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KNX im Bauträgerprojekt

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  • oggy
    antwortet
    Aus heutiger Sicht würde ich meinem Bauträger mehr Druck machen und vorher detailierter Unterschreiben lassen, was jeder zu machen hat. Erst nach Unterschrift des Kaufvertrages fingen die Schwierigkeiten an, weil formulierte Texte anders interpretiert wurden. Schuld ist ein "Verkäufer" der trotz Kopfnicken absolut nicht verstand, was man eigentlich will. Ich hätte das Haus kein zweites Mal so gebaut und lieber einen anderen Bauträger gesucht. Das Einzige, das schief lief, waren meine Elektro-Extra-Wünsche --> Kabel wurden ordentlich verlegt, es wurde sich aber geweigert die Kabel auf den Verteiler zu legen (Verteiler wurde schon fertig verkabelt geliefert). Die Heizungsfirma weigerte sich, 7x1,5-er Kabel auf den Heizkreisverteiler zu verkabeln --> "wir machen das nur mit 3x1,5er Kabel. Das ist KNX das können wir nicht.". Aber auch trotz detailiertem Wunsch (spezielle Variante des Fuhr wurde explizit angegeben), wurde das falsche Motorschloss geliefert bzw einfach in einer anderen Ausführung geliefert (Fuhr 881 wurde verbaut, bei dem man mittels 12V-Signal die Tür öffnen konnte. Gewünscht war aber die Variante mit Kontrolleinheit im Verteiler, die dann jetzt auch verbaut ist) ... Wir sind pünktlich eingezogen und alles läuft, aber stressfrei bauen mit einem Fertighausanbieter ist was anderes. Ich würde heute dieses Thema als klaren Show-Stopper deklarieren --> entweder ihr baut es wie wir es haben wollen oder wir suchen uns jemand anderen, der unser Traumhaus bauen möchte.



    ... und zum Glück, kann man selber in die Parametrierung eingreifen, so daß Automatismus-Stopper ala "vergessen den Sleep-Mode wieder auszumachen" wieder automatisch deaktiviert werden können . Mit sowas beschäftigt man sich erst, wenn man in dem Haus lebt.

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  • RBender
    antwortet
    Zitat von knx2019 Beitrag anzeigen
    ein wenig spielt uns in die Karten, dass wir den Bauträger frei gewählt haben (also keine Bindung durch das Grundstück)
    Warum begibt man sich ohne Not in den Umarmungsgriff eines BT? Warum glaubt die Bauherrschaft, dass das kostengünstiger sein soll - insbesondere bei Sonderwünschen? Ich gehe jede Wette ein, dass wird alles deutlich teurer als gedacht und wir haben noch nicht über die Fliesen gesprochen! Hoffentlich ist noch nix unterschrieben.

    Warum nicht einfach mit einem Architekten und entsprechenden Fachplanern ein Haus planen und bauen, das 1zu1 dem entspricht, was man sich wünscht & (leisten kann)? Wenn man ein Grundstück hat, dann hat man doch die Auswahl!

    Zuletzt geändert von RBender; 29.04.2019, 08:50.

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  • Morphi
    antwortet
    Zitat von dancingman Beitrag anzeigen
    Und wer nimmt das dann gesamthaft ab für den Zähler? Der Elektriker oder SI?
    Das kommt auf die Absprache an.
    In meinem Fall ist besprochen, dass der Eli vom Gewerk das übernimmt, in dem er nochmal "einen Blick" drüber wirft. Allerdings muss ich auch sagen, hab ich den Vorteil, dass sowohl mein Schwiegervater, als auch ein sehr guter Kumpel von mir Meister des Elektrohandwerks sind und hier gemäß Plan die Verkabelung mit übernehmen. Der Eli vom Gewerk weiss also vorher schon, dass alles Regelkonform ablaufen wird.
    Zusätzlich ist mein Plan, ganz am Ende einen Bausachverständigen ein Abnahmegutachten fertigen zu lassen, sodass Bauträger und ich auf der sicheren Seite sind.

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  • dancingman
    antwortet
    Und wer nimmt das dann gesamthaft ab für den Zähler? Der Elektriker oder SI?

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  • Morphi
    antwortet
    Interessantes Thema. Ich möchte kurz einen Vorschlag machen, wie es aktuell bei mir beim Bau mit einem Bauträger läuft. Ich habe nämlich einen Elektriker im Gewerk, der nach eigenen Aussagen schon KNX Projekte umgesetzt hat und am Ende kam dann "immer sein Kumpel mit dem Laptop auf die Baustelle und hat es programmiert". Als er mir dann noch sagte, dass er den kompletten Schaltschrank von Gira bestellen würde für mich, war klar, dass der Eli zwar ein sehr netter älterer Herr ist, mit dem man auch gut reden kann, er aber niemals das leisten wird, was ich gerne haben möchte.

