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Stromverbrauch eines EIB-Systems

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  • PeterPan
    antwortet
    Hallo Kollegen..

    das dürfte in diesem Thread ebenso interessant sein zur Meinungsbildung

    EU-Richtlinie betreffend Stromverbrauch von Haushalt- und Bürogeräten in Standby und Off-Modus
    http://www.topten.ch/uploads/File/Be..._SAFE_2011.pdf

    Vorschriften betreffend Standby- und Off-Modus
    Die konkreten Vorschriften des künftigen Erlasses finden sich in Annex II der Richtlinie. Die Vorschriften erreichen ihre Gültigkeit in zwei Schritten:

    1. Maximale Stromverbrauchswerte in Phase 1 (ab 1. Januar 2010):
    Off-Modus: 1 Watt
    Standby, nur Reaktivierungsfunktion: 1 Watt
    Standby, mit Zustandsanzeige: 2 Watt

    Maximale Stromverbrauchswerte in Phase 2 (ab 1. Januar 2013):
    Off-Modus: 0.5 Watt
    Standby, nur Reaktivierungsfunktion: 0.5 Watt
    Standby, mit Zustandsanzeige: 1 Watt

    2. Alle von der Richtlinie betroffenen Geräte müssen einen Standby- und/oder einen Off- Modus aufweisen - ausser dies ist nicht kompatibel mit der vorgesehenen Nutzung. Möglich sind auch andere Modi, die die vorgeschriebenen maximalen Leistungsaufnahmen von Off- und Standby-Modus nicht überschreiten.
    Somit werden Geräte, die nur den Ein-Zustand aufweisen (ohne Ausschalt- oder Standby-Möglichkeit) grundsätzlich nicht mehr zulässig sein.

    3. Ab Phase 2 müssen die Geräte zudem über eine Energiemanagement-Funktion verfügen, welche das Gerät so rasch als möglich in den Standby- oder den Off-Modus schaltet, wenn es nicht aktiv ist und wenn keine anderen Geräte davon anhängig sind. Die Energiemanagement-Funktion muss bei der Auslieferung aktiviert sein.

    Vorschriften betreffend Herstellerinformation
    Die technische Dokumentation der Produkte muss folgende Punkte enthalten:
    Für sowohl den Standby- als auch den Off-Modus:
    - Leistungsaufnahme in Watt, auf zwei Dezimalstellen gerundet
    - Die angewandte Messmethode
    - Beschreibung, wie der Modus ausgewählt/programmiert wurde
    - Ablauf, bis das Gerät automatisch den Modus wechselt
    - Allfällige Hinweise betreffend der Funktion des Produktes

    VERORDNUNG (EG) Nr. 1275/2008 DER KOMMISSION
    vom 17. Dezember 2008
    zur Durchführung der Richtlinie 2005/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Festlegung von Ökodesign-Anforderungen an den Stromverbrauch elektrischer und elektronischer Haushalts- und Bürogeräte im Bereitschafts- und im Aus-Zustand

    http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/...45:0052:de:PDF

    Gruss Peter

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  • tanzbaer
    antwortet
    Es gibt doch mindestens drei Gruppen (eigentlich wie fast immer bei allem).

    • Die Weltverbesserer oder Ewigoptimierer. Aus Prinzip.
    • Die, die das als Hobby sehen, dann sind Kosten/Aufwand egal.
    • Die die das eher aus Unternehmersicht betrachten, dann werden Opportunitätskosten wichtig. Kann ich mehr sparen / verdienen wenn ich Zeit und Geld in Alternativprojekte stecke.
    Halbwegs objektiv kann man deshalb hier nur diskutieren wieviel Leistung wohl im Jahr verbraten wird. Und evtl. noch welche Produkte / technischen Umsetzungen objektiv ökonomischer sind wenn sich durch Austausch sonst keine Randbedingungen ändern.

    Sobald es um mehr geht, Optimierungen des Verbrauchs, ist die Summe pro Jahr an Verbrauch störend oder nicht, etc, kommen IMHO die drei Typen oben ins Spiel und damit kann der Teil eigentlich gar nicht sinnvoll diskutiert werden. Das ist eher wie ein Austausch von "Geschmack". Darüber kann man bekanntlich auch nicht streiten.

