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Projekt EFH1951

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    Gut -, nach dem meine Variante A mit den Hager 3x1p+N als übertrieben/depp rüber gekommen ist und ich auf Oldschool zurückgewechselt bin nur um dann daraufhin hingewiesen zu werden das das Teil in Flammen aufgeht habe ich noch mal meine Rechercherunde gedreht.

    Unterm Strich haben die FI den Nachteil, dass sie keinen eigenen thermischen Überlastschutz beinhalten und somit so ausgelegt werden müssen, damit keine überlast auftritt. Heißt, man muss die Anzahl der LS auf den Außenleitern so bemessen das sie kleiner der Bemessungsstrom des FI sind. Andernfalls muss man eine Vorsicherung vorsehen.

    Problematisch sehe ich hierbei, dass ich niemals an 80% der Steckdosen gleichzeitig eine Last hängen haben werde. Zum zweiten leidet die Selektivität.

    Des Weiteren sind die 3x1p+N wesentlich effektiver was den Platz angeht.

    Ergo: die erste Lösung scheint hier unbeliebter zu sein und sieht vielleicht komisch aus. Aber: höhere Selektivität, bessere Platzausnutzung und effizienter hinsichtlich Anzahl Stromkreise. Dafür teurer.

    Ich bleibe dabei, dass ich Licht und Steckdose getrennt haben möchte. Ich fand es schon immer dämlich im Dunkeln zu stehen wenn es irgendwo ein Gerät himmelt.

    Heist: ich persönlich sehe den Personen- und Brandschutz eingehalten, wenn ich mehrere 3x1p+N einsetze.

    1x für Küche Dunstabzug, Steckdosen und Backofen.
    1x für Licht Gästezimmer und Wohnen/Essen
    1x für Bad Licht, Steckdosen, Heizkörper evtl
    1x für Steckdosen Gäste, Flur, Treppenhaus
    1x für Terrasse
    1x FI/LS für Wohnen/Essen
    1x FI/LS für KNX Schrank und Netzwerkschrank
    Herd nur Automat
    Durchlauferhitzer würde ich einen 4p FI/LS nehmen. Auch wenns teuer ist, Strom und Wasser vertragen sich nicht so gut habe ich mir sagen lassen.
    Fi/LS zudem für SpüMa

    Aufteilung der Steckdosen so, da ein Fehler im Gästezimmer, Flur und Treppenhaus unwahrscheinlicher ist als in Wohnen/Essen.

    Wie verfährt man jetzt am besten mit der Aufteilung auf die Außenleiter? Der SLS davor hat 50A. Jeder der 3x1p+N hat einen Nennstrom von 16A. Ergo könnten bei einem angenommenen GFZ von 0,8 3,9 Stück an einen Außenleiter. Nur finde ich die Annahme des gfz in der Form falsch, da wahrscheinlich niemals überall gleichzeit 12,8A fließen ...

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      Zitat von BlackDevil Beitrag anzeigen
      Gut -, nach dem meine Variante A ....als übertrieben/depp ... habe ich noch mal meine Rechercherunde gedreht.

      Unterm Strich haben die FI den Nachteil, dass sie keinen eigenen thermischen Überlastschutz beinhaltenZum zweiten leidet die Selektivität.

      Wie verfährt man jetzt am besten mit der Aufteilung auf die Außenleiter? Der SLS davor hat 50A. Jeder der

      Wie ich sowas liebe, hab ich schon gesagt, es wird kompliziert? Dein Elektriker wird das schon machen, lass doch einfach die Finger davon? Tu was gutes, bezahl den Elektriker deines Vertrauens und lass andere das machen, bevor dein Leben oder das deiner Familie dabei drauf gehen. Der Strom ist n heißes Thema.

      Elektrofachkraft --> schau mal unter der VDE 1000-10 nach. Wenn du es gefunden hast, sag Bescheid! Nicht böse gemeint, ich hab Angst um dein Leben -Echt jetzt!