    Daher habe ich für mich folgende Lösung gefunden, insbesondere deshalb, weil man immer nur einen sehr kleinen "Rückkaufwert" für das Entfernen eines Gewerks bekommt: Ich habe mir einen SI hier aus meiner Region und hier aus dem Forum gesucht, der all diese Themen rund um KNX mehr als nur in Perfektion lebt und der einen entsprechenden Plan gemäß meiner Vorstellungen gemacht hat. Mit diesem Plan bin ich zum Bauträger und zum Gewerk Elektro gegangen, hab das mit denen besprochen und hab klar gestellt, dass ich vom Eli nur möchte, dass er mir die geplanten Kabel ordentlich beschriftet und von A nach B zieht. Er darf mir auch die Schlitze in die Wand schlagen und die Auslässe bohren. Aber er darf mir nicht den Schaltschrank liefern oder anschließen und auch seine Gira Steckdosen und Schalter möchte ich nicht. Von Voltus.de und der Schaltschranklieferung hatte er noch nie gehört. Wenn er alles erledigt hat, trennen sich unsere Wege und die Kosten für das Gewerk Elektro im Bauträgerplan wird auch nur unwesentlich überschritten.
    Meine Eigenleistung wird sich also auf das Auflegen der Kabel im Schaltschrank und das Anschließen der Lichter/Steckdosen/Glastaster/PM erstrecken. Die Inbetriebnahme werde ich dann zusammen mit meinem SI machen. Und meine komplette Eigenleistung wird dann gemacht, wenn ich den restlichen Gewerken nicht mehr im Weg umgehe, sodass ich keine Bauverzögerung verursache. Auch das findet dann in enger Absprache mit dem Bauträger statt.

    So bekommt jeder was er will, es entstehen innerhalb das Baus durch den Bauträger kaum extra Kosten und im Zeitplan kommt auch nichts durcheinander.
    Nur mal so als Idee gedacht, denn einen Plan eines SI kann jeder Elektriker, theoretisch auch von Hinterm Mond, umsetzen.
    Das Nachrüsten/Umrüsten später, das ist noch mehr Planungsaufwand und bei der normalen (weniger aufwändigen) Planung eines KNX Homes geht schon manchmal einiges schief.
    Zuletzt geändert von Morphi; 29.04.2019, 06:54.

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  • knx2019
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen

    Den Bauträger nach einem Angebot mit vollem KNX zu fragen macht mit Sicherheit keinen Sinn. Aber on Ihm ein Angebot zu bekommen mit der finalen Anzahl Steckdosen und Verteilerschränken, das macht Sinn. Und genau dann kann man Ihm am Ende sagen das er dann doch das Gewerk Elektro entfernen soll. denn für 4500 Kann er einfach nicht die angeblich erweitere Basisinstallation gegenrechnen. Das wird dann aber schnell deutlich wenn Ihr erst das umfangreichere Angebot habt, also mit den Mehrpreiswünschen. Denn auch die Basiselemente können ja nicht wirklich soviel weniger kosten. der Eli braucht eben für ne Steckdoe x Minuten Zeit und ne Leitung, da kann die eine nicht nur drittel der zusätzlichen Kosten. Die Maßnahme dient einzig und allein den Bauträger mehr als nur die 4500 raus zu leiern.
    Die Minderleistung basiert nur auf der Basis. Die enthält aber schon sehr viel. Würde am Markt ca. 13 T€ kosten. Die Verrechnungspreise sind oft einfach auch "Abschreckungspreise". Zum Teil natürlich auch damit begründet, dass trotz des Herausnehmens (wenn auch geringer) Aufwand beim Bauträger anfällt.

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen


    Doppelt meine ich eine Leitung Strom und eine Leitung grün für KNX + dezentralen Aktor,um dann mehr als 3 Schaltgruppen im Raum zu haben.
    Ja, das stimmt. Daher würde wir das maximal für den Rollladenaktor so sehen. Möglichst nicht für Licht und Heizkreisstellventile.

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Die Aktoren sind nicht so groß und es gibt passende Boxen mit kleinen Hutschienen drinnen wo die drauf können. Und warum sollte es da Probleme mit IP-Klasse geben. Wenn da die Wasserleitung so extrem undicht ist, dann funkt das auch bei den Stellantrieben und ein LS / FI sollte fliegen.
    Ok, danke für die Info!


    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Welchen meinst da jetzt genau, der GT2 ist ja schon wie die Bedienzentrale die Ihr nicht haben wolltet. Und die anderen haben kein optisches Feedback für eine ERR, denn die zeigen nicht die Soll/ Ist-Temperaturen in Zahlen an. Ein LED-Lichtpunkt ist nicht viel mehr an Info als ein Status an/aus zu/offen und ohne Symbolik oder fixe Zuordnung zur Taste nicht wirklich intuitiv.
    Ok, da haben wir aneinander vorbeigeredet. Ich dachte, du meintest mit Visualisierung irgendein visuelles Feedback per LED etc. Eine Eingabe der Soll-Raumtemperatur benötigen wir nicht. Wir nutzen aktuell die Raumregler auch so gut wie nicht.
    Ich hatte mich blöd ausgedrückt und meinte mit Regellogik nur die interne Logik für die Temperaturregelung (keine Anzeige oder manuelle Steuerung). Ein Temperatursensor allein genügt ja nicht, um an den Aktor zu gehen. Aber ich hatte mich vertan, der Temperaturregler wäre z.B. bei MDT im REG Aktor verbaut. Damit reicht der Sensor im Schalter.


