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EFH Neubau mit KNX - Anfängerfehler?

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  • jonny7792
    antwortet
    Hallöchen ,


    Schön dass ich dich in dem Punkten Leerrohr evtl überzeugen konnte!


    Im Bezug auf die Erweiterung:

    Wie viel wird erweitert?!

    Plane besser mit 40% für den Fall der Fälle



    Betreffend der Decke - Ich persönlich würde nach möglichkeit mit 10cm rechnen - Dies sind reine Erfahrungswerte die ich durch zahlreiche Baustellen erlebt habe und der Voltus Led Spot liegt ohne Einbauring bei ca 55mm Höhe sodass ausreichend Platz für die Wärmeabgabe sowie ebenfalls Platz für das Netzteil bei Dezentraler Versorgung vorhanden wäre.
    Wobei du natürlich dann auch im weiteren Zug die KNX Busleitung in der Decke vorbereiten könntest sodass du dich noch der Platzierung der PM aktuell noch nicht Bemühen musst.

    Lieben Gruss
    Zuletzt geändert von jonny7792; 14.01.2019, 13:23.

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  • cronos
    antwortet
    Zitat von jonny7792 Beitrag anzeigen
    Kommt drauf an ob du evtl auch mal Spots haben möchtest, Bleibt die Decke Sichtbeton oder gibt es eine abgehängte Decke?
    Zitat von wunderkind Beitrag anzeigen
    Wenn es möglich ist würde ich die Decke abhängen.
    Bisher wollen wir unsere Decke eigentlich nicht abhängen, also nur den Beton zu haben. Wir bauen mit ca. 2,60 lichter Höhe und bei den teilweise großen Räumen befürchte ich sonst, dass uns "die Decke auf den Kopf fällt". Interessehalber: Wieviele cm müssten für so eine Abhängung sinnvollerweise eingeplant werden? Spots sind nicht verplant (und auch nicht gewünscht), daher die Idee mit dem indirekten Licht über die LED Stripes. Für diese Lösung hoffe ich eigentlich, dass wir mit den vorbereiteten Unterputzdosen ganz gut aufgestellt sind und ich die Lichtplanung also noch ein wenig verschieben kann.
    Aber wie ihr sagt: die zusätzliche Flexibilität ist schon verlockend... Insbesondere die Positionierung der PMs sorgt bei mir aktuell nämlich für Kopfzerbrechen. Ich versuche gerade herauszufinden, ob wir die Dosen für die PMs eventuell selbst in die Decke bringen können. Dann hätte ich die Möglichkeit mit einer Testanlage durch den Rohbau zu gehen und die optimale Lage herauszufinden. Aber das Bohren in die Filigrandecke (kurz vor dem Betonieren) ist sicher kein Spaß und viel Zeit hätten wir beim eng getakteten Bau dafür wohl auch nicht.

    Zitat von jonny7792 Beitrag anzeigen
    Ich weis nicht wie du es evtl siehst mit Erweiterungen.
    Erweiterungen werden in jedem Fall dazukommen. Meine Aussage gegenüber dem Elektriker war, dass ich gerne mindestens 30% Reserve haben möchte. Ich poste mal seinen Vorschlag, sobald ich das Angebot bekommen habe.

    Zitat von jonny7792 Beitrag anzeigen
    Ich sage mal so - kurz bevor ich hier nach CH gekommen bin waren Leerrohre für mich Fremdland. Jetzt möchte ich sie nicht mehr missen!!
    Ich bin überzeugt und schaue mal, was der Elektriker dafür aufruft.

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  • wunderkind
    antwortet
    Wenn es möglich ist würde ich die Decke abhängen.
    Bin jetzt schon froh darüber...einfach noch Kabel legen obwohl schon alles verputzt. Lichtplanung hat so auch noch etwas Zeit und ihr könnt später entscheiden wo welche Beleuchtung sein wird. Durch das Forum kommen jeden Tag neue Ideen.

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  • jonny7792
    antwortet
    Ich sage mal so - kurz bevor ich hier nach CH gekommen bin waren Leerrohre für mich Fremdland. Jetzt möchte ich sie nicht mehr missen!!


    Beispiel: Unser Haus BJ 1960 ca. Installation zum Teil noch mit PG Rohr oder sogar Bleirohre.... bin froh das alles in Rohr war sodass wir hier zu 99 % die alten Rohre nutzen konnten.Ohne Spitzarbeiten

    Anderes Beispiel: Du möchtest nach 5 Jahren ein Bild aufhängen und haust den Nagel in das Kabel.. SCHEISSE... ja hier Steckdose abklemmen Kabel bzw Drähte auswechseln.

