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  • Uwe!
    antwortet
    wenn ich mal ganz viel Zeit und Geld hab, hab ich folgenden Umbau geplant (zur Erinnerung: derzeit 71 Geräte in einer Linie):

    - Außenbereich als eigene Linie (sind derzeit aber nur so 6-7 Geräte, so dass ich das Haus sinnvolerweise auch noch teilen sollte.)
    - KG und Spitzboden eine Linie
    - EG und OG eine Linie

    Dabei an Dieters Tipp denken und die Aktoren in der UV nicht pauschal der KG-Linie zuordnen, sondern so weit möglich der Linie in der die zugehörigen Sensoren sitzen.

    Alternativ:
    - Außen eine Linie
    - Innen zwei Segmente in einer Linie

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  • Dieter Koch
    antwortet
    Zitat von Michel Beitrag anzeigen
    Sicher bin ich mir, daß deine "grösseren" Anlagen von den meisten Usern hier eher in der Kategorie "richtig grosse Anlagen" eingeordnet werden müssten
    Kurz zur Info:

    Ich denke ungefähr so (andere bestimmt anders)

    Kleine Anlage: max 3 Linien
    Mittlere Anlage: max 1 Bereich und <1.000 TLN
    Große Anlage: alles darüber


    Jetzt aber noch einmal zum Kern meiner Aussage:
    Wenn in einem EFH das eine Liniensegment aus den Geräte in der UV besteht und das andere Segment aus den Geräten in den Räumen, so ist das der größte Mist, den man bauen kann. Hier ist der Koppler der entscheidene Baustein.
    Koppler defekt - gesamte Anlage steht

    Besser: Sensoren und Aktoren des EG auf eine Linie und Sensoren und Aktoren OG auf eine Linie.

    Wenn es dann mal aus Kanal-/Funktionsgründen eine übergreifende Belegung gibt so ist das eben so, aber der Ansatz ist richtig.

    Michel, ich weiss, daß Du das verstehst.
    Ich will nur den Selberbauern klarmachen, daß Sie ohne mehr Geldaufwand die Betriebssicherheit der Anlage stark erhöhen können.


    Gruß
    Dieter

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  • Michel
    antwortet
    Zitat von Dieter Koch Beitrag anzeigen
    ...kann es sein, daß bei größeren Anlagen schon mal was nicht ankommt....
    Morgen Dieter!

    Recht hast du! Sicher bin ich mir, daß deine "grösseren" Anlagen von den meisten Usern hier eher in der Kategorie "richtig grosse Anlagen" eingeordnet werden müssten

    Alles eine Frage des Massstabs

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  • Dieter Koch
    antwortet
    Zitat von MartinG Beitrag anzeigen
    Sinnvoll für das EFH scheint mir in dem Fall, dieses Segment 1 auf den Schaltschrank zu beschränken,
    Hallo Martin,

    sinvoll wäre es, wenn Sensoren und die dazu gehörigen Aktoren in dem gleichen Segment liegen. Gerade Heizung und Konstantlichtregelungen sind intensive Telegrammerzeuger.
    Wenn die alle noch durch LK/LV durch müssen, kann es sein, daß bei größeren Anlagen schon mal was nicht ankommt.

    Auch im EFH sollte man danach bauen. Dann ist der Ausfall des LV nicht der Supergau, weil es ja innerhalb des Segmentes noch alles funktioniert.

    Gruß
    Dieter

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  • anlo007
    antwortet
    Hallo,

    und bei der Line, die die Aussenanlagen versorgt habe ich bei mir noch an beiden Enden zusätzliche Blitzschutz-Ableiter eingesetzt.

    Es gibt auch öfter mal Gewitter.

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  • MartinG
    antwortet
    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Es wird mit LV nicht "in Reihe" gekoppelt, sondern jeweils Stichleitungen vom ersten Segment angebunden.
    Ok, das heißt dann aber immer noch, dass bei Ausfall dieses ersten Segments keine Kommunikation zwischen allen übrigen Segmenten mehr möglich ist.

    Sinnvoll für das EFH scheint mir in dem Fall, dieses Segment 1 auf den Schaltschrank zu beschränken, da dort selten gebohrt, genagelt oder geschraubt wird und somit selten ein Fehler auftreten dürfte.

    Gruß
    Martin

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  • MatthiasS
    antwortet
    Fast korrekt. Bis auf den letzten Punkt.

    Es wird mit LV nicht "in Reihe" gekoppelt, sondern jeweils Stichleitungen vom ersten Segment angebunden. Siehe Beitrag 15, rechtes Bild.

