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Philosophie Frage: Funktionen "zentralisieren"?

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  • makki
    antwortet
    Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Und wenn die Grössenordnung noch mehr zunimmt, wird das Thema noch heftiger diskutiert und Redundanzen, Einsatz-/Reaktionszeiten, Kosten-/Riskioanalyse,... kommen aufs Tablett.
    Eben: das ist aber kein Problem in meiner "Lieblingskonstellation" ich könnte (wenn ich das für nötig hielte, was nicht der Fall ist) den HS auch redundant machen.
    Mein Plan dazu ist übrigens irgendwann eine "Notfall-Visu" mit eibd&Co zu bauen.

    Auch sollte der Hausherr daran denken, dass ihm durchaus mal keine gesunde Heimkehr bescherrt sein könnte
    Das spricht aber eben für den EIB und gegen die SPS oder andere selbstbau-lösungen. Meine HS-Logiken werden dann ziemlich irrelevant wenn ich sie nicht mehr selbst pflegen kann. Jeder der vielen halbwegs brauchbaren EIB-Dienstleister kann, auch wenn ich bspw. die Hütte irgendwann verkaufen muss/darf/will daraus mit sehr geringem Aufwand eine dumme klicki-klacki Installation machen.. Auch wenn ich das nicht anstrebe wars mir trotzdem wichtig.
    Der Rest der Diskussion ist IMHO müssig, ich habe sehr lange zwischen Eigenbau, FS20-like u.a. gependelt und mich letztlich für EIB&HS entschieden, was ich auch ein Jahr später wieder so tun würde. Wobei der EIB dabei für mich - ich wiederhole mich - keine intelligente Instanz sondern einen mit für den Notfall notwendigen Funktionen ausgestatteten Sub-bus handelt.

    Makki

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  • DJGockel
    antwortet
    Ich würd sagen es ist eine "Philosophie-Frage" was zentral bzw. dezentral ist!?

    ist zentral ein Verteiler fürs ganze Haus?
    dass bedeutet dann, dass je Etage ein Verteiler schon dezentral heißt??

    Wie gesagt eine reine "Philosophie-Frage"

    Meine Installation:
    Neubau: 3 Etagen (KG, EG, OG) je Etage eine eigene UV und Linie
    Altbau: KNX z.zt. nur in der Hauptverteilung im KG,
    dort ist nur die SV der Hauptlinie, das DALI-Gateway und der Bin. Eingang für die Zähler platziert.

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  • anlo007
    antwortet
    Hallo,

    @HaraldP : Ich bin kein Befürworter der vielen langen Kabel, ich stelle nur fest, was häufig hier im Forum (und auch im alten) beschrieben wird.

    Meine Installation sieht so aus: Ich habe 4 UVs im Haus verteilt und alle Zuleitungen zu den Steckdosen und Lampen (immer 5 x 1,5 oder 5x 2,5) gehen auf dem kürzesten Weg zur nächsten UV. Dabei sind zum Teil die Steckdosenaktoren für einen Raum in einer anderen UV als die Licht- und Rolladenaktoren. Alles andere macht der BUS, der in jeder Etage in einem Kreis verlegt ist (Enden offen natürlich).

    Die Basis Zuordnungen im BUS sind alle dezentral und nur die Sonderfunktionen werden jetzt nach und nach im HS optimiert.

    Die Ansteuerungen der Heizungen, FBH; Wärmespeicher geschieht über 3 dezentrale LOGO Steuerungen, die über den BUS Informationen austauschen, bei BUS Ausfall aber mit default Werten weiter arbeiten können.

    Das ist meine "Philosophie" vom BUS.

