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  • concept
    antwortet
    Noch mal ein Feedback von mir zu dem Thema:

    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    ich ersetze die defekten gira-dimmaktoren durch ABB UD/S2.300.2 dimmaktoren. sind günstig, läuft perfekt und hast ein paar zusatzfeatures, musst aber den neutralleiter nachverdrahten.
    Ich hatte ja angefangen, die defekten Gira Dimmer gegen ABB Dimmer zu tauschen, was zuerst problemlos ging, nervig war nur, dass ich die Neutralleiter nachverdrahten musste in nicht dokumentierten Verteilern. Aber schon bald bin ich auf eine Anzahl Dimmer gestossen, wo die beiden Kanäle über unterschiedliche FI's abgesichert waren. Da beim ABB Dimmer aber der Nulleiter durchverbunden ist, war der Austausch hier nicht möglich.

    Also habe ich mir Elkos besorgt und habe nun bereits bei 8 Geräten die Elkos gewechselt. Alle Geräte gegen danach wieder, es braucht nicht mal eine Neuprogrammierung. Damit bin ich mit der Reperatur nun fast schneller als beim Ersatz durch neue Dimmer.


    Elkos_Gira_Dimmer.jpg
    Diese beiden schwarzen Elkos, 22uF/100V sind die Übeltäter!

    Bei allen Kanälen waren alle Elkos äusserlich unauffällig, aber doch defekt! Die Kapazität war statt 22uF nur noch 1...1,7uF (bei Kanälen die sogar noch funktionierten) und bei defekten Kanälen unter 1uF (teilweise 0,01uF oder gar nichts mehr messbar).

    Die alten Elkos sind vom Hersteller RD (was auch immer das heissen soll), das ist auf jeden Fall ein schlechte Ware. Habe jetzt hochwertige 105°C Elkos von Panasonic (Typ ECA2AHG220, Link) verbaut, damit dürften die Dimmer noch viele Jahre funktionieren.

    Interessanterweise gibt es auf der Grundplatine noch einen SMD-Elko, aber da sind bisher noch keine defekten aufgefallen.

    Fazit: die Elkos wechseln und es geht wieder.

    @Puki: danke für Deine Versuche, was mich motiviert hat, die Reparaturen auch so anzugehen!
    Zuletzt geändert von concept; 08.10.2020, 13:58.

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  • Puki
    antwortet
    DASS die Elkos defekt waren, habe ich ja auch so herausgefunden ;o)

    Die Frage war ja nach Bildern...

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  • rosebud
    antwortet
    Elkos betrachte ich immer mit dem Oszilloskop und einem Trenntrafo. Da fällt es schwer, seine Macken zu verstecken.

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  • Puki
    antwortet
    Die Elkos sahen von außen vollkommen unauffällig aus.

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  • Opelpower
    antwortet
    Hast du evtl. auch mal ein paar Bilder gemacht von den defekten Bauteilen?
    Und noch eine Frage, welche hier eigentlich nicht hingehört:
    Ich habe 2 4-fach Dimmaktoren von Gira welche eine Mindestlast von 20W benötigen.
    Hat sich schon mal jemand damit beschäftigt diese umzubauen, dass sie auch bereits mit einer Mindestlast von z.B. 5 Watt funktionieren?
    Mittlerweile kommt halt immer mehr LED und diese funktionieren leider mit den Dimmern nicht.

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  • Puki
    antwortet
    Ich habe ja bei einem Dimmer komplett Elkos und Widerstände getauscht (gegen 0,6W-Typen), da habe ich einen schönen Vergleich.
    Aber ich hoffe, frühestens in >10 Jahren die Dinger wieder in die Hand nehmen zu müssen - und dann dürften Sie theoretisch auch auf den Gnadenhof (was nicht heißt, dass ich das auch mache ;o)

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  • dreamy1
    antwortet
    Ich würde die Widerstände aber trotzdem auch noch tauschen, denn ob nun die Widerstände oder der Elko die primäre Ursache ist, ist noch nicht geklärt. Wenn einfach nur die Widerstände unterdimensioniert sind und sich unzulässig erwärmen, führt das zu einem beschleunigten Altern des Elkos...

