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Warum gibts keine Alternative zu ETS?

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  • tuxedo
    antwortet
    Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    aber eine Alternative mit modernem Bedienkonzept (da fand ich die Ansätze der TESS gar nicht schlecht) würde ich mir schon wünschen!
    Ich würde mir noch etwas plattformunabhängiges wünschen. Gibt ja noch andere Systeme als die von M$.

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  • Uwe!
    antwortet
    aber eine Alternative mit modernem Bedienkonzept (da fand ich die Ansätze der TESS gar nicht schlecht) würde ich mir schon wünschen!

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  • fanta2k
    antwortet
    Freie Software ensteht in der Regel direkt aus dem eigenem Bedarf heraus, und den sehe ich jetzt hier nicht wirklich gegeben.

    Denn wenn jemand KNX einsetzt ist dies ohnehin mit kosten verbunden (Geräte etc pp) und da machen die 500/1000 Euro für die ETS das Kraut auch nichtmehr fett, sodass hier die Schwelle für jemanden eine eigene Entwicklung auf die beine zustellen schon ziemlich groß ist. Und für den Otto-Normal Anwender tut die ETS das was sie soll, von daher gibt es da auch keinen wirklichen Bedarf an einer Neu-Entwicklung mangels Funktionalität.

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  • tuxedo
    antwortet
    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    P.S: Dass die Entwicklung lediglich "Monate" benötigen würde, wage ich zu bezweifeln.
    "Monate" = undefinierte Anzahl. Können 36 Monate sein. Oder auch "nur" 12. Das weiß keiner bis er's nicht probiert hat.

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  • MatthiasS
    antwortet
    Korrekt.

    Und da man dank ohnehin nur 500 € zahlen muss, halbiert sich der Antrieb nochmals.

    Die nächste ETS-Sammelaktion startet am 1.11.

    P.S: Dass die Entwicklung lediglich "Monate" benötigen würde, wage ich zu bezweifeln.

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  • tuxedo
    antwortet
    Es soll ja auch OpenSource Entwickler geben die "freie Software" entwickeln, und sie dennoch "verkaufen". Mag paradox klingeln, steht aber in Einklang mit der GPL und wird viel häufiger so praktiziert als Gedacht.

    Nur hat sich noch keine Community gefunden die das mal bis zum Ende durchgezogen hat...

    Ich tippe fast darauf, dass viele die das "könnten" (und auch "brauchen können), sich dann doch (mehr oder weniger "schweren Herzens") dazu "durchringen" die 1000EUR zu investieren um "endlich mit dem Eigenheim voran zu kommen", statt Monate in die Eigenentwicklung zu stecken, welche dann ETS ansatzweise das Wasser reichen kann. Man will mit der eigenen Hütte ja irgendwann fertig werden...

    Unter Strich könnte man mit Sicherheit sagen: Der Bedarf ist sicherlich da. Aber es gibt eben "erschwerte Bedingungen" für solch ein Projekt. Auf komplett kommerzieller Ebene ist das "Risiko" vermutlich zu hoch (Viel Aufwand für einen zu geringen Marktanteil mit zu wenig ROI).

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  • MatthiasS
    antwortet
    Na dann, los

    Meine Meinung: Wenn $jemand$ die Chance sähe, mit einer Neuentwicklung einer Parallel-ETS (VK 300€) die Entwicklungskosten einzuspielen und genügend Profit (Service, vetriebe, Gewinn) zu machen, hätten wir sie längst.

    Denn, es gibt keine Hürden außer der Arbeit. Der Standard ist offen. Hat man ja auch an TESS gesehen. Der Vergleich mit den Computer-Spielen hinkt deshalb, weil das Marktpotential verhältnismäßig klein ist.

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  • tuxedo
    antwortet
    Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Ein grosses Argument FÜR KNX ist auch, dass es GENAU EINE Inbetriebnahmesoftware gibt, die weltweit u. für jeden ohne Funktionalitätsunterschied erhältlich ist.
    Halte ich nicht unbedingt für DAS Argument....
    Es gibt eine Standard-Spec. An die halten sich die Hersteller der Gerätschaften, sowie die KNX Assoc. selbst bei der Entwicklung der ETS.

    Wenn es jetzt eine ETS Alternative gäbe, dann würde das in meinen Augen erstmal nicht die Qualität von KNX schwächen, sondern eher stärken, denn "Konkurrenz belebt das Geschäft". Natürlich würde es hier keinen Sinn machen wenn die Alternative zu ETS sich am "Standard Vorbei" entwickelt.

    SIP ist ja auch ein Standard. Und es gibt viele die diesen Standard implementieren. Wenn es hier nur eine PBX Software für SIP gäbe, dann würde das das Einsatzgebiet von SIP schon schmälern.

    Naja, ist nur meine Bescheidene Meinung als Softwareentwickler. Und noch eine abschließende Bemerkung zur "Komplexität": Ich behaupte mal, dass es nicht schwieriger ist als das (verschlüsselte) Protokoll eines populäres Online MMORPG Spiels zu reverse engineeren (Reverse Engineering ? Wikipedia) und für tausende Spieler in Form eines freien Servers zugänglich zu machen. Es geht alles. Man muss es nur wollen und den Bedarf dazu haben/sehen...

    Und wer sagt dass es kostenlos sein muss? Wenn es eine ETS Alternative gäbe die nur 300EUR kostet, dann würde die sicherlich auch dann Absatz finden, wenn sie nicht den vollen Funktionsumfang einer rund 1000EUR ETS hat. "Häuslebauer" die Sparen wollen/müssen und dennoch KNX einsetzen gibt's ja genug. Man schaue sich nur die vielen ETS Sammelbestellungen an.