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  • dschwert
    antwortet
    Zitat von evolution Beitrag anzeigen
    Na, dass der Strom in der Schweiz nur einen Bruchteil desser kostet, was wir in Deutschland zu berappen haben, ist leider traurige Wahrheit.
    Be-Rappen tut man doch nur in der Schweiz ;-)

    Ja, damit kann man in der Schweiz anders kalkulieren. In D kostet der Strom pro Energiemenge dann geschätzt eher das vierfache, in der Schweiz nur das doppelte im Vergleich zu Heizkosten.
    Die ganzen Statistiken müsste man entsprechend gewichten wenn es um den Geldbeutel geht und nicht nur um das grüne Gewissen. Insbesondere auch wenn der PKW mit aufgeführt wird.
    Spontan fallen mir diese unterschiedlichen Preise ein, die man sich anschauen müsste:
    - Strom D Privat / EEG-Umlagefrei
    - Strom CH
    - Benzin D/CH/mineralölsteuerfrei
    - Diesel D/CH/mineralölsteuerfrei
    - Heizöl D/CH
    - Gas D/CH
    - Pellets
    - Holz
    - Fernwärme ...

    Benzin und Diesel müsste man natürlich einmal 'roh' heranziehen und alternativ dividiert durch einen typischen Wirkungsgrad eines Autos.

    Ja, es hat niemand gesagt, daß das einfach wäre. Insofern bleibt jedem nur, seine persönlichen Strom-, Heiz- und sonstigen Kosten in Relation zu setzen. Ausserdem dreht halt jeder bevorzugt an den Schrauben an denen er drehen kann. Nicht jeder kann z.B. an der Heizkostenschraube drehen. Sonst hätte ich z.B. sicher keine Fernwärme. Andererseits habe ich einen Stromschlucker wie den RUSSOUND. Das muß halt sein :-)

    Gruß,

    Dietmar

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  • PeterPan
    antwortet
    Hallo Kollegen..

    Hinweis zu "LED Beleuchtung"

    Wenn man z.B. einen 10 Watt Deckenspot hat, so ist der Gesamtverbrauch leider nicht 10 Watt. Es kommt noch der Eigenverbrauch des Vorschaltgerätes dazu.

    Bei den LED Strips wird Energie über Vorwiderstände verbraten.

    Gruss Peter

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  • PeterPan
    antwortet
    Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    Gegen die 20€ hab ich auch nichts. Mir ging es mehr darum, das Beleuchtung durchaus ein Bereich ist, wo man sparen kann.
    Hallo Uwe..

    klar kann man bei Beleuchtung Strom sparen. In diesem Thread geht es laut Startfragesteller um den Stromverbrauch des KNX Systems.

    Da hier jedoch einige die Standy Verluste bei Dimmern falsch betrachtet haben, habe ich diese mit eingerechnet und zwar hoffentlich einleuchtend und korrekt.

    Dass Universaldimmer im Vergleich zur reinen Phasenabschnittdimmung höhere NENN-Verluste im Volllastbetrieb haben, ist bedingt durch die Konstruktion (je ein Hochleistungstransistor pro Halbwelle).

    Ein Universaldimmer läuft aber nicht 24h im Nennlastbetrieb. Somit sind kalkulationen mit Nennlastverlustleistungen für die Tonne. Man nehme den LeerlaufVerlust/Standby und einen Anteil Nennlastverlust.

    siehe Berechnung hier
    https://knx-user-forum.de/451753-post52.html
    Gruss Peter

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    Also verbraucht eine KNX-Linie pro Jahr (vollbestückt) = 80 kWh = 20 Euro.
    Gegen die 20€ hab ich auch nichts. Mir ging es mehr darum, das Beleuchtung durchaus ein Bereich ist, wo man sparen kann.

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von SRC Beitrag anzeigen
    Also ist es für mich letztenendes eine Frage, was bin ich bereit für Komfort zu zahlen ?
    Maine Rede. Für Komfort Zahl ich gerne, aber nicht für nutzlos verbratene Energie.

