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RS232 Kommunikationsstrings mit EIB Bus, wer kann die deuten?

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  • longman
    antwortet
    Hallo Leute,

    zunächst (mal wieder ) vielen Dank für die Antworten!

    Es gibt für die Steuerungssysteme eine standardisierte Lösung, die aus ELKA- Gateway und entsprechenden Softwaremodulen für die Ansteuerung definierter Gruppenadressen besteht und auch korrekte Feedbacks setzt.
    Da ist also nicht viel Eigenes zu basteln.
    Klar die Systemsoftware für die Steuerungsanlage ist immer Individualprogrammierung, obgleich man ja clevererweise modular arbeitet.

    So, muß jetzt erst mal auf Dienstreise, dann kommende Woche wieder im Hause.

    Bis denne!
    Viele Grüße vom longman

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  • Michel
    antwortet
    Danke, hatte wohl Tomaten auf den Augen .
    @longman: du willst jetzt aber nicht wieder was eigenes "basteln", oder wie hast du dir das weitere Vorgehen gedacht?

    EibPC, HS oder FS an den Bus, händisch die Gruppenadressen eintragen und die Abläufe, Zeitschaltuhren und Logiken parametrieren.

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  • Gamma
    antwortet
    Ja Michel,
    ich bin sicher:

    a9 11 fc 0 0 28 7 e1 0 80
    GA = 28 07 = 0010 1000 0000 0111
    Umformatiert: 00101 / 000 / 00000111 => 5/0/7

    Grüsse von Gamma!

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  • Michel
    antwortet
    Bist du sicher?

    00 00 - Absender, unbenutzt - dann habe ich
    2 87 -> 02 87 -> 0000 0010 1000 0111 -> 0/2/135 und wegen des "E" als Gruppenadresse.

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  • Gamma
    antwortet
    @Michel: Du hast ein bissel geschludert.....
    Grüsse von Gamma!

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  • Gamma
    antwortet
    Hallo Longman,
    bitteschön:

    aa 11 fc 0 0 2 20 e2 0 80 80
    = Schreibe auf GA 0/2/32 einen 1 Byte wert = 128
    (bei mehr als 6 Bit Nutzdaten ist die erste "80" nur noch die Information
    "Schreiben")

    a9 11 fc 0 0 28 7 e1 0 80
    = Schreibe auf GA 5/0/7 einen 1-6 Bit wert = 0

    Noch ein Beispiel von mir:
    2b 11 fc 0 0 01 01 e3 0 80 0d 64
    Hoppla, das Längenbyte vorne wird biestig...
    Die Datenlänge ist jetzt 2 Byte...
    Der Dateninhalt ist 27,6 ( KNX Fliesspunkt)

    Den Gruppenadressaufbau findest du sicher im Lexikon.

    Du würdest dir das Leben mit einem Medientechnik Gateway von
    z.B. b+b wesentlich leichter machen, glaube mir.

    Grüsse von Gamma!

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  • Michel
    antwortet
    Zitat von longman Beitrag anzeigen
    Darf ich da noch zwei andere Sequenzen anmerken?:

    aa 11 fc 0 0 2 20 e2 0 80 80

    a9 11 fc 0 0 2 87 e1 0 80
    Genau so aufdröseln wie Gamma:

    AA = Längenbyte
    11 = L_data Request
    FC = Prio, sollte aber eigentlich als BC geschickt werden

    00 00 = absenderadresse, unbenutzt
    02 20 = Gruppenadresse , 0000 0010 0010 0000 1-> 0/2/32
    E2 = routing count und Datenlänge -> 110 0010 -> Count=6, Datenlänge 3 Byte Nutzdaten
    00 80 80 = 0000 0000 1000 0000 1000 0000 -> Schreibtelegramm , Wert 128 (1-14 bit)

    A9 = Längenbyte
    11 = L_data Request
    FC = Prio, sollte aber eigentlich als BC geschickt werden

    00 00 = absenderadresse, unbenutzt
    02 87 = Gruppenadresse , 0000 0010 1000 0111 1-> 0/2/135
    E1 = routing count und Datenlänge -> 110 0001 -> Count=6, Datenlänge 2 Byte Nutzdaten
    00 80 = 0000 0000 1000 0000 -> Schreibtelegramm , Wert 0 (1-6 bit)

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  • longman
    antwortet
    Hallo Leute,

    vielen Dank für Eure Posts! Ob Ihr es glaubt, oder nicht - Ihr habt mir schon sehr geholfen!

