Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

KNX/EIB Ja oder Nein bzw. Kosteneinsparung

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Michel
    antwortet
    Also "damals" (1999) hatte ich zwar schon von EIB/KNX gehört, aber noch nicht die Erfahrung wie heute.
    Ergebnis der ganzen Aktion war quasi eine klassische Installation in EIB -> Tasterbatterien an denselben Stellen wie konventionelle Klick-Klack-Technik .

    Vor 2 oder 3 Jahren habe ich mir mal den Spass gemacht, anhand der täglichen Homeserver-Logs eine Statistik zu erstellen, um festzustellen welche Taster überflüssig sind.
    Fazit: mehr als 75 % der verbauten Tastsensoren sind vollkommen überflüssig! Sie wurden/werden einfach nicht benötigt!
    Für den Anfänger, der konventionell denkt, ist es einfach zu Beginn unvorstellbar auf die geliebten Schaltstellen zu verzichten.

    Natürlich benötige ich auch ein "Eingabegerät", nicht alles läßt sich mit Logik lösen . Wenn ich nicht gerade mit der Homeserver-Visu spiele, nutze ich ein Funk-Gateway und die entsprechenden Fernbedienungen, die im übrigen auch die IR-Problematik umgehen.

    Zum Beispiel:

    Dadurch spart man enorm Tastsensoren und die entsprechenden Busankoppler ein und erhöht den Komfort. Schliesslich muss ich mich nicht mal mehr bewegen, um eine neue Szene abzurufen

    Einen Kommentar schreiben:


  • makki
    antwortet
    Zitat von bjo Beitrag anzeigen
    such dir einen Taster aus mit IR, sonst mußt du
    - im dunkeln ins Bett gehen
    oder
    - einen weiteren Taster ans Bett montieren
    Nee, also wirklich nicht Verzögertes ausschalten ist mit etwas Logik kein problem, langsames runterdimmen ebensowenig oder das Licht im Gang nachtriggern (ich mag IR nicht so, zielen, die Taster können ja alle nur sehr wenig Befehle verarbeiten etc.).
    Bei mir letztlich jetzt langsames runterdimmen und der obligatorische BWM unterm Bett kommt auch noch irgendwann

    RTR, da kann man IMHO mind. einen ganzen HS einsparen (den man dann aber auch braucht).

    Makki

    Einen Kommentar schreiben:


  • Chris M.
    antwortet
    Zitat von groundhog Beitrag anzeigen
    Ich denke, das es verschiedene Optionen gibt, eine Anlage für KNX offen zu halten oder in kleinen Schritten einzuführen.
    [...] Netzwerk-Infrastruktur [...] Wenig Materialkosten mehr und geringe Zusatzarbeiten [...] elektrische Rolladen [...] Nächster Schritt wären die Meldekontakte an Fenster und Türen [...] Ein paar weitere Leerfelder in der Verteilung [...] die Leitungen im Stern zur Verteilung verlegt [...]
    Vorsicht: eine billigst 08/15 Installation um hier und da ein paar "Kleinigkeiten" zu erweitern und vorzubereiten kann schon richtig ins Geld gehen - ohne dass auch nur eine KNX-Komponente gekauft wurde...

    Beim mir werde ich mit KNX auf ca. das 10x der konventionellen 08/15 Installation kommen (Preis von nur die Wohnung im MFH, ohne Gemeinschaftsanlage) - und davon sind grob das 4x nur für die Roh-Installation.
    (Diese Zahlen sind nicht unbedingt fair verrechnet, z.B. el. Rollläden fehlen im Preis da schon anders bezahlt...)
    => bei mir würden das Pimpen der Standard-Installation um die oben genannten Kleinigkeiten schon etliche TEUR ausmachen...

    Einen Kommentar schreiben:


  • tbi
    antwortet
    In Gruppen "Scenen" denken !

    Hallo Sascha,

    ich glaube mit dieser Erkenntnis habe ich angefangen richig KNX zu planen.