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  • Cybso
    antwortet
    Das mit dem Leerrohr scheint so ein Nord-Süd-Ding zu sein. Mein Elektriker hält da auch nicht so viel von.

    Edit: Und auch auf anderen Baustellen in der Gegend hab ich nirgends eine intensive Verwendung von Leerrohren gesehen.
    Zuletzt geändert von Cybso; 13.01.2019, 21:00.

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  • jonny7792
    antwortet
    Zitat von cronos Beitrag anzeigen
    Hallo Oliver,

    das mit den Leerrohren hatte ich meinem Elektriker auch schon gesagt. Allerdings fand er das etwas übertrieben und so genau erklären, warum ich das brauchen würde, konnte ich auch nicht.
    Dazu kannst du ihm sagen für Auswechselbarkeit im Falle eines Fehlers.

    Zitat von cronos Beitrag anzeigen
    Das Thema "Schaltschrank" hatten ich auch explizit beim Elektriker angesprochen, da wir an der entsprechenden Wand im HWR nicht übermäßig viel Platz haben. Er meinte, dass er wohl einen Schrank mit 3 Feldern à 7 Reihen untergebracht bekommt.

    Ich weis nicht wie du es evtl siehst mit Erweiterungen.

    Zitat von cronos Beitrag anzeigen
    Gibt es da einen Punkt den ich noch für das Setzen der Deckendosen berücksichtigen muss, um mir nichts zu "verbauen"?
    Kommt drauf an ob du evtl auch mal Spots haben möchtest, Bleibt die Decke Sichtbeton oder gibt es eine abgehängte Decke?



    Im Anhang mal 3 Fotos meiner Verteilung ( Links: Zähler + Rundsteuerempfänger [
    Nicht verwundern - Hier sind bei 1 Zähler die Sicherungen im HAK genügend ] Rechts: Verteilung mit 14x12 TE wobei 3x12 TE für Reihenklemmen belegt sind )
    Zustand: NOCH NICHT FERTIG


    filedata/fetch?id=1313202&d=1547409316&type=thumb filedata/fetch?id=1313203&d=1547409357&type=thumb

    PS: Schnee hat es nicht mehr hier aber der kommt vllt wieder ( Region Südschwarzwald ist auf der anderen Rheinseite )

    Angehängte Dateien
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    Zuletzt geändert von jonny7792; 13.01.2019, 21:05.

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  • cronos
    antwortet
    Hallo Oliver,

    das mit den Leerrohren hatte ich meinem Elektriker auch schon gesagt. Allerdings fand er das etwas übertrieben und so genau erklären, warum ich das brauchen würde, konnte ich auch nicht. Dann werde ich den Punkt aber noch einmal aufbringen und ihn nach den Mehrkosten fragen. Bezüglich der Lichtplanung bin ich leider noch ein wenig hintendran... Von TW und HCL hatte ich vor kurzem das erste Mal gelesen und mich noch nicht genauer damit beschäftigt. Gibt es da einen Punkt den ich noch für das Setzen der Deckendosen berücksichtigen muss, um mir nichts zu "verbauen"? Die Arbeiten in den Wänden sind ja zum Glück noch ein wenig in der Zukunft, da kann ich mich noch einmal genauer einlesen.

    Das Thema "Schaltschrank" hatten ich auch explizit beim Elektriker angesprochen, da wir an der entsprechenden Wand im HWR nicht übermäßig viel Platz haben. Er meinte, dass er wohl einen Schrank mit 3 Feldern à 7 Reihen untergebracht bekommt. Genau weiß ich das dann, wenn das Angebot eintrudelt.

    Viele Grüße in den Schnee?!
    Simon

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  • jonny7792
    antwortet
    Guten Abend Gast ,


    Ich würde dir bzw. euch empfehlen ALLES in Leerrohr zu Verlegen damit man später die Möglichkeit hat unter anderem für die Versorgung der LED Stripes das Kabel zu tauschen da dieses entweder Zentral ( Vor-Ort ) oder Dezentral ( in der HV ) mit 24V versorgt wird.Des weiteren stellt sich dann natürlich die Frage ob Tunable White gewünscht ist?
    Die "normalen" Deckenanschlüsse für die Beleuchtung würde ich ebenfalls mit min. 5x1,5 anfahren sodass du im Aktuellen Ausbau noch 2 Reserve Adern hast die du unter anderem für DALI nutzen Könntest.

