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FBH mit Gira Tastensensor 2 Plus
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Oder gibt es evtl. ein Problem in einem Aktor, wenn man auf den Ausgängen Stetige und Schaltende-Regelung mischen tut?
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ICh habe eine Raum aus Versehen auf Warmwasserheizung (5K/150min) eingestellt, hier nun kein Überschwingen merkbar!
Ein anderer Raum heizt nun nicht mehr, d.h. auf dem Busmonitor sehe ich, das der TS2+ senden tut, aber der zugehörige Aktor schaltet nicht!
Wie kann ich hier eine Fehlfunktion dieses Aktors ausschließen/Testen? (ISt ein 4er)
Hat der evtl. von der ganzen Programmiererei einen wech bekommen?
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Klar! Aber was fängst Du mit dem Ergebnis an? Wenn Du keinen Ist-Zustand kennst wird es schwierig zu beurteilen, ob es nach der Veränderung besser wird. Mal davon abgesehen, das es dann stochern im Nebel ist.Zitat von Raubschwein Beitrag anzeigenKann ich denn nicht testweise an den Pi-Parametern drehen?
Weil ich heute meinen guten Tag hab, kopier ich Dir mal ein Zitat aus Deiner Beschreibung zum TS2+:
Dann nimm Dir mal einen Raum, lass die FBH 24h durchlaufen bei z.B. 20,5° und erhöhe dann auf 21,5° und beobachte die von TS2 ausgegebene Stellgröße und den Temperaturverlauf. Dann kannst Du entscheiden, ob das Ausregeln zu schnell/zu langsam und das Überschwingen klein/groß ist und entsprchend obiger Tabelle an den Parametern drehen.
Parametereinstellung => Wirkung- P kleiner Proportionalbereich => großes Überschwingen bei Sollwertänderungen (u. U. auchDauerschwingung), schnelles Einregeln auf den Sollwert
- P großer Proportionalbereich => kein (oder kleines) Überschwingen aber langsames Einregeln
- T
- N kleine Nachstellzeit => schnelles Ausregeln von Regelabweichungen (Umgebungsbedingungen), Gefahr von Dauerschwingungen
- T
Dann zurück auf 20,5, 24h warten, hoch auf 21,5 und neues Spiel.
Wenn Du zufrieden bist, kannst Du diese Parameter erst mal für alle Räume übernehmen. Aber jeder Raum reagiert potentiell anders, ggf. wirst Du das Spiel dann für einzelne Räume noch mal wiederholen müssen
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das ist die bessere Idee!Zitat von lobo Beitrag anzeigen... einen Sollwertsprung machen würde, da dies am ehesten der Regelanforderung entspricht.
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Kann ich denn nicht testweise an den Pi-Parametern drehen?
D.h. in welche Richtung bewiken welche Parameter welches Heizverhalten?
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OK - dann sind wir uns einig, bis darauf, dass ich statt einer Störgrößenaufschaltung unbekannten Ausmasses (Fenster öffnen) einen Sollwertsprung machen würde, da dies am ehesten der Regelanforderung entspricht.
Aber da braucht's halt Daten....
Viele Grüße,
Stefan
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Zustimmung!Zitat von lobo Beitrag anzeigenDamit sollte sich, wenn man die Heizung lange durchlaufen läßt, ein stabiler Zustand einstellen und mit dem stabilen Zustand kannst Du halt wenig erkennen
Raubschwein schrieb abe auch:Und dieser Zustand ist erst mal auch eine schwierige Basis um die Regelparameter zu prüfen. Also ich würde erst mal durchlaufen lassen. Dann kann man einmalig sehen, ob es ein großes Überschwingen gibt, oder ob es sehr lang dauert, bsi sich Ist langsam dem Soll annähert und dann gucken, ob es stabil bleibt oder dauerschwingt.Immerhin fängt meine FBH um 8 Uhr morgens an zu heizen, und benötig bis abends 16Uhr, bis die eingestellte Temp. erreicht wird, und 1 Stunde später sind wir dann auch schon drüber......
Dann eher mal kräftig/lange lüften (also den Raum abkühlen) und beobachten, wie die Regelugn reagiert. Dann kann man schon Rückschlüsse ziehen ob und in welche Richtung man am Proportionalteil oder an der Nachstellzeit drehen sollte. Hängt ja auch etwas von den Wünschen ab, weil man ein schnelles Reagieren, aber ohne Überschwinger bei einer PI-Regelung eh nicht erreichen kann. Aber einen persönlichen Kompromiss zwischen schnell genur reagiert und wenig genug "übergeschwungen"
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Mein Einspruch bezieht sich nur auf die Aussage, dass man im eingeschwungenen Zustand etwas zur Regelung sagen kann, denn ich gehe mal davon aus, dass die Heizung nicht schwingt (denn das war nicht Bestandteil der Fragestellung ...).Zitat von Uwe! Beitrag anzeigenDeinen Einspruch hab ich nicht verstanden (oder Du meinen nicht?)
