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  • fbirkholz
    antwortet
    Hallo Hartmut,

    vielen Dank für Deine Antwort.

    Zitat von Hardy Hard Beitrag anzeigen
    Hallo Franc,
    Wozu verlegst Du 5x2,5? Als Ring für (schaltbare) Steckdosen? Oder doch nur für den Herd?
    geplant sind fast überall 3 Steckdosen nebeneinander und da möchte ich mir die Möglichkeit offenhalten diese wahlweise schaltbar machen zu können. Bei den 2,5m² wollte ich halt für ect. Steckdosenleistenerweiterungen auf Nummer sicher gehen (16A und nicht 10A Absicherung).

    Zitat von Hardy Hard Beitrag anzeigen
    Die vermeintliche seitliche Einführung an der Elektronikdose 9062-94 ist eigentlich für einen Verbindungsstutzen gedacht. Leitungseinführungen können passgenau mit dem Universal-Öffnungsschneider realisiert werde.
    Und Du hast recht, so wie es aussieht kann dazu auch der Bereich für den verbindungsstutzen genutzt werden. Zumindest lassen die Fotos im Kaiser Planungs-Werkzeug diese Annahme zu (siehe Anhang).
    Klingt gut :-). Hat jemand zufällig die
    normale Verbindungsdose 9064-01 zur Hand und kann mir sagen,
    ob diese auch die Möglichkeit für den Verbindungsstutzen wie bei 9263-21 hat?

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  • Hardy Hard
    antwortet
    Hallo Franc,

    um nochmals auf den Kern Deiner Frage zurück zu kommen:

    1. Die Frage nach der Bündelung dürfte ja bereits geklärt sein. Bei parallel verlaufender Montage übereinander kann die Bündelung vernachlässigt werden, wenn a) die die paralle Verlegung kürzer als 1 m erfolgt b) der Abstand der parallel verlegten Leitungen mind. dem doppelten Leitungsdurchmesser entspricht (25 mm sind aus meiner Sicht ein guter Wert).
    2. Die KNX-Busleitung (grün) hat eine höhere Isolationsfestigkeit und darf direkt parallel mit NYM-Leitungen verlegt werden. Auch parallel zu Einzeladerleitung. Nach dem Abmanteln der Busleitung muss dagegen sicher gestellt sein, dass ein Mindestabstand von 4 mm zwischen den Adern der Busleitung und zwischen Manteleitung und Einzeladern eingehalten wird. Dies ist auch bei gleichzeitiger Installation von KNX und 230 V in Gerätedosen zu beachten.
    Für Datenkabel gilt, wie Du schon selbst geschrieben hast, dass bei der Verlegung ein ausreichender Abstand eingehalten werden muss. Dies ist einer getrennten Verlgung von Stark- und Schwachstrom gleichzusetzen.
    Bei Datenkabeln selbst musst Du keine Rücksicht auf die Bündelung nehmen. Hochwertiges Kabel mit guter Schirmung bleibt von der Bündelung unberührt. Lass Dich nur nicht dazu hinreisen UTP-Kabel zu verlegen.
    3. Die Befestigung der Busleitung darf auch mit z.B. Nagelschellen erfolgen (war ja auch schon beantwortet worden).
    4. Einzeladern nur für die Verlegung in Rohr. Die KNX-Busleitung darf mit in dem selben Rohr verlegt werden. Befestigungstechnik passend zum Rohr.

    Zusätzlich zur Verlegung von Mantelleitung mit Nagelschellen kannst Du ja auch Leerrohre für Nachinstallationen vorsehen. Auch wenn Du theoretisch nachträglich an Deine Installationszone kommst, so sind GK-Platten i.d.R. verspachtelt und tapeziert oder gestrichen. Und wenn Du Datenkabel nicht in Rohr verlegst, so sollten die Links vor dem Schließen der Wände geprüft und gemessen werden. Ich würde mir allerdings gut überlegen, ob ich die Datenkabel nicht gleich in Rohr einziehe.

    Die Kaiser-Dose 9264-21 hat eine Tiefe von 61 mm. Da sollte eigentlich genug Klemm- und Verdrahtungsraum vorhanden sein. Und die Kabeleinführung lässt sich noch vernünftig in dem Zwischenraum realisieren. Zumindest bei 5x1,5 und 3x2,5. Wozu verlegst Du 5x2,5? Als Ring für (schaltbare) Steckdosen? Oder doch nur für den Herd? Wenn es nur der Herd ist, dann würde ich zur Not nur eine Dose mit 45 mm Einbautiefe nehmen. Für den typischen Klemmstein der Herdanschlussdose reicht das. Den Anschluss machst Du einmal und dann nie wieder.