    Desweiteren würde ich versuchen keine Rohre unter M25 zu verwenden.
    Bei Netzwerk bzw EDV solltest du die Kaiser Electronic Dose benutzen - mehrfach hier im Forum erwähnt.

    Weiterer Tipp - Plane GENÜGEND Reserve für den Verteiler ein.

    Ich habe hier zum Beispiel "nur" 14 Reihen a 12 Platzeinheiten und das ist schon Relativ voll ( 4,5 Zimmer + Garten ) davon sind 3 Reihen komplett gefüllt mit Reihenklemmen.
    Ich habe jetzt noch 24 Teilungseinheiten für eine evtl. Erweiterung frei ( Wärmepumpe,Wallbox,PV-Anlage oder ähnliches )




    Gruß aus der Schweiz

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  • cronos
    hat ein Thema erstellt EFH Neubau mit KNX - Anfängerfehler?.

    EFH Neubau mit KNX - Anfängerfehler?

    Hallo liebe Forumsrunde,

    lange haben meine Frau und ich von einem eigenen Haus geträumt und spätestens mit der Geburt unseres ersten Kindes haben wir die Suche nach einer passenden Immobilie dann deutlich intensiviert. Leider war das im Großraum Hamburg kein leichtes Unterfangen - der große geht mittlerweile schon fast in die Schule - aber endlich sind wir fündig geworden. Es wird ein EFH Neubau und wir bauen mit einem Generalunternehmer, da wir dachten, das macht die Sache für uns einfacher (was sich natürlich nur in Teilen bewahrheitet). Das Thema Elektroplanung / KNX kam dann erst relativ spät in der Planung des Baus auf und beschäftigt mich aktuell in jeder freien Minute. Ich finde die flexible Möglichkeiten der Anpassung der Haussteuerung an unser Wünsche spannend und als Informatiker ist mein "Spieltrieb" direkt geweckt worden. Die letzten Monate habe ich mich also in die Materie eingelesen (dieses Forum ist wirklich toll) und einer erste Planung aufgestellt. Unser Elektriker steht KNX sehr offen gegenüber (nach eigener Aussage machen sie ca.10 Projekte im Jahr) und wir hatten schon einen ersten Termin, in dem ich meine Planung mit ihm durchgesprochen habe und er mir jetzt ein Angebot schreibt. Da allerdings das bisher milde Wetter für einen recht schnelles Vorankommen auf der Baustelle gesorgt hat, startet der Rohbau des EG möglicherweise schon in Kürze. Damit gerate ich also zumindest bei Teilen der Planung etwas unter Zugzwang.

    Wie vermutlich bei den meisten Neubauprojekten ist das Budget begrenzt und ich möchte daher vor allem eine zukunftssichere Verkabelung, mit der man dann nach und nach weitere Funktionalität erweitern kann.
    Folgende Dinge möchte ich gerne mit KNX realisieren:
    • Steuerung von Licht (erst einmal Deckenlampen, später indirekte Beleuchtung mit LED Stripes)
    • Steuerung von Rollläden / Raffstores
    • Schaltbare Steckdosen (erst einmal nur wenige)
    • Steuerung der FBH
    • Steuerung der KWL (später)
    • RWM
    • Herd, Gefriertruhe, etc. über Strommessung überwachen
    • Fenster/Tür-Offen Anzeige
    Folgende Sensoren habe ich aktuell eingeplant:
    • Öffnungskontakte vom Hersteller in allen Fenstern (bis auf Dachflächenfenster, da muss ich selbst etwas basteln)
    • Öffnungs-/Schließkontakt in der Haustür
    • PMs in allen Durchgangszimmern, in den anderen nur vorbereitet
    • Wetterstation
    HS oder Visu sind erst einmal kein Thema - damit beschäftige ich mich gerne, wenn der Stress des Hausbaus etwas abklingt.

    Im Anhang habe ich meinen aktuellen Stand der Planung beigefügt. Ich hoffe, diese ist einigermaßen verständlich. Da ich nicht "vom Fach" bin, habe ich mich an einem Beispiel orientiert, das ich hier im Forum gefunden habe. Hier noch meine Gedanken zu den Details:

    Steckdosen
    Grundsätzlich habe ich hoffentlich eher ein paar Steckdosen zu viel als zu wenig geplant. Ich hatte überlegt, ob auch welche in den Fensterlaibungen landen sollen. Aber viele der Fenster im EG und normalen Fenster im DG sind bodentief und bei den restlichen bin ich nicht sicher, ob sich das lohnt. Schaltbar werde ich erst einmal nur wenige Steckdosen machen, aber zumindest die Kabel sollen 5 oder 7x1,5 werden, sodass ich das später nachrüsten kann. Strommessung würde ich initial nur an den großen Verbrauchern vorsehen (Herd, Ofen, Kühlschrank, Kühltruhe), damit ich weiß, wann diese laufen. Ich hätte z.B. gerne eine Info beim Verlassen des Hauses, ob der Herd noch an ist, bzw. dessen automatische Abschaltung. Alle Dosen werden mit 68er Tiefe installiert.

