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KNX-Ringe

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  • Bainit
    antwortet
    Electronic-Dose

    Zitat von toggle Beitrag anzeigen
    Das wäre für mich ein Grund mehr auf UP-Geräte ohne Display/Taster (Jalousienaktoren, Binäreingänge, etc.) zu verzichten. Je weniger Dummy-Abdeckungen, desto besser.
    Dann empfehle ich dir Electronic-Dosen von Kaiser. Da kannst du oben eine Steckdose einsetzen und unten UP-Geräte unterbringen. So hab ich meine Fensterkontakte dezentral angeschlossen. Steckdosen an Fenstern sind immer gut.

    Gruß, Sebastian

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  • vento66
    antwortet
    Holz Riegel Bau (Holzhütte)

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  • toggle
    antwortet
    Die Installationszonen sind mir wohl bekannt. Pauschalantworten sind weniger hilfreich. Wenn ich falsch liege, dann hätte ich gerne gewußt nicht, dass ich falsch liege, sondern, wie es besser gelöst wird. Es geht mir nicht darum, das Handwerk komplett zu erlernen, sondern die Vorschläge von Handwerkern besser beurteilen zu können, um ggf. über Alternativen zu diskutieren.

    Ja, das mit der Statik ist mir auch bewußt. Aber manche abenteuerlichsten Vorschläge, die Richtlinienen für Statik, Schallschutz, Wärmedämmung ignorieren, kommen nicht nur von Laien.

    Was könnte mit HRB gemeint sein?

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  • DiMa
    antwortet
    Zitat von toggle Beitrag anzeigen
    Danke für die Antworten. Ich habe es mal in einem Bild zusamengefaßt.
    Die Unmengen an horizontalen Schlitzen meinst du aber jetzt nicht ernst, oder?

    Falls doch: Neben den Installationszonen ist auch die Statik zu beachten. Horizontale Schlitze sind grundsätzlich zu vermeiden. Horizontale Schlitze in dem Umfang, wie du sie eingezeichnet hast, sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ohne statischen Einzelnachweis unzulässig (zumindest an Innenwänden und nicht-tragenden Wänden).

    Kann natürlich auch sein, dass du HRB machst und das alles in der Installationseben liegt - diese Information würde dann aber fehlen.

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  • Schlaubi
    antwortet
    Halten Sie die Installationszonen ein


    Wenn Sie eine feste Installation z.B. im Neubau anlegen oder beim Altbau erweitern möchten, müssen Sie sich an einige Vorschriften halten.
    Leitungen dürfen unter Putz nämlich nur nach einem genauen Schema verlegt werden. Der Grund liegt auf der Hand:
    Wenn man weiß, wo sich die Installationszonen befinden, weiß man auch, wo man ohne Risiko nageln und bohren kann.






    Hier sehen Sie die Installationszonen, wie sie in Wohnräumen außer in der Küche und in Haushaltsarbeitenräumen üblich sind. Eingezeichnet sind auch die Abstandmaße für Schalter und Steckdosen.






    In der Küche und in Arbeitsräumen werden diese Installationszonen vorgeschlagen. Die Steckdosen liegen oberhalb der Arbeitsflächen.

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  • toggle
    antwortet
    Danke für die Antworten. Ich habe es mal in einem Bild zusamengefaßt.
    Legende:
    • Grün - KNX-Kabel in der oberen Installationszone
    • Hellgrün - KNX-Kabel im Boden
    • Orange - Fensterkontakte (zental angeschlossen)
    • Blau - Rolladenantriebe
    • Rote Kreise - "aktive" UP-Dosen
    • Blaue Kreise - unbelegte UP-Dosen

    Bei der oberen Installationszone hätte ich allerdings Bedenken, dass Fensterstürze im Weg wären. Und jedesmal über die Filigrandecke zu gehen ist wohl zu aufwendig. Also wäre wohl die Verlegung von unten zu bevorzugen.

    Zitat von l0wside
    allerdings ist das Schlitzen unten angenehmer als oben.
    Diese Art von Hinweisen ist hilfreich und zielführend.
    Zitat von Bainit
    Überall wo ein BUS-Teilnehmer (jetzt schon) an der Leitung hängt sollte man natürlich auch an die Klemmstelle kommen ohne den Putz zu beschädigen.
    Das wäre für mich ein Grund mehr auf UP-Geräte ohne Display/Taster (Jalousienaktoren, Binäreingänge, etc.) zu verzichten. Je weniger Dummy-Abdeckungen, desto besser.
    Zitat von Bainit
    Mut zur Lücke
    Für mich klingt es eher nach Verzicht auf Zusatzverkabelung.
    Angehängte Dateien

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  • Bainit
    antwortet
    Moin,
    der offene Ring ist ja nur für den Fall, das du eine Leitung anbohrst(anbohren läßt, so wie bei mir). Beide Enden des Ringes werden in die Unterverteilung gezogen. Aber in der UV eben nur eine Seite angeschlossen. Tritt ein Defekt auf, kannst du den Ring vor und hinter dem Defekt abklemmen und das zweite Ende in der UV auflegen.
    Überall wo ein BUS-Teilnehmer (jetzt schon) an der Leitung hängt sollte man natürlich auch an die Klemmstelle kommen ohne den Putz zu beschädigen.
    Wo die BUS-Leitung überall durch den Raum führt hängt von den individuellen Vorlieben ab. Dezentrale Fensterkontakte, Visu auf 1,5m, KNX-Heizungsventile auf ca. 1m (bei Radiatoren), Steckdosen, der ein oder andere Wandschrank, Wasseruhren, WC Spülung, ...
    Früher oder später wird man eh glauben, das man hier oder dort umbedingt noch eine Leitung gebraucht hätte die jetzt einfach nicht da ist. Also wie immer im Leben: Mut zur Lücke.