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        Ich werde wohl die Mitgliedschaft in diesem 'Forum' überdenken müssen, denn ich muss leider annehmen das man hier keine adäquaten Antworten sondern nur Anmaßungen auf seine Fragen erhält. Schade bei so viel vermeintlicher Fachkompetenz auf einem Haufen.

        wegen der VDE 1000-10: ich werde meinem Chef am Dienstag sagen, dass ich leider den Transformatorschrank nicht konstruieren kann da ich trotz Ausbildung und Jahren der Erfahrung keine EFK bin. Unsere Sicherheitsabteilung werde ich mitteilen, dass sie mich von der Liste streichen und mir den Hallenzugang entziehen sollen.

        Danke für für den Tipp. Puh, stell dir mal vor es wäre was passiert

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          Ich finde die Hager 3x1p+N gut. Guter Kompromiss aus Platz und Verfügbarkeit. Leider etwas teuer aktuell noch. Aber ich würde sie verwenden.

          Aufteilung auf Außenleiter nach zu erwartende Belastung. Gleichzeitigsfaktor ist im Wohnbau übrigens 0,1. Das Evu rechnet auch mit 8A je Wohnung und Außenleiter.. Das wird sich noch. Gehörig drehen dank Energiewende und Elektro Mobilität... Aber das ist hier zu komplex. Selbst dein Herd heizt nicht mit Faktor 1, deine Sauna nicht, deine Waschmaschine nicht, dein Trockner nicht....

          Das du eigenen Transformatorschrank bauen kannst, spricht dir keiner ab. Ich habe davon keine Ahnung. Also würde ich mir nicht anmaßen einen mit Hilfe eines Forums bauen zu können.
          Das kannst du so schon machen, aber dann ist es halt... so oder es kommt wieder mimimi

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            Zitat von BlackDevil Beitrag anzeigen
            Heist: ich persönlich sehe den Personen- und Brandschutz eingehalten, wenn ich mehrere 3x1p+N einsetze.
            Ein RCD wird niemals Brandschutz im eigentlichen Sinne verhindern können, es wurde schon nachgewiesen, dass es trotz RCD zu einem Brand kam.

            Du hast einen SLS50A, teil die Last einfach so auf, dass es etwaig passt, bsp Waschmaschine auf L1, Trockner L2, ist doch logisch, dass man nicht alles auf L1 wirft und L2 / L3 leer lässt?

            Genausogut, könntest du auch mehrere kombinierte FI/LS einsetzen, bsps ADS916D, so wie das heute eigentlich üblich ist, einen per Raum....

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              Zitat von McKenna Beitrag anzeigen
              Ein RCD wird niemals Brandschutz im eigentlichen Sinne verhindern können, es wurde schon nachgewiesen, dass es trotz RCD zu einem Brand kam.
              Er wird aber durch Überlastung negativ zum Brandschutz beitragen, denn einen thermischen Überlastschutz haben sie nicht

              Zitat von McKenna Beitrag anzeigen
              Du hast einen SLS50A, teil die Last einfach so auf, dass es etwaig passt, bsp Waschmaschine auf L1, Trockner L2, ist doch logisch, dass man nicht alles auf L1 wirft und L2 / L3 leer lässt?

              Genausogut, könntest du auch mehrere kombinierte FI/LS einsetzen, bsps ADS916D, so wie das heute eigentlich üblich ist, einen per Raum....
              Klar muss das aufgeteilt werden, das macht die Sammelschiene ja ohnehin schon Man muss trotzdem noch etwas rangieren. Die Sache mit den kombinierten hatten wir hier schon im ersten Ansatz, der als Käse abgetan wurde

              [QUOTE=BadSmiley;n1232986]Gleichzeitigsfaktor ist im Wohnbau übrigens 0,1.[/QUOTE)]
              Hängt vom Verbraucher ab, aber ja 0,8 war etwas zu Allgemein gegriffen. Steckdosen sollten mit 0,1, Beleuchtung mit 0,8 angenommen werden. Ist auch irgendwie logisch, es ist wahrscheinlicher das überall das Licht leuchtet als das ich an jeder einzelnen Absicherung eine 2kW Flex rennen habe. Gleichzeitig

              Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
              Das du eigenen Transformatorschrank bauen kannst, spricht dir keiner ab. Ich habe davon keine Ahnung. Also würde ich mir nicht anmaßen einen mit Hilfe eines Forums bauen zu können.
              Auch hier in engem Kontakt mit dem Trafobauer, der hat die Hoheit über das Trafo-Wissen Ich bin nur Konstrukteur und Automatisierungsing. Aber eben Ing, ich habe das Talent extrem Gewerkeübergreifend arbeiten zu können. Muss ich auch können in meinem Job, ansonsten könnte ich mich nie mit dem Maschinenbauer und dem Prozessingenieur über die Maschine unterhalten oder die Risikoanalyse durchführen...

              Wir kennen uns alle nicht, das dürfen wir nicht vergessen. Man weiß nicht wer einem Gegenüber sitzt. Ergo sollte man immer gut abwägen in wie weit man sagt "lass die Finger davon" oder einfach hilft dem anderen über sein Grundverständnis hinaus zu helfen...

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                Noch etwas gelesen und recherchiert:
                1 FI+LS für Steckdosen Wohnbereich (1 LS pro Raum)
                1 FI+LS für Steckdosen Küche/Bad inkl. Dunstabzug
                1FI/LS für SpüMa
                1 FI/LS für Backofen
                1 FI/LS für Durchlauferhitzer
                1 FI/LS für Kochfeld
                1 FI+LS für Licht (1 LS pro Raum)

                Die 3x1p+N sind schlicht zu teuer ...


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                  Status: Konstruktion der Decke ist drin, Sanitär ist installiert und der Kabelschacht angefangen. Für den Wäscheschacht gibt es mittlerweile einen Plan, wie wir das unterste Auflager gestalten.

                  Elektrisch bin ich am überlegen die Kabel doch nicht auf dem Boden, sondern alles über die Decke zu versorgen. Damit werde ich aber nicht sonderlich warm. Andererseits ist die Verlegung auf dem Boden ungleich schwieriger, weil ich nur 25mm zur Verfügung habe ...

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                    Zitat von BlackDevil Beitrag anzeigen
                    Noch etwas gelesen und recherchiert:
                    1 FI+LS für Steckdosen Wohnbereich (1 LS pro Raum)
                    1 FI+LS für Steckdosen Küche/Bad inkl. Dunstabzug
                    1FI/LS für SpüMa
                    1 FI/LS für Backofen
                    1 FI/LS für Durchlauferhitzer
                    1 FI/LS für Kochfeld
                    1 FI+LS für Licht (1 LS pro Raum)

                    Die 3x1p+N sind schlicht zu teuer ...

                    die 3x1p+N sind doch genau so teuer wie 3 x 1FI/LS oder liege ich da falsch.

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                      Hi

                      3x1p+N 16A B: 106€
                      FI/LS 16A B: 36,90€/stk = 110,7€

                      In meinem letzten Plan nehme ich FI/LS nur für besondere Fälle. Die übrigen sichere ich mit einem FI und vielen LS ab.

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                        Wir überlegen nun doch wieder eine Tür vor den Kabelschacht zu setzen... Ich würde das so konstruieren, dass ich vor die Holme der Leiter Dachlatten setze an die ich die Scharniere der Tür montieren würde (durchgeschraubt bis in den Bims. Die Dachlatten 10mm, das Türblatt ebenfalls 10mm. Auf die Dachlatte und die Tür kommen noch mal 10mm Styrodur (ist schon vor Ort) als Putzträger. Beigespachtelt und mit Rollputz versehen verschwindet die Tür bis auf Ihre Scharniere vollständig.

                        Was meint ihr?

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                          Ich schiebe noch zwei Fragen hinterher:
                          - Für den Durchlauferhitzer muss ich im Zuge des Trockenbaus bereits das Leerrohr einbauen. Allerdings will ich es noch nicht durch die Ganze Wohnung ziehen. Soll ich es mit einer Verlängerung verlängern oder einen Ring im Bad liegen lassen?
                          - Wir werden im ersten Schritt nur Raffstorekästen, aber keine Raffstoren verbauen. Wie kann ich das winddicht und intelligent vorbereiten? Immerhin muss ich ja dann das Motorkabel mit dem Aktorkabel verbinden ...

