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  • McCorc
    antwortet
    Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    Kann mich bjo nur anschließen. Leitungen die auf deinem Betonboden verlegt werden müssen in Schutzrohr verlegt werden. Habe das auch noch nicht anders von einer Eelktrofachfirma gesehen. Sat, Telefon und Netzwerkleitungen müssen auf dem Boden UND in der Wand in Rohr gelegt werden. Da gibt es Normen woran wir uns als Elektrofachkräfte halten müssen.
    Natürlich gibt es diese und auch viele andere Normen, an die sich die Fachkräfte halten müssen. Nur: Wenn alles fertig verputzt und verdeckt ist, und man nicht mehr erkennen kann ob die Normen eingehalten wurden, ist es meistens schon zu spät oder die Ausbesserung kostet mehr als die Arbeit selber.
    Ausserdem gibt es eventuell bessere Tips als die DIN vorschreibt.

    Zu meinem Vorschlag von eben....NYM 5x1,5 von Verteilung einmal in jedem Raum und dann von Steckdose zu Steckdose. Auf dem Boden in Schutzrohr und in den aufsteigenden Stücken das NYM unter Putz ohne Rohr installiert. Wenn Du das Rohr von der einen zur anderen Steckdose komplett (also auch die aufgehenden Stücke) in Rohr verlegt haben möchtest, dann wird´s wohl einen Aufschlag geben.
    Könntest Du das Bild unten anschauen und anmerken welche der zwei Alternativen du meinst mit "von Steckdose zu Steckdose"? Da gäbe es halt die Variante mit Verteilung im Raum und eine Art Reihenschaltung hintereinander.

    So wie ich das rauslesen kann ist der ausführende Elektriker als Subunternehmer bei deiner Baufirma angestellt und Du mußt alles über Deinen Bauträger abwickeln. Du weißt aber schon welche Aktoren, Sensoren und Taster verbaut werden?
    Ja dafür hat der KNX-Planer eine Stückliste erstellt mit genauer Anzahl und TE, etc. Trotzdem würde ich diese später in einem separaten Thread diskutieren wollen, Fachplaner hin oder her
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  • bmx
    antwortet
    Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    Zu meinem Vorschlag von eben....NYM 5x1,5 von Verteilung einmal in jedem Raum und dann von Steckdose zu Steckdose.
    Gute Idee und wenn Du dann noch fast jede Steckdose mit Kaiser Elektronikdosen ausrüsten läßt und parallel dazu das Grüne EIB/KNX Kabel verlegen läßt, dann kannst Du sogar später mit UP-Aktoren arbeiten und dort Steckdosen realisieren, wo Du es erst gar nicht gebraucht hast.

    Denke auch daran das Grüne dort hinlegen zu lassen, wo man später Präsenzmelder, Temperatursensoren, Rauchwarnmelder etc. haben will...

    Gruß,
    Bernd

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  • McCorc
    antwortet
    Zitat von bjo Beitrag anzeigen

    http://www.fraenkische-elektro.de/da...Januar2013.pdf

    lesen und staunen woran sich der Elektriker alles halten muss ohne das es extra erwähnt werden muss im Angebot.
    Danke für den Link, so eine Lektüre ist als Kontrolle und Nachweis super!

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  • Robby
    antwortet
    Kann mich bjo nur anschließen. Leitungen die auf deinem Betonboden verlegt werden müssen in Schutzrohr verlegt werden. Habe das auch noch nicht anders von einer Eelktrofachfirma gesehen. Sat, Telefon und Netzwerkleitungen müssen auf dem Boden UND in der Wand in Rohr gelegt werden. Da gibt es Normen woran wir uns als Elektrofachkräfte halten müssen.

    Unter anderem gehören auch Messprotokolle und Übergabeprotokoll am Ende der Baumaßnahme zum Pflichtprogramm. Leider wird das auch nicht von allen Firmen gemacht. Also drauf bestehen!!!

    Zu meinem Vorschlag von eben....NYM 5x1,5 von Verteilung einmal in jedem Raum und dann von Steckdose zu Steckdose. Auf dem Boden in Schutzrohr und in den aufsteigenden Stücken das NYM unter Putz ohne Rohr installiert. Wenn Du das Rohr von der einen zur anderen Steckdose komplett (also auch die aufgehenden Stücke) in Rohr verlegt haben möchtest, dann wird´s wohl einen Aufschlag geben.

    So wie ich das rauslesen kann ist der ausführende Elektriker als Subunternehmer bei deiner Baufirma angestellt und Du mußt alles über Deinen Bauträger abwickeln. Du weißt aber schon welche Aktoren, Sensoren und Taster verbaut werden?