    Man will nicht mehr jedes einzelne Gerät schalten wollen. Sondern man will nur noch "Scenen" von Zustanden von elek. Geräten wählen können.

    Ein Beispiel: In einer S-Klasse (hab keine) gibt es die Möglichkeit den Fahrersitz an mehreren Stellen für den Fahrer einzustellen. Das sind vieleicht 6 verschiedene Einstellungen/Motoren. Nun hast Du eine Frau, die z.B. kleiner ist als du und ihr beide benutzt den Wagen.

    Glaub mir, entweder Du wirst angefressen, weil Du ständig 6 Einstellungen immer wieder neu einstellen kannst oder Du willst dem Auto nur noch sagen "ich bin's" und alles stellt sich auf dich ein. Bei manchen Auto gibt es dafür 2-3 Presets (Taster) oder das Auto erkennt schon am Schlüssel, das Du es bist.

    Damit Du so was dann in deinem Haus machen kannst brauchst Du eben eine ganz andere Verkabelung, wie in den Auto ja auch. Wenn Du nun ein Haus baust bis Du genau an dem Punkt diese Entscheidung zu treffen zu können. Später macht es nur noch wenig Sinn. Ich würde es dann nicht mehr machen, der Unterschied ist zu groß.

    Welche "Autositze" in einem Haus sind ist sehr vielfälltig, das must Du für Dich selbst auch festlegen. Aber mit KNX hast Du die Möglichkeit.

    Vieleicht hilft dies auch deiner Frau zu verstehen, was da nun so anders ist.

    Gruß Tbi

    Einen Kommentar schreiben:


  • anlo007
    antwortet
    Zitat von haegar80 Beitrag anzeigen
    • RTR + 2 fach Taster (z. B. TS2+) in jedem Raum (Steuerung Heizung, Rollläden, Licht)
    • Bewegungs-/Präsenzmelder, dort installieren, wo man es eh vorhatte (Treppenhaus/Flur)
    Sascha
    Wenn du dich mit 1-wire beschäftigst, kannst du dir RTR in jedem Raum sparen, die sind ein großer Kostenfaktor.
    Für die Einzelraumregelung brauchst du sie nicht. Wenn du sie später Nachrüsten willst (was ich kaum glaube) kannst du einfach eine Leerdose mit Bus-Kabel an der gewünschten Stelle vorsehen.

    Beim ersten planen geht man noch davon aus, das man jede Sache (Rollo oder Licht etc.) einzeln schalten können muß. Dies ist aber in der Praxis nicht erforderlich und da man die Zuordnungen auch wieder ändern kann, ist es beim KNX kein Problem.

    Ich habe mir relativ schnell eine Visu zugelegt (HS) dort kann ich alles am Rechner einzeln schalten, wenn ich es brauche, ohne überall Schalter zu kaufen und zu installieren.

    Aus vielen Beiträgen hier im Forum kannst du rauslesen, das man im Endeffekt viel weniger Schalter braucht, als man vorher gedacht hat, aber welche man braucht findet man erst bei der Benutzung heraus, das ist leider so.

    Einen Kommentar schreiben:


  • mredeker
    antwortet
    Zitat von haegar80 Beitrag anzeigen
    • IP oder USB-Schnittstelle zum selber programmieren
    • Spannungsversorgung mit integrierter Drossel
    Um hier Geld zu sparen, bin ich auf die Elsner PS640-IP gestossen.
    Das ist eine 640ma Stromversorgung mit Drossel inkl. IP-Router und zusätzlichem nicht gedrosseltem Ausgang für z.B. eine Wetterstation.
    Diese ist günstiger als eine 640ma Stromversorung und ein IP-Router.
    Außerdem braucht man für die meisten IP-Router (wenn nicht PoE) eine zusätzliche Stromversorgung, die hierbei auch entfällt.

    Bei meinen Planungen nehme ich eigentlich nur noch diese.