    Gruß, Sebastian

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  • l0wside
    antwortet
    Zur dritten Frage:
    Das ist gefühlt Geschmackssache, ob man nun von oben oder von unten anfährt; allerdings ist das Schlitzen unten angenehmer als oben. Von einem darüber hinausgehenden Standard habe ich noch nicht gehört. Würde ja auch eine (nicht existente) Standardwand erfordern.
    Dass alles außerhalb der Installationszone auf kürzestem Weg senkrecht anzufahren ist, brauche ich nicht extra zu erwähnen.

    Ansonsten überlege dir, welche alternativen Raumnutzungen innerhalb der nächsten 15-20 Jahre denkbar sind und bereite dich auf diese vor.

    Max

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  • toggle
    antwortet
    Zitat von ASL_Berlin Beitrag anzeigen
    Der offene Ring ist für einen Kabeldefekt gedacht. Wird z.B. irgend wo ein Buskabel zerbohrt, dann schließt Du die andere Seite vom Ring an und hast 2 Stiche. Das erspart Dir dann das Wand öffnen oder ähnliches.
    Ich gebe zu, ich habe die falsche Frage gestellt. Es geht mir nicht um "warum", sondern um "wie" und "wo". Man kann einen Ring einmal um den ganzen Raum "wickeln" oder auch abkürzen (Ecken/Wände auslassen, die aus heutiger Sicht für KNX nicht relevant sind). Siehe meine 3. Frage.
    Zitat von l0wside
    Und die Tapete/den Putz bringst du nachher wieder so an, dass man das nicht sieht? Das funktioniert so nicht besonders gut.
    Das ist ja genau der Grund für meine Frage, welche Verlegungsmuster Sinn machen. Weil eine Dose, die vorsorglich an der falschen Stelle gesetzt wurde (es ist nicht leicht zu wissen, was in 5 Jahren ist), genau zu einer solchen Zusatzverkabelung führen würde. Klar, man kann auch das volle Programm durchziehen - Wände ab der nächten Dose schlitzen, etc. Aber dann brauche ich kein "was wäre wenn" Kabel jetzt zu verlegen - auf 2 Meter mehr schlitzen käme es wahrscheinlich nicht an.
    Zitat von l0wside
    Bei mir sind die Dosen mit Putzdeckeln verschlossen und dann mit verputzt. Davon sieht man nullkommanichts.
    Das habe ich als gegeben angenommen. Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Wand unterm Putz wie Schweizer Käse aussieht - beim Käse sieht man auch die wenigsten Löcher von außen. Mein Statiker hat mich schon vorgewarnt, dass ich jedes Leerrohr mit ihm abstimmen muß.

    Gibt es Kommentare zur 3. Frage?

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  • l0wside
    antwortet
    Zitat von toggle Beitrag anzeigen
    Das fehlende Kabel könnte ja prinzipiell nachträglich im Putz verlegt werden.)
    Und die Tapete/den Putz bringst du nachher wieder so an, dass man das nicht sieht? Das funktioniert so nicht besonders gut.
    Zitat von toggle Beitrag anzeigen
    Ich möchte keine (zusätzlichen) UP-Dosen setzen, wo ich nicht weiß, ob sie je benutzt werden. Sonst sehen die Wände wie Schweizer Käse aus.
    Bei mir sind die Dosen mit Putzdeckeln verschlossen und dann mit verputzt. Davon sieht man nullkommanichts.

    Max

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  • ASL_Berlin
    antwortet
    Der offene Ring ist für einen Kabeldefekt gedacht. Wird z.B. irgend wo ein Buskabel zerbohrt, dann schließt Du die andere Seite vom Ring an und hast 2 Stiche. Das erspart Dir dann das Wand öffnen oder ähnliches.

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  • toggle
    hat ein Thema erstellt KNX-Ringe.

    KNX-Ringe

    Hallo zusammen,

    um zusätzliche KNX-Geräte nachträglich installieren zu können, wird empfohlen, in jedem Raum (offene) KNX-Ringe zu legen. Dazu hätte ich ein paar Fragen:
    • Was bringt ein KNX-Ring wirklich, wenn man den Ort einer künfigen Installation nicht kennt und man später sowieso ein paar Meter schlitzen und ggf. eine UP-Dose setzen muß? (Das fehlende Kabel könnte ja prinzipiell nachträglich im Putz verlegt werden.)
    • Ich möchte keine (zusätzlichen) UP-Dosen setzen, wo ich nicht weiß, ob sie je benutzt werden. Sonst sehen die Wände wie Schweizer Käse aus. Wie zapft man den Ring an, wenn keine UP-Dosen vorhanden sind? Das Kabel wird meistens gerade verlegt - schlecht zum Anzapfen.
    • Welche Muster bei der Verlegung sind üblich/sinnvoll: untere Installationszone, obere Installationszone, Anfahren von typischen Schaltepositionen?

    Gruß
    Peter
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