    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen

    Genau das sind die Punkte warum das BT Angebot von 4,5k absurd ist wenn er für eine neue Leitung ggf ein vielfaches von dem verlangt wie das was er erstattet für eine Leitung je Raum. deswegen Angebot erstellen lassen und dann nochmal über die 4,5k diskutieren und Elektro rausnehmen. Denn wenn die zusätzlichen Leistungen so absurd teurer sind dann relativiert sich auch der Preis vom ganz anderen Elektriker der Die vorgesehene BT-Grundinstalltion mit liefern soll. In Summe wird er dann aber wahrscheinlich günstiger sein und Du musst keine Kompromisse mit den dezentralen Maßnahmen eingehen.

    Insofern die Vergleiche von wegen mein Alternativer Eli kann die inkl. Steckdosen usw. nicht für 4,5k liefern deswegen lass ich das vom BT drinnen und ergänze in Stückwerk bringt nichts. Du musst erstmal den Zielausbau definieren und dann Preisvergleiche anstellen.
    Genau, aber das werden wir erst in drei Wochen machen können und haben wir vor. Aber irgendwann wird die Zeit knapp und daher müssen wir uns über ein Worstcase Szenario frühzeitig Gedanken machen und nicht erst, wenn die finalen Angebot auf dem Tisch liegen. Dann haben wir im Extremfall wirklich nur noch 2 Wochen bis zum Beginn. Dauert ja immer alles etwas...

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen

    Deswegen braucht Ihr einen SI, der auch mit dem Heizi sprechen kann.
    Klar hat der BT schon ein gewisses Konzept, das bedeutet aber nicht das alle Komponenten bei dem Presidruck auch wirklich optimal zueinander passen.
    Das macht sicherlich Sinn, das Konzept nochmal zu hinterfragen. Aber haben SIs von denen du sprichst in der Regel genug Erfahrung im Energiebereich, um alles inkl. Heizungskonzept bewerten zu können? Ich hatte SI mehr rein Elektro zugeordnet.
    Und unter der Annahme, dass deutlicher Verbesserungsbedarf besteht, bräuchte man noch viel Geduld und Glück, dies mit Erfolg dem Bauträger verklickern zu können (da vermute ich gleich Abwehr in Form von "haben wir schon immer so gemacht").

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von knx2019 Beitrag anzeigen
    Die neuen Glastaster von MDT finde ich gut. Optisches Feedback gibt es.
    Welchen meinst da jetzt genau, der GT2 ist ja schon wie die Bedienzentrale die Ihr nicht haben wolltet. Und die anderen haben kein optisches Feedback für eine ERR, denn die zeigen nicht die Soll/ Ist-Temperaturen in Zahlen an. Ein LED-Lichtpunkt ist nicht viel mehr an Info als ein Status an/aus zu/offen und ohne Symbolik oder fixe Zuordnung zur Taste nicht wirklich intuitiv.

    Zitat von knx2019 Beitrag anzeigen
    Klären wir noch mit dem Bauträger. Der eigentlich teurere dezentrale Aufbau ist durch die Aufpreise der zusätzlichen Kabel wieder relativ zu sehen.
    Genau das sind die Punkte warum das BT Angebot von 4,5k absurd ist wenn er für eine neue Leitung ggf ein vielfaches von dem verlangt wie das was er erstattet für eine Leitung je Raum. deswegen Angebot erstellen lassen und dann nochmal über die 4,5k diskutieren und Elektro rausnehmen. Denn wenn die zusätzlichen Leistungen so absurd teurer sind dann relativiert sich auch der Preis vom ganz anderen Elektriker der Die vorgesehene BT-Grundinstalltion mit liefern soll. In Summe wird er dann aber wahrscheinlich günstiger sein und Du musst keine Kompromisse mit den dezentralen Maßnahmen eingehen.

    Insofern die Vergleiche von wegen mein Alternativer Eli kann die inkl. Steckdosen usw. nicht für 4,5k liefern deswegen lass ich das vom BT drinnen und ergänze in Stückwerk bringt nichts. Du musst erstmal den Zielausbau definieren und dann Preisvergleiche anstellen.