    --Marcus

    Einen Kommentar schreiben:


  • groundhog
    antwortet
    Zitat von haegar80 Beitrag anzeigen
    Danke scho nmal für die zahlreichen Antworten.
    2 Reedkontakte (Fenster Kipp, Fenster ganz offen) selbst in Fenster einbauen und Kabel in den Rollokasten legen (später über Tasterschnittstelle anschließen)Ausgabegeräte
    Ich würde das NICHT selbst machen und bei der Fensterbestellung Überwachungen für Kippstellung und auf VERSCHLUß mit beauftragen.

    Bislang habe ich keine (akzeptable) Nachrüst-Lösung gesehen, die günstiger war.

    Gruß,
    Axel

    Einen Kommentar schreiben:


  • bjo
    antwortet
    sparen

    >In die Rollokästen immer eine EIB Leitung für zukünftige Tasterschnittstelle der Fensterkontakte

    wenn du als Heizungsaktor den N605 von Siemens verwendest sparst du dir die Tasterschnittstellen. Allerdings 2 x 2 x 0,6/08 vom Rolladenkasten
    zum Heizungsaktor ziehen!

    >
    RTR + 2 fach Taster (z. B. TS2+) in jedem Raum (Steuerung Heizung, Rollläden, Licht)

    such dir einen Taster aus mit IR, sonst mußt du
    - im dunkeln ins Bett gehen
    oder
    - einen weiteren Taster ans Bett montieren

    Einen Kommentar schreiben:


  • haegar80
    antwortet
    Habs kapiert! Ideen für eine Minimalinstallation zum Start

    Danke scho nmal für die zahlreichen Antworten.

    Glaub, ich hab verstanden, dass sich KNX nie rechnen kann (bei 0815 Installationswünschen). Es ist eine Entscheidung, ob es einem der Komfort Wert ist, oder nicht!

    Das dem günstig Einkaufen, ist mir schon klar. Bin selber ja ein Pfennig-(Cent)Fuchser und hab eibmarkt und die große Bucht schon durchstöbert...

    Ich würde daher gern mit einer Minimalinstallation anfangen. Hier nochmal meine Grundanforderungen:
    • Steuerung Licht Schalten + Dimmen
    • Steuerung Rollladen
    • RTR der Fußbodenheizung
    • Bewegungsmelder zur Lichtsteuerung (Flur, Treppenhaus, Toilette)
    • Schaltung der Steckdosen nur optional (Nachrüstung muss möglich sein)
    • Offenes System für weitere Erweiterung/Automatisierung

    Folgende Punkte haben sich jetzt für mich rausgestellt:


    Leitungen/Backbone
    • Zu den Positionen für die Schalter wird eine EIB Leitung verlegt
    • EIB wird immer durchgeklemmt (spart Bereichslinienkoppler) aber mit Option dies je nach Unterverteilung wieder zu trennen (64er Limit)
    • Bei Mehreren Steckdosen im selben Schaltkreis (nicht einzeln in den Verteilerschrank angeschlossen) wird eine EIB Leitung zusätzlich verlegt und „tiefe Dosen“ verwendet (dezentrales Schalten)
    • Zu den Leuchten wird immer eine eigene Leitung (5 Adern) vom Verteilerschrank gelegt (DALI-Option)
    • In die Rollokästen immer eine EIB Leitung für zukünftige Tasterschnittstelle der Fensterkontakte
    • IP oder USB-Schnittstelle zum selber programmieren
    • Spannungsversorgung mit integrierter Drossel
    • Natürlich Leerdosen und einen großen Verteilerschrank für alle zukünftigen Wünsche vorsehen ;-)

    Eingabegeräte
    • RTR + 2 fach Taster (z. B. TS2+) in jedem Raum (Steuerung Heizung, Rollläden, Licht)
    • Bewegungs-/Präsenzmelder, dort installieren, wo man es eh vorhatte (Treppenhaus/Flur)
    • 2 Reedkontakte (Fenster Kipp, Fenster ganz offen) selbst in Fenster einbauen und Kabel in den Rollokasten legen (später über Tasterschnittstelle anschließen)

    Ausgabegeräte
    • Mehrfach Schaltaktor 10A für Leuchten (kann später durch Dimmaktor oder DALI ergänzt werden)
    • An den Rollladen- und Heizungsaktoren komm ich wohl nicht vorbei? Stellantriebe für Heizung und Rollladenmotoren braucht man ja immer.
    Bitte korrigiert mich, wenn ich hier Mist geschrieben hab! Bin ja noch am Lernen...