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  • MarcusF
    antwortet
    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    es ist schwierig eine Diskussion zu führen, wenn Du Dich auf Bierstammtisch-Niveau begibst, weil Du meinen wirklich für jedermann gedachten und ausführlichst beschriebenen Texten, Beispielen und Berechnungen (wohl gemerkt in Euro-Cent pro kWh) nicht folgen kannst.
    Du argumentierst mit Schweizer Preisen und die entsprechen nun mal nicht den Verhältnissen, mit denen die Mehrheit der Nutzer hier zurechtkommen müssen. Das weißt Du ganz genau. Und trotzdem reibst Du es uns gerne unter die Nase. Da musst Du halt auch mal mit Gegenwind leben.

    Trotzdem: Zum Hager TXA213 wirst Du in der Dokumentation ebenso die Angaben für Leerlauf/Standby und Nennlast finden. Du darfst es gerne selbst kalkulieren, was dies für Dich heisst. "Handwarm" ist keine definierte Aussage.
    5 Watt gibt Hager an und das ist in meinen Augen ein Zeichen für ein nachlässiges, schlechtes Design. Das ist - wie gesagt - unnötige Energieverschwendung, die mir keinerlei Nutzen ausser einem schön warmen Verteilerschrank bringt. Ich habe kein Problem mit Energieverbrauch, wenn er mir Spaß, Komfort oder sonst einen Vorteil bringt. Aber nutzlos Strom zu verbraten muss nicht sein, vor allem nicht in so teuren Komponenten, wie sie im KNX-Bereich üblich sind.

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    Hallo Marcus..

    es ist schwierig eine Diskussion zu führen, wenn Du Dich auf Bierstammtisch-Niveau begibst, weil Du meinen wirklich für jedermann gedachten und ausführlichst beschriebenen Texten, Beispielen und Berechnungen (wohl gemerkt in Euro-Cent pro kWh) nicht folgen kannst.
    Wow, harter Tobak. Und weit aus dem Fenster gelehnt, für das dass diese "Berechnung" weder vollständig noch fehlerfrei ist...

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  • PeterPan
    antwortet
    Zitat von MarcusF Beitrag anzeigen
    Es geht doch nicht um Stromverbrauch für Komfort, sondern um unnötigen Stromverbrauch. Meine TXA213 Dimmer sind auch bei ausgeschalteter Last gut warm, ich hab zwar nicht nachgemessen aber ein paar Watt werden da im Leerlauf sicher verblasen. Und das muss nun wirklich nicht sein, denn der Komfortgewinn ist in diesem Falle gleich Null, das ist völlig unnötige Energieverschwendung.

    In der Schweiz, wo der Strom billig ist und das Geld auf den Bäumen wächst, mag das vielleicht akzeptabel sein.
    Hallo Marcus..

    es ist schwierig eine Diskussion zu führen, wenn Du Dich auf Bierstammtisch-Niveau begibst, weil Du meinen wirklich für jedermann gedachten und ausführlichst beschriebenen Texten, Beispielen und Berechnungen (wohl gemerkt in Euro-Cent pro kWh) nicht folgen kannst.

    Trotzdem: Zum Hager TXA213 wirst Du in der Dokumentation ebenso die Angaben für Leerlauf/Standby und Nennlast finden. Du darfst es gerne selbst kalkulieren, was dies für Dich heisst. "Handwarm" ist keine definierte Aussage.

    Gruss Peter

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  • GLT
    antwortet
    Schalten statt dimmen - einfacher, günstiger in Beschaffung u. Betrieb.

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  • MarcusF
    antwortet
    Es geht doch nicht um Stromverbrauch für Komfort, sondern um unnötigen Stromverbrauch. Meine TXA213 Dimmer sind auch bei ausgeschalteter Last gut warm, ich hab zwar nicht nachgemessen aber ein paar Watt werden da im Leerlauf sicher verblasen. Und das muss nun wirklich nicht sein, denn der Komfortgewinn ist in diesem Falle gleich Null, das ist völlig unnötige Energieverschwendung.

