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Die habe ich bei mir eingesetzt, um die verschiedenen Linien mit LED-Strips abzusichern. Erfüllt seinen Zweck, kann nur sehr unangenehm "sirren", aber das sollte im Verteiler keine Rolle spielen
Absichern ist eine gute Idee - aber das habe ich bereits mit "Autofuse"-Sicherungen gebastelt. Auch wenn es nicht sehr wahrscheinlich ist, dass z.B. im Router ein Kurzschluss entsteht, aber schaden kann's ja nicht...
im Ernst: ich habe eine kleine Platine von einer Alarmanlage mit lauter Glasrohrsicherungen genommen von der ich alle Verbraucher versorge...
Hat ein TN einen Kurzschluß, dann legt er wenigstens nicht alle anderen Verbraucher lahm
Passt vielleicht nicht ganz hierher - aber irgendwie doch:
Bin gerade dabei in Gedanken gefühlte 1000 Steckernetzteile durch 1 vernünftiges REG-Netzteil zu ersetzen (12V DC). Es wollen zig Gerätschaften (alle in der Nähe des Feldverteilers) versorgt werden: Router, Video-Server, HS, Gigaset, Accesspoint(s) (z.T. per PoE), Switch, usw...
Frage: Spricht irgendwas dagegen (ja, alle Geräte brauchen 12V/DC)? Also so auf "höherer" Ebene - EMV, irgendwelche Störspannungen etc...
Sorry, aber ich halte das für wenig sinnvoll.
Bei 12V und 50A = 600W und 10% Verlustleistung wären das 60W sinnlose Standby-Leistung.
Jedes Standby optimierte Teil zB LedTV geht den umgekehrten Weg mit Mini-Netzteil für den IR Empfang + Relais für das große Netzteil. Hört man beim Einschalten meines Samsungs ganz gut. Nur so sind 0.15W Standby realisierbar.
wir beschäftigen uns auch mit der Sache. Unsere bisherigen Erfahrungen / Erkenntnisse:
- Trotz aller technischen Fortschritte im Bereich der Leistungselektronik sind mechanische Relais (ab wenigen EUR) deutlich günstiger als Solid-State-Relais (ab eher 20 bis 60 EUR).
- Wir haben als Bausatz ein Koppelrelais-Baugruppe im Programm mit doppelter galv. Trennung, Steuerströmen ab nur einem mA und damit auch mit jeder Tasterschnittstelle nutzbar. Soetwas sollte es auch fertig geben für die Hutschiene von den großen Herstellern.
- Der Leitungsquerschnitt ist evt. gering gewählt. Nehmen wir 20 m Entfernung (= 40m hin- und zurück - und da haben wir den Verlust durch den LED-Streifen noch gar nicht gezählt) und 6 Ampere:
Bei 1,5 mm² bereits Spannungsfall von 2.835 V (23.6 %), verbleiben 9.165 V! (Mithin ein Leistungsverlust von 17 Watt !)
Bei 2,5 mm² einen Spannungsfall von 1.7 V (14 %), verbleiben 10.299 V! (Mithin ein Leistungsverlust von 10 Watt !)
==> Es empfielt sich eine Spannungsversorgung mit 14,5 bis 15 V zu verwenden! (für Neuplaner: Für solche DC-Leitungen unbedingt hohe Querschnitte verbauen wenn zentral versorgt werden soll, 2,5 mm² ist hier das Minimum, besser 4 mm²).
- Absicherung ist sinnvoll, hier jedoch unbedingt auch den Verbrauch (Spannungsfall) über die Sicherung einberechnen, das ist höher als man glaubt.
Das "Problem" sehe ich eher bei den LS: wenn du einen B16 einsetzt, dann "brauchst" du 16x5=80A um den LS auszulösen - hmmmmm
[..]
Somit folgende Lösungsmöglichkeiten:
- Glasrohrsicherungen in Klemmen integriert (einfach, billig, sicher)
- LS als Überlastschutz
- Motorschalter als Überlastschutz
5-facher Auslösestrom wäre bei LS Schaltern in diesem Setup natürlich heftig.
Ich glaube bei DC liegt der Faktor bei 1,5. Das würde ja grad noch funktionieren.
Ich muss mal sehen ob ich überall unter 10A bleibe. Denn dafür hab ich bei Conrad was gesehen, was sogar auf die Hutschiene passt: Sicherungshalter mit Statusanzeige 10 A 24 V/DC 1 St. im Conrad Online Shop | 743057
Noch etwas: du müsst auf den Spannungsverlust achten: bei 10A und 12V ist das nicht mehr ganz "ohne" - vor Allem wenn du 2x einspeist
oder können deine Stripes 10A auf der Platine?