    allgemein: es wird offenbar Falcon benutzt; ich habe auf dem Steuer-PC mittels Portmon die RS232-Kommunikation mit dem Gateway mitgeschnitten (in beide Richtungen mit Zeitstempeln).
    Die Steuerungsanlage, die den PC ersetzen soll, verwendet ebenfalls ein Gateway, welches mittels RS232 angesteuert wird. Da muss ich eh die Liste der anzusprechenden Gruppenadressen eintragen, schon um den Datenverkehr zu filtern.
    Das sehe ich aber nicht als Problem, weil mir eine gedruckte Liste der Gruppenadressen nebst der zugehörigen Funktionen, betroffenen Aktoren und Sensoren vorliegt und auch Gruppenadressen für zusammengefasste Funktionen vergeben worden sind.

    Zum Museum: ich glaube, Ihr habt da im Moment die falsche Vorstellung von diesem Museum. Da hängen und stehen keine "verstaubten" Exponate rum, sondern das ist eine interaktive Ausstellung mit fester Installation und ziemlich viel installierter Technik dabei. Da ist nix mit mal eben ändern. Sicherlich wäre es aber nicht soooo problematisch, wenn die Programmierung einzelner Lichtszenerien - sagen wir mal so - etwas variiert wird.

    @Norbe: der Betreiber würde mir sowas liebend gern zur Verfügung stellen - nur: er hat es nicht! Und dem WWF ist das sowas von Banane, ob die das nun haben möchten, oder nicht. (Das Objekt wurde vom WWF finanziert) Das ist fast so, als würdest Du in Brüssel anrufen, sie mögen mal eben diese oder jene Akte zur Verfügung stellen...

    @makki: wie geschrieben, die Schnittstelle ist definiert, genau wie das ELKA-Gateway, welches dann angeschlossen wird. Die EIB- Konfiguration soll nicht geändert werden - nur die automatische Steuerung ersetzt.

    @Gamma: You made my day! Genau auf diese Interpretation hab ich gehofft! Nun kann ich da was konkretes lesen! Darf ich da noch zwei andere Sequenzen anmerken?:

    aa 11 fc 0 0 2 20 e2 0 80 80

    a9 11 fc 0 0 28 7 e1 0 80

    Ich hab da schon ne Idee - mal sehn, ob ich evtl. richtig liege...

    Vielen Dank im Voraus!

    Viele Grüße vom Longman

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  • makki
    antwortet
    @Gamma: Klasse! Dein Fuzzi-Unsinn-Parser funktioniert offenbar besser als meiner
    A9 11 ... 81 hatte ich auch schon, der Rest war mir aber zu misteriös..

    Nachtrag: was ich damit sagen wollte: wenn man das dann wie auch immer "neu" anbinden und sich nicht selbst mit der Siebenschwänzigen züchtigen will, wird man sicher keine BCU1 mit PEI-16 nehmen sondern eine der wesentlich vernünftigeren Alternativen nehmen (ohne spezielle Reihenfolge z.B. b+b, Weinzierl BAOS, Tapko KNX-SIM, TP-UART, KNXnet/IP Routing uvm.)
    Ganz sicher keine BCU1, das Ding ist kommunikationstechnisch IMHO nahe der vorsetzlichen Körperverletzung..
    Insofern ist es eben völlig uninteressant was da jetzt auf dem RS232 abgeht.

    Und wie auch bereits von einigen angemekrt: ohne Prohektdatei: ganz schwierig: die muss her!

    Makki

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  • Norbe
    antwortet
    meine Vorgehensweise wäre :

    dem Museumsbetreiber nahelegen, dass eine ETS-Projektdatei vorhanden sein sollte. Sollte diese nicht vorhanden sein, sollte darum geschaut werden.
    Für das, was du brauchst, sollte einfach mal kurz ein EIBler beauftragt werden, um das ganze zu protokollieren und das Ganze mit dir auf einen Nenner bringen.
    Es sollte einfach klar sein (für den Betreiber) dass jede Änderung eine riesen Baustelle wird, wenn notwendige Unterlagen bzw. Daten nicht vorliegen.
    Daher würde ich in diesem Zusammenhang das ganze Projekt auf einen vernünftigen Stand bringen.
    Museen neigen m.E. sowieso dazu, immer wieder mal geändert zu werden.