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Aber einer gewissen Größenordnung ist das kein nennenswertes Thema mehr. Mike, Christian und Helmut wissen, was ich meine. Wenn in einem Objekt sechzehn Minimac, zwölf Touch-PC etc. verbaut sind, dann spielen solche "kleinlichen" Gedanken offensichtlich keine Rolle wie in der verknxten Doppelhaushälfte.
    Und wenn die Grössenordnung noch mehr zunimmt, wird das Thema noch heftiger diskutiert und Redundanzen, Einsatz-/Reaktionszeiten, Kosten-/Riskioanalyse,... kommen aufs Tablett.

    Wer als Enthusiast seine "Eisenbahn" selbst errichtet/programmiert wird dies sicherlich entspannter betrachten, als jemand, der bei Störungen/Ausfällen Hilfe nötig hat und dabei auch noch den Geldbeutel öffnen muss. Auch sollte der Hausherr daran denken, dass ihm durchaus mal keine gesunde Heimkehr bescherrt sein könnte und seine LAP zwar einen KNX-kundigen Elektriker auftreibt, welcher aber nicht zwingend HS-Spezi sein muss.

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  • GLT
    antwortet
    Andreas - ich sprach nicht davon, dass dann die Sensorik vollständig mittels separierter Verkabelung ausgeführt wird ("Haufen Kabel"), sondern KNX nur noch als Hilfsmittel (Subbus) untergeordnet/eingebunden wird, was in meinem Berufsfeld mehr als üblich ist.

    Dein Pro für SPSen teile ich mitunter.

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  • MatthiasS
    antwortet
    Na Gott sei Dank, einer hat's bemerkt!

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  • HaraldP
    antwortet
    Hallo Andreas,

    deine Argumentation mit den Kabeln kann ich nicht nachvollziehen. Wenn die Logiken zentral (z.B. im HS) sind, können doch trotzdem die Sensoren dezentral ihre Signale auf den Bus geben und selbst die Aktoren könnten dezentral sein. Die Frage ist doch nur, ob die Sensoren über GAs direkt mit den Aktoren verknüpft sind oder ob dazwischen z.B. der HS hängt.

    Gruß,
    Harald

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  • anlo007
    antwortet
    Hallo Zusammen,

    auch wenn ich mich mal wieder unbeliebt mache, aber GLT hat im Prinzip ganz recht! Was soll der EIB-Bus, wenn man alle Kabel aus dem ganzen Haus in dicken Bündeln in die"Elektro-Zentrale" im Keller führt und die Signale dort zentral verarbeit. Dann könnte man auch direkt eine SPS (S5 o.a.) einsetzen und alles dort steuern. Die Logik ist bedeutend übersichtlicher und einfache zu kontrollieren, die Software ist billiger und der Preis pro Eingang- oder Ausgangskanal ist auch wesendlich niedriger und es lassen sich beliebig viele analoge und digitale Signale verarbeiten.

    Auch kann man dort Logiken besser testen. (Wie man öfter hier im Forum liest, bauen einige die Logiken erst in der Logo nach um sie zu kontrollieren um sie erst dann in den HS zu übertragen; warum wohl???)

    Der Bus macht doch eigendlich nur Sinn, wenn die Möglichkeit der dezentralen Aktorverteilung und Steuerung genutzt wird um weniger Kabel zu verlegen und trotzdem den vollen Zugriff auch auf entfernte Gerate zu haben, ohne jeweils eigene Adern zu verlegen.

    Die grossen Projekte, die oben erwahnt wurden nutzen gerade diesen Vorteil statt vieler Kabel den Bus zur Verbindung dezentraler UVs zu nutzen.

    EIn weiterer Unterscheid ist, das die Planer der Groß-Anlagen nicht die betroffenen sind, die bei Fehlern darunter leiden, sie brauchen sich deshalb über die spatere Akzeptanz keine Gedanken machen.

    Mitarbeiter in Grossbetrieben sind an Ausfalle in Computeranlagen u. a. gewöhnt und freuen sich eher über diese "Zwangspausen" .

    Bei uns Eigenheimbesitzern und unseren "Familienmanagern" sind solche "Zwangspausen" ausserst unerwünscht und stellen Finanzmittel für weitere Ausbaumassnahmen in Frage.