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  • GLT
    antwortet
    Ein grosses Argument FÜR KNX ist auch, dass es GENAU EINE Inbetriebnahmesoftware gibt, die weltweit u. für jeden ohne Funktionalitätsunterschied erhältlich ist.

    In Verbindung mit den frei erhältlichen Produktdatenbanken der Hersteller ist gewährleistet, dass ein KNX-System langfristig wartbar ist u. bleibt - es gibt somit keine Sonderlocken bezüglich der eingespielten Firmware/Funktionen in die Geräte, evtl. Inkompatibilitäten Geräte/IB-Software, unzugängliche Bibliotheken usw.

    Was ich mir jedoch wünschen würde ist, dass die ETS eine Evolution durchmacht u. aufgrund integrierter Funktionen die Bezeichnung "professional" auch verdient u. kein App -Gewurstelhaufen bleibt/wird.
    Projekt teilen/zusammenführen war in der 2er integriert u. seit der 3er muß man Zusatzsoftware kaufen - das ist keine Weiterentwicklung u. schon gar nicht im positiven Sinne.

    Die ETS mag vlt. kein Sonderangebot sein u. auch nicht perfekt - trotzdem bin ich froh, dass es keine Alternativsoftware gibt - für uns als Integratoren, genauso wie für die Kunden.

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  • swiss
    antwortet
    ...und dazu kommt, dass fast jeder der sich eingehend mit KNX beschäftigt bereits eineETS angeschaft hat. Also wiso sollte man einen riesen Aufwand betreiben wenn man selber nix davon hat?

    Ich schätze da der Ansturm an willigen Entwiklern sowas kostenlos zu entwicklen als extrem klein ein. Zumal man wohl auch die umfangreiche Dokumentation für über 1000.- Euro kaufen müsste um genug tief in die Kommunikation und die Abläufe beim programmieren der Geräte hinein zu blicken. Da kauft man sich für den Preis gleich die ETS und spaart sich eine menge Zeit und Ärger

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  • RoKHB
    antwortet
    Zitat von Roland81 Beitrag anzeigen
    Sorry für die dumme Frage...aber warum gibts eigentlich keine Alternative zur ETS...
    Es muss ja auch ein ernsthafter Bedarf da sein, sonst traut sich da keine Firma ran. Ich schätze den Markt recht klein und den Aufwand hoch ein.
    Und die ETS erfüllt ja an sich seinen Zweck. Dank der APPs können die Funktionen auch erweitert werden.

    Zitat von Roland81 Beitrag anzeigen
    an einer dazu fähigen und gewillten Community mangelts ja nun wirklich nicht...?
    Ach so, Du meinst so eine freie Programmiersoftware. Da sehe ich aber vor allem einen Mangel an Programmierern, denn die müssen sich schon mit KNX in der Tiefe (aktuelle Spec und so) auskennen. Alle Versuche (BASys 2003, FTS) sind bisher an der Komplexität gescheitert.

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  • SebastianFey
    Ein Gast antwortete
    Zitat von En3rGy Beitrag anzeigen
    Der Punkt mit den Hersteller-Plug-Ins fühlt sich für mich nach einem Show-Stopper an.
    Genau. Das ist praktisch unmöglich.

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  • Axel
    antwortet
    Da gabs doch vor einiger Zeit eine Alternative die jedoch keine Plugin konnte. Wie der aktuelle Status ist, keine Ahnung.
    TETRA® TESS® e.House

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  • EPIX
    antwortet
    ..die "rechtliche Seite" ist auch nicht zu unterschätzen...

    Keine AHnung, ob es da Limitierungen für das Verwenden der Datenbanken gibt - wie ich die "Gebrüder" kenne - eher schon

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  • En3rGy
    antwortet
    Warum gibts keine Alternative zu ETS?

    Was müsste denn gemacht werden?

    Die Top-Level Anforderungen müssten doch so aussehen:

    - Die GUI ist sicherlich viel Arbeit - aber auch nicht mehr.
    - Daten für die Programmierung auf den Bus senden und vom Bus lesen - je nach Gateway mehr oder weniger aufwändig. Vor allem, wenn verschiedene Gateways unterstützt werden sollen. TCP / IP dürfte am einfachsten sein.
    - Geräteadresse einprogrammieren. Das sollte bei bekannter Schnittstelle kein Problem sein, da (hoffentlich) für alle Geräte gleich.
    - Nutzung der bestehenden Herstellergerätedateeien. Diese Plug-In Schnittstelle dürfte ziemlich komplex und damit schwierig zu implementieren sein. Eine Unterstützung von anderen Betriebssystemen als Windows scheidet von vornherein aus.
    - Projekte speichern und laden
    - Projekte von der ETS importieren, für die ETS exportieren

    Features wie Busmonitor würde ich von Anfang an auf die lange Bank schieben und als "nice to have" definieren.

    Der Punkt mit den Hersteller-Plug-Ins fühlt sich für mich nach einem Show-Stopper an. Die Community ist vermutlich auch gar nicht so groß und Fähig. Zu Beginn müssten für die ersten Festlegungen (Anforderungen, Sprache, SDK, Architektur) 2 bis 3 Entwickler recht eng zusammenarbeiten. Und mindestens einer von denen sollte die Implementierung natürlich maßgeblich begleiten.
    Ach ja und es sollte natürlich jemand dabei sein, der den Standard auf Protokollebene kennt.

    Aber das ist nur IMHO...

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