Wenn ich Dich richtig verstehe meinst Du, dass ich zu viele Stripes in "Daisy Chain" hintereinander geschalten haben könnte?
Dem ist nicht der Fall. 1,5mm² bzw. teilweise sogar 2,5mm² dienen als Zuleitung und im Raum hängen die Stripes sternförmig an der Zuleitung. Das sollte IMHO dann ja kein Problem sein.
Bleibt also noch die Frage abschließend zu klären wie ich das Ganze sinnvoll (und ökonomisch) schalte..
die Lastrelais gibt es für DC (RM20 Schließer 10A, 48VDC, 50°C) - im Störfall auch leicht & kostengünstig zum auswechslen, sonst hat das SolidState...
Das "Problem" sehe ich eher bei den LS: wenn du einen B16 einsetzt, dann "brauchst" du 16x5=80A um den LS auszulösen - hmmmmm
Andersrum: Kurzschlußschutz könnte ja das Netzteil selbst machen (wenn es ks-fest ist)
d.h. du brauchst nur einen Überlastschutz der Leitung: das könnte man entweder mit einem Motorschutzschalter, oder eben einen LS..
Wobei: ganz streng betrachtet, unter Ausnutzung der Richtlinien, brauchst du für fest angeschlossene Geräte gar keinen Überlastschutz - weil sich ja an der last nichts ändert (ändern kann)
Somit folgende Lösungsmöglichkeiten:
- Glasrohrsicherungen in Klemmen integriert (einfach, billig, sicher)
- LS als Überlastschutz
- Motorschalter als Überlastschutz
Noch etwas: du müsst auf den Spannungsverlust achten: bei 10A und 12V ist das nicht mehr ganz "ohne" - vor Allem wenn du 2x einspeist
oder können deine Stripes 10A auf der Platine?
Das weiss ich noch nicht so genau. Habe am Wochenende mal die LEDs für ein Zimmer, welche über 1 Kabel versorgt werden (kann somit nichts aufteilen), nachgemessen. Da flossen schon knapp 7A. Ich denke dass ich bei den längsten (bzw. der größten Anzahl von) Bändern auf 10A - 13A kommen werde.
Ich bin mir sicher, da ist ein Unterschied ob AC oder DC: es geht um die Löschung des Lichtbogens im Nulldurchgang: daher sind die Kontakte bei DC viiiiiel stärker belastet (Gefahr des Verschweißens)
Sowas hab ich auch schon gelesen und das ist auch der Grund warum ich den Thread hier eröffnet habe. Zuverlässig (also langlebig) schalten sollte das schon..
Was aber noch problematischer erscheint, ist die Stromstärke. Bei ABB lese ich was von 6A. Nur weil ich jetzt die Spannung halbiere kann ich doch nicht die Stromstärke verdoppeln (auch wenn die Leistung die gleiche wäre), oder?
wie hoch willst du denn absichern?
eventuell einen Universalschnittstelle und Solidstate-Relais oder "Billigaktor" + DC-Lastrelais (zB Schrack LEISTUNGSRELAIS RM)
Ich schalte all meine KNX-Komponenten mit Aktoren, in denen potentialfreie Relais verbaut sind. Denen ist die Spannung egal (bis 240V) - Hauptsache der Strom ist in den Grenzen und die Lastcharakterisitk stimmt. Meine PEAR 21-Fach Aktoren betätigen potentialfreie Kontakte genauso wie 230V-16A-Steckdosen und 12V-Technik.
Ich bin mir sicher, da ist ein Unterschied ob AC oder DC: es geht um die Löschung des Lichtbogens im Nulldurchgang: daher sind die Kontakte bei DC viiiiiel stärker belastet (Gefahr des Verschweißens)
Ich schalte all meine KNX-Komponenten mit Aktoren, in denen potentialfreie Relais verbaut sind. Denen ist die Spannung egal (bis 240V) - Hauptsache der Strom ist in den Grenzen und die Lastcharakterisitk stimmt. Meine PEAR 21-Fach Aktoren betätigen potentialfreie Kontakte genauso wie 230V-16A-Steckdosen und 12V-Technik.
Sollte mit jedem anderen Aktor mit potentialfreien Relais auch gehen.....
Hi ein 12V Netzteil halte ich für sportlich für das ganze Haus. Hast du einen guten Platz relative zentralen dafür?
Da die Kabel der LEDs ebenfalls in der Verteilung Landen wollte ich ein 12V 50A Netzteil neben die Verteilung hängen und den Strom entsprechend schalten. (OK, das Thema Verlustleistung sollte ich noch mal prüfen. Aber so erst mal der Plan)
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