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  • Uwe!
    antwortet
    also bei mir sind auch von den thermischen Antrieben schon zwei kaputt gegangen, kann also nicht bestätigen, dass sie haltbarer sind....

    und ja, ich hab nur die FBH, also kein 2. Regelkreis.

    Die Drosselgeräusche kann ich ebenfalls bestätigen. Außerdem würd ich mir erhoffen, dass eben ständig eine gewisse Energiemenge verbraucht wird, was der WP "besser gefällt"

    Uwe

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  • lobo
    antwortet
    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Es wird nur stückweise weitergeschoben und bei sehr langen Zyklen kann es sein, das in der Auf-Phase das wasser den HK nicht erreicht.
    Wenn ich es recht in Erinnerung habe, liegt die übliche Fließgeschwindigkeit von Heizungssystemen etwas unter 1 m/s (um keine Fließgeräusche zu erzeugen). Damit wäre selbst bei einer Leitungslänge von 20 m nach ca. 30 s das warme Wasser am Heizkörper.

    MatthiasS, so wie Du es beschreibst, scheint Deine Fließgeschwindigkeit noch höher zu sein (Fließ/ Drosselgeräusche).

    Ich habe mich für einen elektromotorischen Antrieb entschieden, da er weniger elektrische Energie benötigt und ich ihn direkt auf meinem Heizkreisverteiler an den EIB anschließen kann.

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  • MatthiasS
    antwortet
    Das stimmt schon, ist auch eine Frage der Isolierung. Es ist so: wenn das Ventil zyklisch auf- und zumacht, steht das warme Vorlaufwasser während der Zu-Phase im Rohr und kühlt da auch wieder ab. Es wird nur stückweise weitergeschoben und bei sehr langen Zuleitungsrohren kann es sein, dass in der Auf-Phase das Wasser den HK nicht erreicht.

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  • manu241
    antwortet
    Hallo,

    nun stelle ich mir auch die frage, ob es nicht egal ist, wo der Stellantrieb sitzt. Es dauert doch nur länger bis das warme wasser bei der Heizung ankommt?

    Wenn das Ventil am Heizkörper sitzt, dann ist der Weg vom warmen Wasser kürzer, denn in neuen Häusern wird doch eine Ringleitung verlegt?!

    Oder bin ich da auf dem Holzweg ?

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  • MatthiasS
    antwortet
    1 m ist sicher kein Thema, bei 20 m sähe das schon anders aus.

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  • spookyt.
    antwortet
    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Außerhalb des Raumes ist nur bedingt sinnvoll (außer bei Verteilern von FBH). Warum, das erklärt dir der Heizungsfachmann.
    Bei normalen Heizkörpern sollte es doch unerheblich sein, ob das Ventil direkt am Heizkörper liegt oder sagen wir 1m davor in der Zuleitung (im daruntergelegenen Kellergeschoss) - oder etwa nicht?

    Ich habe lediglich den Nachteil, dass ich kein Handtermostat aufschrauben kann, da das Termostat nicht im gleichen Raum sitzt wie der Heizkörper.

    Gruß!

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  • MatthiasS
    antwortet
    Ist schon unterschiedlich. Das prinzip hast du ja richtig erkannt.

    Vorteil der elektrothermischen neben Preis und nahezu unverwüstlichem Wirkprinzip: lautlos (vom Fließgeräusch mal abgesehen). Ich hatte schon motorische, die mit der Zeit unangenehm laut wurden (Schlafzimmer) und außerdem sind die störamfälliger (Mechanik, Getriebe).

    Nochmals: %-Positionen kann man mit beiden anfahren, der prozentuale Stellwert wird nur unterschiedlich gebildet.

    Außerhalb des Raumes ist nur bedingt sinnvoll (außer bei Verteilern von FBH). Warum, das erklärt dir der Heizungsfachmann.

    Manche RTR haben zwei Regelkreise (Gira TS2). Man kann dann keinen Fühler ANSCHLIESSEN, sondern man kann dem RTR einen zweiten Istwert (über EIB) mitteilen. Der kommt dann ggf. von einem Fühler im Boden.

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  • spookyt.
    antwortet
    Mir ist trotz Suchfunktion noch nicht der entscheidende Vorteil/Nachteil von elektrothermischen vs. theromotorischen Stellantrieben verständlich Oder entscheidet nur der Geldbeutel? Bei größeren Mengen scheint ein Vielfachaktor + die günstigen ektrothermischen Antriebe günstiger zu sein.

    Bei ersterer Variante wie bei Uwe braucht man also einen RTR, einen Aktor und einen Ventilantrieb, um eine Regelung aufzubauen?!

    Der motorische Antrieb hingegen hat der Aktor integriert und kann nicht nur schalten, sondern direkt % Positionen anfahren, erscheint mir eleganter - wenngleich auch teurer (man benötigt jedoch keinen zusätzlichen Aktor). Ich brauche also nur RTR und Antrieb, richtig?

    Ist es richtig, dass ich beiden Fällen aus optischen Gründen die Ventilregler außerhalb des Raumes (im Heizungskeller) anbringen kann? Die Temp. Soll/Ist Größe kommt doch in jedem Fall vom RTR. Ist das richtig?

    Mir ist auch noch nicht klar, wie Uwe die Fußbodenheizung mit einbindet? Wird die zusätzlich über den vorhandenen RTR gesteuert? Kann man da ein zusätzlichen Thermostat anschließen? Wie stelle ich denn das Zusammenwirken beider Heizkreise ein (oder ists nur einer?).

    Wie kann ich denn diese Regelung an einen nicht-eib-fähigen Kessel anbinden? Einfach die separate Kesselsteuerung zeitlich an den Bedarf anpassen?