    Zitat von knx2019 Beitrag anzeigen
    Aber aktuell hält uns insb. von der Herausnahme an, dass es noch Folgegewerke gibt, die aktuell noch nicht gut abgegrenzt sind (WP, PV, Speicher).
    Deswegen braucht Ihr einen SI, der auch mit dem Heizi sprechen kann.
    Klar hat der BT schon ein gewisses Konzept, das bedeutet aber nicht das alle Komponenten bei dem Presidruck auch wirklich optimal zueinander passen.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von knx2019 Beitrag anzeigen
    Beim Bauträger sind wir in der Regel UVP Preise gewöhnt (siehe Sanitär etc.). Es hängt am Ende alles am Angebot des Bauträgers. Ich bezweifle zur Zeit jedoch stark, dass die Umsetzung mit Bauträgers wirklich günstiger wäre.
    Den Bauträger nach einem Angebot mit vollem KNX zu fragen macht mit Sicherheit keinen Sinn. Aber on Ihm ein Angebot zu bekommen mit der finalen Anzahl Steckdosen und Verteilerschränken, das macht Sinn. Und genau dann kann man Ihm am Ende sagen das er dann doch das Gewerk Elektro entfernen soll. denn für 4500 Kann er einfach nicht die angeblich erweitere Basisinstallation gegenrechnen. Das wird dann aber schnell deutlich wenn Ihr erst das umfangreichere Angebot habt, also mit den Mehrpreiswünschen. Denn auch die Basiselemente können ja nicht wirklich soviel weniger kosten. der Eli braucht eben für ne Steckdoe x Minuten Zeit und ne Leitung, da kann die eine nicht nur drittel der zusätzlichen Kosten. Die Maßnahme dient einzig und allein den Bauträger mehr als nur die 4500 raus zu leiern.

    Wenn Ihr dan auch noch Solar und PV uusw. habt solltest wirklich nen SI holen.


    Zitat von knx2019 Beitrag anzeigen
    Wieso doppelt versorgen, was meinst du damit?
    Doppelt meine ich eine Leitung Strom und eine Leitung grün für KNX + dezentralen Aktor,um dann mehr als 3 Schaltgruppen im Raum zu haben.

    Zitat von knx2019 Beitrag anzeigen
    Ja, das wäre eine Option. Unser eigener Elektriker hatte jedoch davon abgeraten, die REG Aktoren im HKV zu verbauen. Ich habe es nicht weiter hinterfragt. Ist das nicht ein Problem wegen der IP Klasse?
    Die Aktoren sind nicht so groß und es gibt passende Boxen mit kleinen Hutschienen drinnen wo die drauf können. Und warum sollte es da Probleme mit IP-Klasse geben. Wenn da die Wasserleitung so extrem undicht ist, dann funkt das auch bei den Stellantrieben und ein LS / FI sollte fliegen.

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  • knx2019
    antwortet
    Hi Sovereign,

    ich bin auch optimistisch, dass wir zu einer tragfähigen Lösung kommen.
    Hauptsache am Ende liegt irgendwo irgendein Buskabel. Das ist zumindest (für mich) alternativlos nach meiner Erfahrung mit diversen Systemen in den letzten Jahren.

    Ich werde auf jeden Fall mal berichten, wie die nächsten Wochen verlaufen.

    Viele Grüße
    Jan

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  • Sovereign
    antwortet
    Zitat von knx2019 Beitrag anzeigen
    1-2 Wochen vor Umsetzung ist aber echt hart. Puh.
    Für Standardinstallation im EFH ausreichend.

    Bei uns entscheiden die Bauträger auch erst 4-6 Wochen vorher welche Firma das BV übernimmt. Wenn die aber bereits wissen, das der Kunde etwas spezielles will, bekommen wir diese Kunden oftmals weil die anderen Firmen nur Standard machen wollen.
    Ich bin aber auch der Meinung macht es ganz oder garnicht! Wenn der Kollege keine Ahnung hat von KNX (was keine Schande ist wenn man es zugibt) dann kommst du am weitesten mit einem vernünftigen Entgegenkommen. Eventuell kann er dir Alternativen vorschlagen. Sage ihn aber gleich was deine Wünsche sind und frage ob das umsetzbar ist. KNX ist ja nicht entgegen der Meinung einiger hier alternativlos.

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  • knx2019
    antwortet
    Zitat von Sovereign Beitrag anzeigen
    Also bei uns lief das so ab das wir 1-2 Wochen vor Beginn der Arbeiten erst die Gespräche hatten mit den Kunden. Dann eine so umfangreiche Planung noch umzusetzen mit Angebot erstellen ect. ist eine Herausforderung. Problematisch werden die Bauträger dann, wenn sie dir einen Bauzeitgarantie gegeben haben.
    Hallo Sovereign,

    wir haben unsere Wünsche und den Bedarf der Durchsprache bereits im Dezember angemeldet. Die Durchsprache kommt in 3 Wochen, da nun erst der Elektrobetrieb feststeht. Die Elektroumsetzung im August. Da haben wir noch Luft.

    1-2 Wochen vor Umsetzung ist aber echt hart. Puh.

    Zitat von Sovereign Beitrag anzeigen
    Hast du dir mal Gedanken gemacht wie die Bauabnahme Konventionelle Installation stattfinden soll, wenn Licht und Jalousien direkt zur Verteilung geführt sind? Am ende muss man sonst jeden Schalter 1:1 ersetzen durch Sensor/Schaltaktoren (gibt es so was überhaupt noch bei KNX)
    Ja haben wir. In diesem Fall würde ja wie oben skizziert der Schalter dennoch bestehen bleiben (siehe Anpassung 3 und 7, es betrifft nur die Zuleitung, nicht den Schalter). Später ersetzt durch Aktor im Verteiler. Das wäre dann das notwendige Übel. Aber das wäre ja nur der Worstcase, sofern keine Umsetzung durch den Bauträger möglich ist oder die Herausnahme deutlich teuer wäre.

