre doch ein kleiner Akku im Melder ideal, oder? In der Beschreibung zum Siemens KNX-Brandmelder steht aber nichts derartiges drin! Eine eingebaute Sirene soll der Melder aber schon haben, da frage ich mich, ob sich das mit den paar mA, die ein KNX-Teilnehmer ziehen darf ausgeht!
- Normale Brandmelder mit Anbindung an KNX sind irgendwie "uncool". Da ist einmal die Batterie, die regelmässig gewechselt werden will und ich bräuchte noch ein paar Leitungen mehr - wo mir doch jetzt schon der Platz ausgeht und der Elektriker stöhnt, weil er nicht mehr weiss, wo er mit den vielen Schläuchen hin soll....
- Wo montieren? Ich kenne schon die Regeln für eine richtige Montage, aber der WAF.... (Aber immerhin hat meine bessere Hälfte die Brandmelder geordert, was die Sache ein wenig erleichtert!) Bisher sind flächendeckend Präsenzmelder vorgesehen, wenn dann jetzt noch mehr solche Dinge an die Decke kommen sollen, dann wird das auch für mich langsam zur optischen Katastrophe!
- Und dann ist da noch die Sache mit VdS, was es nur bei "normalen" Brandmeldern gibt. Die haben sich schon etwas gedacht, wenn sie z.B. eine Batterie fordern, aber brauche ich VdS wirklich?
Wie machen denn andere das?
fragt
GKapStichworte: -


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