    Sehr interessantes Thema!

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  • lobo
    antwortet
    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Eine schnellere Verstellung belastet den Bus nicht (da gibt es keine Telegramme), da das ja am Ausgang des Aktors passiert. Die Aktoren haben Halbleiterausgänge, eine Überbelastung findet da auch nicht statt.
    Vorausgesetzt, daß das PWM-Signal im Aktor und nicht im RTR erzeugt wird. Auch Halbleiterrelais haben eine Verlustleistung (es sei dem, sie schalten im Nulldurchgang bei Wechselspannung) - sollte aber für die Fall wirklich zu vernachlässigen sein.


    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Der Vorteil, wenn es funktioniert:

    Bei normaler PWM-Ansteuerung und beispielsweise 50% Öffnung fährt das Ventil kontinuierlich auf und zu. Durch den Drosseleffekt beim Öffnen und Schließen hört man/ich deutlich das Zischen des Wassers - mich stört das im Schlafzimmer.

    Bei "In-Schwebe-Haltung" des Antriebes würde das so nicht auftreten.
    Dann bin ich aber froh, daß ich elektromotorische Antriebe bestellt habe

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  • MatthiasS
    antwortet
    Eine schnellere Verstellung belastet den Bus nicht (da gibt es keine Telegramme), da das ja am Ausgang des Aktors passiert. Die Aktoren haben Halbleiterausgänge, eine Überbelastung findet da auch nicht statt.

    Der Vorteil, wenn es funktioniert:

    Bei normaler PWM-Ansteuerung und beispielsweise 50% Öffnung fährt das Ventil kontinuierlich auf und zu. Durch den Drosseleffekt beim Öffnen und Schließen hört man/ich deutlich das Zischen des Wassers - mich stört das im Schlafzimmer.

    Bei "In-Schwebe-Haltung" des Antriebes würde das so nicht auftreten.

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  • lobo
    antwortet
    Zeitkonstante

    Hallo Uwe!,

    ich versteh' noch nicht so ganz, warum Du eine solche "übertaktete" Regelung fahren willst.

    Meine Empfehlung: Miß doch mal die Sprungantwort des Systems - also Ventil auf und dann z.B. alle 30 s die Temperatur messen und die Temperatur in Abhängigkeit von der Zeit aufzeichnen. Du solltest so was wie ne e-Funktion (vielleicht noch mit einer sog. Totzeit) bekommen, womit Du genau weißt, wie schnell Deine Regelung sein muß.

    Nach meinem Verständnis müßte die Zeitkonstante Deiner Regelstrecke so groß sein, daß sich da durch die schnelle Verstellung kein Vorteil ergibt, Du aber sicher den Nachteil hast, daß Deine Schaltaktoren (und eventuell auch Dein thermischer Antrieb) über Gebühr belastet wird und Du eine Menge Telegramme abfeuerst. Außerdem kann es Dir passieren, daß bei einer zu schnellen Ansteuerung das Ventil gar nicht mehr ganz auf bzw. zumachen kann und Du damit nicht so schnell auf Deine Solltemperatur kommst, wie mit einer normalen schaltenden Zweipunktregelung.

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Es gibt auch eine Abhandlung, die darüber berichtet, Thermoantriebe mit recht kurzen Taktzeiten anzufahren und quasi in Schwebe zu halten. Da hätte man die 30% dann quasi direkt wie bei einem Motorstellantrieb.
    Du nimmst mir meine Frage vorweg!
    Ich wollte das bei uns mal ausprobieren. Mal die Zeit Messen die der Antrieb von 0 auf 100% und umgekeht braucht. Und dann diese Zeit mal als Pulsbreite nehmen, evtl. auch nur die halbe Zeit.
    Vermutlich bekommt man damit nie mit 30% auch ein exakt 30% geöffnetes Ventil hin, aber das würde die Regelung letzlich ja wieder ausgleichen.
    Vorteil wäre zumindest, dass man einen gleichmäßigeren Durchfluss hat und ständig gleichmäßig Wärme verbraucht.

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  • MatthiasS
    antwortet
    Zitat von Cindom Beitrag anzeigen
    Motorantiebe können wirklich stetig (%-genau) gesteuert werden.
    Nachdem Gaston leider nicht mehr da ist :

    Selbstverständlich können auch Thermoantriebe prozentgenau gesteuert werden. Man muss nur den Betrachtungszeitraum erhöhen (was aber bei der Anwendung "Raumregelung" unerheblich ist):

    Ein Thermoventil, das innerhalb von 10 Minuten 3 Minuten AUF und 7 Minuten zu war, war exakt 30% geöffnet.

    Es gibt auch eine Abhandlung, die darüber berichtet, Thermoantriebe mit recht kurzen Taktzeiten anzufahren und quasi in Schwebe zu halten. Da hätte man die 30% dann quasi direkt wie bei einem Motorstellantrieb.

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  • Cindom
    antwortet
    Ein thermisches Stellventil kann nur schalten !

    Das N605 setzt im Falle der stetigen Regelung für den Thermoantrieb alles wieder in Schaltsignale um. (2-Punkt Regelung oder PWM)

    Motorantiebe können wirklich stetig (%-genau) gesteuert werden.

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  • klaus407
    antwortet
    Hat beides seine Vorteile. Den Vorteil der steig-stetig Variante hat Jörg ja schon beschrieben, der Vorteil der PWM-schaltend ist dass man sehr einfach mittels Oder-Gatter mit den Stellantriebs-GA's die Wärmeanforderung beeinflussen kann. Und ein zentrales "alles auf", falls gewünscht, ist damit auch sehr einfach.

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