    Die vermeintliche seitliche Einführung an der Elektronikdose 9062-94 ist eigentlich für einen Verbindungsstutzen gedacht. Leitungseinführungen können passgenau mit dem Universal-Öffnungsschneider realisiert werde.
    Und Du hast recht, so wie es aussieht kann dazu auch der Bereich für den verbindungsstutzen genutzt werden. Zumindest lassen die Fotos im Kaiser Planungs-Werkzeug diese Annahme zu (siehe Anhang).
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  • fbirkholz
    antwortet
    Markus,

    Danke für das Foto mit Maßangabe, ob ich die erneute "Raumverkleinerung für den technischen Schnickschnack" aber bei der Regierung durchbekomme?

    Zitat von ninafant Beitrag anzeigen
    Hallo Franc,
    sehe ich genauso wie Lapheus.
    Anbei auf die schnelle mal gemacht. Ist ein NYM 5x2,5.
    Gruß Markus
    Ich habe mal nach Dosen mit seitlichem Auslass gesucht. Und soweit ich dass anhand der Katalog-Pics sehen konnte:
    1. Die Electronic-Dose scheint einen seitlichen Auslass zu habe 9062-94
    2. Die Lufdichte Hohlwand-Geräte-Verbindungsdose ECON 9264-21 bei Nutzung des Verbindungsstutzen-Auslasses (sh. Bild-Anhang)

    Kann das jemand bestätigen? Oder kennt jemand eine andere passende Hohlraum-Dose mit Seitenauslass?

    Danke und Gruß
    Franc
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  • fbirkholz
    antwortet
    Zitat von Lapheus Beitrag anzeigen
    Hallo,
    nach dem Foto aus ist meine Angabe mit 60mm Instalationsebene passend (Da ja noch 2,5 cm Wandplatten dazu kommen).
    Mit was hättest Du den 45mm Instalationsebene gedämmt? 40mm und 60mm gibt es, aber 45mm sind mir nicht bekannt.
    Gruss
    Lapheus
    Installationsebene bleibt ungedämmt und wenn ich es gemacht hätte, dann mit sowas wie den Homatherm-Dämmflocken die auch für die normale Isolierung anstelle von Mineralwolle verwendet werden sollen fineFloc® sowas gibt's glaube ich aber auch noch von anderen Herstellern). Bei den Flocken bist Du an keine Standardmasse gebunden

    Gruß
    Franc

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  • Lapheus
    antwortet
    Hallo,

    Zitat von ninafant
    Anbei auf die schnelle mal gemacht. Ist ein NYM 5x2,5.
    nach dem Foto aus ist meine Angabe mit 60mm Instalationsebene passend (Da ja noch 2,5 cm Wandplatten dazu kommen).

    Mit was hättest Du den 45mm Instalationsebene gedämmt? 40mm und 60mm gibt es, aber 45mm sind mir nicht bekannt.

    Gruss
    Lapheus

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  • ninafant
    antwortet
    Hallo Franc,

    sehe ich genauso wie Lapheus.
    Anbei auf die schnelle mal gemacht. Ist ein NYM 5x2,5.

    Gruß Markus
    Angehängte Dateien

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  • fbirkholz
    antwortet
    Zitat von Lapheus Beitrag anzeigen
    Hallo Franc,

    Du solltest aber beachten, dass die Kabel schräg hinten aus der Dose kommen.
    Bei nur 45mm Instalationsebene paßt das nach meiner Erfahrung nicht.
    Hmmm :-(,

    wieviel denkst Du sollte man der Dose für das Kabel noch dazugeben?

    Gruß
    Franc

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  • Lapheus
    antwortet
    Hallo Franc,

    c) OSB + 1 Gipskartonplatte
    Da die tiefe Kaiserdose durch OSB u. Gipskarton reicht muß nun noch der Rest ebenfalls in die Installationsebene passen Kaiserdose-OSB-GK = ca. 45mm Instebene.
    Du solltest aber beachten, dass die Kabel schräg hinten aus der Dose kommen.

    Ich habe folgenden Aufbau:
    von Innnen nach aussen: Gipskarton (12,5mm), OSB (12mm) Instalationsebene mit 60 mm, Dampfbremsfolie

    In der Küche hatte ich mehrere Dosen mit NYM 5 x 2,5 mm², die drücken in die Folie bei den von mir genutzten tiefen Hohlwanddosen. Das NYM ist sehr steif und nicht einfach mal um die Ecke zu legen. Du mußt ja auch die Dose durch das Loch einsetzen, dann kannst Du die Kabel hinten aber nicht führen.

    Bei nur 45mm Instalationsebene paßt das nach meiner Erfahrung nicht.

    Gruss
    Lapheus

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  • fbirkholz
    antwortet
    Zitat von ninafant Beitrag anzeigen
    Verstehe ich jetzt nicht ganz, der Freiraum zwischen den OSB-Platten bleibt doch der Selbe, also stehen als Inst-Ebene nur 25mm zur verfügung.