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  • GLT
    antwortet
    Um wieder zum Thema zurückzukehren - je mehr auf Zentralisierung als Konzept gesetzt wird, umso "unsinniger" erscheint KNX als Basissystem und SPSen als sinnvollere Alternative - auch hinsichtlich Kostenseite.
    jm2c

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  • JoeHorn
    antwortet
    Leider nicht wirklich, es zeigt zwar, wie alt die Diskussion schon ist und kann auch erklären, das es für jemanden, der von Anfang an dabei war, heute ziemlich langweilig sein könnte, daran teil zu nehmen, nur - es erklärt mir immer moch nicht, warum man teilnimmt, wenn man nicht mag und doch sowiso schon weiß: außer Spesen nichts gewesen.
    Außer ein beruflicher Zwang stünde dahinter, das konnte ich in der Kürze der Zeit aber nicht herauslesen.
    (Ich hoffe nur, jetzt nichts Wichtiges überlesen zu haben.)

    Aber wie auch immer:
    Ich wünsche allen Lesern hier schon mal ein schönes Wochenende.
    (Da habt Ihr wahrscheinlich Ruhe vor mir )

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  • PeterPan
    antwortet
    OT: ETS3 zum Letzten

    Hallo Kollege..

    vielleicht hilft Ihnen ja dieser Thread bzw. mein Lösungsvorschlag nach über 4 Jahren Dauerthema ein klein wenig auf die Sprünge:

    http://www.knx-professionals.de/foru...?t=1504&page=5

    Ende Off-Topic <--

    Gruss Peter

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  • JoeHorn
    antwortet
    .. Sie können es sich nicht erklären? Das sollte Ihnen zu denken geben.
    ???
    Ich habe nicht gesagt, das ich es mir nicht erklären könnte, ich war nur neugierig, wie "mal wieder" und "schrecklich" so ohne erkennbaren Zwang zusammenpassen - von masochistischen Veranlagungen mal abgesehen, die ich aber nicht immer gleich voraussetze.
    Was mir zu denken gibt, sind Antworten wie diese...
    ... denn mir die zu erklären fällt mir wirklich schwer.

    Bei Gelegenheit erinnere ich Sie an Ihr "PS:".
    Gerne, falls ich wirklich doch noch mal meine Zeit mit derartigen Beiträgen verschwenden sollte...


    Da denke, damit ist dieses Thema hier beitragstechnisch für mich auch geschlossen!

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  • PeterPan
    antwortet
    Zitat von JoeHorn Beitrag anzeigen
    @PeterPanDazu habe ich an anderer Stelle auch schon meinen Senf beigesteuert, vielleicht gefallen Dir meine Beiträge dazu etwas besser...
    Eines interessiert mich aber doch noch: Wenn diese ETS-Diskussion für Dich so schrecklich ist, was hat Dich dann dazu genötigt, daran teilzunehmen? In Foren und Chats steht es Dir doch frei, dich einfach auszuklinken?

    PS: Hiermit gelobe ich feierlich, mich in Zukunft bei meinungsbildenden Themen zurück zu halten.
    Tja, werter Herr Kollege...

    .. Sie können es sich nicht erklären? Das sollte Ihnen zu denken geben.

    Bei Gelegenheit erinnere ich Sie an Ihr "PS:".

    MFG Peter

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  • JoeHorn
    antwortet
    Diese Diskussion über das Thema entsteht in regelmäßigen Zyklen - genauso wie das Thema "Warum ist die ETS zu teuer". Nun ja.
    Nun ja, das zeigt doch, das diese grundsätzlichen Dinge immer noch sehr viele beschäftigt und das es trotz des Informationsangebotes hier vielen noch nicht gelungen ist, sich entgültig zu entscheiden. Jeder stellt sich dann diese Fragen und hin und wieder auch einer hier im Forum. Ist das denn so schlimm?