    Viele Grüße
    Jan
    Zuletzt geändert von knx2019; 28.04.2019, 12:31.

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  • knx2019
    antwortet
    Zitat von raman Beitrag anzeigen
    Hat der Bauträger keinerlei Smart Home-Lösung im Angebot? Wäre in der heutigen Zeit etwas seltsam.
    Nein, nichts Spezielles, da es ein kleinerer regionaler Bauträger ist. Eher so "es geht theoretisch alles", es steht und fällt eben mit dem umsetzenden Elektrobetrieb.

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  • knx2019
    antwortet
    Hallo gbglace,

    danke für deinen ausführlichen Beitrag!
    Die Anmerkungen finde ich gut, hier mein Feedback. Auch nochmal ein paar Korrekturen von mir, da du meinen Beitrag in manchen Teilen falsch verstanden hast.

    Ich antworte mal detailliert auf deine Anmerkungen:

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen

    Ja ERR ist soweit vorgeschrieben. Und sofern der Sanitärmensch des Bauträges auch ein arg im Preis gedrückter ist, wir die ERR auch den Großteil des Pfusches dessen Arbeit vertuschen. Die hohe Taktung der Anlage bekommst selbst nicht mit, warm wird es sein. Und die zu hohe Wärmeleistung unterdrückt die ERR. Am Ende zahlst aber mtl. fleißig am Energieverbrauch drauf und die Anlage bedarf erhöhter Wartung / Teiletausch.
    Danke, nehmen wir nochmal mit.


    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Wenn Du wirklich die 0815-Umsetzung auf KNX-fähigkeit aufrüsten möchtest wird der Bauträger wahrscheinlich auch nochmal gewaltig zu langen danach hast dann die Kosten der Entsorgung und echten KNX-Umsetzung oben drauf. Am Ende bin ich mir ziemlich sicher wäre es günstiger gewesen die 8k vom Bauträger zu nehmen und zusammen mit einem SI direkt eine ordentliche Planung Elektro mit angrenzendem HKLS Gewerk. Wenn der Bauträger Eli handwerklich schon mal ne grüne Leitung gesehen hat, dann wäre der noch ne Option für die Umsetzung nach fertigem Plan (Verteilerschränke kommen fertig bestückt von Voltus). Da kann er dann Leitungen legen Dosen setzen und in den Verteilern alles verklemmen und Messen / Protokollieren.
    Wir bekommen leider keine 8K, sondern nur 4,5K. Die 8K, von denen ich sprach sind das Minimum, um an einen ansatzweise vergleichbaren Stand zu kommen (basierend auf einem kompletten Angebot unseres eigenen Elektrikers). Nicht berücksichtigt ist hier, dass wir bereits mehrere Mehrtasterschaltungen, Multimediadosen/Leerrohre inkl. haben (was oft nicht Standard ist). Daher wäre der reale DIfferenzwert sogar noch größer. Weiterhin hat uns dazu bewogen, das Gewerk nicht herauszunehmen, dass auch Teilthemen wie PV und Speicher nicht absolut exakt definiert sind und auch der Bauträger Schwierigkeiten hatte, hier die exakten Schnittstellen zu definieren bzw. entfallene Leistungen zu definieren.

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Deine Themen:

    Anpassung1:
    Wenn das schon notwendig ist ggü der 8k Angebotsleistung wärst mit dem Rausnehmen deutlich günstiger. und nicht nur an LS sondern auch an einige mehr FI oder gleich FI/LS denken.
    Anpassung2:
    Trennung macht Sinn, aber den zweiten jetzt zu bauen und dann wieder zu entsorgen ist Blödsinn und wieder ein Punkt gegen die 8k-Aufstellung
    Ja, kann ich verstehen. Rational gesehen eigentlich totaler Blödsinn. Aber in der Gesamtkosten- und Aufwandsbetrachtung doch wieder sinnvoll. Einfach dem wirklich schlechten Verrechnungssatz geschuldet. Aber der Standardverteiler ist auch wirklich klein.
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Anpassung3:
    Meist unnötig teuer und alles kannst damit auch nicht machen, zentrale RGBW Ansteuerung ist da auch nicht normgerecht möglich weil grün/gelb ist nunmal grüngelb und kein + oder - einer LED-Versorgung. Wenn so im CU vorbereitet braucht es mindestens auch die großen Halox-Dosen im Beton, damit mit Trafoschacht auch Netzteile und EVG sicher verstaut werden können. Ob das am Ende alles noch günstig ist. Und ja ein Lichtauslass mit einer Dose je Raum ist definitv zu wenig um wohnliches Licht ohne Affenschaukel Verdrahtung zu haben.
    Danke, besprechen wir nochmal mit unsere Elektriker!
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Anpassung4:
    Das ist das Minimum, aber in Wohnzimmern (TV-ausgestattenen Räumen) und Küche aber auch irgendwie zu wenig um es wirklich smart zu machen. Alles doppelt mit KNX-Leitung zu versorgen und dezentrale Aktorik aber auch überdimensional teuer und wieder ein Punkt gegen Deine 8k.
    Wieso doppelt versorgen, was meinst du damit?
    Das Kostenargument verstehe ich, trifft in diesem Fall aber nicht zu (nur auf absolute Zahlen gesehen), da die zusätzlichen Kabel teurer sind als der höhere Kanalpreis.
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Anpassung5:
    Allein die notwendige Anzahl im IST und die notwendig keit der teuren Elektronikdosen sind komplett unnötige Ausgaben bei Deiner Lösung nicht die 8k genommen zu haben. Eine Dose an der Tür und nen MDT-GT2 oben drauf halte ich schon für günstiger als Dosen für je Licht (x Leuchtkreise) + Rollo (y Fenster) + 1 Dose Thermostat.
    slebst bei Umsetzung durch Bauträger Eli-Preisliste, von zentraler Bedienung der Rollo ganz zu schweigen.
    Das werden wir bei der Elektrodurchsprache klären. Das hängt letztlich von den Mehrpreisen ab. Und alles was vom Standard abweicht ist oft deutlich teuer als der Vergleich reiner Marktpreise zwischen den beiden Varianten. Unser eigener Elektriker hat uns sogar z.B. MDT empfohlen, verbaut er öfter und gibt die guten EK Preis auch an Kunden weiter. Beim Bauträger sind wir in der Regel UVP Preise gewöhnt (siehe Sanitär etc.). Es hängt am Ende alles am Angebot des Bauträgers. Ich bezweifle zur Zeit jedoch stark, dass die Umsetzung mit Bauträgers wirklich günstiger wäre.
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Anpassung6:
    Oder einfach ne grüne Leitung rein und etwas Platz für Aktor im HKV und nur ein 3-fach NYM. Aber auch hier alles unnötig doppelte Kosten = direkt mit den 8k zu verrechnen.
    Ja, das wäre eine Option. Unser eigener Elektriker hatte jedoch davon abgeraten, die REG Aktoren im HKV zu verbauen. Ich habe es nicht weiter hinterfragt. Ist das nicht ein Problem wegen der IP Klasse?
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Anpassung7:
    Streiche direkt "optional" alles andere führt zu noch mehr unnötigen Kosten durch teurere dezentrale Aktorik.
    Klären wir noch mit dem Bauträger. Der eigentlich teurere dezentrale Aufbau ist durch die Aufpreise der zusätzlichen Kabel wieder relativ zu sehen. Nach aktuellem Stand ist die Verkabelung teuer als die hohen Kanalkosten. Es soll aber nicht nur rein auf Basis der Kosten entschieden werden. Eigentlich hast du Recht und zentrale Aktorik wäre langfristig sicher wartungsärmer (auf Jahre gesehen).
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Anpassung8:
    Im Sinne von ÜSS finde ich wenige aus den Gebäude geführte Kabel und dafür eine kleine UV besser als viele ungesicherte Kabel.
    Ok, nehmen wir nochmal mit. Bisher war nur ein Kabel im Gespräch, daher kam die Frage noch nicht auf.
    D.h. aber wir bräuchten, sofern außen mehrere Kanäle geschaltet werden sollen, eine UV draußen (inkl. Busanbindung)? Oder wie ist deine Antwort zu verstehen?
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Eigenleistung 1: Sehr sehr unschöne Variante und am Ende genauso wenig nachvollziehbar und dokumentierfähig wie Deine jetzige Bastel-Smarthomelösung.
    Da sehe ich eigentlich kein Problem bei einfacher Leerrohrverkabelung. Die Leerrohre halte ich für sehr sinnvoll. Was auch immer mal kommen mag. Ich würde in 10+ Jahren ungerne für "irgendwas" Wände schlitzen und Fußböden aufmachen. Was hältst du hier für problematisch?
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Eigenleistung 2: Rollo entweder KNX oder nix. Wenn ich schon lese Rolladenschalter klassisch an den Fenstern. Rollo 5-adrig bis in die Verteilung gezogen und gut ist. An den Fenstern nähe Rollo, hast die Option eine Elektronikdose zu nehmen und dort neben dem 5-fach NYM noch KNX ankommen zu lassen und dezentrale Binäreingänge oder eben eine zusätzliche Leitung (Kabel ist was anderes) dafür bis in die Verteilung. Als Abdeckung dieser Dose kann dann eine Steckdose für Fenster Deko genutzt werden, welche vom dritten Außenleiter des 5-fach NYM gespeist wird. Bedienung direkt und vollständig via KNX.
    Genau das habe ich doch geschrieben. Es gibt keinen klassischen Schalter, sondern nur den KNX Schalter (zusätzlich, Komfort).
    Mit der Steckdose generell eine gute Idee, aber bei bodentiefen Fenstern eine Steckdose auf der halben Höhe halte optisch für nicht so schön, sofern man keine Gardinen davor hängt.
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Eigenleistung3: Streiche "ggf." Wobei RWM müssten ja im Angebot sein und funkvernetzte sind ja nicht böse. GGf sind halt nur die Verbauten in keinster Weise irgendwie mit KNX in Verbindung zu bringen, dann hast hier auch direkt Geld weggeworfen.
    Du meinst Punkt 4? RWM bleiben beim Standard. KNX maximal vorbereitend, falls wir mal austauschen und es gute Geräte gibt. Das ist dann irgendwann Spielerei.
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Schritt1:
    Der Wertverlust der Kiste Blech ist wahrscheinlich wirklich gering aber ob da wirklich die ankommenden Leitungen alle lang genug sind um das dann auf einen ordentlichen Schrank zu portieren, bezweiflie ich denn gehe einfach davon aus das der gepeinigte Eli oft genug vergessen wird die Leitungen lang genug zu lassen. Das Risiko ist es dann nicht wert.
    Ja, das Risiko sehen wir auch.
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Schritt2: oben schon erklärt.
    Schritt3:


    Diese Anforderung mit simples halb oder gar voll klassischem Tasterdesign gibt es nicht. Regellogik bedingt optisches Feedback und somit Display-Anzeige. Hier würde ich grundsätzlich das Bedienkonzept überdenken. Denn gehe auch davon aus das die Kinder die Möglichkeiten des Tasters schneller begreifen als Ihr. Und Besuch muss kein Tasterlayout lernen. Licht an Aus als Übersteuerung der PM ist immer auf Ebene 1 ggf. auf Patsch, alles andere braucht kein Besuch zu bedienen.
    Und Schalterbatterien gilt es immer zu vermeiden.
    Genau das ist doch mein Ziel. Tasterbatterien vermeiden. Aber nicht in jedem Zimmer komplexen (aus meiner Sicht unschönen) Touchpanels. Die neuen Glastaster von MDT finde ich gut. Optisches Feedback gibt es.
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen




    Wie gesagt was für Erfahrungen sollen es sein? Da die Anlage für Heizung eh überdimensioniert erscheint wird es immer warm sein und das zu-warm würgt die ERR ab. Ohne eine vernünftige Sensorik wirst dem Pfusch aber nur schwer beweisen können und wenn Du damit dann erst im zweiten /dritten Jahr beginnst freut sich der Bauträger, weil der dann schnell aus der Haftung ist.
    Hmm, ich habe doch keine Angaben zur Heizung gemacht. Was ist hier wie überdimensioniert?
    Da wäre ich noch über einen Hinweis dankbar, da es oben schon einmal geschrieben wurde. Meintet ihr einfach die Einzelraumregelung?
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen


    Da Ihr euch dafür entschieden habt das Gewerk nicht raus zu nehmen, bzw einmal richtig beplant bepreisen zu lassen ist das leider kein guter Vorschlag für andere.
    Das ist jetzt aber eine Annahme von dir. Wir haben uns alles extern bepreisen lassen. Aber letztlich bringt alles Spekulieren nichts, solange es keine Durchsprache mit dem Bauträger gab. Erst dann ist ein realer Vergleich möglich. Aber wichtiger als die Kosten ist auch die Fragestellung, ob unser Bauträger das überhaupt alles kann und möchte. Der hier genannte Weg ist ein Notfallplan, um am Ende mit unserem Elektriker zu arbeiten und ohne die ersten 8K+ nur durch die Minderleistung zu "verlieren" (wie oben geschrieben, dies ist ja nicht die Erstattung).

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Sinnvoll wäre es gewesen mit einem SI eine vernünftige Planung machen zu lassen. Dann den Bauträger ein Angebot auf klassisch aber mit erweiterten Anforderungen Steckdosen, LAN, SAT, Verteiler mit Reihenklemmen usw. für die notwendigen KNX-Funktionen erstellen lassen.
    Das siehst du leider etwas zu einfach. An dem Punkt sind wir noch gar nicht angekommen. Diese Durchsprachen kommen erst in 3 Wochen. Versuch mal vor Vertragsunterzeichnung mit einem Bauträger eine Elektrodurchsprache geschweige denn ein Angebot zu bekommen. Das ist vermutlich mit jedem Bauträger unmöglich. Das maximal was möglich war, war das Minderleistungsangebot und das nur unter ungenauen Annahmen.
    Die weiteren Gespräche müssen doch erst noch folgen. Da sind wir den Standardprozessen des Bauunternehmens dann letztlich ausgeliefert.
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Nimmt man dann das Gewerk vom Bauträger raus, kann man auch viel besser mit dem Bauträger diskutieren, wenn er nämlich sagt das eine neue Steckdose (ohne / mit separater Zuleitung) X-EUR mehr kostet aber das rausnehmen inkl. der Zuleitungen der bestehenden nur Y-EUR (mit X deutlich größer Y) kann man Ihm auch deutlich mehr als 8k Erstattung für seine 0815 Elektrik abknöpfen, denn eine solche Kalkulation ist Blödsinn.

