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  • lidl
    antwortet
    Zitat von gaert Beitrag anzeigen
    Der Vorteil ist (hier zumindest) das Verhinders des Austrocknens

    Du übersiehst einen viel größeren Vorteil: Viele Installationen werden so geplant, dass das WC der letzte Verbraucher am Installationsstrang ist. Man geht davon aus, dass das WC regelmäßig und häufig verwendet wird und man so ein probates Mittel gegen Stagnation im TW-Netz hat.

    Mit deiner Spülung & Steuerung kannst du das nun zu 100% sicherstellen.

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  • MasterOfPuppets
    antwortet
    Natürlich, ich sehe den Vorteil, gerade in deinen Breitengraden, dachte nur nicht, dass da ein kompletter LBS draußen wird (obwohl es natürlich sehr nahe liegt).

    Dachte eher daran, dass das ganze Stumpf über ein Aktorkanal alle X-Tage getriggert wird. Aber so ist es eine saubere Lösung.
    Nächstes Jahr kommen wir auch wieder in den Genuss des tollen Wetters in Costa Teguise .

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  • gaert
    antwortet
    Oder?

    Naja, wenn schon der ganze "Aufwand"... Natürlich werden die Spülungen protokolliert und statistisch ausgewertet

    Aber im Ernst: Der Vorteil ist (hier zumindest) das Verhinders des Austrocknens (im Sommer passiert das relativ schnell) - und auch das Mehrfachspülen sollte recht praktisch sein, denn man muss dann ja nicht warten, bis der Kasten nachgeladen hat (zweimal drücken und fertig).

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  • MasterOfPuppets
    antwortet
    Ein Klospül LBS

    gaert du bist der Hammer

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  • gaert
    antwortet
    So, die Hardware habe ich dupliziert (Gäste-WC) und der LBS ist fertig - jetzt kann's losgehen

    Bildschirmfoto 2019-11-22 um 13.15.21.png

    Die Funktionsweise:
    An E1 wird der Taster-Impuls erwartet, man kann auch mehrmals direkt hintereinander drücken (max. E3), um mehrfach hintereinander zu spülen (die Nachladedauer an E5 wird dabei natürlich berücksichtigt).

    Die Automatik sorgt dafür, dass regelmäßig (E4) gespült wird, falls nicht manuell gespült wurde (Austrocknung). An E2 wird daher ggf. ein regelmäßiger Trigger erwartet (z.B. täglich), ggf. kann man z.B. auch einen Präsenzmelder zusätzlich (per ODER-Gatter) anlegen - dann wird verhindert, dass automatisch nach x Tagen (E4) gespült wird während man z.B. auf'm Thron sitzt Wäre ja doof...

    Jetzt noch verkabeln und dann kommt der Praxistest...

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  • lidl
    antwortet
    Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen. Vielleicht kam das schon zur Sprache. Falls nicht hilft es ja eventuell:

    Das „Duo Fresh Modul“ von Geberit hat laut Prospekt eine „Benutzererkennung“. Vielleicht könnt ihr euch ja abschauen wie die das gelöst haben.

    https://www.huter.at/wp-content/uplo...019_screen.pdf

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  • gaert
    antwortet
    Ha! Gewonnen!

    Hubmagnet ist im Prinzip natürlich verlockend einfach, aber halt im Detail dann doch nicht so wirklich - in meinem Fall habe ich nur knapp 3 cm Platz hinter der blauen Platte, das würde sehr eng werden bzw. ohne 90 Grad Umlenkung nichts werden.

    Der Flansch und das Kugelgelenk sind in der Tat aus dem Modellbau. Gibt's beim Ali für wenig Geld. Der Rest ist aus der Bastelkiste (also diverse kleine Schrauben etc.). Naja und der Alukram ist aus'm Baumarkt

    Ich habe (wie man sieht) zwei Taster (parallel) für die eigentliche "Betätigungsplatte" genommen (rechts und links), denn so wird auch ein exzentrischer Tastendruck zuverlässig erkannt und auf den Bus gegeben.

    Insgesamt war das Projektchen tatsächlich schneller umgesetzt als ich dachte: Etwas Glück braucht der Mensch - z.B. die Schraube, die den Endschalter betätigt (der Flansch war glücklicher Weise ab Werk passend gelocht, so dass die Endschalterposition perfekt mit der Kurbel harmoniert). Der eigentliche "Drücker" vom Kugelgelenk (das weiße Teil) passte auch zufällig wunderbar gleitend in die Aufnahme vom WC und die Verdickung Richtung Gelenk war auch exakt an der richtige Stelle - pures Glück. Sonst müsste man da halt irgendwas basteln.