    Gruß
    Sascha

    Einen Kommentar schreiben:


  • lio123
    antwortet
    Bei mir dito zu Markus zu 100% !!!

    Der springende Punkt bei uns war, die Rollladensteuerung

    Als Nicht-EIB 1.200 Euro ("komfortable" zentrale Bedienung an 2 Stellen)
    Als EIB in etwa das gleiche (aktoren+Taster+unbegrenzte Möglichkeiten)
    Das war gleich ausgerechnet. Alles weitere mehr ist Zugewinn.

    Das Testfeld (bei mir nur ein Brett, aber ausreichend) war der 2. springende Punkt - die Programmierung. Mit dem Ergebnis: Für mich machbar.

    go


    Grüße,
    Lio

    Einen Kommentar schreiben:


  • alteraffe
    antwortet
    Zitat von haegar80 Beitrag anzeigen
    Wie immer ist der Wunschzettel riesengroß, das Budget aber dafür umso kleiner ;-)
    Wilkommen im Club



    Soweit ich verstanden habe brauche ich dafür folgende Grundkomponenten:
    • Taster + Busankoppler für jeden Raum
    • RTR (jeder Raum) + Heizungsaktoren + Stellantriebe für Fußbodenheizung
      >> evtl. kombiniert mit Taster z. B. BIQ, TS2+
    • Bewegungs-/Präsenzmelder (Flur, Treppenhaus, Toilette)
    • Rollladenaktoren + Motoren
    • Schalt-/Dimmaktor für jede Leuchte
    • Grundmodule (Spannungsversorgung+ Drossel, Bereichslinienkoppler zwischen Unterverteilungen, IP-Gateway zur ETS Programmierung
    Ein paar Anregungen zum Kosten sparen:
    - generell
    nicht umbedingt die VK Preise der Hersteller nehmen. Schau mal auf eibmarkt.de... Manch güstiges Angebot gibt es auch in der Bucht. Ist aber nicht jedermans Sache.
    - Taster + Busankoppler
    a) in den Nebenräumen und z.Bsp. im Keller tuts evtl auch erst mal ein BA mit Wippe. Ich habe (man möge mich steinigen) in der Bucht 15 Siemens für €16,- das Stück (neu) geschossen... Wippe und Rahmen dazu, fertig.
    b) erst mal die Hauptfunktionen planen und weitere Dosen vorsehen. Sinn und Zweck eines EIB ist für mich nicht lauter 6er-Wippen in den Räumen verteilt zu haben, nur weil ich an 2 Tagen im Jahr mal vom WZ aus das SZ Licht ausschalten möchte... Das ist das gefährliche an EIB. Man will erst mal alles auf Taster legen. Eher in Bewegungsmelder / Präsenzmelder investieren und automatisieren.
    c) Anzahl der Taster evtl. reduzieren durch einfaches UM statt links EIN, rechts AUS. Szenen planen anstatt jede Leuchte einzeln schalten zu wollen.
    d) portable Visualisierung mal durchrechnen; dass spart enorm Taster, da Du alle Funktionen in ein Gerät integrieren kannst - wie gesagt: Hauptfunktionen aber auf Taster (nach meinem Gusto).
    - IP-Gateway zur ETS Programmierung
    entweder gleich HS, dann brauchst kein Gateway (Programmierung über IETS), oder RS232 tuts auch mit der ETS zu programmieren
    - Schalt/Dimmaktor für jede Leuchte
    je nach Anforderungen rechnet sich vielleicht Dali... dazu gibt's einige Threads hier im Forum. Dimmaktoren sind teuer. Bist Du sicher dass Du wirklich jede Leuchte einzeln schalten oder dimmen wirst? Seperate Verkabelung vorsehen: klares Ja, aber welche Leuchten seperat geschaltet/gedimmt werden, lässt sich später auch noch ändern - wenn Budget noch vorhanden. Ich denke oft merkt man es sowieso erst nach dem Einzug...
    - RTR pro Raum
    WireGate hast Du ja schon geschrieben...
    Nebenräume evtl. später regeln?
    - alles andere (auch die RTRs) - das wurde ja schon geschrieben - brauchst Du mehr oder weniger sowieso.