    Aber einer gewissen Größenordnung ist das kein nennenswertes Thema mehr. Mike, Christian und Helmut wissen, was ich meine. Wenn in einem Objekt sechzehn Minimac, zwölf Touch-PC etc. verbaut sind, dann spielen solche "kleinlichen" Gedanken offensichtlich keine Rolle wie in der verknxten Doppelhaushälfte.

    Ist doch merkwürdig, oder?
    Nein, eigentlich nicht. Wer in einem größeren Objekt mehrere Dutzend Rechner laufen hat, hat normalerweise dann auch kein zentrales System mehr und kann den Ausfall einzelner Rechner durch eine gewisse Redundanz besser auffangen. Diesen Aufwand kann/will sich privat kaum einer leisten. Oder hat jemand von Euch gleich mehrere HS permanent parallel am laufen? Außerdem trifft viele der Ausfall einer größeren Betriebsanlage schon rein emotionell deutlich weniger als wenn dies in den eigenen 4 Wänden passiert.
    Mal überspitzt: Wer mit 4 Triebwerken und einer Crew von Technikern über den großen Teich fliegt, dem fällt es vielleicht etwas schwer, die Ängste eines einsamen Piloten in seiner einmotorigen Maschiene zu verstehen...

    @JoeHorn
    Zum Thema HS. Sammle Erfahrungen und bewerte dann. Allgemeinplätze nach dem Motto "bei PCs treten häufig bluescreens auf, der HS basiert auf PC hardware, deswegen stürzt er also auch ab" sind wenig hilfreich.
    Nun ja, betrachte es als nachträgliche Begründung, weshalb meine Antwort auf die Frage
    Wie macht Ihr es und wie machen es die "Profis"?
    lautete:
    Ich habe (noch?) gar keinen HS, und somit "sicher" alles dezentral
    Ob meine Ansichten hilfreich sind, sollte hier jeder Leser für sich entscheiden. Du kennst den HS wesentlich besser als ich, und wenn Du hier mit ruhigem Gewissen sagen kannst, das Dein HS Dich seit Jahren noch nie im Stich gelassen hat, dann würde ich meine geäußerten Befürchtungen als gegenstandslos zurückziehen. Grundsätzlich bin ich nicht gegen einen HS, ich könnte zur Zeit einfach nur nicht ruhig schlafen, wenn ich wüßte, das sein Ausfall gleich mein ganzes Heim lahmlegt und ich noch nicht sicher sein kann, das dies seltener als ein Stromausfall auftreten wird...
    Ansonsten stimme ich PeterPan zu:
    Schön, dass der KNX so flexibel ist...
    @PeterPan
    Eine "ETS-zu-teuer-Diskussion" führe ich gerade wieder einmal im XING. Schrecklich!
    Dazu habe ich an anderer Stelle auch schon meinen Senf beigesteuert, vielleicht gefallen Dir meine Beiträge dazu etwas besser...

    Eines interessiert mich aber doch noch: Wenn diese ETS-Diskussion für Dich so schrecklich ist, was hat Dich dann dazu genötigt, daran teilzunehmen? In Foren und Chats steht es Dir doch frei, dich einfach auszuklinken?



    PS: Hiermit gelobe ich feierlich, mich in Zukunft bei meinungsbildenden Themen zurück zu halten.

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  • PeterPan
    antwortet
    Hi All..

    @Matthias: Auch meine Meinung.

    Zum Thema: Schön, dass der KNX so flexibel ist. Man kann die verschiedenen Logikfunktionen der Produkte nutzen, und wenn man möchte spater jederzeit auf ein zentrales Gerat bei Bedarf wechseln. Je nachdem, was man als sinnvoller erachtet. Somit muss es keinen "Prozess" oder "Richtlinien" geben. Hier ist es sinnvoll zu sagen "man kann".

    Gruss Peter

    PS: Eine "ETS-zu-teuer-Diskussion" führe ich gerade wieder einmal im XING. Schrecklich!

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