    Taster
    Taster sind in an zentralen Stellen in den Nicht-Durchgangsräumen geplant. Es werden wohl die GT2 von MDT mit Temperaturmessung. Zudem habe ich ein paar KNX UP Dosen vorgesehen, damit ich dort noch Taster nachrüsten kann, wenn sich der Bedarf ergibt.

    PMs
    Die PMs sind aktuell meine größte "Baustelle"... Im ersten Schritte möchte ich gerne zumindest in den Durchgangszimmern PMs für die Lichtsteuerung nutzen. In den restlichen Räumen wollte ich entsprechende Dosen in der Decke vorsehen, damit ich später auch hier die Präsenz feststellen. Mein Elektriker spricht sich sehr für PMs in der Wand aus, da diese gegen einen Taster getauscht werden können, wenn sie nicht wie gewünscht funktionieren. Allerdings müsste ich dann doch wieder per Hand schalten, was ja nicht das Ziel ist und in den größeren Räumen kann das aus meiner Sicht auch nicht gut funktionieren. Daher habe ich in den letzten Tagen alle möglichen Infos zur Platzierung der Melder gesucht und bin ein wenig ratlos. Die einzig sichere Variante scheint zu sein, dass man im Rohbau mit einem Testaufbau die optimale Position herausfindet. Allerdings ist das bei mir zumindest für das EG aufgrund des eng getakteten Bauplans und der Notwendigkeit, vor dem Gießen der Betondecke die Positionen zu kennen, nicht möglich. Ausnahme wäre der HWR wo mit den vielen technischen Geräten an der Decke (insb. KWL) keine sinnvolle Planung möglich ist. Da ich dort aber auch mit einem Überputzgerätleben kann, ist das nicht so dramatisch. Es wäre toll, wenn jemand mit Erfahrung mal auf die von mir gewählten Positionen schauen könnte.

    Licht
    Im ersten Schritte nutzen wir größtenteils die Lampen aus unserer alten Wohnung und schalten diese dann über KNX. Ich habe gelesen, dass hier auch mindestens 5x1,5 verwendet werden sollte? Zukünftig wollen wir uns zusätzlich eine indirekte Beleuchtung über LED Stripes unter der Decke installieren (teilweise tolle Beispiele dafür im Forum!). Hierfür haben wir mit dem Elektriker in den Ecken der Wände direkt unter der Decke 230V UP Dosen vorgesehen, die direkt in die Verteilung gehen. Sehr viel weiter bin ich darüber hinaus noch nicht, da das Projekt später angegangen werden soll. Habe ich hier noch etwas vergessen, was ich später bereue?

    RWM
    Die Rauchwarnmelder wollte ich ursprünglich als Funklösung einbauen. Anforderung ist eigentlich nur, dass bei Auslösung eines Melders auch die anderen (eventuell pro Stockwerk) auslösen und die Information auf dem Bus landet. Eventuell auch noch Auslösung über den Bus (KNX "Alarmanlage"). Allerdings habe ich gerade gelesen, dass eine Lösung mit Verkabelung im Zweifel gar nicht so viel teurer sein soll und werde daher in der nächsten Woche nochmal meinen Elektriker fragen, was er für die zusätzlichen Leitungen haben will. Die Meinungen über die beste Variante gehen hier ja auseinander.

    Sonstiges
    In den Dachüberständen habe ich noch Stromleitungen sowie CAT Kabel angefragt, um dort Beleuchtung und eventuell Außenkameras zu installieren. Vom HWR auf den Spitzboden führen 2 50er Leerrohre, aus dem HWR nach draußen ebenfalls. Der Elektriker verlegt sämtliche CAT Kabel in Leerrohren. Weitere Leerrohre habe ich bisher nicht vorgesehen. Sehr ihr hier noch Versäumnisse?

    Ich hoffe, ich habe euch mit diesem langen Roman nicht verschreckt und würde mich über euren fachkundigen Rat freuen.

    Viele Grüße aus dem Norden,
    Simon
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