    Bei der Kabelführung hatte ich keinen Bock mehr, wie man sieht Aber muss ja nicht schön sein...
    Zuletzt geändert von gaert; 12.11.2019, 20:29.

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  • MasterOfPuppets
    antwortet
    Ich gebe mich geschlagen

    Bei deiner Lösung wird man schon schwach (auch wenn ich im Herzen immer Team Hubmagnet bleibe).

    Meine Lösung war halt Quick & Dirty, mit viel Verbesserungspotenzial, innerhalb von 10min mit einfachsten Mitteln hingeschustert.

    Deine Lösung wirkt schon richtig Professionell!

    Wirklich sauber gelöst!

    Bei der geringeren Stromaufnahme bietet sich ja fast ein *Stinki* addon ala dreamy1 auf Basis eines Arduinos und einem Busankoppler an, natürlich rein Busspannungsversorgt .

    Der Sketch dazu dürfte lächerlich einfach ausfallen.

    Gruß Pierre
    Zuletzt geändert von MasterOfPuppets; 12.11.2019, 19:06.

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  • dreamy1
    antwortet
    War denn das Kugelgelenk beim Motor dabei oder ist das ausm Modellbaubereich?

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  • dreamy1
    antwortet
    Ich finds klasse gelöst !!!!!

    Jetzt fehlt nur noch der Aufkleber "powered by EDOMI"

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  • gaert
    antwortet
    BTW: Stromaufnahme (12 V) unter Last (Spülung) ca. 62 mA (davon gehen 8 mA an den Spannungswandler). Mit dem neuen 15-rpm-Motor demnach rund 54 mA Das macht die Sache deutlich einfacher, als irgendwelche Lösungen im Ampere-Bereich (Servo oder Magnet).

    Gerade bei Servos ist die Stromaufnahme nicht zu unterschätzen, v.a. wenn man "langsam" macht. So ein Servo ist ja vom Prinzip her auf "Schnelligkeit" ausgelegt - wenn er langsam machen soll, braucht er länger mehr Strom. Das kann schnell in den Bereich von 1..3 A gehen für Standard-Servos. Zwar nur für 1..2 Sekunden, aber irgendwo muss der Strom ja herkommen.
    Zuletzt geändert von gaert; 12.11.2019, 18:51.

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  • gaert
    antwortet
    Ist vielleicht mechanisch etwas komplizierter als andere Lösungsvorschläge (obwohl, geht ja noch), aber das funktioniert offenbar sehr zuverlässig - vermutlich auch noch nach Jahren. Die Kurbel sorgt "von Natur aus" für eine geschmeidige Kraftentfaltung, anders als z.B. ein Elektromagnet, der den Bolzen quasi rausschießt. Man muss bedenken, dass letztlich gegen einen statischen Wasserdruck im Tank gearbeitet wird und da wären zu stark beschleunigte Kräfte evtl. kontraproduktiv (der ganze Plastik-Kram muss das ja mitmachen können).

    Mit 30 rpm erkennt man bei meiner Lösung bereits, dass dies irgendwie zu schnell ist: Funktioniert zwar auch, aber vom Gefühl her geht das nicht hundert Jahre gut 15 rpm sind mir deutlich sympathischer, da dies einer manuellen Betätigung deutlich näher kommt. Niemand würde schließlich mit einem Hammer auf den Drücker hauen, um den Spülvorgang einzuleiten

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  • MasterOfPuppets
    antwortet
    Genial!

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  • gaert
    antwortet
    hier: https://m.youtube.com/watch?v=2SZxNFPPpA8

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  • gaert
    antwortet
    Fertig (Erster!)

    Funktioniert sogar! Vermutlich ist's selbsterklärend - oder soll ich's mal näher beschreiben?

    Ein Video lade ich demnächst mal bei Youtube hoch - jetzt muss ich das Teil erstmal duplizieren (für's Gäste-WC)...

    Übrigens: Die Modifikationen der werksseitigen Drückerplatte beschränken sich auf 4 Löcher zur Befestigung des Alu-Krams.
    Das untere Profil ist eigentlich überflüssig, aber vielleicht fängt es ein paar Kräfte ab...

    Achja: Der Spannungsregler uff der Platine ist nur provisorisch - mein Motor dreht zu schnell (30 rpm) und der neue (15 rpm) ist noch aus China unterwegs.

    Und keine Sorge: Zwischen Alu und Platine ist ein durchsichtiger Isolator (alte Verpackung) angeklebt
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von gaert; 12.11.2019, 14:03.

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