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Teilabriss und Neubau eines Flachdachbungalows

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    Teilabriss und Neubau eines Flachdachbungalows

    Seit längerer Zeit lese ich hier schon mit und habe hier bereits wertvolle Hinweise für das Vorhaben meiner Frau und von mir gefunden. Jetzt ist es an der Zeit unser eigenes Vorhaben hier einmal vorzustellen und Informationen zu erfragen, die sich an den konkreten Herausforderungen unseres Projektes entlanghangeln.

    Wir reißen in Kürze einen Flachdachbungalow von 1978 ab und errichten ihn neu, nachdem sich die Sanierung als unwirtschaftlich erwiesen hat.

    Einige Angaben zu unserem Vorhaben:
    • Einbau einer Erdwärmepumpe mit Kühlfunktion, Flächenheizungen, vorwiegend in den Wänden, teilweise im Fußboden
    • Einbau einer Photovoltaikanlage; auf Speicher wird (erstmal) verzichtet
    • Einbau einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und Enthalpie
    • Rolläden an den nordwärts ausgerichteten Fenster; Raffstoreanlagen nach Süden und Westen
    • Haustür mit Motorschloss und Fingerprint-Leser; Türstation mit Videokamera wird zunächst im Unterputz-Briefkasten lediglich vorbereitet
    • Geplant sind Sensoren für Wetter, Innentemperatur an verschiedenen Stellen, Luftqualität, Luftfeuchte und Helligkeit innen, Präsenz und/oder Bewegung sowie Reedkontakte für Fenster- und Haustür
    • Barrierefreie bzw. -reduzierte Ausführung der Grundrisse, Zugänge und Installationen
    • Für Audio soll Multiroom rudimentär umgesetzt werden; es ist kein Heimkino, Surround-Sound oder dergleichen geplant. Im Wohnzimmer gibt es Standlautsprecher . In anderen Zonen soll mit Deckenlautsprechern gearbeitet werden
    • Alles, was Strom benötigt, soll über einen Bus verbunden werden. Proprietäre Lösungen wie Loxone oder myGecko schließen wir aus. Der Hauptteil wird mit KNX gesteuert. Die Sensorik setzt in Teilen auf 1wire
    • Das Licht soll dimmbar sein. RGB ist nicht geplant. TW sollte möglich sein. Stripes sind nicht geplant. Die Technik ist nicht vorgegeben (DALI, Hochvolt, Low-Voltage, alles offen) und hängt eher von den noch zu wählenden Leuchten ab.
    • Die Rauchmelder werden mit Buskabeln bzw. Brandmeldekabeln angeschlossen. Die Präsenzmelder sollen zu Beginn je Raum eine vordefinierte Grundbeleuchtung einschalten
    Anforderungen
    • Das Haus soll möglichst viele Dinge selbst regeln: Temperatur, Belüftung, Grundbeleuchtung bei Betreten oder Verlassen eines Raumes, Verschattung
    • Es sollen möglichst wenig proprietäre Steuerungen der Hersteller verwendet werden, z.B. Raumthermostate für Wärmepumpe oder Lüftung. Stattdessen soll die Sensorik des Hauses genutzt werden, die diese Informationen über einen Bus den verschiedenen Abnehmern zur Verfügung stellen
    • Cloud-Lösungen wird es nicht geben und Internetzugriffe werden weitestgehend vermieden
    Welche Vorleistungen sind von uns bisher erbracht worden:
    • Das Buch „Heimautomation“ von Stefan Heinle wurde durchgearbeitet
    • Der ETS-Schnellkurs von Eibmeier wurde einmal gelesen. Da werde ich aber noch tiefer einsteigen müssen
    • Ein Testbrett wurde zusammengestellt. Damit muss ich aber noch arbeiten. Da sind aber nur ganz banale Sachen drauf – Spannungsversorgung, MDT-Bewegungsmelder, MDT-Schaltaktor, Weinzierl IP-Router, MDT Smart Glastaster und ein Verbraucher (LED-Lampe)
    • Ein Raumbuch für die Sanierung wurde erstellt. Da wir von einer Sanierung auf einen Teilneubau umgestiegen sind, fange ich damit aber nochmals neu an
    • Eine Planung für die Elektroinstallation ist in Arbeit und weit fortgeschritten. Da wird drin stehen, was wo gebraucht wird bzw. welche Auslässe da sein sollen. Die erforderlichen Kabel stehen da nicht drin. Das erwarte ich eigentlich von unserem Elektriker
    • ETS Lite nach Grundkurs und eine ETS Professional Lizenz liegen vor
    • Wir haben eine Lichtplanung. Die finden wir aber nicht optimal
    Fragen
    Ja, Fragen haben wir reichlich. Die meisten davon können wir noch gar nicht stellen. Daher werde ich das Eingangsposting auch nicht mit meiner langen Frageliste starten, sondern werde nach und nach die Dinge einfügen, mit denen wir uns beschäftigen.

    Da wir die Produktion der Betondecke mit einigen Wochen Vorlauf bestellen und freigeben müssen, möchte ich diesen Teil jetzt als erstes finalisieren. Neben den Dosen für die Leuchten sind die Positionen der Rauchmelder, der Lautsprecher und der Präsenzmelder zu planen. Insbesondere die Lautsprecher und die Präsenzmelder bereiten mir noch Kopfzerbrechen. Die Decke wird nicht abgehängt. Später korrigieren ist somit schwierig.