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  • bjo
    antwortet
    Zitat von McCorc Beitrag anzeigen
    Aber besser den Aufpreis zahlen als sich nachher dumm ärgern.
    Alle Installationen ob WW, Heizung und auch E-Installationen unterliegen Normen an denen sich der Ausführende halten muss.
    Um bei der E-Technik zu bleiben.
    Er muss in D nach Norm anbieten und da gehören an spezielle Stellen Rohre hin. Sowohl Schutzrohre als auch Leerrohre.
    Das braucht in der Baubeschreibung nicht extra aufgeführt werden.

    http://www.fraenkische-elektro.de/da...Januar2013.pdf

    lesen und staunen woran sich der Elektriker alles halten muss ohne das es extra erwähnt werden muss im Angebot.

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  • McCorc
    antwortet
    Da steht im allgemeinen "Elektroinstallation inklusive Bussystem" und im Detail dann die genauen Anwenderwünsche (welche Leuchten dimmbar, wie viele Sensoren, wie viele Steckdosen pro Zimmer, etc.). Also nichts genaueres zur Installation selber, schon gar keine Leerrohre. Wird wohl dann aufpreispflichtig sein.. Aber besser den Aufpreis zahlen als sich nachher dumm ärgern.

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  • tohnmacher
    antwortet
    mal dumm gefragt : was steht den in deinem Angebot ?

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  • bjo
    antwortet
    Zitat von McCorc Beitrag anzeigen
    Nach dieser DIN-Norm können also bis zu 30cm breite Leitungen am Stück verlegt werden, das sollte den Estrichleger also nicht verärgern. Die Dämmplatten sorgen ja wieder für eine Stabilität.
    Nun, ob im Leerrohr, Schutzrohr, Kabelkanal oder völlig lose, die Meinungen gehen da schon auseinander..
    geht natürlich auch :-) die 30cm aus der Norm sind ein guter Hinweis, ich hab schon breitere Rohrtrassen gesehen!

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  • McCorc
    antwortet
    Zitat von bjo Beitrag anzeigen
    1. lass den Eli die Rohre legen, der weiss schon was er tut. Wenn´s zu dick wird legt er eben mehrere
    2. der Estrichleger schiebt seine Dämmplatten dicht dran.
    3. die entstehenden Rillen werden mit Schüttdämmung versehen und gut ist.
    ACHTUNG
    dem Estrichleger ärgert mehr wenn zuviele Rohre dicht nebeneinader liegen weil
    - keine Schüttdämmung mehr past
    - es zu Rissbildung in den darübergelegten Schichten kommen kann da Spannnungen auftreten können.
    Also bei mir wirds ungefähr so aussehen: Leerrohr auf der Decke
    Zwischen den Leitungen und dadrüber kommen Dämmplatten (keine Schüttdämmung). Nach dieser DIN-Norm können also bis zu 30cm breite Leitungen am Stück verlegt werden, das sollte den Estrichleger also nicht verärgern. Die Dämmplatten sorgen ja wieder für eine Stabilität.
    Nun, ob im Leerrohr, Schutzrohr, Kabelkanal oder völlig lose, die Meinungen gehen da schon auseinander..

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  • McCorc
    antwortet
    Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    ...dann doch am besten ein NYM 5x1,5 von der Verteilung durch alle Steckdosen in einem Raum, dann kannst Du auch mal später die schaltbare Steckdose "tauschen".

    ...Lampenleitung bis in die Verteilung
    Also JEWEILS ein NYM 5x1,5 von der Hauptverteilung vom Keller in jeden Zimmer, dort wie Perlen an der Schnur an jede Steckdose, korrekt? Bleibt noch die Frage: Komplett ohne Schutz-/Leerrohr?

    ...Busleitung zum Schalter
    ...Cat Leitungen usw.

    Die Busleitungen ziehst Du ja sowieso von Raum zu Raum als Ringleitung zur Verteilung. (Eine Seite offenes Ende)
    Diese dann aber doch jeweils in einem Leerrohr, korrekt? Hierfür sollte dann doch 20er reichen, hoffe ich?

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  • bjo
    antwortet
    Zitat von McCorc Beitrag anzeigen
    Ein Schutzrohr ist also sowas wie ein Kabelkanal, wo man die Kabel nicht mehr rausziehen kann, was ich ja für unter den Estrich auch gedacht habe. Du meinst mit Auswechseln sicherlich die Kabel im Leerrohr, nicht das Leerrohr selbst. Auswechseln würde man Elektrokabel ja wirklich so gut wie nie, eher Netzwerk-, Lautsprecher- und Buskabel.

    Wenn die 2cm nicht ausreichen müsste man den Bodenaufbau komplett ändern und neu planen, die U-Werte ändern sich, der Meterriss passt nicht mehr richtig, etc.
    Schutzrohr: richtig, ich meine die Leitung, Kabel in den Rohren !

    >müsste man den Bodenaufbau komplett ändern und neu planen, die U-Werte ändern sich, der Meterriss passt nicht mehr richtig, etc.

    soweit die Therorie: !!

    1. lass den Eli die Rohre legen, der weiss schon was er tut. Wenn´s zu dick wird legt er eben mehrere
    2. der Estrichleger schiebt seine Dämmplatten dicht dran.
    3. die entstehenden Rillen werden mit Schüttdämmung versehen und gut ist.
    ACHTUNG
    dem Estrichleger ärgert mehr wenn zuviele Rohre dicht nebeneinader liegen weil
    - keine Schüttdämmung mehr past
    - es zu Rissbildung in den darübergelegten Schichten kommen kann da Spannnungen auftreten können.