                          Für Ideen dankbar

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                            - Durchgehendes Rohr ist immer schöner, wenn du es irgendwo unterbekommst. Ansonsten halt mit Muffe, wenn du an die Stelle rankommst kannst du auch in beide Richtungen durchziehen, geht ggf. einfacher.
                            - Leerrohr mit Stopfen oder schon eine Leitung einziehen. Die Motoren haben meist STAS3 Stecker.

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                              - heißt die Rolle im Bad wäre besser (hab ich mir gedacht), sie wäre aber im Weg ... ich denke noch mal darüber nach
                              - guter Hinweis. Dann führe ich die Kabel vom Verteiler bis zum möglichen Motor mit Büchse am Ende. Durch die Wand mit Leerrohr und zwei Stopfen. Dann hoffe ich nur, dass die Kontakte nicht zu sehr leiden über die Zeit. Aber ich werde das Kabel innen lang genug lassen um es ziehen zu können, dann sollte man safe sein

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                                Update:
                                Ich kann doch nicht wie erwartet alle Kabel auf den Boden legen, da die Häufung im Flur ansonsten zu groß wird. Ergo muss ich über die Decke gehen, was mich ein wenig stört weil ich nicht so brutal viel Platz habe. Aktuell habe ich je Raum ein 5x1,5 vorgesehen. Belegt werden sollte das ganze mit Dauerstrom, Zentral-Aus und einer schaltbaren Gruppe. Ich überlege die Zuleitung auf 7x1,5 zu (Ader mit der Zahl 6 wäre dann der N, würde ich in den Abzweigdosen/Steckdosen mit blauem Schrumpfschlauch zusätzlich markieren) erhöhen um je Raum Dauerstrom, Zentral-Aus und drei schaltbare Gruppen vorzusehen.

                                Im Raum an der Wand entlang würde ich so oder so eine Leitung im offenen Ring legen und zu den einzelnen Steckdosen mit einer Abzweigdose abzweigen. Dann brauche ich nur mit einem Kabel 5x1,5 zu jeder Steckdose(-ngruppe) zu fahren. So habe ich an jeder Steckdose(-ngruppe) immer Dauerstrom, Zentral aus und eine schaltbare Gruppe. Welche Gruppe kann ich oben in der Abzweigdose verknüppeln.

                                Oder zwei 5x1,5 in großen Räumen (Wohnen, Essen). Eins Daurstrom, Zentral-Aus und geschaltet und eins nur geschaltet. Wären dann vier geschaltete.

                                Aktuell sind nicht viele schaltbare Steckdosen geplant. Es reduziert sich derzeit auf den Weihnachtsbaum, den Fernseher und die Bad Steckdosen (OG noch nicht geplant). Da ich nicht glaube, dass sich das in Zukunft ändern wird, werde ich wohl bei 5x1,5 bleiben. Zumal das schon auf der Baustelle liegt ... andererseits schränkt das schon ein. Im Wohnzimmer würde das Kabel dann Dauer, Zentral-Aus und den Fernseher beinhalten. Zieht der Weihnachtsbaum ins Wohnzimmer ist schon Essig...

                                Wirrer Text, aber so sind meine Gedanken auch im Moment ...

                                Leerrohr DN20 ist bestellt. Das soll dann die Zuleitung für den Herd, den Durchlauferhitzer, den Heizkreisverteiler und die Bodensteckdose beherbergen. Das wird zwar etwas eng, sollte aber noch durchpassen. Mit dem Durchmesser habe ich den geringsten Stress mit dem Estrich.

                                Was ich mich noch Frage ist, wie ich mit KNX und Datenleitungen umgehe. Man kann sich streiten, ob Leerrohr sinn macht oder nicht. Ich finde schon. Daher werde ich wohl einen Verlegeplan anlegen und dem Estrichbauer zur Freigabe zukommen lassen.


                                T-4wo bis der Estrich kommt. Jetzt muss ich wirklich zu sehen den Trockenbau fertig zu bekommen

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