    Jetzt stell ich mir schon die Frage, ob das denn mit unserem begrenzten Budget überhaupt Sinn macht, bzw. wie ich mir für die Zukunft die Option offen halten kann
    Option offen halten (Nachrüsten) hatte ich auch erst vor, aber verworfen. Ich lese seit 1 Jahr im Forum mit, kaufe seit ca. 1/2 Jahr EIB Komponenten, lerne daraus und setzte das Erlernte in meine Planung um. Dazu habe ich mir aus 2 Brettern eine kleine Testanlage aufgebaut. Eins für die REG Geräte und eins für die Sensorik - nur verbunden über ein grünes Kabel.

    Die gekauften Komponenten decken mittlerweile fast alle meine Anforderungen ab. Irgendwann kam dann auch der HS dazu... In Summe bin ich 35% unter den Shop-Preisen und weit unterhalb dessen was ich ganz am Anfang mal gedacht hatte...



    • Was spricht Kostenseitig für eine KNX/EIB Installation statt der klassischen Variante? (bitte keine Energieeinsparung)
    Wenn, dann musst Du Äpfel mit Äpfel vergleichen. Frag mal Deinen Eli nach einem Angebot mit klassischer Installation aber bei vergleichbarem Komfort

    Nicht zu vernachlässigen ist, dass Du bei EIB/KNX (bei richtiger Planung) Stromfrei "frei Haus" bekommst. Für viele ein wichtiges Thema...

    Also, ich hoffe ich konnte Dir ein paar Anregungen/Denkanstöße geben. Allerdings wirst Du ja schon gemerkt haben das auch bzgl. EIB die Geschmäcker sehr unterschiedlich sind... Der eine favorisiert BWM, der Andere setzt sie nur wenn nötig ein.

    Je länger Du Dich mit der Materie beschäftigst, desto klarer wirst Du Dir über Deine Anforderungen (WAF nicht vergessen!) werden und desto eher kannst Du auch das benötigte Budget abschätzen...

    Mir hat z.Bsp. immens geholfen so eine 6-Wippe mal in live bei einem Freund zu bedienen, insbesondere wenn der Raum dunkel ist in den Du reingehst. Er hat damit keine Probleme, ich finde es grausam - also evtl. kennst Du ja jemand mit vorhandener EIB/KNX Installation? Anahnd einer realen Installation wirst Du schnell merken, was Du willst/brauchst und was vielleicht überhaupt nicht nach Deinem Geschmack ist.

    ~ Markus

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Deinen Worten Glauben schenkend, dass Du hier im Forum nicht die konkreten Antworten gefunden hast bezweifle ich ein bischen. Vielleicht mal anders rum, in der Fülle der Berichte gerade den/die richtigen Bericht zu finden ist teilweise schwer.

    Technikfreak mit Wünsche groß, Geldbeutel klein trifft sicherllich auch für uns zu. Meine Vorredner haben ja viel schon versucht zu empfehlen. Die Entscheidung, die Prioritäten obliegen Deiner Person und in einem derartigen Falle würde ich zu einer zukunftsorientierten Planung (modular - Projekt nach Geldbeutel) aufgebaut raten.
    Bei entsprechender Vorarbeit kann man das Wichtigste zuerst angehen und alles andere dann im Verlauf der Zeit. EIB lebt und viele von uns erweitern alle Jahre ihre Vorhaben. Hierbei Hammer und Meisel beliebte Werkzeuge.