    Neben der bloßen Position habe ich bei den Präsenzmeldern einen 5m Radius der Präsenzerfassung eingetragen, so wie es für einige MDT-Melder angegeben ist. Ich bin nicht auf MDT festgelegt; mir ging es nur um eine optische Vorstellung von der möglichen Abdeckung. Die Positionierung der Präsenzmelder scheint nicht optimal zu sein.

    Würdet Ihr den Präsenzmelder in der Küche näher an den Durchbruch zum Essbereich rücken und einen der Sektoren (in Richtung Essbereich) ausschalten?
    Sollte der Melder im Schlafzimmer das Bett aussparen und leicht versetzt werden?
    Sollte ich den Präsenzmelder im Flur eher in den Bereich über der Tür des Gäste-WC rücken, so dass er die beiden Flurabschnitte erfasst, ohne in Bad, Gäste-WC und Esszimmer zu blicken?
    Ist die Planung der Präsenzmelder für Terrasse und Zuwegung sinnvoll?
    Passt die Positionierung der Lautsprecher?

    Damit eine Einschätzung überhaupt möglich ist, habe ich einen Grundriss und die Planung der Auslässe bzw. Einbauten in die Decke unten angefügt. Die Platzierung wesentlicher Möbel ist ebenfalls im Plan dargestellt.

    Ich freu mich auf Eure Rückmeldungen.

    Beste Grüße

    Markus

    Elektroinstallation.pdf
    Angehängte Dateien

    #2
    Naja bei Flachdach Bungalow würde ich mir die Option einer durchweg abgehangenen Decke nochmal genau überlegen legen. Gespachtelt und gemalert muss auch meist der Beton werden. Und ne Reihe Ziegel mehr kann glaube auch nicht soviel kosten. Aber zig Dosen im vernünftigen Format und die Option auf gute dezentrale Installation sollte man nicht unterschlagen. Auch wäre eine komplette Verlagerung der Installation in die Decke inkl. Daten und Steckdosen und KWL möglich, was auch wiederum den Fußboden Aufbau reduziert und die Gefahr von zerstörten Röhren durch rumpelige Handwerker an der Stelle geringer.

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    "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
    Albert Einstein

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      #3
      Der Melder im Flur wird an der Stelle erst spät reagieren wenn du ins Haus kommst da er von der Eingangstür verdeckt ist. Den Melder zur Treppe kannst aber an den Treppeneinstieg verlegen und bei einem MDT BWM kannst dann eine Hälfte für die Treppe und die andere für den Flur nehmen.

      Wenn Wohnen Essen Küche nur Durchgänge ohne Stürze sind dann hier den neuen Steinel Truepresence ins Auge fassen, da der in der Reichweite sehr sauber einstellbar ist. In der Küche müsste ein PIR- Melder bei Wunsch kurzer Nachlaufzeiten mehr ans Fenster rücken um die Handarbeit auf den Arbeitsflächen zu erkennen, von dort würde er aber wieder weit ins Esszimmer schauen.

      Auf der Terrasse würde wohl auch ein Steinel iHF funktionieren, mit dem kannst da auch Zonen schalten. Im Eingangsbereich würde ich versuchen das Überdach bis über Treppe/Rampe zu ziehen. Im Winter ist sowas ein Traum nicht erst Den Weg frei gegen zu müssen, je älter man wird desto besser.
      Auch hier schau Dir Mal den Steinel iHF an, da sollten auch Lichter für Rampe / Tür / Treppe / Schuppen getrennt aus einem Melder heraus bedienbar sein. Allzu steil scheint der Absatz ja nicht.

      Im Schlafzimmer einen Melder unters Bett für das nächtliche Pipi Licht und den anderen einfach mittig an die Decke, der wird halt im Nachtmodus in der Lichtfunktion gesperrt, die sonstige Erfassung Präsenz lässt man aber laufen.
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        #4
        Danke für die Rückmeldung. Leider ist es keine Option, die Decke abzuhängen. In der Siedlung sind strikte Höhengrenzen einzuhalten. Mit abgehängter Decke fällt die Raumhöhe unter 2,5 m.

        Ein Bewegungsmelder unter dem Bett ist vorgesehen. Den Melder oben an der Treppe werde berücksichtigen. Unten sollte dann auch wohl einer hin oder?

        Wo würdest Du denn die Steinel draussen platzieren? Käme ich mit jeweils einem vorne und auf der Terrasse hin?

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          #5
          Zitat von Smart Jeanie Beitrag anzeigen
          Wo würdest Du denn die Steinel draussen platzieren? Käme ich mit jeweils einem vorne und auf der Terrasse hin?
          einer je Zone sollte genügen, die haben 7m Radius, das scheint mir ausreichend.

          Zitat von Smart Jeanie Beitrag anzeigen
          Den Melder oben an der Treppe werde berücksichtigen. Unten sollte dann auch wohl einer hin oder?
          Ja eine roben und einer unten. Wenn das geländer massiv ist und man quasi nicht durchschauen kann umso besser gegen ungewollter Auslösung.

          Da stand was von 2,71 Raumhöhe, scheint dann aber wohl Rohbauhöhe zu sein.
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