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  • Gamma
    antwortet
    Hallo Longman,
    dein Beispiel
    ffffffa9 11 fffffffc 0 0 2 10 ffffffe1 0 ffffff81

    ist falsch.

    Richtig heisst ES:
    A9 11 FC 00 00 02 10 E1 00 81
    A9 = Längenbyte
    11 = L_data Request
    FC = Prio, sollte aber eigentlich als BC geschickt werden
    00 00 = absenderadresse, unbenutzt
    02 10 = Gruppenadresse , 0/2/16
    E1 = routing count und Datenlänge
    00 81 = Schreibtelegramm , wert 1 (1-6 bit)

    Das ganze nennt sich PEI16.

    Was bringt dir das jetzt?
    Eigentlich nichts.
    Ausserdem hst du vergessen die andere RS232 Leitung UND
    RTS/CTS zu monitoren.
    Sobald du das getan hast siehst du das sicherlich ein.

    Grüsse von Gamma!

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  • Michel
    antwortet
    Doch klar, aber an dieser einen von dir geposteten Zeile kann man nicht so einfach deinen Aufbau herauslesen.
    Die Telegramme sind standardisiert: Paketaufbau - KNX/EIB - Lexikon - KNX-User-Forum

    Poste mal ein wenig mehr

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  • makki
    antwortet
    Zitat von longman Beitrag anzeigen
    Gibt es den niemanden, der solche Sequenzen deuten könnte... ?
    Naja, das sind im Kern dieselben Frames, wie sie auch am KNX anliegen. Daher auch die diversen Vorschläge einfach an diesem zu Protokollieren, statt sich hier mit EMI/FT1.2 aufzuhalten.

    Die Deutung dessen erfordert entweder sehr, sehr viel Googlen, eibd-Source lesen oder KNX-Standard kaufen; Aufwand in absteigender Reihenfolge

    Mit etwas mehr Details auch etwas mehr Infos: welche Schnittstelle GENAU, was tut die Software soweit ersichtlich, benutzt sie Falcon, wo & wie wurde das mitgelesen. (weil es auf einen blick weder EMI noch FT1.2 ist..

    Aber wenn es darum geht das System zu ersetzen reicht ja das einfache mitlesen am KNX, wie, wo, warum das jetzt auf RS232-Seite läuft ist doch egal..
    Für eine neue Anbindung wird man sich vermutlich eh eine andere Schnittstelle suchen..

    Makki

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  • longman
    antwortet
    Vielen Dank für die Antworten, auf die ich nun eingehen möchte.

    @Norbe: Du hast das schon richtig verstanden. Das betreffende Projekt steht uns leider nicht zur Verfügung. Es gibt da jedoch jemanden, der offenbar die ETS Software zur Verfügung hat und die EIB Struktur scannen kann. Sehe ich das richtig, dass mittels ETS die Aktivitäten über einen definierten Zeitraum in eine Datei protokolliert werden können?

    @Chris M.: Na, ich werd mal sehn, wieviel der EIB-Spezi für die Protokollierung haben will. Versteh ich das richtig, dass mit eibd und vbusmonitor auch ohne die ETS ein Logging möglich ist?
    Ansonsten hast Du natürlich Recht, alles andere bedeutet schon ziemlich hohen (personellen) Aufwand...

    @TRex: Naja, die aktuelle Situation sieht so aus, dass die komplette EIB-Steuerung von einem 6 Jahre alten, selbst zusammen gebauten PC mit Windows XP pro und selbst gebastelter Steuersoftware abgewickelt wird.
    Die einzige Redundanz besteht in einem Image der Systemplatte...
    Wir beabsichtigen, ein komplett redundantes Steuerungssystem an dessen Stelle zu installieren, das innerhalb kürzester Zeit die komplette Ausstellungssteuerung wieder online hat.
    (was ich damit sagen wollte: jetzt ist erst recht nix mit VDS-zertifiziertem System...)

    Gibt es den niemanden, der solche Sequenzen deuten könnte... ?

    Bis denne
    Viele Grüße vom Longman

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  • TRex
    antwortet
    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann würde ich aber bei der Notfallsteuerung für ein Museum AUF JEDEN FALL auf ein "geschütztes" und redundantes System gehen. Immerhin sind in einem Museum ja Exponate hohen Werts, da wirst Du schon aus Versicherungsgründen nicht an einem VDS-zertifizierten System vorbeikommen.

    Dann nimm lieber eins mit genug Ausgängen um daraus die "normalen" Lichtszenen und Mediensteuerungen abzuleiten.

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