    Was will ich Dir damit sagen! Präzisiere Dein Vorhaben, befrage Dich im Einzelfall, ziehe jemanden aus Deiner Nähe zu Rate und stelle dann Deine geplante Aktivität hier vor. Berücksichtige auch als Pionier und Freak eine gewisse "Leidenszeit" mit ein und der HS muss nicht gleich sein. Vielleicht gibt es da auch noch vorerst erschwingliche Alternativen.

    Sollte die Zeit nicht drängen, dann bereite Dein Vorhaben vor und komm zu unserem nächsten Stammtisch nach Franken (20. November 2009).

    Einen Kommentar schreiben:


  • groundhog
    antwortet
    Ich denke, das es verschiedene Optionen gibt, eine Anlage für KNX offen zu halten oder in kleinen Schritten einzuführen.

    Vor allem anderen, würde ich Wert auf eine erstklassige Netzwerk-Infrastruktur legen. Hier zu sparen wäre meiner Ansicht nach der größte Fehler, denn über die Netzwerk-Infrastuktur lässt sich viel realisieren. Ein solides Kat.5-Netzwerk (in 4-paariger Ausführung) reicht vollauf.

    Wenn finanziell gar kein Spielraum bleibt, ware eine parallele Verlegung des Buskabels und tiefe Schalterdosen ein gangbarer Weg. Wenig Materialkosten mehr und geringe Zusatzarbeiten dürften die Kosten auf 600€ begrenzen und später ist vieles, sicher nicht alles, möglich.
    Wenn elektrische Rolladen geplant sind, sollen zumeist auch Komfortfunktionen wie Raum- bzw. Etagenweise Bedienung realiesiert werden. Dann ist KNX nicht teuer als konventionell und liefert gleich noch extra Features.

    Nächster Schritt wären die Meldekontakte an Fenster und Türen, die günstig bei der Fensterbestellung eingeplant werden und dann zur Verteilung geführt werden sollten.

    Ein paar weitere Leerfelder in der Verteilung kosten auch nicht die Welt.

    Wenn dann noch, soweit möglich, die Leitungen im Stern zur Verteilung verlegt werden, ist später eigentlich alles drin.

    Wenn keine weitere KNX-Komponenten verbaut werde, würde später natürlich einiges der Komponenten aus der klassischen Installation zu Schrott werden, aber das ist besser als auf den Komfort im eigenen Heim auf Dauer zu verzichten.

    Viele Grüße,
    Axel

    Einen Kommentar schreiben:


  • swenga
    antwortet
    Hallo Sascha,

    Zitat von haegar80 Beitrag anzeigen
    Welche Möglichkeiten hab ich bei einer KNX/EIB Installation richtig Geld zu sparen?
    Im Prinzip erstmal gar keine. KNX ist immer teurer als eine einfache Klapperverkabelung, am besten die puristische Variante aus dem Fertighauskonzept: Jedes Zimmer eine Steckdose, ausser Wohnzimmer, da sinds dann zwei (für Fernseher und Receiver)

    KNX ist die Antwort auf die Forderung acnh Flexibilität, Logiken und Automatisierung, eben SmartHome. Und daher darf man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen: Eine automatisierte Hauselektrik (Fenster werden überwacht, beeinflussen Heizung, Rolladen fahren automatisch für Nacht und Beschattung, aber eben nicht wenn Terassentür offen) wird in konventionell heidenkomplex und somit auch teuer. Genau dann wird KNX guenstiger und kann seine Stärken ausspielen.