    Die volle KNX-Umsetzung plant man dann eh mit dem SI und Elektriker seines eigenen Vertrauens.
    Da stimme ich dir zu. Genau das haben wir schon begonnen. Und wir betrachten gemeinsam eben alle drei Wege: Elektro komplett herausnehmen oder Basisumsetzung durch den Bauträger oder alles durch den Bauträger. Diesen Weg müssen wir gehen, solange noch keine finale Elektro Durchsprache mit unserem Bauträger möglich war.
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen

    Und selbst wenn es nur die 8k sind die man bekommt, lassen die sich gut gegen den notwendigen Doppelaufwand später verrechnen. Und wenn Ihr beim Bauträger das E-Gewerk drinnen lässt wird er auch tunlichst kein Verständnis für zusätzliche Zeitfenster für Eigenleistungen haben. Und dem Eli geht Ihr wahrscheinlich auch auf den Zünder wenn Ihr in Seine Schlitze noch parallel irgendwelche Leitungen steckt und Ihr ihm Wege steht. Ein vernünftig getaktetes Umsetzen wird da auch sehr ambitioniert werden.
    Sind leider nur 4,5K. Ansonsten auch hier Zustimmung. Muss geklärt werden.
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen

    Ich würde da ggf doch nochmal die Option Elektro rausnehmen ins Auge fassen.
    Ja, das ist für uns noch nicht ganz abgehakt. Aber die Alternative alles durch Bauträger möchten wir noch einmal durch den Bauträger bewertet haben.
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen

    Noch als Anmerkung zum nachdenken.
    Diese Threads hier kommen ja in ziemlicher Regelmäßigkeit.
    Immer werden Projekte vorgestellt und man bittet um Verbesserung oder gar selbst um Vorschläge für nur grob skizzierte Funktionswünsche.
    Viele haben also zu der Zeit noch keine Ahnung was eine gute solide geplante und ausgeführte KNX-Installtion ist und wie das von der HW ausschaut. Mal ganz unabhängig der speziellen Spielereien, selbst nur die solide Grundfunktionalität. Aber ggü dem Bauträger ist man dann der Meinung zu wissen was man tut und meint die 8k vs den versteckten realen Kosten sind zu wenig und man lässt das Gewerk drinnen. Wieso wisst Ihr immer vorab das die 8k sich nicht rechnen lassen würden aber habt vom Aufwand und echten Bedarf an KNX keine Ahnung? Das verstehe ich nicht, und dann gerade noch wenn man immer liest wie überdimensional schwer es ist mit BT und parallel eigener Umsetzung sich was hinzubauen.
    Hmm, das ist jetzt etwas pauschal geurteilt..
    Es sind nur 4,5 K und nicht 8K und ich habe nie behauptet, dass es sich nicht rechnet. Wir vermuten es, da wir ein erstes Angebot unseres Elektrikers bekommen haben. Aufgrund des schlechten Verrechnungspreises kam eben auch der (gemeinsame) Weg ins Spiel, bestmöglich mit dem Elektrogewerk zu leben, aber dennoch die Finalisierung mit dem eigenen Elektriker umzusetzen.
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen

    Warum kommen diese Threads also nicht vor der Entscheidung Bauträger-Elektrik rein oder raus?
    Naja, die Entscheidung ist doch nur ein aktueller Stand. Natürlich haben wir die Möglichkeit, weiterhin Elektro rauszunehmen. Aber für diese Entscheidung sind doch eben verschiedene Fragestellungen zu berücksichtigen. Und darauf basierend wird dann entschieden.
    Aber aktuell hält uns insb. von der Herausnahme an, dass es noch Folgegewerke gibt, die aktuell noch nicht gut abgegrenzt sind (WP, PV, Speicher).

    Viele Grüße
    Jan
    Zuletzt geändert von knx2019; 28.04.2019, 12:29.

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  • Sovereign
    antwortet
    Zitat von knx2019 Beitrag anzeigen
    Die Gespräche kommen in den nächsten Wochen
    Also bei uns lief das so ab das wir 1-2 Wochen vor Beginn der Arbeiten erst die Gespräche hatten mit den Kunden. Dann eine so umfangreiche Planung noch umzusetzen mit Angebot erstellen ect. ist eine Herausforderung. Problematisch werden die Bauträger dann, wenn sie dir einen Bauzeitgarantie gegeben haben.

    Hast du dir mal Gedanken gemacht wie die Bauabnahme Konventionelle Installation stattfinden soll, wenn Licht und Jalousien direkt zur Verteilung geführt sind? Am ende muss man sonst jeden Schalter 1:1 ersetzen durch Sensor/Schaltaktoren (gibt es so was überhaupt noch bei KNX)
    Zuletzt geändert von Sovereign; 28.04.2019, 11:38.

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  • knx2019
    antwortet
    Zitat von gibsonrocker Beitrag anzeigen

    Ich sehe auf jeden Fall schon einmal nichts für Präsenzmelder und Rauchmelder.
    Hallo gibsonrocker,

    das hatte ich beides in meinem Beitrag nur kurz angerissen. Wir sehen Auslässe in den Decken vor. Hatte ich hier nicht vertieft, da ich es für den Kern der Frage nach den Anpassungen am Standard Elektrogewerk nicht als absolut wichtig erachtet habe. Die Detailplanung dafür (exakte Positionen usw.) muss noch erfolgen.

    Viele Grüße
    Jan

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