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Cool, danke, Gruß Florian

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  • Puki
    antwortet
    Und hier die versprochene Rückmeldung 9 Dimmer und damit 18 Elkos später: es IST der Elko. ALLE 9 Dimmer funktionieren wieder!

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  • Puki
    antwortet
    WICHTIG! KORREKTUR!




    Für alle, die es noch nicht wussten: "Puki" stammt aus dem Altägyptischen und hat zwei Bedeutungen.

    1. Idiot

    2. der, der nicht rechts von links unterscheiden kann



    Aaaaaaaaaaaaaaaah!



    Es tut mir furchtbar leid, aber ich habe mich geirrt. Ich hatte die Platine wohl beim Löten auf dem Kopf liegend bearbeitet. Lange Rede, kurzer Sinn: es ist der Elko!

    Glücklicherweise ist es mir gleich beim ersten Komplettumbau aufgefallen. Nur den Elko tauschen und der Dimmer funktioniert wieder!

    Ich werde aber, wenn ich alle Elkos getauscht habe, hier noch einmal berichten.

    Noch einmal: sorry, ich gelobe Besserung

    Guten Rutsch ins Neue Jahr Euch allen!
    Zuletzt geändert von Puki; 27.12.2019, 15:02.

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  • raman
    antwortet
    Sehr schön, da haben wir hier einen Thread, der später gut mal als Dokumentation gilt. Vom Problem bis zur Lösung und - was ich sehr schön finde - mit Erfolgsmeldung. War schön alles zu verfolgen.

    Puki Wenn es nun mehrere Geräte sind, wird es wohl dauern, bis das alles getauscht ist. Aber auf jeden Fall auch der Umwelt einen Gefallen getan, nur etwas auszutauschen als alles wegzuwerfen.

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  • concept
    antwortet
    Zitat von Puki Beitrag anzeigen
    Was soll ich sagen: es waren die Widerstände!

    Also genau wie ich es vermutet habe, es ist ein Designfehler von Gira!

    Allerdings ist hätte ich nicht einen soooo plumpen Fehler wie überlastete Widerstände erwartet...

    Cool Puki, dass Du es versucht hast und nun teilst...

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  • Puki
    antwortet
    dreamy1

    Das galt ja nur deiner Vermutung mit den Widerständen – der Dank gilt allen gleichermaßen!

    hyman

    Ich werde es versuchen...

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  • hyman
    antwortet
    Zitat von Puki Beitrag anzeigen
    1W 200k-Widerständern (bedrahtet)
    Die wirst Du da nicht dauerhaft drauf bekommen. Daher, wie ich schon schrieb:
    Zitat von hyman Beitrag anzeigen
    je 3 x 33kΩ SMD-Widerstände in Reihe einbauen -- so angeordnet: П

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  • dreamy1
    antwortet
    Danke, aber das Lob teile ich mir mit hyman , der hatte den gleichen Ansatz :-)

    Die Widerstände sind nach dem ersten Blick auf die Platine für das Timing/Nulldurchgangserkennung zum Schalten der beiden Mosfets zuständig - wenn da was nicht passt, kommt es leicht zu einer Überlast oder undefinierten Zuständen. Das könnte auf das Blinken/Pulsieren hindeuten.

    Kannst ja mal nach statt 1206 nach 1210 oder 1218 schauen, die haben meist mehr Belastbarkeit und passen da evtl. noch gut rein. 2010 geht vielleicht auch noch, die Stelle zwischen beiden Widerständen kannst Du auch mit einem Lötklecks überbrücken und nur die jeweils äußeren Lötpads verlöten (hat den gleichen Effekt wie die kleine Leiterbahn zwischen beiden). Die beiden sitzen dann einfach etwas enger zusammen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Chip-Bauform

    Fürs Auslöten von SMD sollte sowas in jeder Bastelkiste liegen: https://www.reichelt.de/entloetkolbe...K5X_D_BwE&&r=1


    Zuletzt geändert von dreamy1; 22.12.2019, 18:17.

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