An welcher Regelung kann man fast nichts erkennen?
Damit sollte sich, wenn man die Heizung lange durchlaufen läßt, ein stabiler Zustand einstellen und mit dem stabilen Zustand kannst Du halt wenig erkennen - höchstens die Werte für den Arbeitspunkt. In diesem Betriebszustand bekommst Du keine Aussage dazu, wie schnell eine Sollwertänderung (Führungsgrößensprung) ausgeregelt wird und wie hoch bzw. wie lange ein Überschwingen auftritt - aber genau darauf war die Fragestellung von Raubschwein ausgelegt.
Regelungen werden normalerweise mit einem Arbeitspunkt und mit einer Sprungantwort ausgelegt - also mit der dynamischen Reaktion der Strecke auf eine Änderung des Sollwertes bzw. der Störgröße. Wie sich das bei Reglern in der Hausinstallation verhält ist mir allerdings noch nicht ganz klar. Die kochen ja ein sehr eigenes Süppchen. Gaston hat mal (im anderen Forum?) einen sehr interessanten Beitrag dazu geschrieben.
Viele Grüße,
Stefan
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Deinen Einspruch hab ich nicht verstanden (oder Du meinen nicht?)
An welcher Regelung kann man fast nichts erkennen?
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Einspruch - zumindest ohne Störgrößen bzw. Sollwertsprung kannst Du an der Regelung fast gar nichts erkennen - höchstens, ob sie schwingt und das kann ich mir kaum vorstellen bzw. ist zumindest zur Zeit nicht Thema.Zitat von Uwe! Beitrag anzeigenAußerdem: Zumindest um die rcihtigen Parameter zu finden, solltest Du die FBH ohne Unterbrechung durchlaufen lassen.
Zur Nachtabsenkung: da wurde ja schon viel diskutiert und bei Fußbodenheizung wird es wohl nicht einfach sein, das Verhältnis aus Einsparung und eventuellem Komfortverlust zu optimieren. Sicher ist die Regelstrecke mit ihren langen Zeitkonstanten recht gut über eine P-T1-Strecke mit Totzeit anzunähern, daher ist UWE!s Vorschlag ein Schritt in die richtige Richtung.
Ich habe mir für diese Fälle einen Flächenheizkörper installiert. Wenn morgens die Heizung auf Komfort fährt, bekomme ich sehr schnell eine Menge Strahlungswärme im Raum und es fühlt sich schnell behaglich an - obwohl die Meßgeräte noch eine deutlich zu niedrige Temperatur anzeigen.
Viele Grüße,
Stefan
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guck Dir mal noch die Hilfe zum TS2+ an. Da ist schön erklärt, an welchen Parametern man drehen soll, wenn es überschwingt, wenn es ständig schwingt etc.
Außerdem: Zumindest um die rcihtigen Parameter zu finden, solltest Du die FBH ohne Unterbrechung durchlaufen lassen. Und auch danach würde ich noch mal drüber nachdenken, ob eine Nachtabsenkung Sinn macht. Dafür ist eine FBH eigentlich viel zu träge. Wenn überhaupt musst Du da mit 2-4h Zeitversatz arbeiten. Also wenn Du von z. B. 22-6 Uhr "kalt" haben willst, dann mach die Nachtabsenkung von 18-2Uhr. Besser ist aber definitiv ohne!
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... das wird Deine Regelung nicht wirklich verbessern. Die Empfehlung, mit 8Bit den Heizungsaktor anzusteuern dient nur der besseren Nachvollziehbarkeit dessen was der Regler macht (obwohl der TS2+ ja auch ein entsprechendes KO mitgibt).Zitat von Raubschwein Beitrag anzeigenMal schauen......
Viele Grüße,
Stefan
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Okay, ich habe jetzt auf eine Stetige Regelung umgestellt, PVM-Zykluszeit auf 36 Minuten gelassen!
Mal schauen......
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Dass das Heizen sehr lange dauert ist bei ner Fußbodenheizung nichts besonderes. Ich brauche z.B. auch um die 8 Stunden, um von 18 auf 21 Grad zu kommen. Dann schwingt es etwas über, pendelt sich aber ganz gut ein. So +- 0,5 Grad Schwingung. Kann man sicher noch optimieren, aber mir reichts.
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Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist meine Einstellung komplett falsch?
Immerhin fängt meine FBH um 8 Uhr morgens an zu heizen, und benötig bis abends 16Uhr, bis die eingestellte Temp. erreicht wird, und 1 Stunde später sind wir dann auch schon drüber......
Soll ich jetzt den TS2+ auf Stetige Regelung stellen? Der Akor möchte dann 1 Byte Signal empfangen, welches in PWM umgesetzt wird!
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