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  • MartinG
    antwortet
    Zitat von dagor22 Beitrag anzeigen
    Ist es dann zwingend erforderlich auf der einen Seite des LV Adressen bis 1.1.64 und auf der anderen Seite ab 1.1.65 einzusetzen?
    Da bei mir die 64 demnächst auch überschritten wird, stellt sich mir die Frage ebenfalls. Nach meinem bisherigen Wissensstand dank der vorherigen Beiträge stellt sich mir die Lage so dar:
    • Im Einfamilienhaus betreibe ich normalerweise nur eine logische Linie, also z.B. die Adressen 1.0.0 bis 1.0.255 mit maximal 256 Geräten.
    • Für den Aussenbereich kann es Sinn machen, eine zweite Linie über einen Linienkoppler anzuschließen, aus Sicherheitsgründen ist dann von außen kein Zugriff auf das "Innensegment" möglich. Der Filter muss aber entsprechend konfiguriert sein.
    • Die Begrenzung auf 64 Geräte pro physikalischem Segment ist nicht durch Logik, sondern durch die Physik bedingt und relativ willkürlich gewählt (Stromverbrauch der Geräte am Segment, Dämpfungsverhalten der Leitungen, Reflexionen, etc.). Vermutlich funktionieren in den meisten Fällen auch 65 und mehr Geräte am physikalischen Segment, jedoch wird das Funktionieren nicht mehr garantiert - z.B. könnte die Spannungsversorgung überlastet werden oder Störungen auftreten.
    • Die Adressierung hat mit dem physikalischen Segment nichts zu tun, und es ist somit egal, auf welchem physikalischen Segment einer Linie welche Linien-Subadresse sitzt.
    • Koppelt man mehr als 2 physikalische Segmente per Verstärker, dann ist beim Ausfall des mittleren Segments keine Kommunikation mehr zwischen den Segmenten links und rechts des ausgefallenen Segments mehr möglich. Das ist vermutlich der Grund, warum die Profis mit mehreren Linien arbeiten und diese über ein Segment koppeln, das keine "normalen" Geräte trägt, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen.
    Ist das so korrekt? - bitte um Korrektur, falls ich auf dem Holzweg bin.

    Gruß
    Martin

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  • HartmutB
    antwortet
    Zitat von dagor22 Beitrag anzeigen
    Ist es dann zwingend erforderlich auf der einen Seite des LV Adressen bis 1.1.64 und auf der anderen Seite ab 1.1.65 einzusetzen?
    Nein, spielt keine Rolle. Ist bei mir aus historischen Gründen (irgendwann habe ich einen LV eingesetzt) auch gemischt. Ist halt im Sinne der Übersichtlichkeit hilfreich, aber kein Muss.

    Gruß
    Hartmut

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  • dagor22
    antwortet
    Danke.

    Ist es dann zwingend erforderlich auf der einen Seite des LV Adressen bis 1.1.64 und auf der anderen Seite ab 1.1.65 einzusetzen? Ich hoffe nicht.

    Gruß
    Darius

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  • MatthiasS
    antwortet
    Gilt nur in einer Linie. Der LV trennt galvanisch.

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  • dagor22
    antwortet
    Zitat von Dieter Koch Beitrag anzeigen
    Schon mal was von Ausgleichsströmen gehört. Die 200m Abstand zwischen zweuí SV auf einer Linie kommen nicht von ungefähr.

    Gruß
    Dieter
    Hallo,

    gilt die Aussage auch wenn ich einen Linienverstärker verwende?
    Ich betreibe derzeit 71 Geräte mit nur einer Linie. Demnächst kommen noch so ca. 20 Geräte dazu. Da ich nur einen großen Verteilerschrank habe, wurde ich gerne die zweite Spannungsversorgung und den Linienverstärker direkt neben der bereits vorhandenen SV platzieren. Der Abstand beträgt dann also nur einige cm.

    Gruß
    Darius

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  • Dieter Koch
    antwortet
    Zitat von anlo007 Beitrag anzeigen
    ALs ich mit meinem Haus anfing vor ca. 1 Jahr, hatte ich noch viele Probleme mit meinem ersten LK aus der Bucht, so das am Ende 165 Geräte in einer Linie, allerdings mit 3 verteilten SV mit Drosseln, im Bus waren und bestens Funktioniert haben, selbst die Adressen waren schon auf die 2 geteilten Linen aufgeteilt. Die 3 SV waren in verschiedenen Unterverteilungen, damit, wenn man eine UV Spannungsfrei geschaltet hat, um daran zu arbeiten, die Bus-Funktionen im übrigen BUS erhalten blieben.
    Schon mal was von Ausgleichsströmen gehört. Die 200m Abstand zwischen zweuí SV auf einer Linie kommen nicht von ungefähr.

    Gruß
    Dieter

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  • eckerbong
    antwortet
    Wenn man die Linie 1.2.x wegläßt, dann hat man zwei Linien mit nur einem Linienkoppler. Die Linie 1.0.x ist zwar die sogenannte Hauptlinie, kann aber auch 64 Teilnehmer beinhalten und ist somit eine vollwertige Linie.

    Gruß
    Olaf

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  • Rüdiger
    antwortet
    Zitat von makki Beitrag anzeigen
    Warum brauche ich "per se" wie es sich für mich anhört, für zwei "produktive" Linien dazu eine "Hauptlinie" (x.0.y) ?

    Weil nun mal 2 Linien über eine Hauptlinie mittels 2 Linienkoppler verbunden werden. Es können mit 2 Linienkoppler (als LV parametriert) aber auch eine Linie mit zwei weiteren Liniensegmenten gebildet werden. Die phys. Adresse der Geräte bestimmt ganz einfach den Ausschnitt aus der gesamten Bustopologie.

    Die angehängten Abbildungen sehen auf dem ersten Blick gleich aus, zeigen aber diese verschiedenen Ausschnitte aus der Topologie.


    Zitat von makki Beitrag anzeigen
    Die Praxis, dass ich durchaus eine 1.0.x und 1.1.y als zwei Linien mit einem LK und zwei SV (oder einer SV+zweitem Ausgnag und Drossel) betreiben kann ist mir gewahr..
    In dem Fall hast du eben eine Linie, die eine Hauptlinie darstellt, und eine "normale" Linie.
    Angehängte Dateien

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