    In der Schweiz, wo der Strom billig ist und das Geld auf den Bäumen wächst, mag das vielleicht akzeptabel sein.

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  • SRC
    antwortet
    und nicht zu vergessen den Stromverbrauch der angeschlossenen Rechner, Laptops, Tabletts etc, damit man auch im Forum immer aktuell mitlesen kann !

    Leider gibt es nichts wirklich umsonst und auch die kleinen Summen addieren sich, da gebe ich meinem Baden-Württembergischen Kollegen recht.

    Aber was ist einem der Komfort wert ?

    Wer will denn heute noch den Kaffee von Hand brühen, das Garagentor manuell aufmachen, die Rolläden von Hand hochziehen .... tbc.

    Also ist es für mich letztenendes eine Frage, was bin ich bereit für Komfort zu zahlen ?
    Diese Frage kann man übrigens auch beim Autokauf etc. stellen, denn sonst würden wir alle das kleine 1 Liter Auto kaufen wollen, oder ?

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  • MarcusF
    antwortet
    Zitat von saft6luck Beitrag anzeigen
    Anzeige abschalten oder Uhr ausschalten?
    Anzeige abschalten. Die Uhr läuft natürlich weiter. Ich habe das hauptsächlich gemacht, weil wir zwei Öfen haben und eine Anzeige reicht. Ausserdem haben es die Hersteller im Jahre 2014 immer noch nicht geschafft, in Haushaltsgeräten mit vierstelligen Preisen solche High-Tech-Dinge wie genau gehende Uhren oder gar Funkuhren einzubauen. Und wenn ich etwas hasse, dann sind das zwei Uhren, die unterschiedliche Zeiten anzeigen.

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  • PeterPan
    antwortet
    Hallo Kollegen..

    ansich ist das Thema Stromverbrauch "ganz einfach" für jedes Haus mit KNX sichbar zu machen.

    In meinen Projekten empfehle ich JEDEM Kunden 2 L+J EMU Standard Zähler einzubauen.

    1. Wärmepumpe und Lüftung
    2. "Brauchstrom"

    So differenziert man ganz klar zwischen dem Energieverbrauch "HLK" und dem Energieverbrauch "Was ich sonst noch so verbrauche".

    L&J Drehstrom Elektro-Zähler EMU Standard

    Denn es dürfte allen klar sein: Was man nicht sieht, kann man nicht beeinflussen. Oder: Was man nicht misst!

    Deshalb hat man ja im Auto mittlerweile überall direkt im Display den aktuellen Benzinverbrauch und den Durchschnittsverbrauch angezeigt! Und schon fährt man unbewusst etwas gemütlicher und tritt das Gaspedal nicht jedesmal voll durch, wenn man von der Ampel wegfährt!

    Sicherlich sind 2x 280 Euro anfänglich eine happige Investitionssumme! Nur einmal geht diese im Gesamtinvest für KNX unter und andererseits ist man hinterher doch froh, dass man den Stromverbrauch so aufgeteilt dann klar sieht, differenziert auswerten kann und mit dem Drehen an der "entsprechenden Schraube" beeinflussen kann.

    Man sieht dann nämlich eindeutig, dass es wohl nicht so sinnvoll ist die Räumlichkeiten im Winter auf über 24 Grad aufzuheizen! Jedes Grad Celsius über 20 Grad Raumtemperatur erhöht den Energiebedarf um 6 Prozent!

    Nehmen wir mal realistische Werte und wieder die 4500 kWh von Uwe als Beispiel:

    Annahme: 50% Verbrauch Heizenergie und 20 % Warmwasser.

    4500 kWh * 0.25 Cent * 0.5 (50%) = 562.50 Euro Heizenergie im Jahr

    Jedes Grad Celsius ca. 6% mehr Heizenergie = 33.75 Euro mehr im Jahr pro Grad Celsius.

    4 Grad raufgedreht von 20 Grad aus = 135 Euro mehr im Jahr pro Grad Celsius.

    Auch könnte man die Warmwassertemperatur von 70 Grad voreingestellt auf z.B. 60 Grad absenken.

    Gruss Peter

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