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  • Robby
    antwortet
    Die Anforderungen sind relativ simpel: Eine busfähige Steckdose pro Zimmer, an jede Wand eine Doppelsteckdose.
    ...dann doch am besten ein NYM 5x1,5 von der Verteilung durch alle Steckdosen in einem Raum, dann kannst Du auch mal später die schaltbare Steckdose "tauschen".
    ...Lampenleitung bis in die Verteilung
    ...Busleitung zum Schalter
    ...Cat Leitungen usw.

    Die Busleitungen ziehst Du ja sowieso von Raum zu Raum als Ringleitung zur Verteilung. (Eine Seite offenes Ende)

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  • McCorc
    antwortet
    Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    ...wenn ich mir mal dein Profil anschaue, dann bist Du schon seit 2 Jahren Deine Elektroanlage am planen.

    Wenn man so aufwendig wie Du bauen möchtest dann hätte ich an deiner Stelle mal früher einen Elektriker oder Fachplaner ins Boot geholt und nicht erst wenn die ersten Betondecken fertig gegossen sind.

    Da eine KNX Anlage ein wenig aufwendiger ist sollte da auch schon ein Elektriker dran der Ahnung von der Sache hat. Du redest hier von einer "Baufirma", ist das jetzt dein Elektriker oder legen die die Kabel?

    Kabelkanäle habe ich noch nie auf einem Betonboden gelegt und glaub mir das ich den Beruf jetzt schon 32 Jahre ausübe. In einem 20er Leerrohr kannst Du über lange Distanzen kein 5x1,5 mehr nachziehen, besonders wenn es verlegungstechnisch auch in Bögen oder unter anderen Rohren gezogen werden muß.
    Natürlich gibt es auch einen Planer für das Bussystem und den Elektriker der Baufirma, der aber klassisch denkt. Trotzdem möchte ich UNABHÄNGIG davon selber erfahren und verstehen was am sinnvollsten ist. Hätte ich mich vorher schon darum bemüht wären die Betondecken nicht ohne ein einziges Leerrohr gegossen worden. Ich habe die Erfahrung (leider etwas spät) gemacht, dass man viel Mist bekommt, wenn man nicht selber sich schlau macht. Fachplaner hin oder her.
    Ok wäre die Frage, welche Distanzen mit 20ern noch gehen? Der Boden wäre ca. 6m lang.

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  • McCorc
    antwortet
    Zitat von tht Beitrag anzeigen
    Das sollte der Elektriker so machen, dass es hinterher zu deinen Anforderungen passt!

    Am sinnvollsten wäre es, wenn du dir mal über deine Anforderungen im Klaren wirst und an evtl. zusammen mit dem Elektriker an die Planung gehst?!
    Die Anforderungen sind relativ simpel: Eine busfähige Steckdose pro Zimmer, an jede Wand eine Doppelsteckdose.

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  • McCorc
    antwortet
    Zitat von bjo Beitrag anzeigen
    Hallo,
    1. unterscheide zwischen Schutzrohr und Leerrohr, wobei das verwendete Rohr identisch sein kann.
    1.1 Schutzrohr, man legt die Leitungen in Rohr auf Streckenabschnitten wo sie beschädigt werden können z. B. über den Betonboden. ein auswechseln ist nach fertigstellung nicht mehr möglich.
    1.2 Leerrohr, das Rohr geht von Dose zum Ziel Verteilung oder Dose und kann jederzeit ausgewechselt werden.
    1.2.1 pflicht bei Telefon + Sat, Netzwerk usw..
    1.2.2 pflicht bei Einzeladerinstallation
    Aufbauhöhe
    2 cm ist zu wenig, ist aber auch egal der Estrichleger sorgt für den Ausgleich. wichtig ist nur das unvermeidbare Kreuzzungen z. B. mit WW-Rohren so gestaltet werden das sie nciht unnötig aufbauen.
    = >WW-Rohre unterhölen und E-Rohr drunterschieben.
    Ein Schutzrohr ist also sowas wie ein Kabelkanal, wo man die Kabel nicht mehr rausziehen kann, was ich ja für unter den Estrich auch gedacht habe. Du meinst mit Auswechseln sicherlich die Kabel im Leerrohr, nicht das Leerrohr selbst. Auswechseln würde man Elektrokabel ja wirklich so gut wie nie, eher Netzwerk-, Lautsprecher- und Buskabel.

    Der Estrichleger kann die Aufbauhöhe der Installationsebene nicht ausgleichen, dadrüber liegt ja noch eine Fußbodentackerplatte mit Zusatzdämmung. Wenn die 2cm nicht ausreichen müsste man den Bodenaufbau komplett ändern und neu planen, die U-Werte ändern sich, der Meterriss passt nicht mehr richtig, etc.

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