    Wie schon angesprochen ist die teuerste Lösung erstmal konventionell verkabeln und dann später umrüsten. Ich kann nur empfehlen von Anfang an KNX zu planen (um die Flexibilität für später zu erhalten) und evtl. bei der Anzahl der Geräte am Anfang noch nicht alle beschaffen sondern diese nach und nach.
    Beispiel: Homeserver, ganz tolles Teil, aber in den ersten Tagen haste mit Tastern und Aktoren genug zu tun, da ist Logik noch nebensächlich. Binäreingänge für die Fenster: Wenn die Fenster alle die Verschlusssensoren haben und diese bis in den Schaltschrank verkabelt sind, kann man die Eingänge später dranhängen. Am Anfang sind schaltbare Steckdosen nicht erforderlich (die Verkabelung muss es aber hergeben), das spart Aktorkanäle. Müssen wirklich Dimmaktoren von Anfang an sein? Habe bei mir in jedem Geschoss einen Dual-Dimmaktor verbaut. Im Keller ist der komplett unbelegt, im EG und oben je nur ein Kanal.... Im Zeitalter der ESL wird konventionell dimmen immer weniger. DALI dagegen: gute Idee, sofort verkabeln (sind ja nur zwei Drähte mehr), aber das Gateway und die EVGs kannste dann wieder Stueck fuer Stueck nachziehen.

    So kannst du später mit steigenden Wünschen nach Komfort Deine Anlage weiter aufrüsten, was im konventionellen Zweig ein Chaos werden würde.

    Ansonsten: Selbst Elektrik planen, Elektriker verkabeln lassen, aber sämtliche Programmierarbeiten selbst erledigen. Ersten hast Du das dann selbst im Griff wenn es zum Erweitern geht und ich behaupte mal, dass die meisten Elektriker beim Kalkulieren einer EIB-Inbetriebnahme deutliche Unschärfe-Aufschläge haben.

    mfg Swen

    Einen Kommentar schreiben:


  • SnowMaKeR
    antwortet
    Dazu wäre einmal interessant zu hören, was ihr alles "automatisiert" habt
    Ich kann ja mal einen kleine abriss machen.
    Wobei ich jemand bin, der noch nicht viel automatisiert hat.
    Hab ja auch noch keinen HS.

    Wir haben einen großen Raum mit Wohnzimmer, Esszimmer und Küche mit einer 2 Meter breiten Tür als Eingang.
    Wenn man den Raum betritt ist links ein Jung RCD FD-Design 6-fach und rechts ein nicht RCD 4-fach.
    Früher war jede Taste belegt, oft auch doppelt.
    Fast jede Jalousie konnte einzeln gesteuert werden und das wurde auch benutzt. Jede Lampe konnte einzeln eingeschaltet werden (und wurde auch).
    Direkt neben dem 4-fach steht das Sofa so wurden dort auch einige Jalousien und Lampen gesteuert.
    An der Küchenzeile ist auch noch ein 4-fach für das Licht in der Küche und den Rollo am Küchenfenster und... weiß ich gerade nicht, benutzt mein Frau hauptsächlich .
    Am Ausgang in den Garten gegenüber dem Raumeingang hängt noch ein 4-fach für das Gartenlicht.

    Heute:
    Es hängt in der Mitte an der Decke ein Merten Argus PM.
    Wenn links Bewegung ist und es dunkel genug ist geht das Licht in der Küche an, wenn rechts jemand ist, gehen die Leuchtregale an und wenn der Fernseher läuft zusätzlich die Lampen an der Eckverglasung.
    Die Jalousie läuft von alleine (wenn auch noch nicht optimal).

    Im Endeffekt benutzen wir nur noch den RCD und den am Gartenausgang.
    Bei den anderen beiden würde ein einfacher Taster als Maximalausbaustufe reichen. Oder gar keiner, das wäre auch nicht so schlimm.

    Ich muss sagen, ich hätte noch viele Ideen und würde dann noch weniger Schalter benötigen.
    Bräuchte dafür aber wahrscheinlich so was wie einen HS.
    Beispiel:
    Wenn PM in Sektor 1 war UND PM in Sektor 3 länger als 2 Minuten dann mach die Lampen in der Galerie an. Weil dann sitzen wir gerade beim Essen.

    Wenn gerade der Fernseher aus geht und es nach 21:00 Uhr (oder halt dunkel draussen) dann sperre mir den PM im Flur und mache für 10 Minuten die LED-Beleuchtung an der Treppe an.

    Die meisten Probleme hab ich im übrigen mit dem "wie mach ich das mit den Gruppenadressen".

    Ich glaub jetzt hab ich erst mal genug geschrieben.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X