    Installierst du eigentlich selbst.
    1. Nein der Freiraum wurde von mir größer beantragt, damit die tiefen Kaiser noch passen. Hier noch mal der Wandaufbau:
    a) Außenwand/Dämmung/OSB (als Dampfsperre)
    b) Installationsebene
    c) OSB + 1 Gipskartonplatte
    Da die tiefe Kaiserdose durch OSB u. Gipskarton reicht muß nun noch der Rest ebenfalls in die Installationsebene passen Kaiserdose-OSB-GK = ca. 45mm Instebene.
    2. Ja

    Gruß
    Franc

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  • ninafant
    antwortet
    Zitat von fbirkholz Beitrag anzeigen
    Nicht ganz, ich möchte ja auch die tiefen Kaiserdosen 70mm verwenden :-) aus diesem Grund erhalte ich bei Wandaufbau OSB+GK (27,5mm) eine Installationsebene von mind. 45mm (70-27,5).
    Franc
    Verstehe ich jetzt nicht ganz, der Freiraum zwischen den OSB-Platten bleibt doch der Selbe, also stehen als Inst-Ebene nur 25mm zur verfügung.
    Bei mir sieht der Aufbau etwas ander aus, auf die OSB Platten kamen 60er Profilhölzer und als Abschluß lediglich eine Fermacelplatte.

    Zur PDF, die find ich recht interessant. Ab Seite 16 steht was zur Häufung in Privathaushalten, außerdem liegt du glaube ich auch gar nicht so falsch mit der Verwendung von NYM 2,5mm².
    Installierst du eigentlich selbst.

    Gruß Markus

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  • fbirkholz
    antwortet
    Zitat von ninafant Beitrag anzeigen
    Hallo Franc,

    sehe ich das richtig das deine Inst.-Ebene nur 25mm hat?

    Gruß Markus

    [ATTACH]9282[/ATTACH]
    Nicht ganz, ich möchte ja auch die tiefen Kaiserdosen 70mm verwenden :-) aus diesem Grund erhalte ich bei Wandaufbau OSB+GK (27,5mm) eine Installationsebene von mind. 45mm (70-27,5).

    Wieso fragst Du, muss das ebenfalls irgendwo berücksichtigt werden? Ehrlich gesagt werde ich aus Deiner Formelsammlung nicht ganz schlau, auf welche Seite sollte ich für meinen Fall schauen bzw. was hälst Du in meinem Beispiel (Nagelschelle) für zusätzlich relevant?

    Danke
    Franc

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  • ninafant
    antwortet
    Hallo Franc,

    sehe ich das richtig das deine Inst.-Ebene nur 25mm hat?

    Gruß Markus

    Leitungsberechnung.pdf

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  • fbirkholz
    antwortet
    Zitat von EPIX Beitrag anzeigen
    Normalerweise doppelter Kabeldurchmesser als Abstand:-> Einzelverlegung...
    Danke, jetzt komme ich doch ins grübeln ob ich nicht lieber Anstelle des Kanals auf Schellenmontage gehe?

    Vorteile wären:
    1. Kosteneinsparung umlaufender Kabelkanal (ca.
    2. Bessere Querschnittsnutzung (Strombelastbarkeit)

    Nachteil wäre:
    1. Mehr Arbeit bei der Installation (Kabelkanal einmal installiert erspart viele Schellen)
    2. Zwischenklemme Kanal leichter einzubauen als bei Schelleninst.

    Eine späteres Nachverlegen ist bei der vorhandenen Hohlwand-Installationsebene sowohl im Kanal als auch mit Schelle möglich, für mich deshalb also neutral zu werten.

    Gruß
    Franc

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  • EPIX
    antwortet
    Normalerweise doppelter Kabeldurchmesser als Abstand:-> Einzelverlegung...

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  • fbirkholz
    antwortet
    Hallo Epix,

    vielen Dank für die rasche Antwort

    Zitat von EPIX Beitrag anzeigen
    1. die NYM werden üblichweise gebündelt verlegt, die Abminderungsfaktoren ergeben sich aus der Anzahl der gebündelten Leitungen
    Das ist jetzt für mich interessant und bedeutet in Konsequenz, wenn ich alle Leitungen einzeln übereinander "nagele" gilt das als Einzelverlegung oder ab wann gilt die Verlegung als "gebündelt"?

    Hintergrund: An einigen Stellen werde ich schon mehrere NYM2,5m² an der Wand verlegen müssen. Lt. dem genannten Hager Dok (sh. Link S.24/25) würde hierfür zB. bei 9xNYM 3*2,5m² in Kanal/Rohr gelten: I=24A (Bemessungsstrom bei 3x2,5m²)*0,50 (VDE0298-4 Tab21)=12A

    Wenn meine Schlußfolgerung richtig ist reduziert sich mit der Schellenverlegung nun nicht mehr die zulässige Strombelastbarkeit, oder?

    Gruß
    Franc

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